Beiträge von johannesD

    Ich verstehe nicht, wieso du VL als Deppenförderung bezeichnest. Meinst du damit, dass nur Deppen (=Geringverdiener) eine staatliche Förderung erhalten? Oder bezeichnest du diejenigen als Deppen, die die VL vom Arbeitgeber als Draufgabe mitnehmen, statt darauf zu verzichten?

    Deppen sind diejenigen, die wg 80 EUR Förderung p.a. ein Produkt abschließen, dass meist wenig vorteilhaft ist und Kosten beinhaltet.


    Deppen sind auch die Gewerkschaften, die so einen Müll als Tarifleistung aushandeln. Wer den Zuschuss dann mitnimmt, ist m.E. kein Depp. :-) Ein Vermögen (so wie der Name sagt) kommt da aber nicht bei raus.


    Nur meine ganz persönliche Meinung.

    Riester ist im Grund ein gutes Produkt. Leider sind wenige gut gemachte Angebote am Markt.


    Begründung:


    a) VL = 80 EUR
    b) WohnBau = 90,11 EUR
    c) Riester = 175 - 1.000 EUR Förderung ohne Karnickel.


    Die Deppenförderungen a + b sind mit Einkommensgrenzen.

    Die wichtigsten Faktoren sind m.E.:


    - wie lange brauche ich welchen Wohnbedarf? (unterstellt: konstant)
    - wie alt bin ich?
    - wie hoch wäre eine Miete?
    - was wäre ich bereit für Eigentum zusätzlich zu zahlen?


    Wenn ich noch 40 Jahre statistisch lebe und
    1.500 EUR Miete zu zahlen wäre und
    ich 300 EUR für Eigentum als Zuschlag zu zahlen bereit bin, dann
    sind 40 x 12 x (1.500+300) = 864.000 EUR Break-Even für einen Kauf.


    Zinsen sind ja quasi abgeschafft.


    P.S. bis auf einen Notgroschen gehört das Eigenkapital schon in die Finanzierung, weil der Beleihungsauslauf positiv beeinflusst wird.

    Sind zwar keine ETFs aber eine Allianz Informationstechnologie oder eine Allianz Artificial Intell. haben recht gut in der Vergangenheit performt.


    Sind zwei Branchen, die ich auch in der Zukunft positiv sehe. Eine Alternative zum Stockpicking.


    Gibt es da passende ETFs zu?

    Man kann nicht von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen.


    Würde mich von Branchen fernhalten, dessen Geschäftsmodell gerade richtig wackelt, wie Reise, stationärer Handel, Banken, gewerbliche Vermieter, ...


    Auch von Branchen, die schon gelaufen sind, würde ich mich fernhalten, wie Amazon, Pharma, Wasserstoff, Tesla ...


    In einem breit streuenden ETF hat man natürlich diese Papiere drin ...


    Die Kunst ist ein "buy on bad news" mit einem gleichzeitigen "nicht in ein fallendes Messer greifen".


    GB ist aktuell interessanter als D.


    Auf den USA Gesamtmarkt würde ich aktuell auch nicht setzen, egal ob sie Trump oder den fast toten Biden wählen ...

    Ein ETF ist zumindest etwas anderes, als ein Zertifikat, was reiner Schrott ist.


    Es ist nun mal so, dass bei synthetischen ETFs nicht das drin ist, was draufsteht. Aber Substanz ist drin und das ist wichtig.


    Wenn ich Kaffee kaufe (was immer ein guter Trade war), kaufe ich nun mal Nomura Anleihen. Mich stört es nicht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…f%C3%BCr_Fl%C3%BCchtlinge


    Es gibt wohl unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern.


    "Leistungsberechtigte nach § 2 AsylbLG (also diejenigen Asylbewerber, die sich seit 15 Monaten ohne wesentliche Unterbrechung im Bundesgebiet aufhalten und die Dauer des Aufenthalts nicht rechtsmissbräuchlich selbst beeinflusst haben, sowie deren minderjährigen Kinder) erhalten eine Krankenversichertenkarte gemäß § 264 Abs. 2 SGB V. Sie haben – mit Ausnahme der Pflegeversicherung – den gleichen Behandlungsanspruch wie gesetzlich Krankenversicherte."


    Quelle:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Asylbewerberleistungsgesetz

    Und was bedeutet dieses für uns als Fondsanleger? Geht die Glaskugel davon aus, daß AGs Pleite gehen werden?

    Ich kaufen keine Fonds, weil der Cocktail immer auch Gift enthält.


    Sicherlich werden wir Marktaustritte sehen.


    Alles was mit stationärem Handel (insbesondere Textilien und Schuhe), Gastronomie, Tourismus (incl. Transport) zu tun hat, ist existenzgefährdet. Banken und gewerbliche Vermieter wird auch spannend.

    Ich werde zum ersten Mal in meinem Börsenleben (und das sind schon über 30 Jahre)einen Teil der Aktien verkaufen und die Liquidität erhöhen. Ich bin sonst immer VOLL investiert.
    Selbst auf die Gefahr, dass ich TEURER nachkaufen muss.
    Viele Kurse sind aber jetzt schon so hoch und höher, wie VOR Corona, - das passt nicht zusammen
    Gruss an Alle von McProfit.

    Das sehe ich auch so. Nur ... die in den Markt geballerten Fördermittel werden zum großen Teil an der Börse landen und die Kurse weiter treiben.


    Völlig kranke Welt.


    Cash in Euro oder Fremdwährung?

    Die DEKA ist ja ein professioneller Anbieter mit eigener Research-Abteilung, die für einen "rebalanced".


    Wenn ich mit den "Leistungen" nicht mehr zufrieden bin, würde ich den Anbieter gänzlich wechseln.


    In dieser Minus-Zins-Phase spiele die Kosten eine erhebliche Rollen und werden in der fehlenden Performance deutlich sichtbar.


    ETF Produkte mit einem TER von unter 0,2% würde ich bevorzugen.


    Eventuell scheint es mir auch sinnvoll, einen Teil der Geldanlage beispielsweise in der Informationstechnologie zu tätigen, wobei dann das TER ein wenig höher sein darf.


    Bei justetf.com kann man gucken.


    Es gibt sicherlich bessere/preiswertere Anbieter als Cortal Consors für dein Anlageprofil.
    Aber vor der Brokerwahl erst gucken, ob der gewählte Broker das gewünschte Produkt auch preiswert und -wenn gewünscht- als Sparplan anbietet.

    Typisches verbocktes, stark emotionales oder unterlassenes Testament.


    Regelungen zu treffen, die das Ziel nicht erreichen können, kommen sehr sehr häufig vor.


    Dazu noch diese Emotionen. Oh je. Haben selber so ein "Ding" in der Familie. Kostet nur Geld.


    Wirtschaftlich vernünftig ist es, alles zu versilbern und "brüderlich" zu teilen.


    Oder vielleicht kauft ja ein Fremder und vermietet dem Schreiner die Immo? Miete zahlen wird er -wie in allen solchen Fällen- nicht. Ist ja der Bruder.


    Alternativ wäre die Zwangsversteigerung wg. Aufhebung der Gemeinschaft. Ach ja, soll ja nicht. Bietet da überhaupt einer? Aber vielleicht nützt die Drohung damit?


    Oder dem Schreiner auf schmale Leibrente die gesamte Immo verkaufen. Wenn es dann schief geht, bekommt man sie ja zurück. Zwar kaputt ...


    Oder dem Bruder gleich schenken. Ach ja, soll ja auch nicht.


    Alles andere wird wahrscheinlich da enden, wie beschrieben.


    Ich nehme mal das Ergebnis vorweg: nichts wird gehen.


    Und da das Objekt noch Steuer verstrickt sein dürfte: viel Spaß beim Suchen einer Lösung.

    Da hat einer etwas gemerkt.


    M.E. ist es ähnlich absurd mit einer Stretchlimo zu fahren, wie mit einem E-Auto. Aus unterschiedlichen Gründen.


    Eine Stretchlimo hat meist sehr hohe Kilometerleistungen, von denen ein Akkupack noch nicht mal ein Viertel erreichen kann (Physik eben). Das für die Herstellung verbrauchte CO2 dürfte bei der Stetchlimo auch geringer sein, als beim E-Auto (ich sag nur Akku). Der CO2 Vorsprung der Stretchlimo nach der Produktion dürfte dann durch den höheren Verbrauch so langsam abgebaut werden (unterstellt nur durch Ökostrom betrankt), bis eine neues E-Auto (wahrscheinlich) oder ein neuer Akkupack (unwahrscheinlich) fällig ist.


    So schlecht dürfe die Stretchlimo unter dem Strich nicht abschneiden.


    Aber gegen die Stretchlimo spricht ganz klar der Wendekreis. :P


    P.S: Würde man bei der E-Mobilität von einer emissionsverlagerden Antriebsform sprechen, wäre ich dabei. Mache mich in Großstädten immer lustig über die Einheimischen, die die Abgase in der Stadt genießen und dann in den Bioladen rennen. Wenn ihr gesünder leben wollt, zieht aufs Land. Da gibt es auch kaum Bioläden. Warum auch, wenn man sehr viel direkt beim Bauern kaufen kann?

    Lückenlos wird es m.E. nicht gehen, da 50+ und "Unterschrift" vorliegen. Zwei Bremsen.


    Die Gesetzeslücke ist bekanntlich die Familienversicherung. Also einen Monat ohne Einkommen (auch kein ALG, Mieteeinahmen, Unternehmensbeteiligungen oder Photovoltaik) dann geht es in die GKV der Ehefrau. Ohne Vorhandensein einer GKV-Ehefrau, ist natürlich Essig.


    Dann noch ein Krankenkassenwechsel und die Spuren sind verwischt.

    Die Technik erkennt, ob man versichert ist und ggf. wie (AsylBLG)!

    Laut meinem Arzt, der sich mit Zahlen wirklich sehr gut auskennt, ist das nicht richtig.


    In der GKV gilt, gleiche Leistungen für alle, egal ob Asyl, Schutz, Hartz, Verdiener, Familenversicherter, Rentner oder Sonstwas. Koste es was es wolle.


    Die Äußerung stammt noch aus der Anfangsphase der illegalen Grenzöffnung, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Da kommunizierte man "nur Schmerzbehandlung", was damals wohl auch richtig war.
    Der Landkreis zahlte den Arzt innerhalb von 3 Tagen. Der Arzt freute sich, da Privattarif und kein Budget. Alles vorbei.


    Schließlich ist es billiger für den Staat, wenn der GKV Versicherte das bezahlt und nicht aus Steuergeldern.


    Grüße vom Privatversicherten an dieser Stelle.

    Letztlich wechselt man ja nicht (nur) wegen der Beitragshöhe, sondern wegen der Leistungen.

    Dann zähle mal die besseren Leistungen auf, die die PKV bietet, außer den schnelleren Arzttermin, der auch nicht immer klappt.


    So viele Besserleistungen gibt es nicht, weil die GKV eine durchaus sehr gute und vor allem teure Versorgung bietet.


    Wenn Du schon mal dabei bist, kannst Du ja aufzählen, was die PKV alles nicht zahlt, die GKV schon. Auch nicht wenig.


    Man sollte wegen der Beitragshöhe wechseln!!!




    mhhh, was mir jetzt vielleicht hilft wenn Sie mir noch Sagen wieviele Beiträge von Rentnern sie gesehen haben, weil ohne Datenbasis ist das für mich leider recht schwer zu bewerten.
    Markus

    Vielleicht so etwa 20 Vollkostenversicherte, überwiegend Gewerbetreibende und nicht Angestellte. Aktive sehe ich naturgemäß mehr. Allerdings hier aus selten Angestellte.



    Einen Fall von 800 Euro Monatsbetrag kenne ich als Erzählung. Weiter einschätzen kann ich es nicht. ?(


    Kenne ich auch fast nur aus Erzählungen. Das sind diejenigen, die PKV nicht verstanden haben:


    - ich verdiene im etwas höheren Alter (35+) endlich über der Grenze und versichere mich so teuer, wie aktuell die GKV kostet. Die nächste Beitragssteigerung führt dann zum Wegfall des AG-Zuschusses.


    - ich wechsel die PKV in späten Jahren nochmal. Mit 50+ kostet die PKV dann 700+ EUR Einstiegsprämie.


    Die Jammerei ist dann groß, wenn im Rentenalter statt 350-400 EUR (GKV zu 50%) 600 EUR (abzüglich gesetzlicher Beitragszuschuß zur Rente) aufgerufen werden. Das sind dann schon mal 400 EUR monatlich oder mehr.


    Persönliche Meinung:
    In der PKV sollte sich nur derjenige vollkostenversichern, der sicherstellen kann im Alter


    - mietfrei zu wohnen
    - dazu mindestens zwei Immobilien vermietet hat und
    - nennenswerte Kapitalanlagen hat.