Beiträge von limuc

    Ergänzend sei noch angemerkt, es sind nicht nur Banken, die Genossenschaftsanteile ausreichen, auch (inbesondere junge) Baugenossenchaften bieten z.Zt. 3-4% jährliche Verzinsung. Bekannte von mir haben dort 6-stellige Beträge angelegt, mein Hinweis auf Klumpenrisiko wird mit der üblichen Aversion gegen Aktienmärkte begründet.


    Eine Nachschusspflicht besteht bei den mir bekannten Baugenossenschaften nicht.

    Leider wird nicht mitgeteilt welche Zusagen die Versicherung bezüglich der bezeichneten Anlage macht (Garantie-Ausschüttung, bzw. Rente o.ä.)
    Ich finde die Preise für das genannte Produkt auf den ersten Blick unverschämt hoch.


    Hier noch eine Excel-Tabelle, die eine Anlage gleichen Umfangs in einen Aktien-ETF darstellt, die Entwicklung ist sehr konservativ angesetzt: Rendite pa 3% + Ausschüttung pa 2%, die Ausschüttung soll kostenfrei wiederangelegt werden, die Ausschüttung ist mit der üblichen KAP-Steuer belastet (inkl. Sol + TFS, ohne KIST).


    Die Vorabpauschale ist nicht berücksichtigt, dafür ist der Wertzuwachs (am Ende) und die Dividende KAP-besteuert.


    Diese Tabelle stammt nicht von mir, leider finde ich den Urheber nicht mehr (er hat sie in diesem Forum publiziert), er möge mir verzeihen, dass ich sein Werk (modifiziert) hier ungefragt wiedergebe.

    Bei den Sparplänen meiner Enkel habe ich noch den MSCI Low vola von xTracker (IE00BL25JN58) beigemischt, läuft mittelfristig besser als der MSCI World (lt Finanztest, dort derselbe von iShares). Mal sehen, wie der jetzt den Dip abfedert.

    Hat schon jemand herausfinden können, was die Gutschrift von USA Dividenden kostet und überhaupt, wie USA Einzelaktien bei Smartbrocker behandelt werden, auch bezüglich der kosten?

    Ich hatte dort per Mail angefragt nach US-Aktien, als Beispielssumme hatte ich EUR 10000 genannt, Börse NYSE.


    Die Antwort: Provision US$ 10,-; Handelsplatzgebühr US$ 25; Devisenwechselgeb. 0,4%


    Billiger sind sicher: CapTrader, Lynx und IB.

    Summarisch lässt sich sicher sagen, dass aktive Fonds nicht unbedingt besser laufen als passive (diplomatisch ausgedrückt).


    Auf der Homepage des Anbieters ODDO BHF fand ich auch noch erhellendes:

    • Der Name des Fonds wechselte in 20 Jahren 2-mal
    • Der Fonds wechselte auch vom Ausschütter zum Thesaurierer
    • Der Fonds wird mit einer Performance von ca. 6% pa beworben, berechnet ab 9.2005!

    Da hatte der TE seinen Fonds schon 5 Jahre.


    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

    Der Rat von @Altsachse ist besser. Er performt aktuell ähnlich dem MSCI World und die Kursgewinne sind steuerfrei da Altbestand lt. TE, wodurch er theoretisch 25% schlechter als der MSCI für die gleiche Nettorendite laufen dürfte.

    Die steuerliche Betrachtung ist nur dann richtig, falls der Fonds künftig ähnlich wie der MSCI läuft, dies war in der Langfrist-Betrachtung absolut nicht der Fall.
    Konkret: der ODDO als auch der MSCI lagen Mitte 2000 bei 150 EUR, heute liegt der MSCI World TR in EUR bei ca. 317 der ODDO dagegen bei 71 EUR.
    Dies ist eine Wertentwicklung zugunsten des MSCI von ca. 160 Prozentpunkten über diese 20 Jahre.


    Ich hätte nach dieser Betrachtung hier kein Vertrauen mehr in ODDO, insbesondere da schön zu sehen, dass er in Baissezeiten besonders schwach gegen den MSCI abschneidet.


    Ich unterstelle dabei, dass Morningstar korrekte Daten liefert, nur dann gilt das oben Gesagte.


    Ich hoffe, Screenshots sind hier erlaubt.

    Diese tausend EUR des Fonds sind ja nicht mal nicht mal 7% der Anlagesumme, da wäre mir ein Preis plus/minus 10 EUR egal, Hauptsache weg, um sich nicht noch mehr zu ärgern.War ja offenkundig ein Flop und sowas möchte ich persönlich nicht ständig sehen, oder anders gesagt: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Wenn es nur um die Wohnung geht (und die wirklich mit Sicherheit unter den Freibeträgen liegt) würde ICH MIR das zutrauen ohne weitere Beratung. Das was du möchtest hört sich für mich wie ein Standard-Nießbrauch an und der Notar sollte dazu ausreichend beraten können.

    Danke! Leider ist das nicht so eindeutig, mir geht es vorwiegend um die steuerliche Betrachtung während des Nießbrauchs (NICHT Erbschaftssteuer), beispielsweise:


    Wer zahlt die Grundsteuer?
    Kann ich das festlegen oder verlangt der Fiskus diesselbe definitiv vom (neuen) Besitzer?
    Kann ich die AFA aufs Gebäude steuerlich nutzen oder kann auch dies nur der Besitzer?
    ... und noch weitere noch unbekannte steuerliche Effekte.


    Soweit ich gelesen habe, halten sich Notare in steuerlichen Angelegenheiten zurück aber vielleicht rufe ich den einfach mal an.

    Ich möchte meiner Tochter (einziges Kind) meine vermietete Eigentumswohnung schenken und den Nießbrauch (Vorbehaltsnießbrauch) darüber bis zu meinem Lebensende behalten.


    Der Marktwert der Wohnung (sie ist lastenfrei) liegt mit Sicherheit unterhalb der erbrechtlichen Steuergrenze.


    Ich möchte den Nießbrauch so gestalten, dass ich weiterhin das Recht habe selbst in dieser Wohnung zu leben oder sie auch zu vermieten. Ebenso möchte ich alle Lasten, die auf diese Wohnung zukommen, tragen, wie beispielsweise Grundsteuer, Reparaturen, Wohngeld, Verwaltungskosten, Sonderumlagen u.a.
    Ebenso möchte ich die kompletten Erträge vereinnahmen. Die daraus resultierenden Einkommensteuern sollten zu meinen Lasten gehen, auch sollte ich die AFA beanspruchen können.


    Kurz gesagt: Meine Tochter sollte als Eigentümerin im Grundbuch stehen, ich aber sollte weiterhin finanziell, steuerlich und organisatorisch wie bisher für diese Wohnung verantwortlich sein.


    Nun zu meiner Frage:


    Kann dieses Konstrukt ein Notar per Grundbucheintrag verbriefen oder sollte ich vorab einen Steuerberater/Anwalt zur Vertragsgestaltung konsultieren?


    Vielen Dank für konstruktive Tips.

    Wie schon an anderer Stelle gesagt, sehe ich die Vorteile von Smartbroker nicht so eindeutig (ich möchte kein Fremdwährungskonto anlegen):



    Ich wollte 10.000 EUR in eine amerikanische Aktie (BST) investieren und fragte die Kosten dafür an der NYSE ab. Laut Email-Antwort sehen die folgendermaßen aus:



    Provision (fix) US$ 10,-


    Handelsplatzentgelt (fix) US$ 25,-


    Devisengebühr 0,40%



    Damit summieren sich die Kaufkosten inkl. Wechselgebühr auf runde 72 EUR oder 0,72% .



    Ich habe dann bei meinem jetzigen Brocker (ING) gegengerechnet und komme dort auf 0,80%.

    Danke, die NV ist mir noch nicht ganz klar: Angenommen, ich schenke dem Enkel (6J.) Wertpapiere im Umfang von 100 K. Diese sollen 2%, d.h. jährlich 2000 EUR, ausschütten.
    Reicht hier nun die NV aus oder muss der Enkel eine EKST-Erklärung abgeben.

    Vielleicht kann ich mich mit einem Spezialaspekt auch noch hier anhängen.


    Für meine beiden Enkel habe ich seit deren Geburt einen Sparplan eingerichtet, mit den hier üblichen ETFs (ausschüttend). Ich rolliere auch gelegentlich, um den jeweiligen Sparerfreibetrag auszunutzen.


    Beim älteren Enkel (6 J.) liegt der Marktwert der Anlage z.Zt. bei 6500, ich habe ausgerechnet, dass der junge Mann zu seinem 16. Geburtstag ca. 17000 EUR zur Verfügung haben sollte (bei 5% Rendite).


    Jetzt zu meiner Frage: Welche Tücken bzw. Hürden sollte ich beachten um dem jungen Mann (bzw. seinen Eltern) kein Bein zu stellen, meine Stichworte: Bafög, Sozialabgaben, Steuern (möglicherweise gibt’s ja noch mehr).


    Danke für jeden konstruktiven Beitrag!

    Was würde denn passieren, wenn ich zu Consors wechsle und die den ETF nicht anbieten können? Wie läuft hier dann der Umzug zum neuen Broker ab?

    Wenn es um deinen o.g. iShares-ETF geht, so bietet Consors den auch als Sparplan an, Kosten 1,5%.


    Ich will hier wirklich keinen ETF verkaufen, aber der von mir genannte IE00BJ0KDQ92 beruht auf dem exakt gleichen Index, er entwickelte sich über die letzten Jahre exakt identisch zu dem Deinen, der Tackingerror ist auch identisch, der von iShares ist lediglich deutlich grösser und älter als der von xTracker, dafür ist, wie erwähnt, der xTracker bei Consors die kommenden 2 Jahre kostenfrei.
    Der TER-Wert ist beim xTracker auch noch günstiger (0,19%)

    Dto hier. Sie schrieben mir:


    'Die gute Nachricht: Dieses Kontoführungsentgelt werden wir Ihnen nicht berechnen. Weil wir Sie als gutenund geschätzten Wertpapier-Kunden kennen, schenken wir Ihnen das Entgelt für Ihr Girokonto bis aufWeiteres'.


    Mal sehen wie lange 'bis auf weiteres' vorhält.