Beiträge von Pantoffelheld

    Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch, aber warum soll ein zinsloser Kredit eine ggf. steuerpflichtige Schenkung darstellen? Sofern der Kredit vollständig zurückgezahlt wird, findet ja keinerlei Vermögensübertrag statt.

    Du schenkst Ihnen die Zinsen, die sie sonst hätten bezahlen müssen. - Das müsste allerdings schon erhebliche Dimensionen erreichen, um wirklich steuerpflichtig zu werden, siehe oben.

    Hallo Ladislaus, herzlich willkommen,


    mir fallen als Vorteile für den Sparplan ein:

    • Geringere Gebühren
    • Die immer vorhandene Möglichkeit, auch Bruchstücke zu erwerben
    • Weniger Betreuungsaufwand
      • In dem Zusammenhang eventuell - je nach Anlegertyp - höhere Wahrscheinlichkeit, den Plan in kritischen Phasen auch durchzuhalten

    Und Nachteile?

    • Es gibt nicht jeden ETF überall als Sparplan. Aber bei dem hier allgemein empfohlenen Vorgehen spielt das keine Rolle, denn Superspezial-ETF sollen es sowieso nicht sein.


    Eine Renditesteigerung durch den Cost-Average-Effekt ergibt sich übrigens nicht. Es ist aber trotzdem eine gute Idee, regelmäßig und gleichmäßig zu sparen.

    ... und hierhin ausweichen: Gesprächsecke
    Für den Stamm hier scheint es ja erquicklich zu sein, in jedem Thread auch Abseitiges zu diskutieren. Für Leute, die später nach konkreten Inhalten suchen, ist es einfach anstrengend.

    Diese Diskussion findet bereits in der Gesprächsecke statt. Mehr ausweichen geht nicht.

    Wenn es Dir darum geht, was sinnvoll ist: Zu viel kann es kaum sein. Neben mehr Investitionen gewöhnst Du Dir einen sparsamen Lebensstil an, der dann wieder in der Entsparsparphase entspannend wirkt. Wenn die Nachbarn beginnen, Dir Geld für Bekleidung und Körperpflege zuzustecken, hast Du es vielleicht übertrieben...


    Wenn es Dir um eine Umfrage geht, käme es aus meiner Sicht noch auf die Ermittlung an, in welcher Situation die Befragten gerade sind: Jung und abhängig beschäftigt, selbstständig oder schon Rentner in der Entsparphase müssten zu sehr unterschiedlichen Antworten führen.

    ...könnte mir aber auch vorstellen, dass es unzulässig ist, dass man das Servicepaket nicht kündigen kann.

    Das könnte ein scharfes Schwert sein. Die andere Frage ist, ob Du beim Abschluss Dich bewusst für ein Servicepaket entscheiden hast bzw. Dir überhaupt eine Wahl gelassen wurde.


    Ansonsten lautet meine Empfehlung, diese Services reichlich zu nutzen, so lange Du sie bezahlen musst. Einfach im Monatstakt den Vertrag teilen und dann wieder zusammenlegen. Da bekommst Du zum Schäppchenpreis Dienstleistungen, die sonst gerne 50-100 € pro Stück kosten.

    Gibt es denn überhaupt attraktive Angebote, die man beimischen möchte? Ich verbinde Private Equity Fonds vor allem mit enormen Gebühren und wenig attraktiven Renditen bei hohem Risiko. Aber ich habe mich nicht sehr intensiv damit beschäft und selbst das ist auch schon ein paar Jahre her.

    Diskussionen über die Kleinbetragsregelung kenne ich bisher nur dem Riester-Umfeld. Bei bAV oder sogar Kombinationen aus den Welten mag es anders aussehen.


    In Riester: Kleinbetragsrente - wer entscheidet? hatte ich die Frage eingebracht, wer eigentlich die Wahl hat, ob von der Regelung Gebrauch gemacht wird. Es ist der Anbieter. Wenn die DEVK also der Meinung ist, dass sie besser mit der Auszahlung auch kleinster Renten fährt, dann wird sie das tun.

    Vielleicht spielt mmmeier auf die Hellsichtigen an, die - im Gegensatz zu den meisten hier - den Zusammenhang zwischen den leeren Rentenkassen und den überzogenen staatlichen Maßnahmen gegen die an sich ganz normale Grippewelle der Saison 2019 ziehen. Diese hätten mit erzwungener Isolation, Maskenterror (ehrlich: Brille, Hörgerät und Maske zusammen geht gar nicht) und Impfschäden zu der Übersterblichkeit geführt, die die Rente nun entlastet. Arbeitsminister = SPD, Gesundheitsminister = SPD, ist das ein Zufall? Wenn man das konsequent so zu Ende denkt, dann ist es ... konsequent zuende gedacht.

    Der erstgenannte IE00B1FZSC47 hat aber gemischte Restlaufzeiten und damit ein Zinsänderungsrisiko. (Dafür ist er allerdings mit -3,59% erstaunlich gut durch das letzte Jahr gekommen.) Der Ausschütter ist max. 5 Jahre Restlaufzeit begrenzt (immer noch Zinsänderungsrisiko, aber gemindert) und hat im letzten Jahr sogar 4,09% Plus gemacht. Die Überrendite kommt nur zum kleinen Teil aus den höheren Zinsen der US-Staatsanleihen ggü. dem Euroraum. Das meiste ist auf die Wechselkursgewinne zurückzuführen.

    in der ich a) die Rente zwangsläufig ausgezahlt bekomme und die ich b) gezwungen bin im Alltag zu verwenden ?!

    Du könntest zu a) die Zwangsrente direkt auf ein Konto in harter Währung überweisen lassen und zu b) in jenes oder ein anderes Land ohne den Zwangseuro übersiedeln.

    Und nochmals auch die Frage (an Pantoffelheld): Wie kann ich also das Thema "Euro" vom Thema "Rente" unabhängig oder gar losgelöst betrachten ?

    Klare Antwort: Kannst Du nicht. Genauso wenig wie das Thema "Sauerstoff". Den brauchen wir in der Erwerbsphase wie auch in der Rentenphase gleichermaßen. Trotzdem binde ich meine Betrachtungen über Sauerstoff nicht in eine Diskussion über die Rente ein.


    Wenn wir noch die DM hätten, würde die Rente in DM gezahlt. Wenn nach dem Euro eine andere Währung kommt, wird die Rente wohl in der neuen gezahlt. Jetzt haben wir hier aber gerade den Euro.


    Nenne mich engstirnig, aber in einer Diskussion über Rente würde ich am liebsten hauptsächlich über Rente diskutieren.

    Nach meinem Verständnis fehlt da aber (jedenfalls für die Rente) noch zwingend das Arbeiten und zwingend das Einzahlen von Renten-Beiträgen (zumindest im Regelfall) ?

    Das stimmt, aber vor der Erwerbstätigkeit musst Du noch zur Schule gehen. Zum Schulsystem gibt es immer viel zu besprechen, gerade auch im internationalen Vergleich. Sollen wir das auch gleich hier klären?