Beiträge von johannesD

    Weiß ich nicht. Dein Vertragspartner hinsichtlich der Zahlung ist doch die Bank.


    Die DKB hat damals (Germania) rückabgewickelt. Andere Banken -nach anfänglichen Schwierigkeiten- auch. Selbst die so stolze ApoBank konnte sich bewegen.


    Für Santander habe ich nur stark beleidigende Worte, die ich mir hier ersparen möchte.

    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist die Wirecard Aktie völlig wertlos.
    Die Unternehmensteile, die einen gewissen wert haben, werden niemals die Lücke von 2-4 Mrd. EUR auffüllen können.
    Dazu soll Wirecard noch unbesicherte Darlehen an Unbekannt gegeben haben.
    Die Firmenkäufe sollen auch überteuert gewesen sein.
    Da wird EY noch viel erklären müssen.
    Ein Wirtschaftskrimi, der nach 1/2 Jahren Knast mit Freigängertum belohnt wird.

    Jetzt meldet sich erstaunlicherweise EY zu Wort. Man wisse, wie betrogen wird. Blitzmerker.


    https://www.sueddeutsche.de/wi…dal-aufklaerung-1.4948506


    Aber die Flucht nach vorne -unter Missachtung der Verschwiegenheitspflicht - wird nicht klappen. Da kommen viele Haftungsprozesse auf EY zu.


    BIG 5 - Enron = BIG 4
    BIG 4 - Wirecard = BIG 3


    Mir war jahrelang klar, dass die Marge, die im Acquiregeschäft zu holen ist, die Bewertung von Wirecard nicht rechtfertigt.
    Der permanente hohe Kreditbedarf von Wirecard war nie plausibel.
    Aber Mathematik wird -gerade bei Finanzen- völlig überbewertet.

    Die Dividendenauszahlung hängt von der AG ab.
    Bei deutsche Werte ist der Ex-Tag meist der Tag nach der HV. 3 Banktage später wird meist gezahlt. Dafür gibt es nur einmal im Jahr etwas.
    Bei ausländischen Werten gibt es meist häufiger Geld. Dafür kann es länger dauern bis gezahlt wird.

    Der Wirecard-Skandal zeigt


    - wie das BaFin tickt: es wird ein Leerverkaufsverbot verhängt, anstatt den Laden richtig auseinander zunehmen


    - wie die Wirtschaftsprüferbranche funktioniert: nämlich gar nicht, weil der Auftraggeber die Prüfung bezahlen muss ("Sie wollen doch nächstes Jahr wiederkommen?")


    - wie Analysten so "arbeiten". Im Focus Money Nr. 17/20 v. 15. April 2020 auf S. 33 wird "geballtes Wissen" und "akribisch analysierte Akteintipps zahlreicher Aktienkenner" geboten. Die Senior Analystin der Commerzbank Frau Heike Pauls erwartet mehr als 120% plus bei Wirecard.


    - wie schlecht man doch bei Aktienfonds aufgehoben ist. Da wird schon mal über 10% des Fondsvermögens in Wirecard gehalten, obwohl das eigentlich nicht zulässig ist: https://finanz-szene.de/bankin…ekulationen-mit-wirecard/

    Wer sein Geld in einer DAX 30 Anlage hat, sollte bedenken, dass Wirecard auch im Falle einer Insolvenz vorerst im DAX verbleibt und damit die Rendite der Anlage schmälert.


    Irgendwie will es keine gewesen sein. Die FT hat es seit zwei Jahren geschrieben und weder die Analysten der großen Fondanbieter noch das BaFin hat es interessiert.

    Lief gerade durch die Presse:


    ABN Amro
    ING
    Commerzbank
    LBBW je 200 Millionen Euro


    Barclays
    Lloyd’s
    Crédit Agricole
    DZ Bank je 120 Millionen Euro.


    Bank of China
    Citi
    Deutsche Bank
    Mitsubishi Fanancial je 80 Millionen Euro


    Raiffeisen International 70 Millionen Euro


    Raiffeisen Niederösterreich 60 Millionen Euro


    Agricultural Bank of China 55 Millionen Euro


    Raiffeisen Oberösterreich 45 Millionen Euro




    Macht 1,830 Mrd. EUR


    Die Kreditlinie soll zu 90% genutzt sein.


    Wird eine spannende Woche.

    Ich verfolge Wirecard schon länger. Eine Wachstumsgeschichte eines Porno- und Glückspiel-Zahlungsabwicklers. Leider ist dies nicht der erste Vorfall. Braun spekulierte immer darauf, dass die Anleger nicht begreifen, was ein Acquire eigentlich macht. Ohne Ende alle für doof verkaufen, geht nun mal nicht.


    Alternative zur Inso wäre einen Übernahme. Ob sich ein Big-Player die Übernahme leisten kann? Noch ist Wirecard mit 25 EUR pro Aktie viel zu teuer und die Zeit läuft davon. Vielleicht gibt es ja Bundesmittel? Wer sind eigentlich die Gläubiger?


    Erinnert alles ein wenig an Herrn Josten und Teldafax. Auch vom Fach, wie Herr Dr. Braun, aber vor Teldafax schon "lebenserfahrener", da wegen 176-fachen Betrugs vorbestraft. Wäre Herr Dr. Braun politisch und sportlich so vernetzt, wie Herr Josten, hätte er es sicher noch eine Weile weiter treiben können.


    Hier die lange Story:


    https://www.handelsblatt.com/u…branche/12390960-all.html

    Irgendwann ist es vorbei mit den Ausbildungstarifen ohne Altersrückstellung, schließlich wollen die Versicherungen Geld bunkern (für spätere Sterblichkeitsgewinne). Irgendwie muss das Versicherungsdasein auch Sinn machen, oder?


    Marktführer in dem Segment sind die Debeka und die HUK, wobei ich letzteres als das etwas modernere Unternehmen einschätze. In jedem Falle würde ich dort mal die Angebote prüfen. Dürfte ähnlich sein, denn die schauen von einander ab. Beide nur im Direktvertrieb erhältlich.


    Dann folgen DKV und AXA, die es auch beim Makler gibt.


    Der Preis ist nicht alles. Es gibt Tarife die flach oder steil kalkuliert sind. In der Restkostenversicherung ist diese Steilheit wohl weniger ausgeprägt, als in der Vollkostenwelt. Aber der Preis ist nicht alles.


    Eines gilt aber: Bitte den Restkostentarif mittels 3-Satzes nicht hochrechnen auf einen Vollkostentarif. Beamte sind nun mal größere Risiken.

    Die Barmenia ist mir nun nicht als besonders gute Versicherung aufgefallen.


    I.d.R. läuft die Restkostenversicherung so, wie die Beihilfe.


    Wieso Vollkostentarif? Keine Beihilfe?


    Jede Begrenzung der Leistung führt auch zu langfristig niedrigeren Beiträgen.


    Die Begrenzung beim Zahnersatz ist schon übel, denn das ist DAS Bonbon des Staates für die Beamten. Kasse zahlt das erstklassige Lachen nicht.

    Bin mal auf die Anspruchsgrundlage gespannt. Doof gelaufen ist nämlich keine. Noch ist "eigentlich nichts passiert".


    Würde den Vertrag beitragsfrei stellen. Fairr muss die Einzahlungen dann garantieren, was denen weh tut. Wenn man weiter einzahlt, macht man es denen nur leicht.


    Also die neuen Eier in ein anderes Nest legen.