Beiträge von Buyandhold

    Hallo Lumix,

    wie Pantoffelheld bereits gepostet hat gibt es hierzu einen Test der Stiftung Warentest. Hierbei stellte sich der Degussa Sparplan als einer der Sparpläne mit den fairsten Kosten dar. Ich selbst nutze auch eine der 3 von Degussa angeboten Alternativen als Sparplan. Durch die monatlichen konstanten Sparraten entsteht bei schwankendem Goldpreis ein günstiger Durchschnittskurs der gekauften Anteile (cost average?). Ich jedenfalls bin zufrieden und kann den Sparplan auch aufgrund der unkomplizierten Abwicklung empfehlen. :)

    Hallo @Sokrates H.P., Deine Frage kann ich leider nicht beantworten. Aber ich bin auch bei ebase. Es gibt dort verschiedene Depots. Ich habe das ebase- Depot mit 99 möglichen Depotpositionen. Ab einen Depotbestand von 25000 € bei aktiven Fonds, übernimmt mein Fondsvermittler das jährliche Depotentgeld.
    Hallo @Buyandhold, das kann ich bald nicht glauben. Da solltest Du noch mal etwas genauer nachlesen.

    @Altsachse, hallo ist aber so. Hab die AVL als Vermittler meines Depots. Hab wie du 99 Depot Positionen und zahle kein jährliches Depot Entgelt. Früher war das anders. Da gab es für die von ebase angebotenen ETF unterschiedliche prozentsätze. Inzwischen zahle ich für alle angebotenen ETF einheitlich 0,20% bei Kauf und Verkauf.

    Der "Denkfehler" ist, dass die jährlichen Kosten für aktive Fonds ca. 1-1,5% höher liegen als bei ETF. Dies bedeutet, dass der Fondsmanager den Index um diesen Betrag pro Jahr mindestens schlagen muss. Das ist ganz schön viel wenn man von einer durchschnittlichen Rendite von ca. 7% ausgeht.


    Sehr schön wird das bei Morningstar dargestellt, da dort pro Fonds sowohl der Vergleichsindex als auch der Sektordurchschnitt dargestellt wird. Üblicherweise liegt der Sektordurchschnitt unter dem Index, dass ein Fonds dauerhaft über dem Index liegt ist eher selten.


    Bei Morningstar gibt es einen schönen Artikel mit einer eingebundenen Grafik, aus der man die Wahrscheinlichkeit einen dauerhaft guten aktiven Fonds zu finden ablesen kann. http://www.morningstar.de/de/n…-durch-das-jahr-2018.aspx

    Hallo Kater.Ka. Hmm, das verstehe ich schon, aber, unterstellen wir mal 0,5% Kosten für die ETF, dann gewinne ich doch, wenn der aktive Fonds den Prozentsatz des Index + 0,5% schlägt, oder? Ein Beispiel hierzu aus der aktuellen Finanztest (Stiftung Warentest, aktuelles Heft, S.91): dort ist unter den Aktienfonds Welt beispielsweise der LO Generation Global (EUR) PA gelistet, ein thesaurierender Fonds aus LU. Gemäß Performance der Finanztest hat dieser Fonds eine Rendite von 15,5% (auf 5 Jahre, Vergleich MSCI World: 11,3%) sowie eine Rendite von 12,2% (für 1 Jahr, Vergleich MSCI World 8,2%). Wenn ich für den aktiven Fonds weder AA noch TK (Transaktionskosten) zahle (die bei meinem Beispiel Fonds 1,86% p.a. betragen), dann bin ich doch immer besser, wenn die Rendite über 11,8 bzw. 8,7% liegt, oder?


    Schöne Ostern an alle

    In der Zwischenzeit ist ja scheinbar so, dass über die Fondsvermittler nicht nur der Ausgabeaufschlag gespart wird, sondern auch keine Transaktionskosten entstehen, wenn aktive Fonds gekauft werden. Wenn ich das richtig verstehe, entstehen somit keine Kosten beim Kauf von aktiven Fonds (unter der Voraussetzung was @sfielmann richtigerweise gesagt hat mit Depotbank).


    Wenn dem so ist, stellt sich mir folgende Frage: was spricht, unter diesen Vorausetzungen, dagegen, statt ETF, die ja den Durchschnitt des Marktes repräsentieren, auf überdurchschnittliche aktive Fonds zu setzen? Diese kann man z.B. durch Renditevergleiche je Kategorie über verschiedene Portale (auch Stiftung Warentest?) identifizieren und dann entsprechend (je nach Zeitraum der Outperformance gegenüber dem Index) investieren. Und der Kostenvorteil der ETF wäre damit auch nicht mehr vorhanden.


    Oder mache ich hier einen Denkfehler?

    ja, ganz meine Meinung. Die Strategie funktioniert. Übrigens, das im 1.Artikel genannte Verpassen von den x-besten Tagen ist auch auf der Invest in Stuttgart vor 10 Tagen in Vorträgen berichtet worden.

    Ich war auch da. Die ganze Prominenz der Finanzbranche war anwesend. Da ich nur Freitag Zeit hatte habe ich mir einiges an Vorträgen angehört. Der Tenor bei vielen Vorträgen für uns Investoren war aber fast immer der gleiche: ETF sind eine gute Sache und schaut auf die Kosten.

    "Inzwischen sind so viele Investoren auf diesen Zug aufgesprungen, dass es zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung geworden ist"


    ...also wird Gold künstlich unter Wert gedrückt: also kaufen, kaufen, kaufen.

    ja das sehe ich auch so, dass Gold aus politischen Gründen künstlich gedrückt wird. Daher bin ich und werde ich auch zukünftig weiter aktiv in Gold investiert sein (jeweils ca. 10-15% meines wachsenden Vermögens), da ich davon ausgehe, dass Gold sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat

    Hallo Frau Bellmann,
    natürlich habe die Vorredner mir ihren Argumenten Recht, was das Thema "Gold als Anlageform" angeht. Ich möchte hier trotzdem ein Lanze für das Thema Gold/Silber für Kinder/Jugendliche brechen. Ich habe meinen ersten Krügerrand in Gold zu meiner Konfirmation bekommen und er ist immer noch in meinem Bestand. Ich baue meiner Tochter auch einen Teil ihres (kommenden) Vermögens auf, indem ich ihr Silber Münzen kaufe (keine Barren).


    Ich denke es ist nicht verkehrt, wenn Kinder/Jugendliche schon lernen, dass Edelmetalle (hier vor allem Gold und Silber) als Absicherung zu einem Portfolio dazugehören und welche Bedeutung sie haben, mal ganz abgesehen und der Wertsteigerung, die Gold in den letzten 40 Jahren erfahren hat.


    Wie gesagt, dass ist meine private Meinung zu diesem Thema, da ich davon ausgehe das Gold sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft hat und auch in Zukunft langfristig die Richtung nach oben gehen wird.

    ich bin haushaltsmäßig auch mit Excel unterwegs, überlege mir aber auf ein professionelleres Tool umzusteigen. Werde mir voraussichtlich die Empfehlung von muc genauer ansehen.

    Hallo zusammen,
    Kurze Frage an die Gemeinde : kommt von euch einer zur Invest nach Stuttgart dieses Wochenende?
    Da ich aus der Gegend komme bin ich auf jeden Fall dabei.


    Viele Grüße aus dem sonnigen Süden :thumbup:

    Vielleicht den Riester still legen und für den Rest einen Auszahlung ETF bei fairr. Kommt da mehr bei raus am Ende oder einfach den Riester weiter laufen lassen? Habe Wenn ich richtig gerechnet habe ohne Zulagen eine Rendite im 1, Bereich

    Hallo liebe Community,
    Ich habe seit 12 Jahren einen Riester Fondssparplan, damals noch cominvest Förderdepot. Meine Ansparphase geht noch genau 10 Jahre und ich habe mir überlegt in das fairr 2.0 mit ETF zu wechseln.
    Leider habe ich auf der Homepage von fairr festgestellt daß ich mein bisher angespartes Vermögen nicht übertragen kann da meine Restlaufzeit zu kurz ist.
    Hat jemand eine Idee für Alternativen - wegen der Rendite möchte ich gerne im Fonds Bereich bleiben.
    Vielen Dank für eure Kommentare.
    Sven