Beiträge von limuc

    Der Link beschreibt die neuen Online-Optionen leider falsch, die Ansässigkeitsbestätigung vom heimischen Finanzamt ist immer noch klassisch einzuholen und man muss auch das entsprechende Formular dann per Briefpost in die Schweiz senden. Den Voucher und die Divi-Abrechnungen kann man hingegen online übermitteln.
    Also eine klassisch halbherzige Lösung!

    Ich kenne die Handhabung von Dividenden auf Schweizer Aktien. In diesem Fall behält der Schweizer Fiskus vom Ausschüttungsbetrag 35% ein. Der deutsche Fiskus rechnet 15% davon auf die Abschlagsteuer an, zieht also auch nochmal 10% vom Urbetrag ab, darauf noch Soli.


    Beispiel: Ausschüttung 100 CHF
    Schweizer Steuer: 35 CHF
    Deutsche Steuer 10 CHF (umgerechnet in EUR) + Soli darauf


    Die in der Schweiz verbliebene Steuer (20 CHF) lässt sich problemlos über die Schweizer Steuerbehörde zurückholen.

    Ich habe diverse private Rentenversischerungen, die forderen ALLE in unregelmässigen Abständen eine Lebensbestätigung, am einfachsten macht's die Allianz, die möchte lediglich, die von einem selbst ausgefüllte Bestätigung zurückgesandt haben.Die anderen, Debeka, HDI, Europa wollen ein behördlich bzw. vom Hausarzt bestätigtes Formblatt.


    Ich finde dieses Verfahren nicht unlogisch und auch keine Zumutung, amtlich erhalten die ja wohl kaum eine Todesmeldung (im Gegensatz zur DRV). Es wäre ja nicht das erste Mal, dass jahrelang eine Rente an Verstorbene ausbezahlt wird.

    Es mag schon sein dass die amerikanischen Sozialsystem gegenüber Europa ganz schwach abschneiden, trotzdem lege ich persönlich lieber dort mein Groschen an. Zwei Argumente:


    aus beiden

    Für meinen Nachwuchs habe ich zusätzlich zum Vanguard FTSE World noch einen Smart-Beta ETF gepackt, es ist ein 'MSCI-Low Vola' von Xtracker, im fünf-Jahresvergleich schlägt er den MSCI World ACWI um 14%, der US-Anteil ist allerdings auch um die 57%, der Corona-Absturz war deutlich sanfter, d.h. das Konzept war offenkundig wirksam.
    'Finanztest' hat den Konkurrenten von iShares, der auf dem gleichen Index beruht, in die Rankingtabelle aufgenommen.


    https://de.extraetf.com/etf-co…IE00B6R52259,IE00BL25JN58

    Die Fragestellung verstehe ich jetzt nicht ganz, ich fasse mal zusammen wie ich es verstehe.


    Zunächst: Der genannte ETF ist ja ein Swap, er legt also nicht in den entsprechenden MSCI-Werten an, ob und wie dann die französische Quellensteuer greift, weiss ich nicht.
    Aber unabhängig davon gilt ja grundsätzlich:
    Der ETF muss in jedem Fall die eingenommenen Dividenden einer französischen AG nach französischem Recht versteuern, unabhängig davon, ob er sie an Dich weiterreicht oder direkt wiederanlegt (thesauriert). Bei einer Brutto-Ausschüttung von EUR 300 gilt dann:
    Die Ausschüttung an Dich sind 210,- vor deutscher Steuer.
    Der Wiederanlagebetrag (Thesaurierung) des ETF ist ebenfalls 210,- (Vorabpauschale am Jahresende)
    Damit sehe ich beide Methoden annähernd gleichgestellt.

    Für meine Tochter (40 J.) lege ich folgendermassen an (etwa halbe/halbe):


    1. Vanguard FTSE All World
    2. Xtracker MSCI low vola


    Bestätigt sehe ich mich auch durch 'Finanztest'-Tabellen, wobei der Low-Vola dort von iShares repräsentiert wird.

    WISO Sparbuch ist erheblich umfassender als TAX, es enthält z.Bsp. EinahmeÜberschussRechnung (Kleingewerbe), Vermietung und Verpachtung, KAP-Steuer uvm., Es lässt sich auch deutlich günstiger einkaufen per Download (Amazon), ich zahlte Anfang Januar ca. 21 EUR (die Normalversion nicht das Abo).

    Hallo beisammen,


    Ich bin der Ansicht, dass wir spätestens im 4. Quartal dieses Jahres wieder anziehende Börsen haben werden. Wenn dem so ist, wäre es dann nicht sinnvoll, anstehende ETF Sparpläne vorzuziehen, d.h. zum nächsten Termin alle Raten für dieses Jahr auf einmal im voraus einzuzahlen? (Die Sparpläne laufen noch mindestens 10 Jahre)

    Interessante Frage, ich kann sie nur aus meiner persönlichen Sicht beantworten: Diesen Montag (16.3.) wurde mein Sparplan auf einen (anderen) MSCI-Index ausgeführt, und zwar um 9:44 bei Tradegate, auf Grund des Ausführungspreises und des Zeitpunktes konnte ich die gehandelte Stückzahl bei Tradegate feststellen, es waren über 9000 Stück, der genannte Preis unterschied sich von den Nachbarpreisen vorher oder nachher kaum, diese Stückzahlen waren aber jeweils deutlich geringer.


    Aus meiner individuellen Sicht beeinflusst die gehandelte Stückzahl also nicht die Preisfindung.

    Mir fehlt der faktische Vergleich, ich nutze Wiso seit ca. 15 Jahren. Für meine Zwecke perfekt, ich habe auch ein Buhl-Konto eingerichtet, das erlaubt mir die Installation auf drei unterschiedlichen Rechnern.


    Meine Daten liegen auf meinen Rechnern bzw. in der Cloud (nicht bei Buhl), ich habe da keinerlei Befürchtungen.


    Wiso lässt sich auch ohne Konto bei Buhl betreiben, dann fehlt die genannte Option und möglicherweise fehlt der Abruf beim Finanzamt (versenden geht immer mit dem Elster-Code)


    Abgesehen von den genannten Programmen, gibt’s auch deutlich günstigere Varianten (sogar beim Discounter), für mich taugen die nicht, da sie beispielsweise keine Einnahme-Überschussrechnung bieten. Für den normalen Arbeitnehmer sollten die aber ausreichen.

    So pauschal sehe ich das nicht, ich wohne in einem Haus, das einer Genossenschaft gehört, die gerade mal 25 Jahre alt ist, ich schaue mir regelmässig die Bilanzen an und finde sie für mein laienhaftes Verständnis nachvollziehbar und gediegen.


    Die freiwilligen Einlagen werden z.Zt. mit 3,2% verzinst. Allerdings werden momentan keine neuen Genossen mehr aufgenommen, ebenso lassen sich 'neue' Gelder nur nach einer Wartezeit anlegen.