Beiträge von mpollers

    Hallo Vorsorgemanagement,


    SIE HABEN ES ERFASST !! Genau diese Rechnungsgrundlagen sind es nämlich, welche den eigentlichen Betrug ausmachen, weil: sie sind ein Geheimnis der Versicherung !! Ein Beispiel: Auf eine Anfrage bei der Versicherung, wie sich die Rente berechnet, bekam ich die Antwort (per EMail: "Die Versicherung ..... kann Ihnen keine genaue Berechnung der garantierten Rente Ihrer Prämienrente zuschicken, da es sich um interne Berechnungen handelt"
    Was bedeutet das? Die Versicherung darf selbst festlegen, welche Sterbetafeln sie verwendet. Sie macht sich diese Sterbetafeln sogar selbst !! Solange sich die Versicherugen ausrechnen dürfen, was sie wollen, bleibt ausser dem Garantiewert demnach am Ende genau das übrig: NICHTS! Evtl. noch das, wozu sie der Gesetzgeber zwingt.


    Nächster Punkt den Sie abtun als "keine Besonderheit": Sage ich doch gar nicht! Aber wissen sollte man es eben. Und gerade deswegen verteufele ich doch die Riesterrente doch nicht im Allgemeinen. Ganz im Gegenteil: Ich denke, hinter dem Ganzen steckt doch ein guter Kern von Herrn Riester, zumindest der Gedanke hinter allem scheint mir versicherungsnehmerfreundlich, aber: Herr Riester hat sich wohl im Nachhinein betrachtet von den Versicherungsunternehmen über den Tisch ziehen lassen; oder es ist tatsächlich so, was viele denken, aber nicht bewiesen ist: Herr Riester wusste und wollte die Versicherungsbranche puschen (ohne weitere Spekulationen).


    Zuletzt bitte ich Sie zu überlegen, ob Sie mir nicht 50 Euro überweisen wollen. Es ist nämlich so, dass ich meine Riesterrente bei der Sparkasse abgeschlossen habe. Eine BANK! Die Versicherungskammer Bayern gehört zur Sparkassen-Group, weil sie eben aufgekauft wurde, und warum das? Genau, alleine nicht überlebensfähig.


    Antipathie gegenüber Versicherungen ist bei mir (reiner Techniker) nicht gegeben, da schon einmal in einem Versicherungsunternehmen in der IT tätig gewesen, und die Stimmung dort (im Vergleich zu manch anderem Industrieunternehmen) sehr lässig empfand (insbesondere wegen der Mädels ect :-) )


    Grüße
    Markus

    Hallo Community,


    ich zahle brav in meinen klassischen Riesterrentenvertrag ein, und werde später damit meine gesetzliche Rente aufbessern können.


    vielleicht kann mir jemand folgende zwei Fragen beantworten:


    1. Die Riester-Rente bekomme ich spätestens mit 65 Jahren (laut Vertrag, war halt 2008 noch so). Angenommen, ich arbeite bis zu meinem 67 Lebensjahr und gehe dann in Rente. Das ist doch eine seltsame Situation. Dann bekomme ich zum Arbeitslohn noch zusätzlich was aus meiner privaten Vorsorge, oder wie? Das würde doch auch ein höheres zu versteuerndes Einkommen bedeuten, oder? Das würde doch die Rendite des Riestervertrages nochmals massiv nach unten korrigieren, mein Arbeitslohn würde noch höher besteuert. Da schneide ich mir doch ins eigene Fleisch! Liege ich da richtig?


    2. Was mich ausserdem bewegt ist die Frage, ob dieser Riestervertrag nicht dazu führt, dass ich als Rentner nun höheres Einkommen habe (zusätzlich zur gesetzlichen Rente) und dadurch auch höhere Steuern zu bezahlen habe, was den gesetzlichen Anteil ja schrumpfen ließe. Oder wird das später bei der Besteuerung nicht in einen Topf geworfen (gesetzl. + privat)? Zur Info: gesetzl. wird so ca. 1300-1400 sein (heutiger Stand; übrigens: bin Diplomingenieur, und die Kinderpflegerin im Fernsehen letztens bekommt das gleiche. Habe wohl zu lange rumgetrödelt bis die Einzahlungen richtig losgingen. Mit rumtrödelt sind bei mir aber harte Ausbildungen gemeint), Riester so ca. 300. Brutto beides.
    Krankenversicherung und Pflege fällt bei Riesterrente ja nicht an, da die Beiträge von meinem Netto gemacht werden.
    Um die Frage nochmal deutlicher zu machen: Wird aufgrund meiner Riesterrente die gesetzliche Rente höher versteuert?


    Hoffe, ich konnte meine Belange ausreichend gut schildern.
    mpollers


    Kosten sind wichtig, lenken aber von wichtigerem ab.

    haha, der ist gut^^ Wäre es beleidigend wenn man sowas als Augenwischerei bezeichnet? Gerade die Riesterrente muss vorgeschriebenen Kriterien entsprechen um die Lizenz zu erhalten. Daher würde ich das nächste mal ausschließlich nach den Kosten, bzw. der größtmöglichen zugesicherten garantierten Rente schauen! (Abgesehen davon, dass ich wohl kein zweites mal einen derartigen Blödsinn machen würde, einen Riestervertrag oder sonstiges Zeug bei einer Versicherung abschließen würde, abgesehen von Haftpflichtsachen, die sich nach 1 Jahr kündigen oder wechseln lassen).


    Was mich (neben 2,75% Garnatiezinsen bei mir) noch davon abgehalten hat, den Vertrag stillzulegen oder zu kündigen, ist die Tatsache dass man das Kapital in einem klassischen Riestervertrag auch (!) für die Abbezahlung einer eigengenutzten Immobilie verwenden kann (Wohnförderkonto läuft genauso parallel mit). Wenn das mal kein Schnippchen ist, was man der Versicherungsgesellschaft später schlagen kann, wenn da mal zu Rentenbeginn 80k im Topf sind.


    Von daher wäre meine Empfehlung: Den vorhandenen Vertrag behalten. Ausserdem heisst es doch immer "Hin und her macht Taschen leer". Und ich denke, gerade bei Versicherungen zahlt man doch gerade am Anfang den größten Batzen der Kosten, das Geld ist schonmal weg.


    Bin aber kein Experte, mir ist nur eben das mit dem unschädlichen Verwenden des angesparten Kaptials eingefallen!


    Grüße
    mpollers

    Hallo SvenP,


    meine Versicherung bietet einen sogenannten "Schutzbrief" an. Damit bekommt man Pannenhilfe (denke Unfallhilfe auch, möchte jetzt nicht die kompletten Vertragsbedingungen postulieren). Das kostet weniger als 10 Euro im Jahr, und gilt für das Fahrzeug (!) und nicht für die Person (und evtl. Familienmitglieder).


    Ich musste schon einmal einen Schutzbrief in Anspruch nehmen, weil mir die Batterie von meinem Motorrad gestorben war, und das ABS mir nicht mehr erlaubte weiterzufahren (trotz Fremdstarthilfe), Motor ging beim losfahren immer wieder aus. Und drei mal dürfen Sie raten, wer nach dem Anruf bei der Versicherung gekommen ist: richtig, ein großer gelber Schlepper.


    Sie müssten aber prüfen, ob der Schutzbrief auch für das Ausland gilt, Europa, ausserhalb Europa ect.ect.
    Eine bestimmte Versicherung möchte ich jetzt nicht empfehlen, es gibt da aber sehr brauchbare Lösungen.


    Grüße
    mpollers

    Hallo muc,


    "um Gottes willen" keine Gehaltsdiskussion, ich habe bewusst "ca. 20%" geschrieben um einen ungefähren Richtwert zu geben, in welchem Bereich sich das ganze befindet. Bitte jetzt kein "Reverse-Engineering" betreiben, mir ging es doch um etwas ganz anderes.


    Betrachtet man die Riester-Zulage "alleine", dann ist festzustellen, dass diese das zu versteuernde Einkommen senkt. Die Steuerersparnis ist aber keineswegs 154,- sondern nur 35% (Grenzsteuersatz, Ihre beispielhafte Angabe) von diesen 154,- also ca. 54,-


    Dagegen wird es mir aber wieder zu 100% bei der Festzusetzenden Steuer draufgerechnet.


    Vielleicht liegt der gedankliche Fehler meines Arbeitskollegen darin, dass er die Zulage eben NICHT "alleine" betrachten darf, sondern Zulage plus Eigenbeitrag, was die "tarifliche Einkommensteuer nach Tabelle" mehr senkt als 154,- und dadurch im Endeffekt auch noch was vom Finanzamt zurückkommt.


    "Riester nicht verstanden" halte ich für eine Parole der Versicherungswirtschaft. Wir sind Diplom-Ingenieure in einem technischen Beruf und haben uns von zahlreichen ganz gescheiten Leuten überall aus dem Land und anderen Ländern bestätigen lassen, dass wir die Höhere Mathematik verstehen, von daher halte ich es eher für eine Verwirrungstaktik des Staates und der Finanzindustrie, warum es hier überhaupt der Verständnisdiskussion bedarf, das ist doch nicht nur in diesem Faden so, sondern Riester wird doch allgemein schon als viel zu kompliziert bezeichnet. Und es sind eben NICHT zwei Seiten der gleichen Medaille: Der Staat hat mir vor meinem Vertragsabschluss suggeriert: Du bekommst Zulage UND Steuerersparnis. Woher soll ich innerhalb 30 Tagen wissen, wie sich das alles entwickelt, wenn mir nach 10 Jahren klar wird, dass wohl alles ziemlich verstrickt ist, und das bei einer Klassischen Riesterrente!


    Aber wie gesagt: Ich kann nicht meckern, die Zulage addiert sich 1:1 zum Vertragsguthaben, zugleich bekomme ich vom Finanzamt Bares zurück. Muss mal morgen meinen Kolläägen nochmal überzeugen :-) der findet bestimmt ein neues Argument um mir meinen Vertrag madig zu reden (ich nehme es mittlerweile alles nur noch mit Humor :-) )

    Der Beweggrund warum ich die Zahlungsweise auf jährlich umgestellt habe? war dieses Portal.
    Tatsächlich fällt die garantierte Rente um über 6 Euro höher aus. Das sind aufs Jahr gerechnet 72 Euro, wenn das mal nicht lohnt!
    Den Beweggrund für die Vorgehensweise kann ich nicht sagen, keine Ahnung. Ich bezeichne es als "mein eigenes kleines Umlageverfahren" :-) Das kommt jetzt bei all meinen Versicherungen zum Einsatz, z.B. KFZ-Versicherungen, da werden Rücklagen gebildet, die halt monatlich zu bezahlen nicht so sehr schmerzen, als wenn man am 1. Januar gleich alles auf einmal zahlen muss.

    Hallo muc,
    danke erstmal für Ihre schnelle Antwort. Ich kann Ihren Ausführungen nur schwer folgen, Sie machen mir aber Mut, dass mein Kollege und ich vielleicht doch etwas falsch verstanden haben und ich mich mit der Thematik weiter befassen werde. Mir war bislang nicht bewusst, dass ich wenig verdiene, das werde ich demnächst mal meinem Chef unter die Nase reiben :-) Ich muss viel gesetzliche Sozialabgaben leisten, was das zu versteuernde Einkommen schon um mehrere tausend Euro senkt, also ich denke dass ich da so im guten Mittelfeld liege, wenn ich mir im Vergleich so manch andere arme Wurst ansehe :-(
    Auf einmal wird mir wieder bewusst, wie wenig ich die Steuer verstehe (Durchschnittsteuersatz, Grenzsteuersatz ect.) und es deshalb zu Verständnisschwierigkeiten kommt
    Das schon mal vorab

    Hallo,
    ich habe zwar keine Lebensversicherung aber einen klassischen Riestervertrag, den ich auch auf jährlich umgestellt habe. Dazu kann ich folgenden Tipp geben, wie die Umstellung erfolgen kann: ich habe 1 Jahr lang den gleichen Beitrag Monat für Monat noch einmal auf ein Tagesgeldkonto eingezahlt. Jetzt habe ich 1 mal im Jahr das Geld zusammen um den Betrag als Jahresbeitrag leisten zu können. Es ist halt 1 Jahr lang Zähneknirschen, aber als Belohnung gibt es AB DANN als netten Nebeneffekt sogar ein paar Zinsen auf dem Tagesgeldkonto.

    Hallo Forum,


    ich habe eine Frage bezüglich der Riesterzulage. Mein (nicht mehr riestersparender) Arbeitskollege hat sich ältere Belege seiner Steuersoftware angesehen, und mir schadenfroh mitgeteilt, dass ich die Riesterzulage (bei mir 154 EUR) im Grunde selber bezahle. Dann habe ich mir abends selber mal die Steuerberechnung angesehen. Da für mich immer ein dickes plus von über 400 Euro (alleine Riester) durch die Steuererklärung heraus kam, habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, wie was berechnet wird.


    Jetzt bin ich ehrlichgesagt sprachlos, weil das Programm sagt folgendes:


    Es errecht mir ein "zu versteuerndes Einkommen":
    Buttolohn
    minus Arbeitnehmerpauschbetrag (1000.-)
    minus Sonderausgaben-Pauschbetrag (36,-)
    minus Vorsorgeaufwendungen
    minus Riester-Förderung (meine Beiträge plus 154,- Zulage)
    ergibt einen Durchschnittssteuersatz von ca. 20%, woraus sich eine "tarifliche Einkommensteuer nach Grundtabelle" ergibt.


    Das heisst doch, dass mir die Zulage ein bisschen (!) dazu verhilft, in der Tabelle nach unten zu rutschen (eigene Interpretation).


    Jetzt kommts aber Knübbeldick:
    Bei der "Festzusetzenden Einkommensteuer" wird die Zulage von 154,- zu dem Wert aus der Tabelle in voller Höhe dazugerechnet.


    Also ich verstehe generell nicht, warum die Zulage überhaupt in der Steuererklärung verwurstelt wird, so dass es ein normalsterblicher gar nicht mehr nachvollziehen kann, wie das alles noch funktioniert. Dass ich die Zulage aber im Endeffekt selber bezahlen muss, konnte ich so noch nirgendwo lesen. Es kann aber auch gut sein, dass sich meine Kollege und ich irren, dann wäre es nett, wenn mir jemand den Zusammenhang erklären kann, oder einen Link schickt, wo ich das nachlesen kann.


    Mein Kollege meinte sogar noch, dass bei ihm, wenn die Sonderausgaben den Wert von 2100,- übersteigen (durch zusätzliche andere Verträge), dann kommt es sogar dazu, dass die Riester-Zulage die Steuerrückzahlung reduziert?!


    Das finde ich eine Interessante Sache, aber abschließend konnte ich immer nur Dagegenargumentieren, dass die Zulage ja real in den Vertrag fließt, und das Kapital direkt erhöht, und andererseits ich ja immer was vom Finanzamt zurückbekomme.

    Haben Sie denn dem zugestimmt? Der Preis dafür muss doch im Vertrag stehen. Was soll das überhaupt sein, eine Bankauskunft? Für mich wäre das nicht rechtens, wenn Bank A der Bank B irgendwelche Daten oder gar Scorings herausrückt. Wer sagt denn, dass Sie nicht noch woanders Bankkunde (ausser Sparkassenkonto) sind? Müsteriös.


    Die Auskunft über Sie bei der Schufa müssen die Banken selber bezahlen!

    Guten Tag,
    Sie können auch mehr als 2100 Euro (inklusive Zulagen) einzahlen. Das gute dabei ist, dass die Erträge (Zinsen) von der Abgeltungssteuer befreit sind. Wie das bei den Steuern als Beamter ist, weis ich nicht. Als Angestellter werden bei mir aber nur bis 2100 Euro als Sonderausgaben vom Bruttolohn abgezogen, das heisst, ich bekomme Geld vom Finanzamt zurück. Mehr als 2100 Euro einzuzahlen würde deshalb die Rendite schmälern, weil eben die Förderquote sinkt.

    Hallo Stiller Beobachter,


    auf dieser Website wird mir (ausgehend von der Hauptseite) mit DIREKTEM Link erklärt, wie sich diese Seite finanziert, und nicht nur das, es wird mir auch noch dazu erklärt, wie Affiliate generell funktioniert. Das finde ich im Vergleich zu manch anderer (z.B. Tagesgeld-) News-Seite extrem fair kommuniziert. Daher nehme ich das Finanztip-Portal einfach als ZUSÄTZLICHE Informationsquelle, und nebenbei macht es sehr viel Spaß hier in den Artikeln zu schmökern. Wo bekommt man denn sonst derart viel Informationen, um sich wenigstens einmal ein Basiswissen anzueigenen. Ich kenne Herrn Tenhagen nicht persönlich, aber er hat mir in einem öffentlichen Chat (eines ÖR-Senders) eine Frage auf meine Antwort gegeben (als er noch Cheffe bei Finanztest war), wo daher finde ich Herrn Tenhagen recht symphatisch (darf man ja auch mal sagen oder, auch wenn ich in Sachen ETFkaufenETFkaufenETFkaufen da anderer Meinung bin) :-) .


    Bemerkenswert: am Wochenende gab es einen Bericht in der FAZ über das fairr Riesterprodukt:
    http://www.faz.net/aktuell/fin…hergeschaut-13850103.html


    Ausserdem bemerkenswert:
    https://www.test.de/Riester-Fo…oesung-mit-ETF-4813564-0/


    Zu dem ganzen Thema:
    GENAU DESWEGEN, habe ich mich vor einigen Jahren für ein Festzinsprodukt entschieden: um irgendwelchen Diskussionen über irgendwelche Kursverläufe aus dem Weg zu gehen. Am Schluss ist es sowieso nur der garantierte Teil, und beim Festzinsprodukt habe ich dann wenigsten noch eine garantierte Verzinsung.


    Aber was mich jetzt wirklich erstaunt an dem fairr-Produkt ist die Tatsache, dass hier keine LEIBRENTE versprochen wird. Ich dachte, das wäre Voraussetzung, damit ein Produkt das Riester-Zertifikat bekommt? Bei meiner klassischen Riesterrentenversicherung wird mir bis zum Lebensende eine Rente gezahlt.


    Grüße
    mpollers

    Jetzt muss ich nochmal schreiben, weil ich mir Ihren Anfangsbeitrag mehrmals durchgelesen habe und immer mehr ins grübeln komme. Mir stellt sich die Frage, ob Sie überhaupt geschäftsfähig sind. Zum Schluss Ihres Kommentars möchten Sie die "Herren" dazu auffordern, Ihnen Ihre Vertragsunterlagen zuzusenden? Gehts eigentlich noch, daraus ein Forderung zu machen? Ein Beispiel aus meinem Leben: Ich habe sie auch einmal verschlampt, meine Versicherungspolice der Privathaftpflicht, weil das Ding schon Jahrzehnte alt war und mehrere Umzüge mitgemacht hat. Nach einer HÖFLICHEN (!) Anfrage bei der Versicherung (tatsächlich sogar telefonisch) hat mir die nette junge DAME (gell!) vom Telefon eine Zweitanfertigung des Versicherungsscheins zugesendet, und gleichzeitig haben wir die Versicherungssumme noch dem Zahn der Zeit angepasst. Wie kommen Sie darauf Forderungen aufgrund Ihrer Unordnung einzufordern. Zweitens, was geht - wie Hr.Anderson2 schon bemerkt hat - Sie oder die Versicherung eine dritte Person bezüglich Ihres Vertrages an. Keine Diskussion, das zeugt für mich für komplette Geschäftsunfähigkeit von Ihnen Verträge einzugehen. Sicher würde im Versicherungsfall ein Gericht den Abbuchungsbeitrag am Konto sehen, und somit erkennen, dass Sie in einem Vertragsverhältnis zu dieser Versicherung stehen (wenn Sie den Versicherungsschein nicht vorzeigen können, weil verlegt, und dann die Versicherung behauptet, dass Sie gar nicht versichert seien (die Versicherung behauptet das ja nur, weil sie weis, dass Sie nichts beweisen können) ganz große Nummer, geht bestimmt durch). Faszinierend, dass Sie überhaupt noch einmal geantwortet haben, damit hätte ich nicht gerechnet. Für Sie wäre es doch bestimmt nicht schlecht, jemandem aus dem echten Leben zu vertrauen, warum suchen Sie Rat in einem Forum auf einem Internetportal wo Ihnen eine Person versucht Rat zu geben, die Sie gar nicht kennen und von der Sie gar nicht wissen, was diese Person bezwecken will. Ich gebe Ihnen den Rat, verklagen Sie nicht die Welt wegen einer Lappalie, seien Sie zu anderen Menschen so, wie Sie selber gerne behandelt werden würden. Große Gesellschaften haben mit Ihnen auch kein Erbarmen, das ist mir schon klar, aber denen gegenüber auf Konfrontationskurs mit deren Waffen zu gehen halte ich auch für keine gute Lösung. Vielleicht würde Ihnen eine Verbraucherzentrale weiterhelfen können, oder Sie telefonieren mal mit Ihrer Bank und schildern die Sache Ihrer Bank, Sie würden sich wundern!

    Hallo User Achso,


    was ich an Ihrem Eingangspost nicht ganz verstanden haben: die Versicherung bucht fröhlich weiter ab? (Zitat: "Das Geld wurde weiterhin abgebucht, also gleich wieder angerufen")


    Es handelt sich doch hier um eine private Haftpflichtversicherung, oder?! Wer bezahlt das denn nicht jährlich?! Das sind 50 bis 100 Euros pro Jahr, kann doch nicht sein dass man sowas vierteljährlich zahlt! Das hab ich ja sogar als mittelloser Student immer irgendwie als Jahresbeitrag hinbekommen! Und dann bemerken Sie, dass die Versicherung immer und immer wieder Geld einzieht? Denen hätte ich spätestens beim zweiten mal den Garaus gemacht, nämlich mit einer gebührenpflichtigen Rücklastschrift, die eindeutig die Versicherung zu bezahlten hat. Das merken die dann ziemlich schnell!


    Für meine doofen Bemerkungen bezüglich der Panikattacke und Hilfesuche in einem Forum würde ich mich gerne entschuldigen.


    Halten Sie die Ohren steif, Sie werden die Beiträge von der Versicherung schon noch zurück bekommen, da bin ich mir ganz sicher. Und wenn ich die von Ihnen geforderten Verzugszinsen berechne: 100 Euro Jahresbeitrag bei 8 Prozent Zinsen, machen 8 Euro. Was gibts da zu sagen. Freundliche Verkäufer schicken gerne einmal eine (gute) Flasche Wein, wegen den Unannehmlichkeiten (selbst erlebt). Aber hören Sie bitte auf Strafzinsen einzufordern.


    Grüße
    mpollers

    Hallo,


    ich wäre da anders vorgegangen.


    Erstens. Telefonieren halte ich bei Problemen für total sinnlos, immer, sorry. Wenn schon schriftlich, und bleibt eine Reaktion aus: Einschreiben.
    Zweitens. In Deinem Fall hätte ich, nachdem mir die Buchung am Konto aufgefallen wäre, umgehend einen normalen Brief geschrieben, mit der Aufforderung das Geld sofort zurückzubuchen.
    Drittens. Falls keine Reaktion auftritt: Lastschrift zurückgeben. Sie haben 8 Wochen Zeit den Betrag zurückbuchen zu lassen, das ist (fast) nur 1 Mausklick, wenn Sie ein Onlinekonto haben. Sorry aber bei der Beweislage (Kündigungsbestätigung vorhanden) wird es schwer für den Versicherer, dennoch einen Beitrag eintreiben zu wollen. Die Gebühr dürfte auch die Versicherung bezahlen müssen. Bitte überprüfen Sie am Kontoauszug, ob die angegebene Versicherungsnummer derjenigen in der Kündigungsbestätigung entspricht! Mir wäre es fremd, wenn eine Versicherung mehrere Versicherungen zu Einem Beitrag zusammenfasst.
    Viertens. Bloß keine Panik! Mir ließt sich Ihr Beitrag, als würden Sie sich in heilloser Panik schlaflose Nächte um die Ohren hauen, weil nichts vorwärts geht. Tun Sie das nicht, es bringt nichts. Das Chaos ist eh schon angerichtet: mehrere Sachbearbeiter am Telefon (grrr), Ratsuche in einem Forum, Copy und Paste- oder KlickKlick-Hektik. Muss doch alles nicht sein, Brief schreiben ... sich mit was anderem (sinnvollem) beschäftigen, fertig. Wenn im Terminkalender dann steht: Geld zurück buchen, dann klick und fertig. Es gibt doch im Leben wichtigeres als sich seine Zeit von solchen Doofians stehlen zu lassen. Sie werden sehen, es wird sich alles klären und erledigen. Verzichten Sie doch auf die Zinsen. In einem Jahr gehen Ihnen die 10 Euro nicht mehr ab.


    Grüße
    mpollers

    Hallo Finti,


    bei Gas kann ich jetzt nicht mitreden, bei Strom aber schon, da ich jetzt schon seit mehreren Jahren den Anbieter wechsle und auch mitrechne! Und das Mitrechnen würde ich Deinem Kumpel auch einmal empfehlen. Dazu muss man sich einen Ordner anlegen und den Schriftverkehr wie Anmeldung, Rechnungen, Jahresablesungen, eventuelle Schätzungen usw. abheften. Hoffentlich klingt das jetzt nicht zu klugsch...isch, aber aus eigenener (Single-)Ehrfahrung weis ich, dass solche Briefe auch mal irgendwo in der Ecke landen und dort anfangen zu gilben. Also: Erst mal Ordnung schaffen. Dann: NACHRECHNEN! Jeder Stromlieferant führt ganz exakt den Zählerstand von Anfang bis Ende der Belieferung auf. Vermutlich hat Dein Kumpel die Zählerstände angeben müssen, oder der/die Hausmeister(in) hat das dem Grundversorger zugesendet, und der Grundversorger hat es dem aktuellen Stromlieferanten mitgeteilt. Dann weiss Dein Kumpel ja auch, was in den Vertragsunterlagen vom neuen Anbieter drinsteht: Grundpreis, und Preis pro Kilowattstunde. Da ist dann ganz leicht nachzurechnen, ob alles passt, Dein Kumpel sollte auf jeden Fall die Stromzähler auch mal selber beobachten. Das kann man auf jedenfall 1 bis 2 mal jährlich machen und sich im (Srom)-Ablageordner abheften.


    Beim Strom kann ich Dir meine Vergleichswerte geben (ebenso kleines 1-Zimmer-Appartment, im Single-Modus):
    Verbrauch 750 kWh (das ist schon wenig, brauche aber auch nicht viel: Abends 1 PC, evtl. Glotze, 1 LED(!)-Lampe in dem Zimmer wo man sich gerade aufhält, ab und zu was köcheln am alten Herd). Kosten ca. 25 € Abschlag, stimmt dann meist zum Belieferungsende. Dazu noch ein Wechsel-Bonus (Gutschrift) von jährlich 100 €. Da ich die meisten Strom-Lieferanten bezüglich ihrer Abrechnungen für seriöse halte, würde ich mal empfehlen nach den Stromfressern in der Wohnung zu suchen.


    Grüße
    mpollers

    Hallo,
    mit Interesse habe ich das neue Thema über die Motorradversicherung gelesen. Muss es wirklich sein, dass hier rießengroßes Trara über hunderte Euro Einsparmöglichkeit gemacht wird. Das lese ich in vielen Massenmedien, spare HUNDERTE Euros Heizkosten, tausende hier, tausende dort. Sorry, das ist doch Populismus pur, geht es vielleicht zwei Nummern kleiner auch? Sie schreiben doch selbst, dass eine 1000er BMW mit 200 Pferden so um die zwofufzig kosten im Jahr. Wo sollen denn da Hundertschaften an Einsparpotenzial liegen, frage ich mich. Ich denke, der Autor des Artikels über Motorradversicherung fährt selbst gar kein Motorrad, sonst würde es Ihn nämlich selbst zutiefst zuwider sein, so einen sinnlosen Artikel zu verfassen. Ich gebe Ihnen einen praktischen Tip aus meiner persönlichen Situation: Die Auto-Versicherung, Privathaftpflicht- und Motorrad-Versicherung sind alle beim gleichen Versicherer. Somit kann mir auch einmal ein Einkaufswagerl davonrollen, dann kann sich die Versicherung abteilungsintern herumstreiten, ob das nun ein Privat-Haftpflicht oder KFZ-Haftpflicht-Fall ist. Und es gibt Versicherungen, da sind die Beiträge weniger wie 200 Euro je KFZ/Mopped und weniger als 60 Euro für die Privathaftpflicht mit allem Schnickschnack. Trotzdem Danke für den Artikel! Besser als garnix und trotzdem ein Anfang.
    Schönen Abend
    Markus

    Hallo Chris,


    danke, das beantwortet meine Frage.


    Die Frage, was mich unzufrieden mit meinem Vertrag macht, ist leicht erklärt. Derzeit befinde ich mich in der Phase der Kapitalbildung, also in der Einzahlungsphase. Das bewerkstellige ich nun seit 2006. Aus meiner letzten Bescheinigung für 2013 gehen folgende Daten hervor (Beträge gerundet):


    Summe der insgesamt gutgeschriebenen Zulagen: 994 Euro
    Summe der insgesamt geleisteten Altersvorsorgebeiträge: 9990 Euro
    Stand des Altersvorsorgevermögens: 9368 Euro.


    Anmerkung: Der Garantiezins für meinen Vertrag: 2,75 %


    Da kann ich nur sagen: Für eine Kontoführung ganz schön teuer.
    Nun gut, der Vertrag läuft noch ein paar Jahrzentchen, der Stand wird sicher noch die Beiträge überholen. Hätte ich das Geld aber auf ein Sparbuch mit 2,5% angespart (das Sparbuch ist mit Europäischer Einlagensicherung, Bank in Österreich - Zweigstelle in Frankfurt), dann hätte ich rein garnicht derartig herbe Verluste bisher gemacht! Es ist ja nicht nur so, dass mit dem Stand meines Altersvorsorgevermögens alleine meine Beiträge unterboten sind (das nach über 8 Jahren), nein, die kompletten Zulagen sind von der Versicherungsgesellschaft offensichtlich auch verschlungen. Das habe ich schwarz auf weiß. Und dann kommts noch viel schlimmer: Die Formel für die Verrentung des Kapitals ist ein Geheimnis der Versicherung! Das habe ich auch schwarz auf weiß: auf eine Anfrage, wie die Rente berechnet wird, erfolgte die Antwort, dass es sich hier um eine interne Berechnung handelt! Niemals wieder würde ich so einen Vertrag abschließen, und ich werde auch jeden davon abraten so einen Mist zu unterzeichnen.

    Sehr geehrte Community,


    die Zulage für meinen klassischen Riester-Rentenvertrag beträgt 154 EUR, wenn ich 4 % meines Bruttolohns und abzüglich den 154 Euros in den Vertrag jährlich einzahle. Bei der Steuererklärung kann ich maximal 2100 Euro als Sonderausgaben gelten machen.


    Ein theoritsches Beispiel:
    Der Bruttolohn wäre 52500. Davon 4% minus 154 ergibt: 1946. Damit die volle Zulage von 154 gewährt wird, müssten also 1946 Euros (jährlich) in den Vertrag fließen.


    Wieviel müssten bei einem Bruttogehalt von z.B. 60000 in den Vertrag fließen, um die volle Zulage von 154 zu erhalten? Ist bei 2100 minus 154 = 1946 stopp, um die volle Zulage zu erhalten? Oder müssten die Beitrage erhöht werden, damit die 4 % wieder erfüllt werden? Das würde dann aber bedeuten, dass die Beiträge überhalb der 2100 keine Steuererleichterung mehr brächten.


    Leider ist meine Sparkasse nicht fähig, die korrekten Beiträge zu errechnen, ich habe lange Zeit zuviel einbezahlt, weil die freundliche Sparkassen-Dame anscheinend nicht wusste, dass von den 4 % abschließend noch die Zulage abgezogen werden kann. Das Argument für die hohen Beiträge war: "Dann bekommen Sie mehr Rente". Richtig, aber (wie ich erst seit jetzt weis) Beiträge überhalb des notwendigen Mindestbeitrages sind nicht RENTABEL! Weil der komplette (teuere) Vertrag sowieso schon höchst unrentabel ist (ich müsste sehr alt werden, wenn ich die die Beiträge überhaupt erst wieder zurück habe), wäre das Geld gleich zweimal schlecht angelegt. Denn rentabel macht diesen teueren Vertrag die staatliche Zulage, und die bekomme ich ja bereits bei 4 %. Jede Mark mehr überhalb des Mindestbeitrages macht den Vertrag also unrentabeler. Ich lass mich aber auch sehr gerne belehren, dann zahle ich ab sofort den höchst möglichen Beitrag, welcher mir noch einen Steuervorteil bringt :)


    Vielen Dank schon mal im Voraus für die Beantwortung der Fragen.
    Realname möchte anonym bleiben