Beiträge von Schism

    Hallo @Schism
    ich bin nun fast 20 Jahre in Rente. Mein Depot wird kaum angefasst. Ich bin verheiratet. Der überwiegende Teil des Geldes ist für die Nachkommen. Warum sollte ich mir das Geld entnehmen und auf die gute Rendite verzichten ?
    Derzeit ging es bisher immer ohne das Depot anzugreifen.
    Gruß


    Altsachse

    Grüß dich,


    uns geht es im speziellen darum bis zur Rente zu sparen und den dann verfügbaren Betrag durch ca. 40 zu teilen und damit mtl. unser Budget anzuheben.
    Da bei einer monatlichen Entnahme ein bisschen Vorsicht geboten ist, falls es renditen-technisch ein paar Jahre zu Beginn schlecht läuft, wollen wir etwas Geld abheben, davon unser Budget aufbessert und den Rest wieder für einige Jahre sicher anlegen, bis wir da heran müssen.


    Meine eigentliche Frage in diesem Thread war aber eher: Kennt Jemand diese oder ähnliche Produkte und hält den Mix für gut? Oder würdet ihr dennoch nur auf ETFs setzen?



    Viele Grüße,
    Sebastian

    Mit der Erwerbsminderung meine ich die gesetzliche Absicherung.


    Wie gesagt, im Alter kann man aus dem ETF-Kapital noch immer eine Sofortrente speisen, wenn einem der Sinb danach steht. Auf dem Weg dahin kann man sich die Kosten für die Versicherung auch sparen.

    Hier hätte man höchstens abgesichert, dass der eingezahlte Betrag garantiert ist, falls es Fonds-mäßig ganz schlecht laufen sollte.
    Aber das erkauft man sich natürlich teuer, das stimmt. Wenn das so geht, wie du sagst, wäre das wirklich vllt der klügere Weg.

    Hallo Altsachse,


    bei den RWB-Angeboten sind bisher alle Projekte, die die gemacht haben, sehr gut verlaufen. Das Risiko würde ich als deutlich geringer als beim ETF einstufen. Die Kaufen mit mehreren hundert Millionen pro Projekt Eure hunderte Unternehmen auf. Auch hier ist das Gesamtrisiko extrem gestreut.


    Beim ETF würde ich es wie folgt machen: bereits einige Jahre vor der Rente das Depot auflösen, einen Teil als Kapital auf ein Tagesgeldkonto legen und den Rest wieder anlegen samt entsprechender Entnahmestrategie. Hier muss man eben Glück haben, dass in den ersten Jahren der besagte ETF nicht in die Miesen geht, sonst ist's schnell essig mit dem Geld :-) Um dem entgegen zu wirken, erachte ich das andere als gar nicht so schlecht. Wie macht (oder plant) ihr das denn? Oder seht ihr da wirklich ein sehr überschaubares Risiko nur darin?
    Ich kann nur nachplappern, wie ich das ganze Thema bisher aufgefasst und verstanden habe - daher meine Nachfragen. Bitte nicht denken, ich möchte nur gegenan reden! :-)

    Hallo Janders,


    BU haben wir. Von einer Erwerbsminderungsversicherung hingegen, habe ich noch gar nicht gehört ehrlich gesagt.
    Gemeinschaftskonten für Notgroschen sowie für kurz- und mittelfristiges Sparen sind ebenfalls vorhanden. Die 400 bis 1.000,- pro Monat sind rein für die Rente gedacht. Um evtl. auch früher in diese eintreten zu können.


    Bzgl. Risiko: Er schlug das obrige Konstrukt von sich aus vor. Es ging ihm darum das Geld möglichst breit zu streuen bei guten Renditen und Sicherheit (in einem realistischen Maße). Das Finanz-Dreieck soll so möglichst gut abgedeckt sein:
    mit den ETFs ist man im Notfall liquide, mit der Privat Equity gibt's (im Vergleich) hohe Renditen und die Versicherung ist für eine abgesicherte Rentenbasis, falls man es doch recht lang macht.


    Bei der Versicherung war auch die Idee (wie gesagt: nur eine von mehreren Ideen), diese nur bis 55 laufen zu lassen, nur noch Teilzeit (oder, je nach Spardepot beim ETF, gar nicht mehr) arbeiten gehen zu müssen und damit die Lücke zu schließen. Die staatliche Rente wird dann erst zum Rentenbeginn beantragt, um keine Abschläge zu bekommen.



    Mich würde interessieren, ob das in sich ein schlüssiges Prinzip ist oder man vllt hier und da noch was dran drehen sollte oder aber eine ganz andere Lösung eures Erachtens besser wäre.
    Riestern möchte ich nicht - das Geld würde ich lieber in ETFs stecken.


    Liebe Grüße,


    Sebastian

    Grüßt euch,


    Heute nochmal ein etwas längeres Thema - es geht um die Altersvorsorge für mich ('90, ITler bei einem Dax30-Unternehmen ) und meine Lebensgefährtin ('98, Studentin (Geowissenschaften)).
    Ich hatte ein Beratungsgespräch mit einem freien Versicherungsmakler, der selbst bei unserem ersten Treffen klarstelle: eine ehrliche und langfristige Geschäftsbeziehung sei ihm wichtiger als das schnelle Geld. So würden wir am Ende beide verdienen. Für mich klang das ehrlich und plausibel.
    Nun möchte ich dringend von eurem Schwarmwissen profitieren, damit ich mich dennoch nicht in die Nesseln setze und euch deshalb von diesem Treffen erzählen.


    Die Altersvorsorge für uns beide sollte, bei einer anfänglichen mtl. Investition von 400,-€ (später erhöht auf 800 bis 1.000,-€), seiner Sicht nach aus drei Bausteinen bestehen:


    • ETFs (ca. 50%)
    • Eine fondsgebundene Rentenversicherung der Canada Life (Produkt: Generation private plus) (20%)
    • Private Equity (30%)


    Wir reden von einem Anlagezeitraum von 30-35 Jahren (+ einen Teil davon könnte man zum Beginn der Rente wieder in ausschüttende ETFs stecken).


    ETFs
    - Bei den ETFs würde er ebenfalls zum MSCI World raten (ich habe mir den iShares Core MSCI World mit der ISIN IE00B4L5Y983 rausgesucht) und diesen zu 70-80% gewichten. Dazu einen MSCI EM um auf 100% aufzufüllen.
    Der Vorteil liegt hier klar auf der Rendite sowie der Liquidität, falls man doch mal Geld entnehmen müsse.


    Rentenversicherung
    - Bei der Rentenversicherung soll es darum gehen eine feste, garantierte Rente zu haben. Bei der Fondsauswahl hat er folgendermaßen gewichtet:

    • US Index II 30%
    • Akten International II 50%
    • Dividende plus II 20%

    Dazu eine Dynamik von 3% (aus der anfänglichen Beispiel-Sparrate von 100,-€ würden so am Ende bis zu 200,-€). Neben der garantierten Rente sei ein weiterer Vorteil, das man ohne Steuern zu zahlen, sein Geld in ein anderes Produkt - selbst das eines anderen Anbieters - kostenlos umschichten könnte, falls dieser ein besseres Produkt anbieten sollte. Hier weiß ich allerdings nicht, ob das für mich überhaupt ein Vorteil ist oder ob das nur von der Theorie her gut klingt?
    Ansonsten fand ich gut, das ich mir bis zum Beginn der Auszahlung überlegen könnte, wie ich diese prozentual Gewichte: X Prozent als Kapitel (mit steuerlichen Vorteilen ab dem 62. Lj) und den Rest als Rente. Diese Flexibilität bis zum letzten Moment (vor der Rente) finde ich toll! Dafür ist eben nicht komplett klar, wie hoch die Rente am Ende wirklich sein wird und man ist nicht sonderlich liquide (was aber nicht so schlimm für mich ist, da das Geld monatlich komplett für die Rente geblockt ist).


    Als ich mich nach dem Gespräch zusätzlich zu dem Produkt informierte, las ich manch positives - auch von Maklern, die sagen, sie würden dieses Produkt gern verkaufen, auch wenn es weniger Provision bringt, als andere - aber es sei eben sehr gut.
    Wiederum gab es auch negative Töne. Über dieses Produkt im speziellen - aber auch über fondsgebundene Rentenversicherungen allgemein. Bspw in diesem Blogeintrag.


    Was ich mtl. zahlen würde und was am ende bei heraus kommt - das weiß ich. Dass ich aber erst einmal horrende Kosten vor mich hinschieben könnte, die tief in den vierstelligen Bereich gehen können - das wurde in dem Gespräch nicht erwähnt. Absicht? Ein Versehen? Ich weiß es nicht. Aber es macht mich stutzig. Und ich frage mich: würde ich das monatliche Geld für die Canada Life plus all das Geld, was ich denen nur als Gebühr bezahle, stattdessen in einen ETF stecken und am Ende zur Rente hin mit einer guten Auszahl-Strategie leben.. wär das nicht Klüger?
    Ob diese Fondsauswahl denn gut ist oder ob das teure, aktiv verwaltete Fonds sind, die mich viel Geld kosten - das muss ich noch mit ihm klären.


    Private Equity
    - Als letztes käme dann Private Equity von der RWB. Davon hört ich noch nie - klingt aber gar nicht verkehrt. Das Geld ist für viele Jahre nicht vorhanden, dafür ist die Rendite hoch und ziemlich sicher.



    Und nun?
    Das meiste klingt ganz gut. Aber warum frag ich euch? Ist der Makler doch einfach nur "clever", so wird er auf alle meine Fragen eine ausweichende Antwort haben, die mich dazu bringt es doch guten Glaubens zu unterschreiben. Darum würde ich gern wissen, was ihr davon haltet - ob diese Streuung des Vermögenaufbaus gut ist oder ihr es der Einfachheit halber doch nur in ein, zwei ETFs stecken würdet mit dem selben Ergebnis am Ende.


    Vielleicht ist das aber auch eine solide Geschichte und ihr habt nur ein, zwei Fragen, die ich ihm noch stellen sollte?


    Ich will es richtig machen und nicht übereilen. Konsumiere Videos und Blogs ohne Ende. Viel sicherer, ob das alles nun gut ist oder nicht, weiß ich aber immer noch nicht. Darum der lange Text Heute. Entschuldigt dies.



    Ich wünsche einen schönen Sonntag-Abend und einen angenehmen Wochenstart,


    Sebastian

    Ich bin kein Profi aber die jährliche Dynamik eines Aktienfonds, kann man zu seinem Vorteil nutzen. Das geht allerdings nur, wenn man nicht auf einen Schlag investiert.
    Deshalb würde ich dieses (oder allgemein jedes) Geld monatlich investieren. Ob du es auf 12, 24 oder 36 Monate streckst bspw muss man selbst entscheiden. Aber wenn du in Fünf Jahren dein Geld wieder haben möchtest, lohnt sich das sicher nicht. Wenn du länger darauf verzichten kannst, holst du damit sicher mehr heraus.

    Rein als Stadt betrachtet: Leipzig - wundervoll hergerichtet nach der Wende. Extrem viel Grün, klein genug um durch die ganze Stadt bequem mit dem Rad fahren zu können und überhaupt gibt es super ausgebaute Radverkehrswege. Dazu der ganze Altbaubestand - ein Traum. Habe leider nur drei Jahre dort verbracht.
    Und ausserdem finde ich Tram fahren ganz großartig :D


    Hamburg, wo ich schon viele Jahre lebe, ist zwar schön aber eben auch dreckig, sehr voll, riesig..


    Wenn wir die Umgebung mit einbeziehen, dann wäre meine Wahl wohl Garmisch-Partenkirchen. Über kurz oder lang soll es dort auch hin gehen :-)

    Der Strand westlich von Nebel auf Amrum.


    Hat geologisch gesehen einen der feinsten Sände, die es gibt. Selbst der von Sylt oder auch karibischer Sand wirkt wie kiesel dagegen :D


    Auch ist der Strand riesig - von der Düne bis zum Wasser mehrere hundert Meter. Selbst in der Hochsaison hat man immer einen riesigen Abschnitt nur für sich allein - wunderschön!
    Allerdings pro Woche nicht günstiger, als würde man wegfliegen. Lohnt sich aber.

    Bei Whatsapp halte ich es genauso wie chris2702.


    Instagram/Fb & Co habe ich mal bzgl. meiner Fotografie genutzt. Selbstvermarktung finde ich per sé nicht schlimm aber die Kommentare etc sind oft unauthentisch und dienen meist nur um auf sich selbst aufmerksam zu machen. Zudem schmieren sich dort alle Honig um's Maul und auch das gefällt mir nicht.


    Bei 6.000 Followern auf Instagram habe ich dann alle Konten gelöscht und lebe seitdem ruhiger. Essensbilder und Selfies von Freunden zu verpassen - damit kann ich leben. Alles andere läuft über Whatsapp. Je mehr Anlaufstellen man hat, auf die man sich konzentrieren muss, desto stressiger wird's nur.


    Kontakte von Reisen zu halten, wie man das über Fb tut, war früher auch in meinem Interesse. Am Ende musste ich aber feststellen: einen Mehrwert brachte mir das ganze nicht.

    Wir stehen stets gemeinsam auf - egal, wer wann los muss. Da ich i.d.R. um 07:00 los fahre um gegen 08:00 am Arbeitsplatz zu sein (ihre Uni beginnt meist erst später - wie mein Prof damals schon sagte: "Alles vor 10:00 ist unchristlich"), stehen wir gegen 05:00 auf, Joggen 2km, duschen (im Sommer kalt, im Winter heiß) und frühstücken dann gemeinsam.
    Wenn wir vom Joggen kommen und noch bevor wir unter die Dusche springen, schmeißen wir den Reiskocher an. Wir haben ein Gerät, wo man über dem Reiskocher per sé noch einen Dampfgarer raufstellen kann, indem dann das Gemüse Vitamingerecht vom Dampf des Bulgurs parallel mitzubereitet wird. Dazu portionieren wir Sonntags immer gemeinsam Gemüse für die gesamte Woche vor (Möhren, Brokkoli, Paprika, Kichererbsen, Tomaten und Chillies).
    So brauchen wir morgens nur aus jeder Frischhaltebox einen großen Löffel des jeweiligen Gemüses einfüllen, den Bulgur / Reis / Quinoa (je nach Lust) anstellen und beides kocht gleichzeitig während des Duschens/Frühstück vor sich hin. So sparen wir uns die gesamte Woche das kochen, den Abwasch, den Strom etc und haben jeden Tag ein gesundes Mittagessen.


    Nach dem Duschen deckt einer von uns den Tisch, während der andere die Frühstückseier kocht. Zu essen gibt es dazu 1-2 Scheiben Eiweißbrot, meist' mit selbstgemachter Marmelade und eine Tasse kalte Milch vom Biohof um die Ecke.



    Es war immer eine Traumvorstellung von mir selbst jeden Morgen (unter der Woche) zu Joggen aber erst mit meiner jetzigen Lebensgefährtin habe ich das auch disziplintechnisch in die Tat umsetzen können. Die Überwindung ist groß, aber ich bin körperlich wie auch mental wesentlich fitter den Tag über (egal ob bei viel oder wenig Schlaf).

    Nun einmal von mir eine Antwort:


    Um die Targobank habe ich mich erst einmal nicht weiter gekümmert.
    So standen noch die HypoVereinsbank, die Commezrbank und die DB auf dem Plan.


    Nachdem die HVB mich schon am Telefon förmlich zu überreden versuchte, trotz des Hinweises, dass ich noch mehrere Termine mit anderen Banken habe, ich solle alle meine Unterlagen mitbringen und sie würden unbedingt meine Kontoauszüge sehen wollen, strich ich diese auch von der Liste.
    Bei der Commerzbank saß ein mid-50er mit langen Fingernägeln, staubigem Schreibtisch und richtiger Hektik in seiner Stimme, als stünde sein Filialleiter hinter ihm und er müsse dringend einen Abschluss machen. Gleichzeitig war ein flüssiges Gespräch nicht möglich, da er nur nervös versuchte sein Script für Neukunden runterzusabbeln.
    Das ist zwar nicht auf die gesamte Bank zu übertragen, aber so ein erster Eindruck war schon prägend.


    Bei der DB hatte ich Kontakt mit Jemanden meines Alters. Er schien locker, professionell und gepflegt. Die Filiale machte einen guten Eindruck und selbst das Premium-Konto ist das günstigste dieser drei Banken. In den 11,90/Monat sind zwei Debitkarten sowie zwei Kreditkarten (Gold) mit drin. Kein schlechter Deal.
    @chris2702 Zu deiner Frage: Bis zu 1.500,- Notfallgeld, kostenlos per Kurier bei Diebstahl oder Verlust.


    Statt FG oder TG haben wir sogenannte "SparCards" eingerichtet, da wir noch keine großen Summen haben, deren Verzinsung sich lohnen würden und somit aber dennoch flexibel drauf zugreifen könnten.


    Eines der beiden Giro-Konten sollte das Premium sein - eines ein kostenloses (über den Studentenstatus meiner Lebensgefährtin). Jedoch bekomme ich dank einer Kooperation mit meinen Arbeitgeber (Telekom) das normale Aktiv-Konto (5,-/mtl) kostenlos. So habe ich mehr Leistung und dennoch keine Kosten.


    Also:


    - Premium-Giro mit 2 Debitkarten + 2 KK
    - Aktiv-Giro mit 2 Debitkarten
    - 2 Sparcards mit jeweils zwei Debitkarten


    Und zahlen tun wir nur die 11,90 des Premiumkontos - alles andere ist inklusive.


    Wir fühlen erst einmal sehr wohl - Langzeiterfahrungen stehen aus. Aber das Gefühl kontotechnisch alles strukturiert zu haben und mit dem Sparen richtig beginnen zu können, ist ein sehr sehr gutes!


    Vielen Dank bis hierhin für all eure Hinweise!

    Grüßt euch,


    kurz zu meinen Plänen:


    Meine Lebensgefährtin (noch Studentin) und Ich (Azubi) haben nach Abzug aller Fixkosten rund 1.000,- mtl. über. - die Kontenstruktur ist folgendermaßen geplant:


    - Ein Hauptkonto für meine Lebensgefährtin und mich, wo alle Ein- und Abgänge drauf passieren und welches wir im besten Falle nie anrühren müssen, da alles vollautomatisiert abläft. Gemeinschaftskonto - jeder soll eine Debitkarte bekommen. Mit monatlichem Puffer beim Geldeingang, dass sich dort ein kleines Polster aufbaut.
    - Ein Festgeld für den Notgroschen (einige Tausend Eur. legen wir direkt rauf - dazu ein Dauerauftrag von 100,- bis wir 6 Netto-Haushaltsgehälter voll haben)
    - Ein Tagesgeld für mittelfristiges Sparen (Hochzeit, Auto, Urlaub, Hobbys etc - einen DA von 400,- dorthin)
    - Zwei Girokonten - unsere persönlichen Taschengeldkonten - auf jedes geht ein DA von 150,-. Jeder hat seine eigene Debitkarte.
    - Einen ETF-Sparplan, der mit 200,- mtl bespart werden soll (anfangs - soll nach und nach auf 1.000 erhöht werden).


    Da wir viel Reisen, brauchen wir eine Kreditkarte, mit der wir weltweit kostenlos Geld abheben und bezahlen können.


    Nun ist die Frage - wohin geht die Reise?
    Günstig sind die Online Banken und bieten dabei gute Konditionen. Aber mir widerstrebt der Gedanke, dass wenn ich ein Problem habe, in einer Call-Center-Warteschleife hänge und im schlimmsten Fall noch weggedrückt werde.
    Einen Bankberater brauche/möchte ich nicht. Ich möchte meine Geldangelegenheiten selbst in die Hand nehmen. Aber ich möchte, im Falle eines Falles, einen Verantwortlichen haben, dem ich in den Augen schauen kann, wenn es ein Anliegen gibt.
    Ebenso möchte ich die Möglichkeit haben Geld einzuzahlen.


    Da wir in ca. drei Jahren von Hamburg aus in's schöne Allgäu ziehen möchten, suchen wir eine Filialbank mit landesweitem Netz. Es muss nicht im nächsten Dorf sein - aber einfach vorhanden.
    Rausgesucht haben wir uns also:


    - Targobank
    - Deutsche Bank
    - Commerzbank
    - HypoVereinsbank


    Suche ich nun, egal ob bei Google oder auf Youtube, nach Vor- und Nachteilen sowie Erfahrungen, werde ich überhäuft mit Reviews zu Online-Banken. Natürlich interessiert mich keine detaillierte Filial-Analyse. Aber es muss doch Vor- und Nachteile der jeweiligen Banken und deren Angebote geben, oder nicht? Sie sind nicht günstig aber mein gutes Gefühl, wären mir die 8-12,-/mtl wert.


    Ist das so sehr out zu so einer Bank zu gehen? Sind die Kosten so exorbitant hoch, dass es (gefühlt) nur noch Bestands- und kaum mehr Neukunden gibt?
    Ist da sonst noch irgendetwas, was ich gar nicht bedacht habe?
    Bei der HypoVereinsbank sowie der Deutschen Bank habe ich nächsten Do. einen Termin um meine Ideen vorzutragen und mir anzuhören, was man mir anbieten. Die anderen beiden Banken sollen folgen.
    Da ich aber seit dem Teenie-Alter (seit 12 Jahren) mein Konto bei der Haspa habe und mich nie weiter mit dem Thema beschäftigt habe, stecke ich nicht wahnsinnig tief drin (abgesehen von meiner aktuellen Recherche und meinen Noitzen) und habe einfach die Beführchtung wichtige Dinge übersehen zu können.


    Wenn euer Schwarmwissen noch Ideen oder Anmerkungen hat - immer her damit. Um viel mehr geht es mir nicht. Ich würde mich über ein paar Gedanken dazu freuen! Und wenn's "nur" Bestätigung ist, soll's mir auch recht sein :thumbsup:



    Liebe Grüße,


    Sebastian

    Ich verstehe deine Bedenken. Ich habe Vorgestern mit der HypoVereinsbank telefoniert um einen Termin auszumachen (ich grase z.Z. einige Filialbanken ab um ggf dorthin zu wechseln).
    Am Telefon sagte man mir, ich solle meine Kontoauszüge mitbringen, damit sie - im Falle eines Wechsel - sehen können, wie viele und was für Arten von Abgängen ich habe.
    Auf meine verwunderten Hinweis hin, dass das wohl Niemanden etwas anginge, hieß es, es ginge nur darum zu wissen, wie viele Lastschriften und Daueraufträge ich wohl hätte. Das könnte ich denen auch so sagen.


    Der Wunsch meine Kontoauszüge vorzulegen ist mir dort aber auch schon reichlich suspekt.

    @Kater.Ka
    Was wären denn die Vor- und Nachteile? Eben dazu habe ich bisher noch nicht all zu viel gefunden. Die einen sind mit dem Service zufrieden - andere nicht. Hilft also nicht viel. Gibt es eklatante Gründe, die man wissen sollte?



    @chris2702
    Dazu ein Zitat von Finanzwesir (Link: https://www.finanzwesir.com/bl…-sparplan-diversifikation) :


    Zitat

    Finanzwesir schrieb:


    monatliche SparrateZahl der ETFs

    unter 333 € 1
    333 € - 500 € 2
    500 €- 1.000 € 3
    ab 1.000 € 4


    Die Sparregeln


    • Ab 2 ETF gilt: Keine ETF-Position unter 100 €. Bei 70/30 bedeutet das: Mindestens 100 € müssen in den MSCI EM. 70 % World entsprechen 233 €, macht in Summe 333 € monatlich.
    • Untergrenze bei 3 ETFs: 20 % Europa entsprechen 100 €.
    • Untergrenze bei 4 ETFs: 10 % pazifisches Becken entsprechen 100 €.

    Ansonsten: Danke dir für deine Antwort - das hilft mir weiter! :-)



    @Altsachse
    Vielen Dank für deine Einschätzung. Ich benötige lediglich etwas Zuspruch und Ideen zu den Gedanken, die ich mir bisher gemacht habe, die mir das Selbstvertrauen geben, dass auch so umzusetzen. Das bringt mich voran, danke!


    @Referat Janders
    Alles klar! Vielen Dank!


    @Schwachzocker
    60%: Sehr Einwand - das behalte ich im Hinterkopf!
    Kredit: Momentan tendieren wir eh eher dazu Mieter zu bleiben - aber wer weiß, wie sich die Situation mal ändert. Mein Gedankengang dazu war generell: Wenn die Zinsen fürs Bauen so niedrig sind und die ETF-Rendite entsprechend höher ist, würde sich beides parallel zueinander rentieren. Aber du hast recht - das ist zu kurz gedacht. Niemand weiß, wie sich der Markt entwickelt.
    Versicherung: Haftpflicht habe ich natürlich. BU habe ich auf dem Zettel. Hatte nach einer Herzmuskelentzündung einmal einen Versuch gestartet, wurde aber abgelehnt.

    Grüßt euch,


    meine Lebensgefährtin und ich möchte nun demnächst beginnen in einen ETF zu investieren. 200,- sollen es mtl. erst einmal werden. Langfristig, so stelle ich mir das vor, peu a peu auf 1000,- erhöhen um für die Rente vorzusorgen.


    Nun habe ich den von Chris2702 in einer anderen Frage verlinkten Beitrag auf den 40.000-Sparplan bereits gelesen. Auch die dort wieder von ihm verlinkten Finanzwesir-Links (Danke dafür!).
    Was ich rauslese ist: es ist schon fast egal, welchen MSCI World man bespart. Wenn die Raten höher werden, wird dort eben noch dazu geraten, die Raten zu splitten auf World und World ACWI. Bei EM bin ich noch nicht ganz durchgestiegen.


    Anfangen würde ich mit dem von Finanztip empfohlenen MSCI World Swap UCITS ETF 1C (ISIN: LU0274208692). Auch wenn ich, rein vom Bauchgefühl, SWAP-basierten ETFs erst einmal nicht den Vorzug gegeben hätte, da ich das Prinzip noch nicht ganz verstehe.


    Meine Hauptfrage in diesem Thread:
    Was ich aber bei Forenmitgliedern sowie auch in vielen Youtube-Videos und Beiträgen tonmäßig glaube rauszuhören: Es wird immer mal wieder ge- und verkauft. Stimmt das? Muss, respektive, sollte man das?
    Eigentlich dachte ich - ganz vereinfacht gesagt - ich baue mir nun einen Sparplan und bleibe darauf die nächsten 30-35 Jahre sitzen. Und dann geht es für meine Frau und mich in die Rente und diese freie Zeit können wir dann dank des zusätzlich zur staatlichen Rente angesparten ETF-Depots auch produktiv nutzen und genießen. Vllt einen Hauskredit abbezahlen und viel Reisen. Sowas halt.


    Natürlich weiß Niemand, was die Zukunft bringt, aber mal angenommen, der MSCI World läuft so weiter - kann ich das so umsetzen? Nebenher besparen wir noch Festgeld als Notgroschen und Tagesgeld für kurz- und mittelfristige Anschaffungen (Urlaub, Auto, Hochzeit usw). Brauche ich noch mehr Säulen für später? Mir ist es wichtig diese Fragen zu stellen, damit ich mit einem sicheren Gefühl in eine hohe Investition gehe.



    Nebenfragen:
    - Wenn ich nämlich merke, etwas läuft dort nicht gut und ich würde wechseln wollen, müsste ich meine Anteile am ETF ja verkaufen, was wiederum versteuert wird und Verluste mit sich bringt, ist das korrekt?


    - Das Depot bei FlaTex bspw (0,- auf eine Sparrate des oben genannten ETFs) oder DKB (1,50 pro Sparrate) zu haben - macht das einen Unterschied? Da bin ich noch nicht ganz Schlau draus geworden. Ich würde mir halt eines raus suchen, wo es meinen ETF gibt und dann..? Gibt es Kriterien die wichtig sind, ausser die Kosten pro Sparrate? Wenn es bessere Gründe für die DKB gäbe, wären die 18,-/Jahr doch auch egal, oder?




    Lieben Dank erst einmal und ein schönes Wochenende euch,


    Sebastian

    Wenn ich mich mit einer Frage ranhängen darf: Macht es denn generell mehr Sinn ein gemeinsames Depot zu führen?


    Sagen wir meine Lebensgefährtin verdient im Laufe ihres Lebens weniger als ich + Elternzeit und sie zahlt mtl. bspw. durchschnittlich 30% weniger in Ihren ETF ein, dann habe ich zwar am Ende mehr aber wenn wir zusammen bleiben und die Rente gemeinsam verbringen, können wir das ausgezahlte Geld ja dennoch in einen Topf werfen und gemeinsam davon leben.
    Wir sind nämlich gerad am überlegene, ob wir gemeinsam investieren oder getrennt. Von einer Trennung geht niemand aus - wir überlegen nur ob es dort noch weitere Vor- oder Nachteile gibt?

    Grüßt euch,


    Zitat

    chris2702 schrieb:


    Hallo Sebastian,
    Zu jedem deiner Fragen kann man endlos recherchieren. Kennst du den Finanzwesir und insbesondere dessen "autonome Zellen"? Deren Treffen können ein Startpunkt für so manche Frage sein. https://www.finanzwesir.com/autonome-zellen


    Da bin ich bei - will mich auch nicht in's gemachte Nest setzen.
    Danke für diesen Input. Ich habe mich gleich angemeldet!



    Bank:
    Die DKB klingt wirklich nach einer sehr günstigen Bank mit sehr gutem Leistungsumfang.
    Vielleicht unberechtigt, aber was ich mich frage: sind konservative Bank mit einem Filialnetz, ..eventuell rein aufgrund ihres langen Bestehens, ..-sicherer-?
    Und ich meine nicht in Punkto IT, sondern bzgl der Einlagen sowie der Firmenstrukturen.
    Klar - die Einlagesicherheiten kann man googlen und per sé sind per Gesetz so oder so alle Konten jeglicher Banken bis 100.000,- abgesichert (woran bei mir noch nicht zu denken ist).
    Aber, und dazu konnte ich bisher keinen Konsens finden, ..funktionieren diese Banken .."stabiler"? Ich bin mir nicht sicher, wie ich die Frage recht formulieren soll.
    Bei diesen ganzen neuen Banken, die in den letzten Jahren aus den Boden gestampft worden sind, denke ich mir, muss doch innerhalb dieses Arbeitgebers alles ordentlich und strukturiert wachsen können. Dass das nicht überall funktioniert, sieht man ja jüngst an der N26.


    Vielleicht ist es quatsch und bloß ein deutscher Sicherheitswahn aber am Ende ist meine Arbeitskraft und das Geld, das ich mit dieser verdient habe im laufe meines Lebens, gleichzusetzen mit verdammt viel Zeit. Zeit, die ich niemals wieder sehe. Banken, bei denen ich nichtmal einen Ansprechpartner habe .. da fehlt mir irgendwie das Vertrauen darin, was da mit meinem Geld passiert, verstehst du? Aber ich bin auch hier stets auf der Suche nach neuen Blickwinkeln - also keineswegs festgefahren!



    Sparen:
    Passiert das automatisch, dass die Überweisung umgeleitet wird (kann man eine Obergrenze festlegen?)? Reine Neugier. Klingt nach einer guten Strategie - daran möchte ich mich orientieren, danke.
    Bauen soll erst in 15-20 Jahren ein Thema sein. Das ist zwar gewisser maßen ein Wunsch, aber wer weiß, wie der Immobilienmarkt sich entwickelt. Falls das Geld ansonsten übrig ist, kommt's mit in die Rente - das für mich bei weitem wichtigste Thema.
    Der MSCI ist auch mir ins Auge gefallen. In einem FAZ-Artikel sprang mir was von "ESG" in's Auge, dem ich noch auf den Grund gehen muss.


    Riester/Rürup - achso? Ich habe wirklich gedacht, dass das zwar kein großer Geldhaufen ist, der am Ende bei raus kommt, aber, wenn auch ein kleiner, wenigstens einer, an den man halbwegs günstig rankommt. Aber das kommt sicher immer auf die Alternativen an, die man zum Anlegen hat..



    Versicherung:
    Ich bin gesetzlich Krankenversichert. Aber bei den Beiträgen, die von meinem Gehalt abgezogen werden, überlege ich auch zu wechseln. Aber in diesem Thema stecke ich noch gar nicht.



    BU habe ich einmal versucht - nach einer Herzmuskelentzündung und mit Asthma, wurde ich komplett abgelehnt. Und wenn ich doch irgendwo genommen werden würde, dann wohl nur zu horenden Beiträgen.
    Heute weiß ich und empfehle oft: Kinder so früh wie möglich für Zahnzusatz und BU anmelden - man spart unmengen, da hast du wirklich recht.


    Wenn das schon "so einfach ist" am Ende, dann bin ich glücklich! Mal schauen, wie sich alles fügt.



    Danke für eure Hilfe bis hierher!

    Hallöchen,


    ich bin 29 Jahre alt, lebe in Hamburg und mache mir intensivst Gedanken um meine zukünftige Organisation in Punkte Banken, Sparen, Versicherung und Rente.


    Neben der Uni habe ich mal bei der OVB versucht zu jobben, wo ich mangels Vertrauen in die Seriosität wieder aufgehört habe. Nichtsdestotrotz hat mich die Zeit dort sehr für das Thema, für das ich schon vorher großes Interesse hatte, nochmals arg sensibilisiert.


    Ich verbringe viel Zeit mit Recherche (und die Artikel der Finanztip nehme ich bisher als sehr objektiv, wahrheitsgetreu und hilfreich wahr) aber dennoch sind die besagten Themen, jedes für sich, unglaublich umfangreich.
    Ich möchte nicht nach vier von zehn Möglichkeiten das Lesen aufgeben und mir mangels Zeit oder Lust aus den besagten ersten Vieren eine Möglichkeit heraussuchen. Ich möchte wirklich das auf mich perfekt zugeschnittene Paket bekommen, ohne den Anschein zu haben, der Makler ist nur auf seine Provision scharf (ich weiß, es gibt auch gute!).



    Nun zur eigentlichen Frage:


    Gibt es Empfehlungen? In Hamburg oder über das Internet?
    Meine Themen sind:


    a) Banken - wir, als Partnerschaft (noch nicht verheiratet) suchen eine gemeinsame neue Bank für ein Hauptkonto sowie Sparkonten. Muss ich nun wirklich von Bank zu Bank laufen?


    b) Sparen - wir möchten verschiedene Spar-Modelle nutzen. Teils mittel- (bspw. ein Auto), teils langfristig (Eigenheim). Da dies ja nicht nur von Banken angeboten wird, sondern auch hier mit Riester- oder Fonds-Modellen gearbeitet werden kann, suche ich auch da Jemand unabhängiges, der nicht nur sein eigenes Produkt an den Mann bringen will


    c) Versicherungen - so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Rechtsschutz, Hausrat, Krankentagegeld und evtl BU stehen dort auf meiner Agenda


    d) Rente - wow. Wo soll ich anfangen. Betriebsrente, Riester-Rente, Rürup-Rente, Fonds etc - ich werde mich zu allem informieren, aber auf eine abschließende professionelle Meinung, die mir sicherlich einen Blickwinkel aufzeigt, den ich bei meiner persönlichen Recherche übersehen habe, möchte ich nicht verzichten und blind-links irgendwo hinein investieren!



    Klar, bis dato habe ich eine Hausrat- und eine Haftpflicht. Aber ansonsten habe ich mich um noch nichts gekümmert in meinem Leben (einfach zu sehr mit dem Leben selbst beschäftigt) und möchte innerhalb des nächsten Jahres hinter all diese Punkte ein Häkchen machen können und mich dabei selbstbewusst und sicher für die Zukunft aufgestellt fühlen.



    Über Tipps, Ansprechpartner oder sonstige Infos wäre ich unheimlich dankbar! Mein Notizblock ist vollgeschrieben und es ergibt sich ein immer klareres Bild der Finanzmarkt-Situation aber ich möchte nicht in einigen Jahren feststellen, dass ich, auf eigene Faust, doch in völlig falsche Richtungen gegangen bin.
    Die OVB als Ansprechpartner kommt mir hier sogar wieder gut vor - weil vieles aus einer Hand.. aber etwas skeptisch bin ich dennoch. Ganz allgemein.



    Viele Grüße aus dem Norden,


    Sebastian