Beiträge von johannesD

    Früher sind Politiker noch selber auf diese "Kniffe" gekommen, heute werden sie sich teuer beraten lassen müssen.


    Interessant ist ja auch, dass die Finanzbranche häufig der Komplize der Regierung ist.
    Dafür wird der Verbraucherschutz in Deutschland eben sehr klein geschrieben.


    Die Finanzbranche meldet eben keine Kurzarbeit an, obwohl beispielsweise der Außendienst keine Termine mehr machen konnte. Selbst Handelsvertreter haben Geld von "ihrer" Versicherungsgesellschaft bekommen, damit kein KUG für AN angemeldet wird. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    Bei Rürup kann die Einzahlung steuerlich abgezogen werden. Die Konsequenz ist, das die Auszahlung versteuert werden muss. Dass man weniger abziehen kann, als später versteuert werden muss, liegt am Staat. Der macht das häufiger, den Bürger verarschen, am Liebsten in Tateinheit mit Finanzdienstleistern.


    Welchen Vorteil soll eine private Rentenversicherung gegenüber einem privaten ETF Sparplan haben?
    Der Versicherungsmantel ist doch nur hinderlich und kostet.

    Spätestens seit den Euro-Bonds wird es spannend mit dem Euro.


    Was sollen die Südeuropäer auch ihre (vermögende) Bevölkerung mit einer Vermögensabgabe belasten, wenn man so einfach Euro-Bonds einführen kann und in gewohnter -historischer- Weise auf Pump leben kann?


    Verschwörungstheoretiker schrieben schon, dass die Südeuropäer extra viele Corona-Tote gemeldet haben, um an neues Geld zu kommen. Die Mitleidstour, die sonst nur zu Weihnachten im TV zu sehen ist.


    Angst machen mir die japanischen Preise, die für Immobilien bezahlt werden. Nein, die werden nicht nur bezahlt, sondern auch von den Banken völlig schmerzfrei finanziert. Darf es noch ein wenig mehr sein?


    Auch mit Corona-Fördergeldern wurde wahllos rumgeschmissen. Wer sammelt das ganze Geld später wieder ein?


    Definitiv ist da etwas außer Kontrolle geraten. Aber Mathematik wird -insbesondere von unserem Olaf- völlig überbewertet.


    Habe kaum Euros mehr.

    Was hat Rürup mit dem Halbeinkünfteverfahren zu tun: GAR NICHTS.


    Kapitalertragsteuer fällt da auch nicht an.


    Bei Rürup werden nicht nur die Erträge sondern auch das Kapital(!), das (theoretisch und praktisch erst bei sehr hohem Alter) zurückgezahlt wird, versteuert.


    Das zeigt mal wieder: Ganz leicht Gebildeten kann man Rürup schon nicht mehr verkaufen.

    Um klassisches Wohnriester geht es nicht.


    Es geht darum Riester optimal zu nutzen und die Rente zu verhindern. Die Rente mit den kalkulierten 120 Jahren Lebenserwartung bei -0,4% Zinsen, oder so.


    Das geht mit einer 100%igen Entnahme des Guthaben zur Entschuldung der eigenen Immobilie zu Rentenbeginn.


    Man ist den Anbieter (und dessen jährliche Gebühren) dann los. Der Vertrag geht an die Zulagenstelle, der dann kostenfrei für die Versteuerung sorgt (entweder gleich mit 30% Abschlag oder bis 85(?) in Raten).


    Mit Verlaub: Wohnriester mit jährlich aufbauenden Schattenkonto ist Müll.

    Das kann man so nicht stehen lassen:

    Du hast geschrieben, dass Du eine freiwillige Zahlung in die Rentenkasse vorziehen würdest!

    Würde alles Rürup vorziehen.


    Vielleicht macht ja noch jemand Rürup?

    Kenne einige Fälle, die so etwas gemacht haben. Alles schwere Fälle von Dyskalkulie und Steuersparwahn.


    In meinem Falle starben die Eltern und ich hatte ein paar Euro übrig. Anlegen auf der Bank war damals (Bankenkrise) nicht möglich - heute ist es noch schlechter:

    Wenn man seit 2007/2008 einer Versicherung Geld überlässt und noch 20 Jahre braucht (insgesamt 33 Jahre!), bis man das Geld wieder hat, kann man so ein Produkt nur verkaufen mit "Steuervorteil".


    Noch muss ich Steuern zahlen (Altersteilzeit), das ist aber endlich.

    Nee. Selbst dann nicht, wenn man mit einer Soztussi (Frau ohne Einkommen, die den Ehemann als Versorgungsmodell versteht) verheiratet ist.


    Wenn man jahrelang Höchstsatz in die RV einzahlt und Rürup macht, dann wird man im Alter Einkommensteuern
    zahlen müssen und zwar nicht zu knapp.


    Bj. 1960 = Regelrentenbeginn 2026/27
    Abschlagfrei mit 45 Beitragsjahren, also ab 2023?


    Wenn 2023 werden 86% der beiden Renten steuerpflichtig sein. Jede Rentenerhöhung ist es danach zu 100%.
    Und der Grenzsteuersatz wird nicht so viele niedriger gegenüber heute sein, dass man sich Rürup schönsaufen kann.


    Selbstständige haben bessere Möglichkeiten - das war immer so und wird immer so bleiben


    Da fehlt mir immer noch eine Antwort, was das sein könnte. Rürup ist es nicht.

    Auf dem WoBau Antrag kreuzt man das so an, wie es sich am besten rechnet. Ist auf der Rückseite meist erklärt. Ausreichende Besparung vorausgesetzt.


    Man kann da monatlich auch den gesamten Nettolohn einzahlen. Grenzen gibt es da nicht. Vielleicht die Bausparsumme. Aber ein mehr erfreut den Vermittler.


    Da der AG sowieso verpflichtet ist, diese Arbeit zu übernehmen (ein Beispiel für staatliche Gängelei), dürfte ihm der Betrag auch egal sein.

    Eigentlich wollte ich nichts mehr schreiben, aber das kann man so nicht stehen lassen.


    Wer empfiehlt, Schwarzgeld an die Rentenkasse zu überweisen, ist extrem stark bildungsfern, denn die DRV überträgt elektronisch die gezahlten Beträge ans Finanzamt, welches dann fragt, woher das Geld stammt.


    Die gesetzliche Rente hat einen Inflationsschutz. Der ganze private Versicherungskram nicht. Bei einer 20+ jährigen Laufzeit ist das nicht zu unterschätzen. Steuerlich rechnet sich die gesetzliche Rente genauso wie Rürup, nur Werbung wird dafür nicht gemacht.


    Wann gab es denn 4,5% bei der LVs. Wenn noch Altverträge bestehen hat man eine garantierte Verzinsung VOR KOSTEN von 4%. Meine besten LVs schaffen eine Beitragsrendite von 3,84%. Mehr ist m.E: kaum drin. Direktvertrieb, Endalter vor 60 und jährliche Zahlungsweise. Hast du die Beitragsrendite mal berechnet?


    Man kann -glaube ich- mit der Begründung früher mit Abschläge in Rente gehen zu wollen, freiwillig einzahlen und sich es dann doch anders überlegen. Sehr teuer, klar. Geht m.E. auch wenn man über 82.800 EUR p.a verdienst, was du nach eigenen Angaben tust. Aber du hat noch nicht geschrieben, wie alt du werden musst, damit Rürup besser ist als die Küchenschublade (also die Kosten des Freundlichen und des Stadionsponsors berücksichtigt).


    Welche besseren Möglichkeiten haben Selbständige?
    Die sind bei BAV, Riester, VL und WoBau schon mal völlig ausgeschlossen.
    Mir ist kein Produkt bekannt, welches der Selbständige abschließen kann, der AN aber nicht kann.
    Die berufsständischen Versorgungswerke mal ausgenommen, die stehen nur bestimmten Berufen zur Verfügung.
    Pensionsrückstellungen bei eigenen GmbHs rechnen sich auch grottig (sogar noch schlechter als Rürup, was eigentlich kaum geht).
    Ich lerne gerne hinzu.

    Wenn man das nicht selbst berechnen kann, hat wohl die Werbung "Steuervorteil" den Grund für den Vertragsabschluss gelegt.


    Möglichst früh und eine möglichst hohe Rente würde ich mal sagen.


    Kannst ja mal schreiben, ab welchem Überlebensalter das eingezahlte Geld wieder herein-gerentet ist.


    Freiwilliges Einzahlen in die gesetzliche Rente würde ich jedem Rürup vorziehen.