Beiträge von works1966

    Hi Malapascua,


    ohne Einkommen stimmt so nicht, arbeite ja seit Juni Teilzeit und habe ca. 2000 netto, was zur Lebensführung fast reicht. Ob das nachhaltig ist, wird man bis Herbst wohl sehen.


    War einige Zeit überlastet und weitgehend offline, Schwiegervater im Krankenhaus ist nach gesundheitlicher Eskalation.


    Ich habe 100.000 bei der Credit Agricole 24 Monate geparkt für 1.2* Prozent.


    Und ich werde 25.000 tatsächlich in den Weltinvest 100 ETF packen und erst einmal ein paar Monate vergessen und sehen, wie ich mit einer börslichen Anlage leben kann. Ja es geht billiger, aber kaum unstressiger, zumal Weltsparen über den MSCI World hinaus streut und jährlich rebalanced. Nicht schlecht für Anfänger wie mich. Jedenfalls werde ich nur Beträge in ETFs stecken, die ich mindestens 5 Jahre nicht brauche, höchstwahrscheinlich sogar 10 Jahre.


    Werde mich ansonsten erst einmal liquide halten. Könnte sein, dass ich Schweigereltern Darlehen zu marktüblichen Konditionen gebe, um Wohnung mit Pflegeheimanschluss zu kaufen. Ich sichere mich natürlich über erstrangige Grundschuld am Einfamilienhaus ab, bis dieses verkauft wird. Das ist aber noch unklar.


    Herzliche Grüße und Danke für Austausch / Tips / Gedanken
    Stephan

    Hallo Muc,


    ich arbeite seit Juni faktisch erstmals rentenversicherungspflichtig mit fast 53 (Schule, Studium, Selbständigkeit). Meine Rentenerwartung stammt aus privater Vorsorge. Wollte meinen Beitrag nicht unnötig komplizieren.


    Es ist eher unwahrscheinlich, dass ich noch BfA Ansprüche erwerbe dem Grunde nach (Mindestversicherungszeiten). Letztendlich sehe(n) ich / wir unsere Zukunft nicht in Deutschland, so oder so.


    Mein Teilzeitjob ist auf jeden Fall Überbrückung, höchstens so lange Pflegefälle noch leben. Einem der beiden ist zu wünschen, dass es nicht mehr lange geht. Die "Schiegermutter" dagegen hat noch bescheidene Lebensqualität dank uns.


    Grüße
    Stephan

    Hi Mingus,


    danke für Deine wertvollen Tips und die indirekte Bestätigung meiner Überlegungen. Da ich auch alles kritisch sehe und nicht zuletzt als Neuling bin ich ja hier. ;-)


    Vorab: Ich plane tatsächlich nur bis 85 Jahre. Beide Eltern wurden noch nicht einmal 80, zudem sind mir drei gute Freunde gestorben in den letzten Jahren mit noch unter 50, was ein Baustein für meinen Ausstieg aus der Selbständigkeit war (eat, work, sleep, repeat - 7 Jahre keinen Urlaub).


    Mir ist bewusst, dass das Vermögen hier in Deutschland alleine als Single ohne Einkommen eher nicht reichen wird oder nur auf sehr sehr niedrigem Niveau. Hierfür gibt es Plan C. Ein Singledasein unterstellt würde ich wohl mittelfristig Europa verlassen, ich habe Freunde / Verwandte in Südamerika und Asien, da reichen 1000 - 1200 Euro / Monat locker inkl. Krankenversicherung. Um maximale örtliche Flexibilität herzustellen habe ich ja auch die vorhandene Immobilie verkauft.


    Deshalb arbeite ich ja derzeit um die Phase der Pflegefälle zu überbrücken in Teilzeit. Das reicht erstmal, um nicht an Substanz zu müssen und daneben kann man sich auch mal um eigene Gesundheit kümmern, die echt gelitten hat. Kommt Zeit kommen Erkenntnisse. ;-)


    Ich stehe schon immer auf eigenen Füßen und das wird auch weiterhin angestrebt. Sollten wir uns aber nach dem Tod der Schwiegereltern entscheiden, komplett auszusteigen und auch die Winter ins Warme zu gehen, braucht man schon ein gemeinsames Finanzkonzept, was man dann wohl nach 25+ Jahren Zusammenleben auch riskieren kann. Es wird sich sicherlich kurz - bis mittelfristig entscheiden, ob unsere Beziehung wieder auflebt, wenn ich keine 50+ h mehr arbeite und wir uns in der restlichen Zeit nur um andere kümmern.


    Im Übrigen stimme ich Dir in jedem Punkt zu.


    Insbesondere auch zu dem PeuAPeu Einstieg in den Aktienmarkt. Das reduziert auch das Risiko, zum falschen Zeitpunkt einzusteigen. Es gibt ja etliche Risiken / schlechte Prognosen.


    Ich werde wohl erst einmal 25 bis 50 k EUR investieren. Ob selbst oder tatsächlich erst einmal über Weltinvest überlege ich noch. So als Neuling wäre Weltinvest sicherlich nicht ganz schlecht und die Gebühren sind wirklich angemessen, zumal die sich sogar ums Rebalancing kümmern.


    Ups ...... Job ruft, da bin ich offline!


    Herzliche Grüße
    Stephan

    Hallo Chris,


    Dein Tip "Daumenregel 100-Lebensalter gleich Aktienquote" hilft schon mal sehr etwas meines Respektes zu nehmen überhaupt in Aktien (ETFs bevorzugt MCI Wordcom und noch einen Teil EU lastiger) bzw. das Weltsparen Angebot mit Beimischung von Anleihen zu nutzen.


    Ich bin ja tatsächlich insbesondere sehr sehr unsicher, mit wieviel Prozent ich in Akten soll. Ich weiß bisher nur, dass 100 % des Vermögens in Barmitteln nicht gut sein kann wegen Inflation und anderen Risiken.


    Das Problem ist ja auch derzeit mein realistisches persönliches Szenario zu bilden. Zum einen der Ausstieg aus der Selbständigkeit und meine wackelnde Beziehung. Zu zweit könnten wir wirtschaftlich maximal entspannt sein was ein durchschnittliches Leben betrifft, zumal das Vermögen meiner bessern Hälfte in Immobilien steckt und wir in bezahlter ETW wohnen.


    Derzeit muss ich definitiv 2 Szenarien bilden, eins als Single und eines zu zweit. Und ggf sogar noch Erwebslosigkeit einplanen in meinem Alter. Ich weiß ja noch nicht, ob der mir ohne Bemühungen zugeflogene Job nachhaltig wird.


    Danke Dir jedenfalls für Deine Hilfe. Ich bin ein echter Neuling bei solchen Themen, bisher habe ich nur gearbeitet ohne wirkliche Geldanlage.


    Herzlicher Gruss aus der Metropolregion Rhein-Neckar
    Stephan

    Guten Tag,


    ich habe mich die letzten Wochen bereits ein wenig mit Geldanlage beschäftigt auf Grundlage des Finanztip-Angebots, aber ich bin massiv unsicher.


    Folgende aussergewöhliche Situation (sehr lang - sorry):


    Ich bin 53 Jahre alt und kinderlos. Zum letzen Jahreswechsel bin ich insbesondere aus gesundheitlichen Gründen zur Reduzierung der Belastung (eat, work, sleep, repeat - 7 Jahre kein Urlaub und kein Wochenende auch wegen Pflegefällen. s.u.) aus der Selbständigkeit ausgestiegen. Meine Rentenerwartung ist eher mäßig, ich rechne mit 400 bis 500 Euro im Monat. Allerdings habe ich eine großzügige private Pflegezusatzversicherung (Geldleistung), die ab Pflegestufe drei bezahlt und mit der gesetzlichen dann sogar das Pflegeheim fast abdeckt.


    Ich habe insgesamt ca. 500.000 Geldvermögen (- daran frisst nun die Inflation -) und sonst nichts mehr, ich habe vor 12 Jahren viel Geld verbrannt durch eine schlechte geschäftliche Entscheidung, die mich auch gesundheitlich belastet hat (Stress) und meine geplante Altersvorsorge vernichtet hat.


    Derzeit arbeite ich genau so viel in Teilzeit, dass ich die laufenden Kosten bestreite und nicht an die Substanz muss. Mal sehen, ob das nachhaltig ist. Ich habe damit erst angefangen. Auch das Angebot kam überraschend, eigentlich wollte ich nach 7 Jahren ohne Urlaub Sabbatical machen, aber wer weiss, wie viele Job-Möglichkeiten es noch gibt mit Ü50.


    Meine Lebenssituation ist ungeklärt. Ob sich meine Beziehung über 25 Jahre reanimiert nach viel zu viel Arbeit, mehrere Todesfällen (meine Eltern 2018) und 2 Pflegefällen ("Schwiegereltern") ist offen. Das Vermögen meiner besseren Hälfte steckt in Immobilien (ca. 800.000). Eine Eigentumswohnung hieraus bewohnen wir.


    Es ist durchaus möglich, dass wir nach Tod der Eltern in einigen Jahren zusammen aussteigen und ins Ausland gehen, da wo es warm, preiswert und halbwegs politisch stabil ist.


    Sollte Beziehung scheitern, könnte sein, dass ich in Deutschland bleibe und weiterhin die laufenden Kosten möglichst durch Teilzeitjob abdecke oder dass ich alleine aussteige, und zwar dort, wo es im Winter warm, preiswert und halbwegs politisch stabil ist. Da geht es dann auch meinen Knochen deutlich besser.



    Mir stellt ich die Frage, mit wie viel Geld ich in einen ETF gehe (MCI World) oder es mir als Laie sehr einfach mache, und das Angebot von Weltsparen nutze (WeltInvest **) und wie dann die Verteilung von Aktien und Anleihen (https://www.weltsparen.de/etf-portfolio/) sein sollte?



    100.000 parke ich erstmal 2 Jahre bei 1.2 Prozent bei der Credit Agricole, falls diese mal die Kontoeröffnung bestätigt, ich warte bereits fast drei Wochen. Mit irgendwas musste ich anfangen und ein Teil in Festgeld ist ja angebracht.



    Realistisch betrachtet muss ich an das Geld erstmal nicht ran und selbst wenn ich nicht arbeite allenfalls / höchstens in einer Größenordnung von ca. 25.000 bis 30.000 jährlich und das dann nicht auf Dauer, weil ich dann die Kosten auf die eine oder andere Art auf höchstens 15.000 jährlich runterfahren werde.


    Ich dachte zuerst daran, eine sehr kleine vermietete Wohnung (bis 130.000) zu kaufen, aber bei den Immobilienpreisen / Kaufnebenkosten lohnt das insbesondere dann nicht, wenn ich diese nicht lange halte, z.B. wegen "Auswandern".



    Letztendlich geht es mir um die Frage, wie viel Geld in ETF oder Weltsparen ETF in meiner Situation?



    Oder habe ich einen großen Denkfehler - das Thema ist doch relativ neu für mich?



    Nachtrag: Selbstverständlich telefoniert mir die Hausbank wegen Geldanlage hinterher, weil der Kontostand derzeit hoch ist. Aber ich lese ja hier mit. ;-)



    Herzlichen Dank
    Stephan