Beiträge von R. Coase

    In Dänemark gibt es eine spezielle Grenzpendlerregel, die BEGRENZT Steuerpflichtige als voll Steuerpflichtige behandelt, wenn ihr dänisches Einkommen >75% ihres Welteinkommens beträgt. Vorteil? Grenzpendler dürfen Dinge vollumfänglich von der Steuer absetzen. Da kenne ich mich schon etwas aus :saint:, Basisinfos hierzu: https://www.pendlerinfo.org/pe…view.php?we_objectID=2804


    Ein Beispiel: In Dänemark sind die SOLLzinsen aus Dauerschuldverhältnissen (z.B. Immobilienkredite) steuerlich absetzbar. Dies regelt das dänische Einkommensteuergesetz §6(e), s. https://www.elov.dk/statsskatteloven/6/. Abschlussgebühren sind z.B. nicht absetzbar, da sie keine Zinsen sind.


    :?:Jetzt eine schwierige Frage: Wer hat Erfahrung mit der Anerkennung von BEREITSTELLUNGSzinsen? Der Paragraph nennt diese nicht, verbeitet sie aber auch nicht. Hat jemand Erfahrung, oder kennt die genauere dänische AO oder Urteile der Finanzgerichte? :?:

    [...]Wie nahe ist denn der Rentenbeginn? Auf "kurze Distanz" ist die gesetzliche Rentenversicherung ja doch konkurrenzfähig gegenüber Rürup. Rentenbeginn vor 2040 heißt ja auch, dass ein kleiner Teil der Rente steuerfrei bleibt.

    Danke für den und die anderen guten Hinweise wie Rentenfaktor und Dynamik! [Blockierte Grafik: https://www.finanztip.de/community/wcf/images/smilies/biggrin.png] Mein Rentenbeginn ist nach 2040, so dass sich die gesetzliche Rentenversicherung für mich nicht lohnt.



    Ich hatte zumindest gedacht, dass sich Zuzahlungen bei Rürup erst wieder ab 2025 richtig lohnen. Denn erst dann sind die Rürupeinzahlungen zu 100% absetzbar (derzeit sind es ja nur 88% von 42% Steuersatz). Die Auszahlungen werden aber nach 2040 voll versteuert, egal ob man nur zu einem niedrigeren Faktor absetzen durfte. Liege ich da richtig? [Blockierte Grafik: https://www.finanztip.de/community/wcf/images/smilies/confused.png] Ich finde das für die Rendite des Vertrags relevant, lese aber selten was über diese nachteilige Besteuerung.

    Ich mache am Ende des Jahres immer eine Zuzahlung in meinen ETF-Rürupvertrag, wenn ich Geld übrig habe. Mich würde Eure Meinung interessieren:


    1. Wie gestalte ich die Zuzahlung am besten?
    Ich habe da nämlich was Eigenartiges gehört: mein Finanzberater hat mir versichert, dass ich eine Zuzahlung am besten jedes Jahr in einen NEUEN Rürup Vertrag machen soll. Eben immer bei dem Anbieter, der gerade eine Empfehlung ist. Ich habe ihm gesagt, dass er wohl nur jedes Jahr eine neue Prämie haben will [Blockierte Grafik: https://www.finanztip.de/community/wcf/images/smilies/unsure.png]


    Aber seine Begründung: intern würde eine Zuzahlung in einen bestehenden Vertrag von den Anbietern immer (so schlecht) wie ein Neuvertrag behandelt. Und dann sollte man sich doch auf Jahresbasis immer den besten Anbieter -- ggf. ganz neu -- aussuchen.


    In meinen Vertragsunterlagen steht davon nichts. Stimmt das trotzdem? Ist da vielleicht eine verklausulierte Formulierung?


    2. Was wäre die Alternative?

    Auf mein Alterneinkommen werde ich den Spitzensteuersatz zahlen. Meint ihr, es rechnet sich dann überhaupt noch zuzuzahlen? Sollte in dem Fall die Zuzahlung lieber direkt in ETFs erfolgen?

    @Saidi


    Mich würde besonders interessieren, wie man die Zuzahlungen zu einem Rürupvertrag gestalten sollten. Ich habe da nämlich was Eigenartiges gehört:


    Mein Finanzberater hat mir versichert, dass ich eine Zuzahlung am besten jedes Jahr in einen NEUEN Rürup Vertrag machen soll. Eben immer bei dem Anbieter, der gerade eine Empfehlung ist. Ich habe ihm gesagt, dass er wohl nur jedes Jahr eine neue Prämie haben will :/


    Aber seine Begründung: intern würde eine Zuzahlung in einen bestehenden Vertrag von den Anbietern immer (so schlecht) wie ein Neuvertrag behandelt. Und dann sollte man sich doch auf Jahresbasis immer den besten Anbieter -- ggf. ganz neu -- aussuchen.


    In meinen Vertragsunterlagen steht davon nichts. Stimmt das trotzdem? Ist da vielleicht eine verklausulierte Formulierung? Ist es besser, ich zahle nie zu, sondern spare mein Extraeinkommen in ETFs?