Beiträge von mpollers

    ich glaube, @winter hat eine eine Empfehlung für ein bestimmtes Gerät angefragt, und nicht das Verfahren selbst gemeint. Also ich bin gerade dabei, von der ING weg zu wechseln zur DKB, weil die ING jetzt definitiv bekannt gegeben hat, dass es für das Girokonto kein HBCI mehr geben wird. Zudem bietet die DKB ChipTAN an, welches die ING zukünftig nicht hat. Ich empfand es als grottenschlecht, wie die ING ihre Kunden hingehalten hat, nämlich mit der Bitte sich noch etwas zu gedulden, weil die Bank "arbeitet" gerade noch an einer Lösung für HBCI (aber ohne ChipTAN war ja bekanntgegeben). Dass es jetzt so hinausläuft, dass es gar kein HBCI fürs Girokonto mehr geben wird, ist also das Ergebnis der monatelangen "Arbeit" an einer Lösung. Es betrifft sicherlich nur einen kleinen Teil ihrer Kunden bei der ING Diba, aber wer keine "Äpp" und auch keine SMS Lösung fürs Händi möchte ist angeschmiert und muss wohl oder übel wechseln. Bei mir ist der erste Schritt bei der Kontoeröffnungs-Anfrage bei der DKB geschehen und habe mir in einem Online-Shop den Chipkartenleser/TAN-Generator ReiserSCT CyberJack one bestellt. Ich hoffe der hält was er verspricht. Für mich kam dieses Gerät in Frage, weil es dafür vom Hersteller einen Treiber für Linux in Form von Open Source gibt. In meiner Distribution kann ich den direkt aus dem Paket-Manager heraus installieren (Debian). Für mich eine Wucht. Dass ich da schon nicht lange hin gewechselt bin ... Aber ich war mit der iTAN Liste eben auch sehr zufrieden, weil die bei mir sonst weggesperrt ist / sprich: ich ging immer vernüftig damit um.

    Das müsste normal schon gehen. Ich habe jahrelang die "Light" Version von Steuersparerklärung, nämlich "Steuer Sparer 20xx" für 5,- Euro vom Kaufland verwendet. Die Zahlen, welche eingetragen werden, bleiben doch völlig Ihnen überlassen. Die Software meldet dann lediglich Ungereimtheiten. Aber Absenden an das Finanzamt können Sie doch was Sie wollen ...
    Deshalb bin ich jetzt auch letzendlich bei Elsteronline gelandet. Ich gebe da ins Formular die angepassten Zahlen ein, welche mir die Steuersoftware jahrelang ausgegeben hat. Lediglich bei Änderungen am Formular oder Gesetzen muss man halt aufpassen.
    Bei Ihren Positionen und Formularen (die sind doch alle Standart und recht einfach), würde ich über eine Spar-Version eines Steuerprogramms nachdenken. Also mehr wie 5 Euro kostet so eine Software nicht, ist aber Ihre Sache. Im Grunde genommen wissen Sie doch schon, wo Sie was eintragen müssen (von vorausgegangenen Formularen vom Steuerberater), das macht es ja kinderleicht evtl. sogar das kostenfreie Elsteronline zu benutzen. Lediglich Tips gibt einem das Elsteronline nicht, die Steuersoftware unter Umständen schon. Aber das kann man sich auch so alles anlesen, bzw. Sie kennen ja die für Sie zutreffenden Tips vom Steuerberater.


    Plausibilitäts-Check führt eine Software bzw. Elsteronline durch.

    Die Ing-Diba will bald einen eigenen TAN Generator anbieten, der nur für das Banking bei der ING funktioniert. Standartmäßige TAN Generatoren werden für die ING nicht funktionieren. Der ING Generator muss bei der ING gekauft werden. Die Communitiy tobt. Da ich zur Fraktion Smartphone-los gehöre, scheidet die neue App dieser Bank aus. Es wird auch TAN mittels SMS angeboten für die Zukunft. Mal sehen, eigentlich wollte ich kein SMS TAN, weil ich nur eine Prepaid Karte für ein 25 Euro Handy für Notfälle habe. Verlassen werde ich mich nicht auf diese Prepaid, die könnte theoretisch jederzeit vom Anbieter abgeschalten werden, falls ich mal vergesse aufzufrischen (login Anfang eines Quartals in das Mobilfunknetz, damit die wissen, dass die SIM noch aktiv ist).


    Ich habe bereits angefangen mit HBCI. Das funktioniert einwandfrei mit der iTAN Liste. Die ING hat angekündigt, das HBCI weiter zu unterstützen. Das finde ich gut. Mal sehen was für eine Lösung das wird, die ING gibt sich bedeckt. Es wird aber bedauerlicherweise vermutlich nicht das Chip-TAN Verfahren weiter. Echt ärgerlich, muss man halt akzeptieren als Kunde und sich gegebenenfalls halt dann woanders umsehen.


    Mal sehen was passiert, wenn ich wegen fehlender Authentifizierung halt dann eben kein Geld mehr ausgeben kann. Wahrscheinlich stürzen wir in eine Deflation :) Fordert halt die EU ...

    Achso fast vergessen: Diese undifferenzierte Betrachtungsweise der Vererbbarkeit finde ich auch jedes mal unangebracht. Es gibt die Möglichkeit der Kapitalrückgewähr, so wie es zum Beispiel in meinem Sparkassenvertrag damals so vereinbart wurde. Selbstverständlich ist damit der Restbetrag abzüglich der ausgezahlten Rentenzahlungen vererbbar! Das geht natürlich auf kosten der Rentenhöhe. Man kann aber auch vereinbaren, das nach 10 Jahren nichts mehr vererbt werden kann, dafür ist die Rente dann auch höher. Da sollte man sich schon genau informieren, was auf einen eher zutrifft. Weil was interessiert mich das Vererben, wenn es keine Erben gibt, ausser vielleicht irgendwelche Neffen oder Nichten, die ich nicht einmal kenne. Es gibt da Möglichkeiten auch bei Riester. Aber pauschal zu sagen, kann nichts vererbt werden ist grundlegend falsch! Es ist Ihr Kapital, und nicht das der Versicherung.

    Mit solch zittrigen Händen würde ich niemanden an die Börse schicken wollen. Ein fertig bezahlter Riester ist doch super, warum jetzt alles hinschmeissen entgeht meiner Logik. Was gestern war ist heute nicht mehr von Bedeutung. Wir leben im Jetzt und blicken nach vorne. Wenn ein solcher Vertrag gekündigt wird, freut das die Versicherung, sonst niemandem. Das angesparte Kapital für das Eigenheim einzusetzen ist völlig in Ordnung.


    Soviel mir bekannt, wird das Wohnförderkonto auch bei Riester-Renten-Verträgen (im Hintergrund) mit-geführt, ohne dass der Kontostand bei der jährlichen Mitteilung aufgelistet ist. Man kann diesen Kontostand aber nachfragen.


    @FuckYouMoney
    zu Ihren Punkten habe ich folgende Meinungen:


    1. Diese Unflexibilität ist tatsächlich so gewollt, damit es nicht so einfach ist, das angesparte Kapital für irgend einen Unsinn auszugeben. Es gibt aber einen Rückkaufwert des Kapitals, der zwar um einiges geschälert ist, wegen den Kosten, aber es gibt ihn. Und das die Förderung zurück bezahlt werden muss, ist wohl selbstverständlich (wenn das Geld für irgend einen Nonsense ausgegeben wird, nur weil man zittrige Hände hat ob des vielen Geldes).


    2. Kapital entnehmen während der Auszahlphase: Sie können vorher 30% entnehmen. Das Kapital wird in eine Leibrente umgewandelt, was wollen Sie da noch an Kapital entnehmen?!


    3. Sie müssen die Riester-Rente in Deutschland versteuern. Dafür haben Sie in der Ansparphase Steuervergünstigungen erhalten. Dass Sie irgendetwas zurückzahlen müssen, weil Sie gerne mal Urlaub auf Thailand machen, halte ich für ein brutales Gerücht.


    4. Ein Riestervertrag muss übrigens weiter bestehen, wenn Sie etwas für die selbstgenutze Immobilie entnehmen. Ist doch prima, wenn etwas im Riester übrig bleibt, und die eigenen vier Wände abbezahlt werden können. Ich verstehe jetzt den Aufreger nicht. Mit der Bürokratie haben Sie doch gar nichts am Hut, das geben Sie in Auftrag und fertig. Ich würde es lediglich noch einmal von einer Verbraucherzentrale querprüfen lassen die Zahlen.


    Und wie gesagt, die schädliche Entnahme wird sogar hier auf Finanztip.de nicht empfohlen, eher dann noch das Einzahlen stoppen.


    Grüße
    mpollers


    aus der Kirche austreten.

    Hallo,
    das ist eine standesamtliche Mitteilung im Rathaus bei der Stadt/Gemeinde in der Du gemeldet bist und kostet ein klein wenig Geld. Übrigens nennt es sich offiziell "Austritt aus einer Glaubensgemeinschaft". Diese Veralgemeinerung erleichtert einem das Gewissen doch ungemein, es ist eben nur Ein Glaube (von zig anderen). Der Pfaffe bei uns im Dorf hat mir damals noch ein Kärtchen zugesendet, in welchem zu lesen war (sinngemäß): Einmal getauft, immer Christ (ällabädsch).

    Es ist das Fahrzeug versichert, nicht die Person.


    Die Versicherung kann auf ein anderes Fahrzeug übertragen werden. Wenn Sie ein zweites Fahrzeug versichern, gewährt man Ihnen eine bessere Einstufung, weil Sie sich ja als sicherer Fahrer bewährt haben. Mit dem zweiten Fahrzeug müssen Sie sich aber auch wieder "hoch-arbeiten", weil eben das Fahrzeug, und nicht die Person versichert ist.


    Ein Beispiel, wie es bei mir war: Ich fing mit einem Motorrad an, und hatte mir schon ein paar schadenfreie Jahre "zusammengespart". Demenstprechend günstig war dann auch die Jahresprämie. Dann habe ich mir ein Auto gekauft, wollte dies versichern. Ich hätte auch bei ca. SF4 anfangen müssen, was immernoch teuer war. Nach einem Telefonat mit der Versicherung hat sich dann folgendes ergeben: Ich durfte die Motorrad-Versicherung mit hohem SF-Rabatt auf das Auto übertragen. Mit dem Motorrad musste ich dann bei SF4 von neu anfgangen, was in der Summe (Auto+Motorrad) für den Jahresbeitrag günstiger war. Das hat die HUK (nicht24) bei mir so gemacht damals. Ich war sehr erstaunt, wie problemlos mir am Telefon dieses Spar-Potential angeboten wurde. Ich will aber keine Werbung machen, und muss zugeben, dass ich mit dem Auto dann auch mal 2 Jahre zu einer anderen Versicherung gewechselt bin, weil die Prämie dort eben günstiger war.

    Das traurige an der Geschichte ist, dass ich selbst schon überlege, mir so ein Iphone anzuschaffen, weil Android für mich völlig ausgeschlossen ist (aus kurzfristiger Erfahrung). Da ich mich niemals an einen Glaubenskrieg beteiligen wollte, da ich überhaupt nicht auf die Idee käme, so einen loszutreten, aber irgendwie da voll reingezogen wurde (familiär!), habe ich da leider eine sehr eindeutige Meinung. Persönlich warte ich mal auf dieses Librem5 von Purism was das wird. Es käme für mich definitiv in Frage. Schade dass der Ansatz von Ubuntu und seinem Phon nicht weiter entwickelt wird. Sailfish ebenso schade, dass die kein Komplettpaket mit Handy mehr haben.


    Fakten, warum ein closed System Keine Überwachung vornimmt, braucht man nicht machen. Der Beweis, warum es nicht so ist, muss vom Hersteller kommen. Nämlich in Form von Offenlegung der Software. Wenn in den Medien verbreitet wird, dass eine Behörde nicht in ein Iphone von einem verstorbenen Besitzer reinkommt, und Apple nicht hilft, glauben Sie das wirklich? Ich halte das für einen Marketing-Witz.


    Im übrigen bin ich kein Informatiker, ich habe mir aber einmal ein Büchlein zur Hand genommen, und gelesen wie asynchrone Verschlüsselung funktioniert. Das ist schon ziemlich sicher, und für mich bleibt der Hersteller ein Restrisiko, indem er mir eine Hintertür einbaut von der keiner etwas weis, weil es keiner nachprüfen kann.


    Zum Thema: da verwende ich einen Hammer.

    Nein, habe ich nicht. Bei vernünftigen Geräten (iPhone ;) ) sind die Daten auf dem Gerät lokal verschlüsselt und somit ohne dazugehörigen Schlüssel wertlos.Beim Zurücksetzen des iPhones werden alle diese Daten gelöscht.
    Auch Sicherheitsbehörden beißen sich bei iPhones die Zähne aus - weil man eben, selbst bei einem aktiven Gerät, nicht einfach per USB alle Daten abziehen kann.


    Wie es bei den diversen Android-basierten Smartphones aussieht kann ich nicht sagen, da hier ja theoretisch jeder Hersteller je nach Gerät ein eigenes Süppchen kochen kann bzw. es eben nicht tut.


    Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich die überteuerten iPhones vorziehe. Sicherheit hat hier einfach einen gewissen Stellenwert.

    Echt krass, was ein Unternehmen mit seiner closed source mit seinen Jüngern machen kann.

    Ahso, und hier noch ein Zitat zum 2.Link vom Eingangspost:
    "Auch Investoren-Legenden wie Warren Buffet ...kassiert hohe Dividenden"
    Grüße mpollers




    (komisch, warum kann ich meinen obigen Beitrag nicht bearbeiten?!)


    Und zweitens, viel schlimmer, ist die Dividendenrendite das einzige Kriterium im DivDax.

    oh ok, das hatte ich tatsächlich übersehen, stimmt. Aber zu meiner Verteidigung habe ich selbstverständlich auch noch andere Kriterien mir angesehen, wie zum Beispiel das Kurs-Gewinn-Verhältinis und ob wirklich Substanz hinter einer Firma steckt, und wie oft bzw. regelmäßig Dividende bezahlt wurde und was die Absicht des Konzerns für die Zukunft ist. Aber Danke für den Hinweis, da werde ich gleich etwas vorsichtiger bei meinem nächsten Kauf ...

    Das macht mir bei Einzeltiteln mit Dividenden von 3 4 o. 5 % besonders viel Spaß. Vor kurzem bin ich auf den DivDAX gestoßen. Für mich macht das am meisten Sinn zum Aufbau eines Depots, weil diese Firmen sind in meiner Nähe, habe meine Währung, und teils haben die auch lange Tradition. Wichtig ist mir auch noch, dass die Firmen Maschinen und Grundstücke/Immobilien usw. haben. Was soll da langfristig schon schief gehen. Wenn Facebook kaputt geht, ist halt nichts mehr da, um was sich die Inhaber reissen könnten.

    Ansonsten würde ich die Riester-Rente immer zeitgleich mit der gesetztlichen Rente beantragen und mir auszahlen lassen

    es gibt da aber schon Überlegungen. Z.B. läuft bei mir die Einzahlphase bis zum 65 Lebensjahr, weil 2008 (seit dem mein Riester läuft) die gesetzliche Rente auch noch ab 65 war. Zudem sieht mein Sparkassenvertrag vor, dass ich bereits mit 60 die Rente bekommen kann, natürlich dann krass weniger. Die Auszahlphase kann dynamisch zwischen 60 und 65 begonnen werden. Wöllte (! :-) ) ich erst mit 67 die Riester Rente ausgezahlt bekommen, wäre eine Verhandlung mit der Versicherung notwendig.

    Hallo Regulus,
    ich finde die Riesterrente (im Nachhinein betrachtet, seit Abschluss) auch nicht besonders toll. Die gesetzliche Rente funktioniert aber nicht kapitalgedeckt, sondern durch das Umlageverfahren. Die einfließenden Gelder werden an die aktuellen Rentner ausgeschüttet. Dadurch will und kann die gRV gar kein Geld annehmen. (Ich rede jetzt nicht von lächerlichen 13 oder 23 kiloEuro, die anscheinend zum Ausgleichen von Abschlägen möglich sind.
    Die private Vorsorge mit einer Riesterrente betrachte ich als kleinen Baustein zur Eigenkapitalbildung für später. Es wundert mich direkt, warum Sie mit 60 Jahren und ein "bisschen" was auf der Guthabenseite die Panik bekommen und Ihren möglicherweise Jahrzente alten Vertrag über den Haufen werfen wollen. Genau das ist es doch, womit die Versicherung dann richtig gewonnen hat: Die Kosten haben die kassiert, und los sind sie den Kunden dann auch gleich noch. Bravo!
    Zur Wiederholung der Vorredner bin ich auch völlig gleicher Meinung: Wie sind denn diese 23 kiloEuro zusammengekommen?? Also ich bekommen z.B. jährlich 30% meiner Eigenbeiträge BAR aufs Konto wieder gutgeschrieben, durch die Einkommensteuererklärung. Dazu 154/175 Euros Zulage und stattliche 2,75% aufs Gesamtkaptial!
    Grüße
    mpollers


    ...gnucash
    ...
    Viel Spaß und Erfolg, bG!

    Hallo,
    kurzes Feedback von mir: habe dieses Jahr tatsächlich parallel zu meinen LibreOffice Tabellen die Daten in gnucash eingegeben. Zuvor habe ich das Tutorial durchgearbeitet und einiges dazugelernt. Ich muss sagen: gnucash macht mir Spaß! Und ich werde bald komplett darauf umsteigen, wenn es soweit ist. Eines noch, weil ja zuvor irgendetwas gesagt wurde, dass der Kontenrahmen soweit vorher klar sein muss. Das stimmt schon, aber ich habe herausgefunden, dass es überhaupt kein Problem ist, den Kontenrahmen immer wieder anzupassen, zu ändern, erweitern und Buchungen einfach auf ein anderes Konto zu übertragen. Also die Datei lässt sich sehr dynamisch anpassen und bei der Dateneingabe in Echtzeit aufbauen. Da muss vorher gar nichts feststehen, das habe ich wohl falsch verstanden gehabt.
    Grüße
    mpollers