Beiträge von limuc

    Ich würde in jedem Fall die Ausschüttung wählen, bei geschickter Anlage z.Bsp. in einen Dividenden-ETF, erhälts du auch eine kleine Rentenzahlung und dein Kapital bleibt dir dennoch erhalten (abgesehen vom Börsencrash).


    Falls du besonders mutig bist, kannst du auch speziell in den USA Anlageformen finden, die 6% und mehr Dividenden ausschütten (Reits, BDCs, CEFs)


    Ich bin sogar etwas älter als du und hab meine beiden letzten abgelaufenen Rentenversicherungen auch auszahlen lassen, okay, war auch Glück dabei, da seit 10 Jahren Börsenhausse.

    Deine Wertpapiere sind NICHT deine Einlagen, deine Einlagen liegen auf dem Referenzkonto bzw. Girokonto. Es sind deine frei verfügbaren Barmittel. Diese Einlagen hinterlegt deine Bank bei der EZB und muss dort Negativzinzen zahlen, diese versucht sie von dir wiederzuholen.


    Deine Wertpapiere liegen als Datensatz vermutlich bei Clearstream, für diese Wertpapiere musst du eventuell Depotgebühren zahlen aber keine Negativzinsen.

    In Dollar nicht, aber in EUR und natürlich umgekehrt, steigt der Dollar in Relation zum Euro, steigt auch der in EUR umgerechnete ETF.
    Der US-ETF selbst bewegt sich in US-Dollar nur dann mit der Währungsrelation, wenn er entsprechende EUR-Werte enthält.

    Was mich stört, aber was bei Onvista ja bekannt ist, ist:
    Die sind mega unflexibel was das Ändern des monatl. Beitrags anbelangt. Dieser lässt sich nie ändern.
    Man muss den Sparplan stoppen und einen neuen anlegen. Das finde ich ziemlich … na ja ..
    Nun gut, ich will auch eigentlich erst einmal Nichts ändern.

    Bei Consors und ING geht das völlig problemlos, der Sparplan ist jederzeit änderbar und bleibt dann bis zur nächsten Änderung, Consors hat auch z.Zt. 220 kostenfreie Sparpläne im Angebot.

    der kostenfreie Sparplan bringt dann nach 20 Jahren: EUR 62515 (davon Einzahlung 48000)


    der mit EUR 1,50 pro Monat kostende erbringt: EUR 61363 (davon effekt. Einzahlung 47640)

    SORRY, dicker Fehler meinerseits. Die richtigen Beträge lauten:


    Kostenfrei: 82549,-
    mit 1,50 Kosten per Monat: 81930,-


    Der Rest der Aussagen sollte stimmen.


    Nochmals SORRY

    Jenseits des Versicherungsangebots hab ich mir mal erlaubt EXCEL zu bemühen um die Differenz der Sparplankosten auszudrücken.


    Angenommen seien 200 per Monat über 20 Jahre und einer Verzinsung von 5%/12 pro Monat.:



    der kostenfreie Sparplan bringt dann nach 20 Jahren: EUR 62515 (davon Einzahlung 48000)


    der mit EUR 1,50 pro Monat kostende erbringt: EUR 61363 (davon effekt. Einzahlung 47640)


    Die Differenz erscheint nennenswert, zu bedenken ist aber, auch die Umschichterei ist ein Aufwand, ebenso verringern die dadurch anfallenden Steuern den Zinseszinseffekt.


    Wie schon oben erwähnt, ist in Wirklichkeit die Differenz vermutlich sehr geringl.

    Bei Consors habe ich folgendes gefunden (ohne Berücksichtigung der Kosten), persönlich habe ich schon mehrfach höhere Beträge sparplanmässig angelegt.



    Für eine Einmalzahlung bei einem Sparplan gilt:
    Mindestanlage 25,00 EUR. Maximalbetrag bei Einzug von internen Konten 99.999,00 EUR. Maximalbetrag bei Einzug von einem externen Konto 2.000,00 EUR pro Depot und Monat. Dazu zählen auch bereits erstellte Lastschrifteinzüge auf Konten oder weitere Sparplaneinzüge

    Persönlich kenne ich diesen Wert nicht, ich investiere als Beimischung aber gerne in Anleihen dieser Art, meiner Erfahrung nach lassen sich bei dem genannten Rückgang noch keine negativen Schlüsse ziehen.


    Letzten Freitag wurde der Wert in Frankfurt mit 95% gehandelt.

    schon was von easygold24 gehört? handeln mit Pysisches gold und zahlen monatliche Rendite aus
    ich würde an deine stelle Goldbarren kaufen und zuhause aufbewaren und das monatlich

    Kommt mir sehr bekannt vor, es gab doch erst kürzlich ein Schneeballsystem, das aufflog:


    https://www.spiegel.de/wirtsch…t-sich-aus-a-1286588.html


    Wenn schon Gold, dann nicht in Papierform, sondern in Barren bzw. Münzen, auch nicht im Schliessfach, sondern zuhause im Tresor oder an einem anderen sicheren Ort (Goldverbot in privater Hand ist nicht solange her, im Fall des Falles muss die Bank das Schliessfach öffnen)

    Bisher sind m.M. nach sowohl Consors als auch ING in Sachen Depot kostenlos, Consors bietet obendrein von drei verschiedenen ETF-Anbietern insgesamt ca. 200 Sparpläne kostenfrei an.


    Ziemlich neu im Markt ist TradeRepublic mit ebenfalls kostenlosen Sparplänen, dort sind auch die sonstigen Handelsgebühren recht günstig

    Die beiden ETFs fussen auf zwei verschiedenen Indices, einmal auf MSCI und auf Solactive, ich finde einen Vergleich der ETFs über ein halbes Jahr nicht sinnvoll, der Amundi ist auch erst im März '19 aufgelegt worden und ist auch noch recht klein (50 MIO).
    Nicht umsonst vergleicht 'Finanztest' erst nach fünf Jahren Anlagedauer und einer bestimmten Mindestgrösse die einzelnen ETFs.


    Ich bin mir sicher, dass sich die jetzt bestehenden Renditedifferenzen mit der Zeit auflösen.

    @fredo47
    Beim zweiten Blick muss ich dir recht geben, ich versuchs mal bildhaft, sonst krieg ichs nicht aúf die Reihe:


    Ausschütter: Die Meier AG notiert bei 100 EUR, die Ausschüttung ist 3 EUR, die Börse reagiert sofort am Tag der Ausschüttung und reduziert den Börsenwert auf 97 EUR.
    Der Anleger hat jetzt einen Wert von 97 EUR an der Börse und 3 EUR in der Tasche.
    Der Gesamt-Wert des Engagements beträgt immer noch 100 EUR


    Thesaurierer: Die Huber AG notiert bei 100 und schüttet nicht aus. Der Börsenwert bleibt bei 100, der Anleger hat immer noch den Börsenwert von 100 EUR.



    Umgelegt auch auf Fonds bedeutet dies, dass der Ausschütter sich im Wert verringert (um die Ausschüttung) und der Thesaurierer konstant bleibt (alles nur theoretisch).

    Bei thesaurierenden Fonds hingegen werden die gesammelten Dividenden innerhalb des Fondsvermögens behalten und auf Fondsebene davon weitere Aktien gekauft.

    Wie stellt sich denn dann der Mehrwert (durch die Dividende) für den Alt-Besitzer dar, die Stückzahl steigt ja damit nicht, muss dann nicht doch der innere Wert steigen?

    Ich glaube, du unterliegst einem grundlegenden Irrtum, die Dividendenausschüttung erhöht den inneren Wert deines Fonds/ETf. Angenommen, der ETF-Anteil kostet am Markt 100 EUR, dann ergibt eine 3% Dividendenausschüttung den neuen inneren Wert von 103 EUR. Diesen neuen Wert müssen dann Neuanleger zahlen bzw. wenn du verkaufst, erhälts du diesen Betrag und damit deine Dividende.

    Naja, dann fange ich mal mit einen kritischen aktuellen Beitrag an (der Link stammt von FINANZWESIR):


    https://www.hobbyinvestor.de/m…eufen-sich-aforti-teil-1/


    Persönlich war ich auf Bondora Go+Grow zugange, nach 2 Monaten hat mich der Mut verlassen und ich habe alles wieder rückabgewickelt, technisch hat alles hervorragend geklappt, auch die angepriesene Verzinsung (6,75%) war korrekt.


    Ich bleibe erstmal bei klassischen Dividenden-Werten, da scheinen mir die Risiken berechenbarer.