Beiträge von ebbe sand

    @Kentzliner:


    Hallo Peter,
    zum Thema Ombudsmann und Zuständigkeit: Mittlerweile gibt es ja mittlerweile ein Urteil des BGH v. 8.11.2016, in dem entschieden wurde, dass die von den BSK erhobenen Darlehensgebühren bei Bausparverträgen gleichzusetzen sind mit den ebenfalls (unberechtigt) erhobenen Bankgebühren der Banken und sie auch deshalb unzulässig sind. Insofern kann sich m.E. kein OBM mehr darauf berufen, dass er in dieser Sache nicht zuständig ist.
    Eine andere Frage bleibt natürlich immer noch die Frage der Verjährung (von der ich betroffen bin), die aber hoffentlich bald auch vom BHG abschließend entschieden wird.
    Gruß Paule

    ja stimmt seit 8.11 ist die Sachlage etwas anders. Allerdings ist das Schreiben/Absage des OM ja bereits vom 30.05.
    Soweit ich weiß, läuft dann die Hemmung der Verjährung noch 6 Monate weiter. Allerdings auch nur dann, wenn wie in deinen älteren Fällen, die Hemmung der Verjährungsfrist bis zum 31.12.2014 beim OM eingereicht wurde.

    Habe ich ehrlich gesagt gerade das erste mal gehört. Denke keine schlechte Sache. Allerdings weis ich nicht, ob die mit der Schufa gekoppelt sind. Sprich es nützt dir nicht viel, wenn du hier deinen Score/Bonität verbessert, aber das nicht im Zusammenhang mit der Schufa steht. Die meisten Banken holen sicher keine Auskunft bei Bonify sondern bei der Schufa ein.

    das mit der Aussage bez. OBM " nicht zuständig für diesen Fall" verstehe ich nicht so ganz. Waren das auch Bausparsachen oder normale Darlehen/Kredite. Weil es ja einmal den OM für die Bauspargeschichten und wiederum eine andere Institution für Kredite gibt. Liegt das vielleicht daran?

    Denke mal, dass Du nicht verpflichtet warst. Sonst hätten die dir Zwangsgelder aufgebrummt und längst das Konto dicht gemacht.


    Würde mir einfach mal Steuerprogramme von 2013 - bis dato kaufen, bekommst Du bei EBay oder Amazon für kleines Geld, und würde mal eine Steuererklärung mit den entsprechenden Daten und dem was Du absetzen kannst simulieren. Da bekommst Du auch direkt das Ergebnis, ob du nachbezahlen musst oder etwas zurück bekommst. Je nach dem, würde ich die Erklärungen auch rückwirkend abgeben oder nicht.

    Meine Hausbank teilte mit, dass sie eine Rückerstattung nicht freiwillig sondern nur nach einer Klage von mir bezahlt.
    Es handelte sich um einen hohen Kontokorrentkredit für meine Firma - aber mit privater Globalsicherung und Bürgen -, bei dem diese eine Bearbeitungsgebühr von sage und schreibe ca 22000 Euro abbuchte.
    Gleichzeitig kündigte sie mir inzwischen einen Kredit - hierzu wäre es bei Rückerstattung der Gebühr nicht gekommen - und nun droht mir die Zwangsvollstreckung. Wäre für Hilfe und Rat dankbar.

    Hallo Marga, weiß zwar nicht ob ich Dir hier helfen kann bzw eine fundierte Hilfe bin, aber ich denke es sind genügend fachkundige Leute hier im Forum, die Dir weiterhelfen werden. Denke Du solltest allgemein mal ein paar Daten zu dem Kredit angeben. Wann, welche Finanzierung, welches Kreditinstitut usw.....
    Als nächstes stellt sich die Frage, ob und wie ein Firmenkredit von diesem Thema betroffen ist.


    LG Ebbe

    ebbe sand bei mir ist es ebenso, die wollen die Darlehensgebühr bezahlen aber nicht die Zinsen seit 2008.Ich soll auf einen Vergleich eingehen.
    Bin gespannt was mein Rechtsanwalt nächste Woche dazu sagt?
    Werde berichten.
    Also wir sollen die Revision zurück nehmen und bekommen die Darlehensgebühr plus Zinsen seit Klageerhebung.

    auch BSQ?

    So Anderson2 und Nottele,


    Brief ist raus und ich halte Euch, sofern ich dann noch darf (Verschwiegenheitserk.), auf dem laufenden.


    Jetzt bitte keinen Streit mehr wegen meiner Geschichte, danke !!!!!


    Vertragt Euch, tauscht nach wie vor Eure konstruktiven Erfahrungen und Ratschläge aus, helft
    Euch gegenseitig und geht respektvoll und fair miteinander um. Mir macht es immer sehr viel Spass
    und Freude auf diesem Forum zu lesen und Neues zu erfahren.


    Danke und LG
    Ebbe

    Hallo IanAnderson2 und Nottele,


    bitte nicht wegen mir Stress bekommen !!! Das ist die Sache nicht wert. Zuerst mal danke an Beide für
    euer Statement und eure Einschätzung, auch wenn diese etwas voneinander abweichen. Hat sicherlich jeder Recht mit dem was er schreibt.


    Also nochmal zu mir:
    Richtig, die BSQ will die Bearbeitungsgebühr bezahlen und im Gegenzug diese Verschwiegenheitserklärung haben.
    Was nicht in dem Schreiben erwähnt ist, sind die Zinsen. Und diese möchte ich auch haben.


    ################


    Also nach langem überlegen, werde ich denen jetzt schreiben, dass ich nach wie vor auf meine Forderung bestehe und entgegenkommenderweise (nett formuliert Anderson) das Angebot der Rückzahlung annehme allerdings nur, sofern auch die angefallenen ZInsen seit 2008 zurückerstattet werden und eingerechnet sind. Aufstellung mache ich im Zinsrechner und schicke es mit.


    Des weiteren, werde ich der Verschwiegenheitserklärung vorerst nicht zustimmen, so lange mir diese nicht schriftlich vorliegt und mir der Inhalt einer solcher Erklärung bekannt ist.


    GLG und Danke
    Ebbe

    Hallo Nottele,


    Ja da hast Du recht. Aufgegeben wird nicht.


    Nur wenn ich diese Erklärung unterschreibe dann ist es mit dem posten hier vorbei. Und ich weiß ehrlich
    gesagt nicht, ob ich das mit der Bezahlung der Erklärung über den OM laufen lassen kann. Das wäre ja dann
    eine Forderung, die mir eigentlich rechtlich nicht zusteht.


    Ich denke mal, dass die sich mit der Formulierung des Stillschweigen schon bewusst sind, dass sie im Unrecht sind
    und Angst haben, dass man das erzählt und vielleicht nochmal eine Welle über die herein schwabt. Nun, morgen läuft meine Frist ab und sofern ich hier keine Tipps oder Infos bekomme, überlege ich mal wie ich entscheide. Vielleicht spiele ich jetzt noch ein wenig auf Zeit, da ich den genauen Inhalt einer solchen Erklärung ja gar nicht kenne und die mir diese als Volage mal senden sollen. Kann ja nichts zustimmen, was ich vorher nicht gelesen habe.


    LG
    Ebbe

    Also mein Ombudsmannverfahren ist gerade, nach 1 3/4 Jahren erst angelaufen. Die BSQ hat zweimal abgelehnt mit Begründung von diversen Urteilen Gericht Aachen - ich hingegen habe beim ersten Einspruch mit 2 Urteilen vom Gericht Nürnberg gegen argumentiert und jetzt bei der zweiten Stellungnahme das aktuelle Urteil vom 8.11 aufgeführt.


    Also meiner Meinung nach, macht der Ombudsm. lediglich den Postverteiler. Sprich der leitet meine Post an die BSQ weiter und umgekehrt. Hätte ja wenigsten erwartet, dass der sich auch mal dazu äußert. Aber außer kurzen Anschreiben " Hiermit senden wir Ihnen die Stellungnahme usw......" Ist da nix zu lesen. Leider bekommt man da auch niemand mal telefonisch zu fassen. Hätte ja gerne mal gewusst, wie lange da jetzt die Briefe und Stellungnahmen hin und her geschickt werden, oder ob da auch mal eine neutrale und unabhängige Person ein Machtwort spricht bzw. seine Meinung dazu abgibt.


    Na ja, mal schauen was jetzt nach dem Urteilsspruch als Argument von de BSQ kommt.

    so bei mir ist Bewegung in die Sache gekommen.


    Meinen zweiten Einspruch, mit Verweiß auf das Urteil vom 08.11, hat der OM mit folgendem Wortlaut an die BSQ weitergeleitet.


    Hinweis
    Der Bundesgerichtshof hat mit dem Urteil vom 8.11 Nr xxxxxxx nunmehr entschieden, das die Verplichtung eines Verbrauchers, eine Darlehensgebühr in Höhe von 2% zu zahlen, auch für ein Bauspardarlehen durch eine vorformulierte Bestimmung nicht wirksam vereinbart werden kann. Für ein Vor- und Zwischenfinanzierungsdarlehen gilt nichts anderes. Usw usw..... Ich
    Ich bitte daher um Stellungnahme, ob das Schlichtungsverfahren dadurch erledigt werden kann, dass die Bausparkasse den Kunden die mit der Beschwerde zurückverlangte Gebühren erstatten.


    So weit so gut !


    Jetzt kam die Stellungnahme der BSQ, die ich ja schon für dreist halte.


    Vielen Dank für die Weiterleitung bla bla......
    Der BGH hat am 8.11 über die Zulässigkeit der Bauspardarlehensgebühr entschieden, welche in den Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge enthalten ist.
    Wir haben mit den Beschwerdeführern allerdings einzelvertraglich eine Bearbeitungsgrbühr für einen Vorauskredit vereinbart. Daher ist unseres Ertrachtens das aktuelle Urteil NICHT anwendbar.


    Jetzt kommst !


    Rein entgegenkommender Weise sind wir jedoch bereit, den Kunden die Bearbeitungsgebühr zu erstatten. Dieses Zugeständnis erfolgt ausschließlich für diesen Einzelfall und unter der Bedingung, dass allseits über die Zahlung Verschwiegenheit vereinbart gilt. Um Herreichung einer Berschwiegenheitserklärung wird gebeten.



    &&&&&


    So jetzt stell ich mir folgende Fragen:
    1
    Warum wollen die zahlen, wenn doch das Urteil nicht anwendbar ist? (Denke mal, dass denen schon bewusst ist, das
    sie eh zahlen müssen, wenn es hart auf hart kommt)
    2
    Warum soll ich eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben? (Denke weil sie Angat haben, dass das Ganze seine Runde zieht und sie doch im Unrecht sind)
    3
    Sie begründen, dass es sich um einen Vorauskredit gehandelt hat. Sind denn dann die Bearbeitungsgebühren eh unzulässig, und so wie wir sie bereits vor 2 Jahren von unseren Banken für Kredite zurück bekommen haben?


    Bin jetzt am überlegen, ob ich auf das Ganze eingehe ( natürlich inkl. Zinsen, denn davon haben die auch nix erwähnt) und dieses Schreiben unterzeichne. Sprich dann dürfte ich mich hier nicht mehr an dem Forum beteiligen.
    Oder ob ich denen schreibe, dass ich nach wie vor auf meine Forderung bestehe und deren Aussage als Grundlos halte, da es sich ja wie selbst geschrieben um einen Vorfinazierungskredit handelt und nichts mit dem Bauspargedönz zu tun hat. Hoffe allerdings nicht, dass ich mir damit ein Eigentor schieße, weil sich die Sachlage ändert.


    Für Eure schnelle Antwort/Kommentar wäre ich Euch dankbar, weil mir die Zeit wegläuft.

    Also mein Ombudsmannverfahren ist gerade, nach 1 3/4 Jahren erst angelaufen. Die BSQ hat zweimal abgelehnt mit Begründung von diversen Urteilen Gericht Aachen - ich hingegen habe beim ersten Einspruch mit 2 Urteilen vom Gericht Nürnberg gegen argumentiert und jetzt bei der zweiten Stellungnahme das aktuelle Urteil vom 8.11 aufgeführt.


    Also meiner Meinung nach, macht der Ombudsm. lediglich den Postverteiler. Sprich der leitet meine Post an die BSQ weiter und umgekehrt. Hätte ja wenigsten erwartet, dass der sich auch mal dazu äußert. Aber außer kurzen Anschreiben " Hiermit senden wir Ihnen die Stellungnahme usw......" Ist da nix zu lesen. Leider bekommt man da auch niemand mal telefonisch zu fassen. Hätte ja gerne mal gewusst, wie lange da jetzt die Briefe und Stellungnahmen hin und her geschickt werden, oder ob da auch mal eine neutrale und unabhängige Person ein Machtwort spricht bzw. seine Meinung dazu abgibt.


    Na ja, mal schauen was jetzt nach dem Urteilsspruch als Argument von de BSQ kommt.

    Nachdem mein Ombudsmann-Verfahren nach 2 Jahren Funkstille vor ein paar Wochen ganz überraschend ins rollen kam, sehe ich jetzt endlich Licht am Ende des Tunnels.


    - BSQ hat abgelehnt,
    - ich mit Gegendarstellung und zwei einschlägigen Urteilen, die genau mit dem gleichen Finanzierungsmodell abgeschlossen wurden, widersprochen
    - vor 5 Tagen kam erneut eine negative Stellungnahme von der BSQ mit einer weiteren Begründung eines Urteils.


    Jetzt werden wir mal mit dem obigen Urteilsspruch vom 8.11 widersprechen und weiterhin auf unsere Forderung bestehen. Mal schauen was jetzt von denen zurück kommt. Habe ja noch Glück, weil meine Verjährungsfrist durch das Ombudsverfahren weiterhin gehemmt ist.


    Auch von meiner Seite aus, vielen Dank für die vielen Tipps, Hinweise und Unterstützung von all denen, die sich hier in dem Forum beteiligen. Besonders erwähnen und bedanken möchte ich mich hier bei :thumbup: Nottele und Wandank :thumbup: mit denen ich auch bereits sehr nette Gespräche und Schriftverkehr hatte.