Beiträge von McProfit

    Hallo zusammen

    auch wenn ich das Gefühl habe, mir meinem gesunden Menschenverstand bekomme ich wenig Zustimmung hier, dann gebe ich nicht auf. Wer es nicht mehr lesen kann, der klickt einfach weiter. Das ist das Schöne in solchen Foren.

    In dieser Rubrik wird immer mehr über Weltuntergangs-Szenarien diskutiert. Da weigere ich mich mitzumachen. Wenn es zu solchen Szenarien kommen sollte, dann sind die Auswirkungen ohnehin ganz anders als hier diskutiert worden (oder auch das Gegenteil davon)

    Bei vielen Vorschläge für Notfälle muss ich schmunzeln weil das einfach so dahingeschrieben ist.

    Da schreibt unser Forumsfreund BENJAMIN er empfiehlt für den Crash u.a. Immobilien im Ausland. Das wird einfach lapidar geschrieben.

    Ich hatte einige Zeit in meinem Leben Immobilien auf Mallorca und in Marbella an der Cote d'azur.

    Auf Mallorca kam dann vor ca. 6 Jahren dineue Vermögenssteuer,

    erst 1% p.a. befristet für 2 Jahre, dann 2% p.a. unbefristet und jetzt bis zu 3% p.a. je nach Vermögen.

    Liebe Freunde das ist keine Steuer vom Einkommen, sondern von der Substanz. Bei der Einkommensteuer würde man 2% fast nicht merken, ob 45 oder 47%, was solls. Bei der Substanzsteuer sind das die doppelte Einkommensteuer.

    Warum sind 2,5% = 50%?

    Wer 5% Mieteinnahme hat, zahlt rund die Hälfte davon (2,5%) als Einkommensteuer und die andere Hälfte davon (2-3%) an Vermögenssteuer. Ergebnis Gesamte Miete geht an das Finanzamt.

    Das ist wirklich so. Ich habe es erlebt und kann es belegen!

    Daher haben sich viele Deutsche wieder von ihrer Auslandsimmobilie verabschiedet. Von den laufenden hohen Handwerker- und Hausverwalterkosten will ich gar nicht sprechen.

    Noch schlimmer:

    Die Vermögenssteuer zahlt man auch wenn man keine Mieteinnahme hat weil man selbst drin wohnen will oder weil der Mieter nicht zahlt oder insolvent ist. Man zahlt in diesem Fall Steuer von Geld das man gar nicht hat!

    Anderes Beispiel:

    Bei meiner Immobilie in Marbella, das war ein teurer Liegelatz im Yachthafen mit hohen monatlichen Verwaltungskosten. Da hat der Verwalter da Geld auf dem Verwalterkonto der Gemeinschaft veruntreut. Ein Riesenschaden und man musste alle Beiträge noch mal zahlen.

    Damit man in Spanien nicht bei der Steuer mogelt, was lange Zeit Mode war, wurden die Strafen drastisch erhöht dass man gar nicht mehr auf die Idee kommt.

    Das ist wie in Singapur mit dem Müll. Wer in Singapur einen Kaugummi oder eine Zigarettenschachtel z.B. am Flughafen auf den Boden wirft zahlt rund 500 Euro Strafe. Die Folge. Der sauberste Flughafen der Welt.

    Lieber BENJAMIN, die Idee mit den Auslandsimmobilien gegen den CRASH hört sich gut an. Es ist ein teures Hobby. Wer jemals welche hatte oder noch hat kann das bestätigen. Diese Idee kannst Du schon mal als Crashvorsorge streichen. Gruss aus dem Schwabenland von McProfit.

    Beim nächsten Mal meine Erfahrung mit Deinen anderen Vorschlägen.

    Es ist unterhaltsam die unterschiedlichen Meinungen hier zu lesen.

    Mir fallen dazu immer ein paar alte Weisheiten ein:

    "Prognosen sind schwierig,

    vor allem dann wenn sie in die Zukunft gerichtet sind...."

    Ich glaube der gute alte Kostolany hat mal gesagt,

    "Alles ist möglich - auch das Gegenteil davon...."

    Es wäre schön, wenn jeder Schreiber hier ein bissle mehr Gelassenheit an den Tag legt. Keiner kennt die Entwicklung der Zukunft.

    Da kann Alles passieren. Von Klimakatastrophe, Wirtschaftskrise, neue Epidemien und alles was hier so schön geschildert wird.

    ich gehe einfach mal von dem aus, was am EHESTEN wahrscheinlich ist.

    Das ist für mich ganz einfach:

    Als ich vor über 70 Jahre geboren wurde, gab es auf der Welt ca. 4 Milliarden Menschen. Irgendwann waren es mal für 5, dann 6 und jetzt sind wir wohl bald bei 8 Milliarden. Und das in nur 70 Jahren.

    Alle diese Menschen wollen ebenfalls essen, trinken, brauchen Kleidung, Energie, wollen wohnen, mancher sogar mal Auto fahren usw.

    Je mehr Menschen auf der Erde lebe umso größer wird der Bedarf und das heiß schlicht und einfach WACHSTUM.

    Dann werden die Menschen nicht nur immer MEHR, sondern leben auch noch LÄNGER. Das heißt man braucht mehr Medizin im Alter, mehr Pillen (z.B. von Pfizer) , mehr Herzschrittmacher (von Medtronic) , mehr Hüftgelenke (von Stryker) mehr Pflegeeinrichtungen (von Coloplast) usw. usw.

    Schaut Euch nur mal die langfristigen Aktienkurse dieser Firmen an, die solche Produkte herstellen. Von Krise keine Spur. Ist ja auch logisch. Wer spart schon an einem Herzschrittmacher nur weil gerade die Zinsen steigen oder ein neuer Präsident gewählt wurde.

    Firmen mit solchen Produkten steigen seit Jahrzehnten nicht nur beim WERT sondern sie steigern auch die Gewinne und damit auch die Auszahlungen an die Aktionäre.

    Dividende ist das Wichtigste bei der Aktienanlage und wird von den meisten Anlegern immer noch sträflich vernachlässigt.

    Solange die Menschheit sich weiter vermehrt und dazu noch älter wird ist ein natürliches Wachstum mit mehr Umsatz und mehr Gewinn sehr wahrscheinlich. Was nicht heißt dass es auch anders kommen kann. ich entscheide mich eben für die Variante mit der größten Wahrscheinlichkeit und respektiere, wenn andere von Euch andere Visionen haben.

    Bei den langfristigen Prognosen ist eine Kontrolle ohnehin immer schwierig.

    Es gibt nämlich noch ein Börsengesetz:

    "Langfristig sind wir Alle tot"

    Schöne Grüße aus dem Schwabenland.

    Euer McProfit.

    Hier kommt schon wieder Post vom Ü70-Börsianer aus dem Schwabenland. Ich habe mit Interesse die vielen Meinungen der letzten Tage zum berühmten "Crash" gelesen.

    Es sind viele kluge und fast wissenschaftliche Argumente denen ich jedoch weder folgen kann noch folgen will.

    Liebe Freunde hier in dem Forum:

    Ich habe eine viel einfachere Logik warum ich unverändert von einer Kapitalanlage in Aktien überzeugt bin. Ich habe sogar für einen Schwaben völlig untypisch in den letzten Jahren die meisten meiner Immobilien verkauft die ich mir im Laufe meines Lebens als Unternehmer zur Kapitalanlage gekauft habe und den Erlös in Aktien investiert.

    Warum bin ich von der Aktienanlage inzwischen mehr überzeugt als von der Immobilienanlage? Nicht verwechseln: Ich rede nicht vom eigenen Haus oder der Wohnung. Das hat man als Schwabe ohnehin.

    Ich rede von Immobilien als Kapitalanlage und zur Erzielung von Erträgen (Miete). Die Nachteile einer Immobilien-Anlage verstehen nur solche Menschen die selbst vermietete Immobilien besitzen und wissen wo die Fallstricke lauern. Das würde hier zu weit führen.

    Warum bin ich aber von Aktien überzeugt?

    Das ist ganz einfach.

    Wenn ich eine Aktie kaufe dann interessiert mich nur eines:

    Als Aktionär werde ich Eigentümer der Firma.

    Ich kaufe diese Firma. Natürlich nicht ganz, aber ein Teil davon.

    Also ist für mich nur wichtig:

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Produkte dieser Firma auch in Zukunft benötigt werden? Und eher MEHR oder eher WENIGER? Davon hängt ab, ob mir meine Firma jedes Jahr meinen Gewinnanteil auszahlen kann. Neudeutsch sagt man dazu Dividende.

    Das ist der Grund warum ich seit Jahrzehnten vor allem Miteigentümer bin bei so "langweiligen" Firmen bin wie z.B. wie Procter&Gamble,

    Hauptprodukt PAMPERS. Wer lesen kann ist im Vorteil. Lest mal statt Crashprognosen den Geschäftsbericht von P+G. Dort steht z.B. , dass Inkontinenzprodukte inzwischen einen höheren Umsatz bringen als Pampers für Babys. Und die Menschen werden älter.

    Wenn die Menschen immer länger leben brauchen sie immer mehr Pillen, mehr Brillen, mehr Herzschrittmacher, mehr Hüftgelenke. Geschäftsberichte sind für mich die spannendste Lektüre die mich mehr interessieren als wer neuer Präsident der USA wird oder irgendwelche DAX oder MSCI Prognosen.

    Noch eine kleine Geschichte aus einem der letzten Berichte von Coca Cola. Wie will dieser Konzern noch seinen Umsatz steigern?

    In den USA bereits pro Kopf 100 Liter Cola im Jahr,

    in Deutschland 40 Liter.

    ABER Achtung: In Indien bisher nur 1 Liter Cola pro Mensch und Jahr. Wenn 1 Milliarde Inder auf 2 Liter gesteigert werden kann, ist das mehr als wenn alle Deutsche es den Amis nachmachen würden.

    Geschäftsberichte sind daher meine spannendste Lektüre.!!

    Bevor es hier zu lange wird. Bitte denkt daran.

    Alle meine Firmen die mir (leider nur zum Teil ) gehören beschäftigen hunderttausende von Menschen. Die bekommen alle Lohn und Gehalt. Wenn Ihr schon meinen Firmen das Ende voraussagt (CRASH) dann denkt auch daran, dass es dann keinen Strom, kein Gas, keine Hüftgelenke und keine Pampers mehr geben würde.

    Sonst wäre es ja kein Crash. Ein Crash heißt : alles ist kaputt.

    Und zwar unwiderbringlich. Sonst ist es kein Crash sondern eine Krise.

    In diesem Sinne habe ich mit den Skeptikern hier doch noch eine Gemeinsamkeit gefunden. Schöne Grüße an Euch.

    Kommentar von einem der ältesten Teilnehmer hier aus dem Schwabenland.

    Hallo zusammen.

    Ich bin jetzt über 70 Jahre alt und seit mehr als 40 Jahren an der Börse. Am Angang, in den 80er Jahren, habe ich so gut wie keinen Fehler ausgelassen. Es gab damals kein Internet, kaum Zeitschriften, nur den Effektenspiegel und das Handelsblatt. Die Aktienkurse hingen im Schaufenster von der Sparkasse.

    Als der Dow Jones damals von 1.000 auf 2.000 Punkte gestiegen ist,

    bin ich mit meinen Aktien ausgestiegen weil ich dachte, viel höher kann es nicht steigen. Es muss einen Crash geben.

    Der Crash kam auch. Am 13. Okt. 1987 verlor der Dow rund 30% und fiel

    ich glaube auf 1.500 Punkte.

    Hurra! Welche Freude für mich.

    ich hatte ja vorher schon verkauft!! Ich war beim Crash nicht dabei.

    Aber leider auch nicht als es nachher wieder hochging.

    Irgendwann habe ich dann bei 3.000 oder 4.000 wieder gekauft und mir vorgenommen dass ich NIE mehr verkaufen werde.

    Das habe ich bis heute durchgehalten.

    Von 3.000 auf inzwischen bald 30.000.

    Ich bin bis heute mit allen meinen US Aktien dabei,

    Coca Cola, Procter, McDonalds, Johnson, Microsoft,

    alles was man damals eben gekauft hat.

    Manche Aktien haben sich bis heute nur verdoppelt manche mehr als verzehnfacht.

    Vor allem durch die vielen Splits bei US Aktien hat man plötzlich die doppelte Menge von Aktien im Depot.

    Mein Fazit: Halten, liegenlassen und alle Crashs mitmachen und in solchen Zeiten übriges Geld zum aufstocken nutzen.

    Und noch was: Vergesst die Dividende nicht.

    Die steigt bei vielen Aktien Jahr für Jahr!

    Das summiert sich im Laufe der Jahre auf 20 bis zu 30% pro Jahr bezogen auf den Einkaufspreis. Ähnlich wie bei einer Wohnung,.

    Den Kaufpreis zahlt man einmalig. Die MIete steigt aber Jahr für Jahr

    und damit die Rendite.

    Hier gibt auch McProfit seinen Kommentar ab, im Schwabenland sagt man "Senf" dazu.

    Ein persönlicher Crash ist in der Tat was anderes.

    Der Eine erlebt eine Insolvenz mit seiner Firma.

    Der Andere wird durch einen Unfall arbeitsunfähig

    und bei einem Dritten geht die Frau durch

    Das hat mit einem Börsencrash nix zu tun.

    Kommentar von McProfit aus Stuttgart

    Hallo zusammen, ich habe gerade die aktuellen Meinungen hier gelesen.

    ich habe den Eindruck, es geht manchen hier um Leben und Tod oder um das Ende der Welt der zumindest um den Zusammenbruch der Weltwirtschaft.

    Wenn wir uns ein paar Aktien von großen Firmen kaufen, dann haben wir zunächst mal kein Bargeld mehr. Von der Seite aus kann schon mal nix mehr passieren. Wir sind jedoch Miteigentümer an den jeweiligen Unternehmen.

    Daher bekommen wir auch ab sofort jedes Jahr die klassische Dividende.

    Aktien von großen Firmen haben von jeher schon alle Krisen oder Katastrophen oder Kriege überstanden. Wer Sorge hat dass Aktien wertlos werden könnten, der muss diese Sorge auch bei allen anderen Anlagen haben. Wenn Firmen nicht mehr existieren, können die Mitarbeiter auch keine Miete mehr für ihre Wohnung zahlen, was nicht gut für den Wert einer Immobilienanlage wäre.

    Man kann es drehen und wenden wie mal will:

    An Aktien von guten Firmen kommt man nicht vorbei.

    Firmen sind die Basis für unseren Wohlstand.

    Wer alles in Zweifel zieht, sollte vielleicht bald auf eine kleine Insel auswandern, z.B. die Kanaren, La Hiero, La Gomera oder so ähnlich...

    Gruss von McProfit

    Nachtrag von McProfit

    Bevor ich jetzt wilde Antworten auf meinen Betrag vor 5 Minuten erhalten

    hier noch ein kleiner Zusatzhinweis.

    Ich rede immer nur vom SALDO aller meiner Aktien.

    Ich habe auch Aktien die sind nach einem Rückschlag oder sogenannten Crashs um 50% und mehr gefallen und haben sich bis heute kaum erholt

    (z.B. EXXON)

    Aber

    die Mehrzahl der Aktien hat neue Höchstkurse erzielt.

    Daher zählt für mich NUR der Saldo ALLER meiner Aktien und nicht das Ergebnis einer einzelnen Aktie.

    Das sieht man auch an der durchschnittlichen Wertentwicklung aller Aktien am Index. Der MSCI Index also die größten Aktien der Welt steigt seit 100 Jahren im Schnitt um 5 - 7% pro Jahr und das trotz aller Rückschläge.

    Was ist ein Crash?

    Hallo lieber oder liebes FITO

    Ich habe gerade Deine Meldung gelesen

    dass Du oder das Handelsblatt davon ausgeht dass der Crash bald kommt.

    Wenn Du hier länger schon schreibst, dann weißt Du vielleicht, dass ich einer der ältesten Teilnehmer hier bin mit über 70 Jahren.

    Ich bin seit über 30 oder 40 Jahren an der Börse und kann Dir sagen

    dass es in dieser Zeit viele sogenannte Crash gegeben hat.

    Wie Du siehst habe ich alle überlebt und erfreue mich nicht nur guter Gesundheit sondern auch steigendem Vermögen.

    Zunächst mal gibt es gar keine Crashs. Ein Crash ist etwas das runterfällt und kaputt ist und für immer kaputt bleibt.

    Denk nur an eine schöne Blumenvase. Wenn Du diese runterwirfst ist die kaputt - für immer.

    An der Börse gibt es daher keinen Crash sondern immer nur RÜCKSCHLÄGE. Kursrückgänge von mehr als 20% werden in den Medien meist als Crash bezeichnet.

    Für Dich zur Beruhigung. Die Börsen haben sich von allen sogenannten Crashs immer wieder erholt und danach neue Höchstkurse erreicht.

    Egal ob Weltkriege, Weltwirtschaftskrisen, Präsidentenwahlen, Handelskriege, Schweinepest, Rinderwahn oder Corvid,

    Solange nach der Krise das Leben auf der Erde weitergeht werden auch Aktien steigen weil die Menschen eben jeden Tag nicht nur essen und trinken wollen sondern auch Medizin brauchen und vieles mehr....

    Solange die Weltbevölkerung Jahr für Jahr steigt braucht man eben auch mehr Nahrungsmittel, mehr Pharma, mehr Handys, mehr Autos, mehr Kleidung usw. usw.

    Daher keine Sorge. Es gibt Rückschläge an der Börsen. Rauf und Runter.

    Langfristig geht es nach oben.

    Gruss aus dem Schwabenland von McProfit

    Kleiner Tip noch

    Wenn Du mehr Wert auf Dividende als auf Kursschwankungen legst:

    Procter und Gamble (Pampers) zahlt seit über 100 Jahren ohne Unterbrechung Jahr für Jahr Dividende. Seit 60 Jahren sogar JEDES JAHR eine höhere Dividende.

    Ich erhalten inzwischen bei Procter Aktien rund 30% Dividende im Jahr bezogen auf meinen Einkaufskurs. Jahr für Jahr ohne Ausnahme.

    Sonntagsgruss von McProfit aus Stuttgart an ALTSACHSE

    Hallo, ich habe gestern hier geschrieben, wie man das Problem mit der doppelten Versteuerung von Dividenden bei Schweizer Aktien löst.

    Allerdings habe ich dabei vergessen zu sagen, dass Steuer immer erst anfällt

    wenn man den jährlichen Freibetrag überschritten hat. Viele Anleger haben jedoch an der Börse nur ein geringes Vermögen investiert und daher fällt bei denen oft gar keine Steuer an.

    Da ich ein alter Hase bin und schon über 30 Jahre an der Börse bin und durch Verkauf einer Immobilie und meiner Firma ein hohes Vermögen habe ist für mich die doppele Versteuerung von Auslandsaktien schon ein Thema.

    Daher gelten meine klugen Weisheiten von gestern nur für solche Anleger

    die mit ihren Erträgen ÜBER den Freibetrag von (meines Wissens) 800 Euro im Jahr kommen. Nix für ungut und für meine unklare Formulierung.

    Viel Erfolg weiterhin. Gruss McProfit

    Spruch des Tages: Viel Hin und HER macht Taschen LEER

    Körperschaftssteuer bei Schweizer Aktien

    Hallo Meister KA. ich habe gerade Deine Frage gelesen und kann dazu nur

    eine Teilauskunft geben. Ich habe selbst auch Schweizer Aktien in meinem Depot, u.a. NESTLE.

    Wenn ich von meinen Schweizer Aktien Dividende bekomme, dann zieht die Schweiz davon eine relativ hohe Körperschaftssteuer ab.

    In Deutschland wir die Dividende dann noch einmal mit der dt. Abgeltungssteuer besteuert.

    Den doppelten Steuerabzug kann man aber von den Steuerbehörden in der Schweiz zurückfordern.

    Dazu gibt es Vordrucke und das funktioniert wenn man es einmal richtig ausgefüllt hat. Die Steuerrückerstattung kommt relativ schnell.

    Wichtiger TIP:

    Manche Banken machen das automatisch als Service für die Kunden.

    Bei anderen Banken muss man den Antrag selbst ausfüllen und einschicken.

    Ich habe daher meine Schweizer Aktien vom Depot bei der ING BANK umgebucht auf ein Depot der BW-Bank (BadenWürttembergische Bank) in Stuttgart, die gehört zur Sparkassenorganisation.

    Die BW Bank macht die Steuerrückerstattung als SERVICE,

    bei der iNG Bank muss man es selbst machen.

    Daher die Bank fragen ob die es nicht automatisch machen oder ein Depot bei einer Bank einrichten die es erledigt.

    Die Deutsche Bank macht das übrigens auch, kostet aber hohe Gebühren und lohnt sich nur bei höheren Steuerbeträgen.

    Gruss aus Stuttgart von McProfit.

    Hallo zusammen

    Eure Kommentare auf die Frage der Dame aus Indien fand ich witzig.

    Mein Englisch ist nicht so gut, dass ich den Text auf Anhieb verstanden habe. Allein das Foto der Dame war sehr unklug ausgewählt. Mit einem passenderen Foto hätte sie vielleicht mehr erreichen können. Mit der Auswahl dieses Foto hat sie sich schon vor Lesen des Textes selbst disqualifiziert. Wobei ich ehrlich gesagt am Ende nicht verstanden habe,

    was eigentlich bezweckt werden sollte.

    Schönen Sonntag noch an Euch.

    PS

    Lasst Euch von den Shortsellern und Hedgefonds nicht irre machen,

    das betrifft klassische Anleger überhaupt nicht.

    Da ich Schwabe bin will ich Euch meine Meinung zu Hedgefonds sagen,

    das setzt aber ein wenig Kenntnisse in Schwäbisch voraus:

    "Hätscht kein Hätsch-Fonds, dann hätscht Dein Geld no..."

    Übersetzt:

    Hättest Du keinen HedgeFonds - dann hättest Du Dein Geld no (noch)

    Hallo, hier nochmal Antwort von McProfit

    Selbstverständlich hast Du recht:

    Die persönliche Dividendenrendite eines Anlegers gilt nur für ihn.

    Daher hat diese Zahl für ANDERE Anleger nur einen einzigen Grund:

    Man sieht dass langfristige Anlage verbunden mit einer BUY and HOLD Strategie per Saldo

    durch den Zinseszinseffekt und Inflation gewaltige Renditen erzeugt.

    Dazu braucht man aber Kapital, entweder sofort oder regelmäßig,

    eine gute Mischung der Titel und viel Geduld.

    Alles zusammen haben nur WENIGE.

    Da ich Schwabe bin vergleiche ich immer

    meine Dividenden auch mit meinem Mieteinnahmen.

    Als Schwabe ist es Pflicht noch VOR dem Aktienkauf erstmal eine IMMOBILIE zu kaufen.

    Meine erste kleine Eigentumswohnung habe ich als junger Mann

    vermutlich vor 40 Jahren gekauft.

    Die hat damals in Stuttgart mit 50 m2 100.000 DM gekostet. (ungerechnet 50.000 Euro)

    Die Miete war damals 300 DM also rund 3,5% Rendite.

    Die Miete heute beträgt mtl. 600 Euro - sind im Jahr = 7.200 Euro

    Bezogen auf den Kaufpreis 50.000 Euro ist die aktuelle Rendite somit 14% Rendite pro Jahr.

    Man sieht ,dass die persönliche Rendite bei Sachwerten, also Aktien UND Immobilien

    durch die Inflation immer weiter steigt....

    GRUSS McProfit aus Suttgart

    Mittwoch, 13.1.2021

    Hier ist mal wieder McProfit aus dem Schwabenland.

    Ich habe an dieser Stelle mal erwähnt,

    dass meine persönliche Dividendenrendite bei rund 20% pro Jahr liegt.

    Das haben logischerweise viele Teilnehmer hier nicht verstanden

    Ich glaube von Dir kam die richtige Antwort

    Die Dividende wird bei den meisten Firmen laufend erhöht.

    Bei vielen Firmen sogar JEDES Jahr,

    und bei manchen Firmen seit 50 und 100 Jahren, Jahr für Jahr!!

    Wer also vor 10 Jahren eine Aktie für 100 Euro gekauft hat

    mit einer Dividende von 3 Euro der hatte damals 3% pro Jahr.

    Wenn die Firma in den letzten 10 Jahren die Dividende jeweils um

    50 Cent erhöht hat, dann ist die Dividende heute 8 Euro und bezogen auf den Einkaufskurs von 100 somit schon 8% pro Jahr.

    Nach 20 Jahren ist in diesem Beispiel die Dividende bei 13 Euro

    und das entspricht dann schon 13% Rendite pro Jahr.

    Aber nur für diesen Aktionär.

    Wer HEUTE die obige Aktie neu kauft, der bekommt auch die 13 Euro Dividende der zahlt aber für diese Aktie den aktuellen Kurs von beispielsweise 300 Euro und damit beginnt der heutige Neu-Käufer

    auch wieder mit einer Ausgangsdividende von rund 3%.

    Dies ist ein vereinfachtes Beispiel.

    Es gibt an der Börse viele Aktien die viel höhere Rendite habe

    und viele Aktien mit weniger Rendite.

    Es macht keinen Sinn eine Einzelaktie wie Daimler

    als negatives Beispiel herauszugreifen.

    Es gibt genug extrem Positive,

    wie Procter&Gamble, McDonalds usw. usw.

    Deshalb hat normalerweise auch kein Anleger nur eine einzige Aktie

    in seinem Depot sondern idealerweise möglichst 10 Verschiedene!

    Sorry mal wieder für den langen Text.

    Ich hatte keine Zeit mich kürzer zu fassen

    Gruss McProfit.

    Mittwoch, 13.1.2021

    Hier ist mal wieder McProfit aus dem Schwabenland.

    Ich habe an dieser Stelle mal erwähnt,

    dass meine persönliche Dividendenrendite bei rund 20% pro Jahr liegt.

    Das haben logischerweise viele Teilnehmer hier nicht verstanden

    Ich glaube von Dir kam die richtige Antwort

    Die Dividende wird bei den meisten Firmen laufend erhöht.

    Bei vielen Firmen sogar JEDES Jahr,

    und bei manchen Firmen seit 50 und 100 Jahren, Jahr für Jahr!!

    Wer also vor 10 Jahren eine Aktie für 100 Euro gekauft hat

    mit einer Dividende von 3 Euro der hatte damals 3% pro Jahr.

    Wenn die Firma in den letzten 10 Jahren die Dividende jeweils um

    50 Cent erhöht hat, dann ist die Dividende heute 8 Euro und bezogen auf den Einkaufskurs von 100 somit schon 8% pro Jahr.

    Nach 20 Jahren ist in diesem Beispiel die Dividende bei 13 Euro

    und das entspricht dann schon 13% Rendite pro Jahr.

    Aber nur für diesen Aktionär.

    Wer HEUTE die obige Aktie neu kauft, der bekommt auch die 13 Euro Dividende der zahlt aber für diese Aktie den aktuellen Kurs von beispielsweise 300 Euro und damit beginnt der heutige Neu-Käufer

    auch wieder mit einer Ausgangsdividende von rund 3%.

    Dies ist ein vereinfachtes Beispiel.

    Es gibt an der Börse viele Aktien die viel höhere Rendite habe

    und viele Aktien mit weniger Rendite.

    Es macht keinen Sinn eine Einzelaktie wie Daimler

    als negatives Beispiel herauszugreifen.

    Es gibt genug extrem Positive,

    wie Procter&Gamble, McDonalds usw. usw.

    Deshalb hat normalerweise auch kein Anleger nur eine einzige Aktie

    in seinem Depot sondern idealerweise möglichst 10 Verschiedene!

    Sorry mal wieder für den langen Text.

    Ich hatte keine Zeit mich kürzer zu fassen

    Gruss McProfit.

    Hallo zusammen, hier kommt mal wieder ein Kommentar von McProfit.

    Ich bin vermutlich einer der ältesten Teilnehmer hier in diesem Forum

    und habe sogar noch den Andre Kostolany persönlich bei seinem Vorträgen kennengerlernt (zusammen mit seinem Partner Gottfried Heller heute FIDUKA).

    Von Kostolonany habe ich die Langfriststrategie gelernt und verstanden.

    Vorher habe ich mein Glück immer mit Kaufen und Verkaufen gesucht. #

    Gewinne mitnehmen, Verluste begrenzen, das war damals üblich,

    die Banker und Broker haben das unterstützt,

    sie leben ja vom UMSATZ und nicht vom Kursgewinn.

    Seit 30 Jahren bin ich ein klassischer Langfristanleger,

    BlueChips bunt gemischt, Schwerpunkt USA,

    die tatsächlichen Kursgewinne sind viel höher als man üblicherweise glaubt

    weil es oft Splits gab, Gratisaktien, Spinn-Offs und laufend Dividende.

    Das sieht man nur wenn man die Aktien selbst im Depot besitzt.

    Für mich wat der gute alte Kostolany das Glück meines (Börsen)-Lebens.

    Heute kann ich allein von den Dividenden leben,

    diese liegen im Schnitt zwischen 10 und 20 % IM JAHR , teilweise noch viel höher !!!

    und das JEDES JAHR - egal was die Kurse machen.

    Schöne Grüße aus Stuttgart an die JUNG-Börsianer hier im Forum von McProfit.

    Kurzfristig KANN man gewinnen Lanfristig WIRD man gewinnen

    Der Depotauszug der Bank hat keine Aussagekraft
    Hallo CHRIS 2702
    Im Depotauszug der Bank stehen immer nur die aktuell gehalten Aktien und die Wertentwicklung seit Kauf.
    Diese Zahl hat für das Gesamtdepot keinerlei Aussagekraft.
    Alle Käufe und Verkäufe also alle realisierten Gewinn und Verluste sind dort nicht enthalten.
    Wenn Du immer alle Aktien die gerade im MINUS liegen verkaufst, dann hast du ein Depot NUR MIT GEWINNERN.
    Das ist natürlich Blödsinn, damit wird Dein Ergebnis nicht besser.
    Eine echte RENDITE p.a. als Vergleichszahl bekommst Du nur dann, wenn Du parallel zu Deinem Aktiendepot
    ein EXTRA Girokonto hast auf das alle Verkäufe und Käufe gebucht werden und auch die Dividenden bezahlt werden
    Und selbst dann musst Du aufpassen. Alle neuen Einzahlungen auf dieses Konto weil Du neues Geld hast
    oder alle Entnahmen weil Du z.B. gerade ein neues Auto gekauft hast oder geheiratet hast, musst Du saldieren.
    Wenn Du mit diesem separaten Konto arbeitetest, dann ist die Wertentwicklung leicht festzustellen.
    ABER ACHTUNG: Mit was willst Du DEINE Wertentwicklung vergleichen? Mit dem DAX, dem MSCI oder was?
    Wenn Du BESSER sein solltest (so wie zufälligerweise ich) dann oft NUR deshalb weil Du privat mehr Risiken
    eingegangen bist und dann GLÜCK hattest. So wie ich mit dem hohen Anteil an Technologie-Aktien.
    Lieber CHRIS2702, das ist eine endlose Geschichte, ich bin seit über 30 Jahren an der Börse und ein Spruch
    vom Altmeister KOSTLONY trifft auf mich voll zu: "Ich habe in dieser Zeit KEINEN Fehler ausgelassen..."
    Es dauert leider viel zu lange bis man das erkennt und dann seine Strategie umstellt.
    Schönen Sonntag wünscht Dir (und Allen die das gelesen haben) McProfit aus dem Schwabenland.

    Antwort von McProfit an CHRIS-2702 und Alle die es interessiert.
    Wie hoch ist die Rendite im Depot vom McProfit im Vergleich zum MSCI?
    Das ist eine Superfrage.
    Schließlich entscheidet das Ergebnis, ob es sich überhaupt lohnt in einzelne Aktien zu investieren,
    wenn man letztlich nicht besser ist als der MSCI Index. Dann kann man gleich einen Indexfond kaufen.
    Einer der Freunde hier hat aber richtigerweise festgestellt, dass man die Rendite NUR dann errechnen kann,
    wenn man parallel auch den Kontostand vom Girokonto mit einbezieht.
    Der Depotwert ändert sich viel zu oft durch Käufe, Verkäufe, Dividenden, Splits, frischem Geld, Entnahmen usw. usw.
    Ich habe daher für mein Aktiendepot eine EXTRA Verrechnungskonto
    Auf dieses Konto werden NUR Käufe und Verkäufe sowie Dividenden gebucht,
    Daher brauche ich NUR den Depotwert mit dem aktuellen Kontostand zusammenzählen
    und diese Wertentwicklung vergleiche ich mit dem INDEX.
    Leider mache ich das auch erst seit ungefähr 10 Jahren,
    daher kann ich den Vergleich nicht über 20 oder 30 Jahre machen. So lange bin ich schon and der Börse.
    Mein Depotwert PLUS Kontostand hat sich in den 10 Jahren um 158 % erhöht, umgerechnet heißt das
    aus 100.000 Euro sind 258.000 Euro geworden. Das entspricht knapp10% pro Jahr.
    Es war aber auch eine Superbörsenphase in den letzten 10 Jahren!! Das ist nicht immer so.l
    Der MSCI hat sich in der gleichen Zeit um 118% entwickelt, aus 100.000 sind dort 218.000 Euro geworden.
    Aber Achtung: Ich bin nur deshalb besser weil ich viel Technologie drin habe, Apple, Microsoft, Amazon.
    Damit war mein privates Depot aber auch RISKANTER.
    Daher hinkt der direkte Vergleich leider trotzdem!! Meine bessere Rendite hat viel mit GLÜCK zu tun!!
    Gruss McProfit aus Stuttgart

    Hallo DRIVERINB
    Jetzt sind wir sogar auf einer gemeinsamen Linie.
    Ich selbst bin Dir ja 30 Jahre voraus,
    Ich habe viele Turbulenzen an der Börse mitgemacht, nach unten aber auch nach oben.
    Am Anfang habe ich auch gedacht ich könnte der Börse ein Schnippchen schlagen.
    Mal hat es geklappt mal nicht. Am Ende außer Spesen nichts gewesen....
    Daher bin ich inzwischen Langfristanleger, halte den Aktien die TREUE und stocke immer wieder mal auf,
    Ich bin inzwischen PRIVATIER, nicht mehr berufstätig und kann von der Dividende leben
    Ich lese mit Vergnügen die Theorien hier, und gebe gerne mal einen Kommentar ab.
    Leider sind einige Forumsfreunde hier nicht entspannt sondern reagieren schnell gereizt oder heftig -
    Man muss in diesem Forum wirklich auf jeden Satz und jedes Wort achten
    und vor allem so schreiben dass es kein Missverständnis gibt.
    Das finden manche hier PENETRANT, das nehme ich aber in Kauf.
    Viel Erfolg McProfit

    Antwort an DRIVERINB
    Hallo, hier meine Meinung
    Wenn Du der Ansicht bist d,ass die Aktien-Kurse "NÄCHSTE JAHR" also 2021 stark fallen werden,
    dann solltest Du Deine Aktien VORHER also im Dezember dieses Jahr verkaufen.
    Wenn es dann zu dem Crash kommt und die Kurse nächstes Jahr stark gefallen sind,
    dann kannst Du danach wieder Dein Geld nehmen und dieselben Aktien wieder BILLIGER neu kaufen.
    Ich bin nur nicht sicher, ob Deine Prognose auch eintritt.
    Wenn Du nämlich Deine Aktien verkaufst, dann geht das bekanntlich nur
    wenn ein anderen Anleger Deine Aktien Dir abkauft.
    Die Börse oder die Firma und auch die Bank kaufen bekanntlich keine Aktien.
    Dein "Gegenspieler" als der Anleger der Deine Aktien kauft, hat aber eine ganz andere Sichtweise.
    Er geht eher von steigenden Kursen aus, sonst würde nicht kaufen.
    Die Frage ist daher: Wer von Euch hat Recht?
    Du mit Deiner Prognose dass es nach Deinem Verkauf nach UNTEN geht
    oder Käufer Deiner Aktien der eher von STEIGENDEN Kursen ausgeht?
    Ich bin mal gespannt,
    melde Dich hier einfach wenn Du Deine Aktien verkauft hast
    Gruss McProfit