Beiträge von Pantoffelheld

    Wenn Du nicht 7,95 € flat pro Sparplanausführung zahlst, sondern wenig oder gar nichts, dann kommt es aus meiner Sicht nur noch darauf an, ob Du es möglichst einfach und übersichtlich haben willst oder Du vielleicht sogar Spaß an kleinen ETF-Laubsägearbeiten hast. Im letzteren Fall spricht auch nichts dagegen, gerade in einer Testphase mit kleinen Summen verschiedene Sparpläne zu starten, um ein Gefühl dafür zu bekommen und die Handhabung zu üben. Später kannst Du denn z.B. den schlechteren Sparplan (nach welchen Kriterien auch immer) stoppen und vielleicht nach und nach solche Positionen veräußern, um die Sparerfreibeträge jährlich auszunutzen,

    Zitat von der o.g. Webseite: "Die beschriebenen Fehler können Sie sich zunutze machen, wenn Sie vorhaben, Ihren Kredit vorzeitig abzulösen – etwa, weil Sie auf einen günstigeren Kredit umschulden möchten. Denn über den Widerruf kommen Sie vorzeitig aus Ihrem Vertrag raus, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. Dies gilt für Verträge, die zwischen dem 11. Juni 2010 und dem 20. März 2016 abgeschlossen worden sind. Auch wenn Sie die Vorfälligkeitsentschädigung bereits gezahlt haben, können wir diese über den Widerruf ggf. zurückholen." Also wenn das alles so durchgeht, dann geht es so durch. ;-)


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Zustimmung zu den Gebühren etwas an der Widerrufsmöglichkeit ändert. Selbst bei einer bereits gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung kann man im Prinzip noch widerrufen. Du musst aber mit dem Einwand der Bank rechnen, dass Du wegen dieser oder jener Gestaltung des Vertrages das Widerrufsrecht verwirkt hättest. Zumindest im Bereich der Lebensversicherungen wird das immer wieder versucht,

    Laut der von andiii_98 genannten Gansel-Seite müsste HAHNINGER eventuell gar abwarten, bis ihm die Bank kündigt (wenn sie es denn tut), sondern könnte wegen Formfehlern bei der vertraglichen Ausgestaltung dieser Koppelung vielleicht ohnehin jederzeit widerrufen.


    Die Bank wird das Darlehen von sich aus sinnvollerweise nur kündigen, wenn es ihr einen wirtschaftlichen Vorteil bringt und praktisch durchführbar ist. Bei den meisten laufenden Verträgen dürfte die Bank mehr Zinsen bekommen als heute bei Neuabschlüssen. Selbst wenn jemand einen Kredit mit günstigeren Zinsen als heute hätte, wäre eine Kündigung für die Bank in vielen Fällen nicht sinnvoll. Die Refinanzierungskosten sind so günstig und die Sparda wird ohnehin in Kundeneinlagen schwimmen, so dass nahezu jeder laufende Kredit einen positiven Kostendeckungsbeitrag liefern wird.

    Du wirst in allen drei Fällen keinen (großen) Fehler machen. Blöd wäre es nur, sich hier verwirren zu lassen und die Entscheidung auf die lange Bank zu schieben.


    (Ich bin selbst eher der Cayenne+Bioladen Typ, zumindest was die Geldanlage betrifft.)

    Was mich allerdings stört, ist die grundsätzliche Annahme der Bausparkasse, dass eine Vertragsänderung/Erhöhung stattgefunden hat und deshalb die neuen Regelungen gelten. So steht es auch in der Mitteilung zur Verdoppelung. Es wurde damals ja kein neuer Vertrag unterzeichnet, sondern die Bausparsumme wurde automatisch erhöht (ich hätte binnen 14 Tagen noch widerrufen können), aber unter einer Vertragsänderung verstehe ich klassischerweise etwas anderes.

    Das würde mich genau so stehen. Es wurde weder ein neuer Vertrag geschlossen noch eine Vertragsänderung durchgeführt. Im Gegenteil wurde von beiden Seiten genau das ausgeführt, was ursprünglich bei Vertragsabschluss vereinbart war.

    Eher nicht. Denn die Hauptleistung der Versicherung ist ja die Versicherung und bei der wird die Leistung ja weiterhin vertragsgemäß erbracht (so hoffen wir). Ist der Online-Zugang denn wichtig, um die Versicherung bedienen zu können? Also z.B. eine fondesgebundene Lebensversicherung, bei der man die Fondsauswahl online ändern kann? Dann wäre es eventuell mehr als nur ein kleiner Schönheitsfehler.

    Klassisch nach Kommer sind Aktien-ETF als Renditebaustein gesetzt und Anleihen oder Tagesgeld als risikoloser Sicherheitsbaustein. Mit risikolosen Anleihen sind AAA-Euro-Staatsanleihen mit kurzer Restlaufzeit gemeint, die Du auch als ETF bekommst (EuroMTS ...). Die leisten aber so gar keinen Renditeanteil, sondern bringen eine leicht negative Verzinsung. Die Anleihen mit höherer Rendite haben dafür sehr viel mehr Risiko. Wenn man dieses Risiko eingehen will, kann man auch gleich Aktien nehmen, hat dafür aber auch eine deutlich höhere Renditeerwartung. Zudem korrelieren Aktien und Unternehmensanleihen stark, was nochmal gegen Unternehmensanleihen als Sicherheitsbaustein spricht.

    Hallo MaaxMos, schau mal hier in den redaktionellen Teil: https://www.finanztip.de/steuerfreie-sachzuwendungen/


    Im Prinzip keine schlechte Idee, nur mit 100 € wird das nichts, da bei in Summe 44 € monatlich Schluss ist.


    Bei allen sozialversicherungsfreien Zahlungen kommt noch hinzu, dass Du damit auch nicht in die Rente einzahlst und neben Deinem eigenen Beitrag auch noch den Arbeitgeberanteil verlierst. Das fällt bei 44 € natürlich nicht so sehr ins Gewicht wie z.B. bei einer Direktversicherung durch Gehaltsumwandlung.

    Ganz allgemein kann man bei Bausparkassen öfter als anderswo die Erfahrung machen, dass Dir bei Vertragsabschluss Zückerchen versprochen werden, die danach tief im Vertrag vergraben sind und nicht automatisch ausgelöst werden, sondern nur an diejenigen, die sich zum richtigen Zeitpunkt melden. (Klassiker ist die Prämie bei Nichtinanspruchnahme des Darlehen, für die es nicht ausreicht, das Darlehen nicht in Anspruch zu nehmen. Du musst es der Bausparkasse auch schreiben.)


    Speziell bei Spartoto kann ich es leider nicht sagen. Ich kenne die alten Regelungen nicht. Ich kenne ja kaum die neuen Regelungen... Ich bin geneigt, mich Thebat anzuschließen und vorzuschlagen, bei der BSK anzuklopfen. Vielleicht meldest Du Dich mit der Antwort wieder hier?