Beiträge von Jens Mayer

    Meiner Ansicht nach hat niemand sein Hirn ausgeschaltet, wenn er einer top bewerteten Einlagensicherung vertraut. Diesen Vorwurf müssen sich eher die Aufsichtsbehörden machen. Lehman Brothers, Greensill und jetzt Sberbank liefen alle nach demselben Muster ab. Und auch bei Wirecard hat man sich erst vor kurzem nicht mit Ruhm bekleckert.

    @JD Es ist mir, und wahrscheinlich auch den meisten anderen Forumsteilnehmern, klar, daß man mit Festgeldanlagen keinen Inflationsausgleich erzielen kann. Und risikoarm sind auch die Banken im Ländle nicht, z. B. Greensill. Aber mein eigentliches Thema war die Sicherheit meines Geldes bei East West. Darüber hätte ich gern (fundierte) Einschätzungen.

    Das vermute ich auch, aber eine offizielle Erklärung wäre mehr als wünschenswert. Telephonische Auskünfte halte ich nicht für sonderlich sicher. Für Kunden hierzulande wäre es natürlich ein Vorteil, wenn die Grenze jetzt 100.000 Euro betragen würde, weil man keine Kursschwankung mehr einkalkulieren müßte und im Entschädigungsfall das Kuddelmuddel mit der Fremdwährung entfiele.


    Allerdings habe ich bezüglich meiner alten Anlagen (via Bingen) noch keine Mitteilung bekommen, daß diese jetzt in Euro abgesichert wären. Außerdem schreibt Weltsparen nach wie vor, daß Einlagen in Schwedischen Kronen abgesichert sind.

    Seit dieser Woche hat scheinbar die Klarnabank das Handling der Festgeldanlagen grundlegend geändert. Jetzt kann jedermann ein Girokonto bei Klarna eröffnen

    und Festgelder werden nur noch in Verbindung mit dem Girokonto eröffnet. Ich habe es auch gleich ausprobiert und es funktioniert einwandfrei.


    Eine Neuerung hat mich stutzig gemacht: Einlagen sind laut Klarna ab sofort bis zu 100.000 Euro über die schwedische Riksgälden abgesichert. Vorher lag die Grenze

    bei 1050000 Schwedischen Kronen. Kann jemand erläutern, warum das so ist?

    Ok, da steht, daß rund 50 Euro Entgelt anfällt. Weiterhin steht auf Seite 9, Punkt 3 "Konvertierung von Währung" folgendes: "Abrechnung von Zahlungen in fremder Währung: Zahlungseingänge zum Briefkurs am Ausführungstag". Was genau bedeutet das?

    lieberjott : Danke für die Erläuterung. Mein Girokonto ist bei der DKB. Kannst Du sagen, wie viel ich konkret in Euro bekommen würde, wenn mir die Riksgälden 500.000 SEK wegen meiner ursprünglich 50.000 Euro bei der schwedischen Bank überweist? Der Wechselkurs sollte hypothetisch stets 1 Euro = 10 SEK betragen.

    Ich finde es schade, daß das Thema eingeschlafen ist und die Frage nach wie vor offen ist. Ich will es noch mal an einem Beispiel umschreiben: Jemand hat 50.000 Euro bei einer schwedischen Bank und bekommt nach deren Pleite 500.000 SEK (hypothetischer Kurs 1 Euro = 10 SEK) von der Riksgalden. Wie transferiert diese das Geld, die wenigsten haben ein Konto in SEK? Wie tausche ich diese 500.000 in Euro um? Bei der Reisebank am Flughafen bekäme ich dafür wohl nicht einmal 45.000 Euro.

    Ich habe sowohl von der Comdirect als auch von der Norisbank eine solche willkürliche Kündigung bekommen, wie Philios es beschreibt. Während aber die Comdirect vorher eine Anfrage stellte, so daß ich wußte, was mir wohl bald blühen wird, kam sie von der Norisbank ohne jede Vorwarnung.

    Danke, Alabama, noch einer, der es so liest wie ich. Vielleicht schreiben es die schwedischen Banken irgendwann mal genauer, weil es für mich schon wichtig ist, daß im Entschädigungsfall keine Bank dazwischenliegt, die durch den Währungsumtausch abzockt.

    Hallo Community


    laut meinem Kenntnisstand erfolgt im Falle der Pleite einer schwedischen Bank die Auszahlung der Entschädigungssumme in schwedischen Kronen, auch wenn das Konto in Deutschland und in Euro geführt wird. So schreibt beispielsweise Weltsparen:


    "Im Falle einer Auszahlung durch den Einlagensicherungsfonds erfolgt diese in schwedischen Kronen (SEK)"


    Das hieße im konkreten Fall: Hat jemand 50.000 Euro bei einer schwedischen Bank, geht irgendwann diese insolvent und beträgt der Wechselkurs am Tage der Insolvenz (der Einfachheit halber) 1 Euro = 10 SEK, so bekommt der Kunde von der schwenischen Riksgalden 500.000 SEK und niemand weiß genau, wie es dann weitergeht.


    Andererseits schreibt die Riksgalden auf https://www.riksgalden.se/en/o…/payment-of-compensation/

    folgendes:


    "If you have money in an account in the branch of a Swedish institution in another EU country, the compensation amount in the branch country applies and is paid out in that country’s local currency."


    Nach meinen bescheidenen Englischkenntnissen bedeutet das aber das Gegenteil, also im obigen Fall bekäme der Kunde 50.000 Euro (falls sich bis zum Tage der Auszahlung keine Änderungen des Wechselkurses ergeben).


    Gibt es einen Experten, der es ganau weiß? Mich beschäftigt dieses Thema seit Jahren.