Beiträge von Jens Mayer

    Ok, da steht, daß rund 50 Euro Entgelt anfällt. Weiterhin steht auf Seite 9, Punkt 3 "Konvertierung von Währung" folgendes: "Abrechnung von Zahlungen in fremder Währung: Zahlungseingänge zum Briefkurs am Ausführungstag". Was genau bedeutet das?

    lieberjott : Danke für die Erläuterung. Mein Girokonto ist bei der DKB. Kannst Du sagen, wie viel ich konkret in Euro bekommen würde, wenn mir die Riksgälden 500.000 SEK wegen meiner ursprünglich 50.000 Euro bei der schwedischen Bank überweist? Der Wechselkurs sollte hypothetisch stets 1 Euro = 10 SEK betragen.

    Ich finde es schade, daß das Thema eingeschlafen ist und die Frage nach wie vor offen ist. Ich will es noch mal an einem Beispiel umschreiben: Jemand hat 50.000 Euro bei einer schwedischen Bank und bekommt nach deren Pleite 500.000 SEK (hypothetischer Kurs 1 Euro = 10 SEK) von der Riksgalden. Wie transferiert diese das Geld, die wenigsten haben ein Konto in SEK? Wie tausche ich diese 500.000 in Euro um? Bei der Reisebank am Flughafen bekäme ich dafür wohl nicht einmal 45.000 Euro.

    Ich habe sowohl von der Comdirect als auch von der Norisbank eine solche willkürliche Kündigung bekommen, wie Philios es beschreibt. Während aber die Comdirect vorher eine Anfrage stellte, so daß ich wußte, was mir wohl bald blühen wird, kam sie von der Norisbank ohne jede Vorwarnung.

    Danke, Alabama, noch einer, der es so liest wie ich. Vielleicht schreiben es die schwedischen Banken irgendwann mal genauer, weil es für mich schon wichtig ist, daß im Entschädigungsfall keine Bank dazwischenliegt, die durch den Währungsumtausch abzockt.

    Hallo Community


    laut meinem Kenntnisstand erfolgt im Falle der Pleite einer schwedischen Bank die Auszahlung der Entschädigungssumme in schwedischen Kronen, auch wenn das Konto in Deutschland und in Euro geführt wird. So schreibt beispielsweise Weltsparen:


    "Im Falle einer Auszahlung durch den Einlagensicherungsfonds erfolgt diese in schwedischen Kronen (SEK)"


    Das hieße im konkreten Fall: Hat jemand 50.000 Euro bei einer schwedischen Bank, geht irgendwann diese insolvent und beträgt der Wechselkurs am Tage der Insolvenz (der Einfachheit halber) 1 Euro = 10 SEK, so bekommt der Kunde von der schwenischen Riksgalden 500.000 SEK und niemand weiß genau, wie es dann weitergeht.


    Andererseits schreibt die Riksgalden auf https://www.riksgalden.se/en/o…/payment-of-compensation/

    folgendes:


    "If you have money in an account in the branch of a Swedish institution in another EU country, the compensation amount in the branch country applies and is paid out in that country’s local currency."


    Nach meinen bescheidenen Englischkenntnissen bedeutet das aber das Gegenteil, also im obigen Fall bekäme der Kunde 50.000 Euro (falls sich bis zum Tage der Auszahlung keine Änderungen des Wechselkurses ergeben).


    Gibt es einen Experten, der es ganau weiß? Mich beschäftigt dieses Thema seit Jahren.

    Ich habe heute mein Geld bekommen. Alles kam auf das Girokonto, sowohl die Anlage über Check24 als auch die über Weltsparen. Damit hielt die Einlagensicherung sogar ihr Versprechen, es innerhalb 7 Werktage auszuzahlen.

    Dagomir: dazu kann ich nichts sagen, weil ich ein anderes Formular bekommen habe. Aber heute kam von Weltsparen eine Nachricht mit allen FAQ's zu dem Thema, darin steht auch, daß Du Dein Girokonto gegenüber der Einlagensicherung angeben kannst. Übrigens habe ich bei meiner gestrigen Email an die Einlegerentschädigung eine Empfangsbestätigung angefordert, die haben sie aber (noch) nicht geschickt.

    Dagomir : Bei mir ist die Sache ein wenig komplizierter. Ich habe Einlagen bei der Greensill Bank sowohl via Weltsparen als auch Check24. Ich mache mir keine Sorgen, daß die Rückabwicklung via Weltsparen auf das Konto der Raisin Bank Schwierigkeiten macht. Das Flexgeld über Check24 geht, unter Umgehung der Sutor Bank, direkt auf mein Girokonto, das Formular mit meiner IBAN habe ich gerade abgeschickt. Ich weiß nicht, ob das Geld via Weltsparen dadurch auch mein Girokonto kommt oder nicht. Ich lasse mich überraschen.

    Ich befolge den indirekten Tip von VV: einfach das Rückschreiben ausfüllen und weg. Postalischer Versand ist zwar erwünscht, aber sie bieten auch Emailversand an, was ich gerade getan habe (wie es sich halt für einen echten Geizhals gehört). Inhaltlich gesehen geht es imho darum, daß die Sutorbank komplett raus ist aus der Abwicklung, was ich nach meinen Erfahrungen mit der BGFI Bank gar nicht mal schlecht finde. Die Prozedur gibt mir aber für die Zukunft ein ungutes Gefühl: Wenn die Bürokratie bereits bei einer deutschen Bank für Unklarheiten sorgt, wie sieht es dann aus, wenn es sich um eine schwedische oder estnische Bank handelt und alles in deren Landessprache abläuft?

    @55: Von einer Zitterpartie würde ich (noch) nicht reden. Niemand stellt die Rückzahlung in Frage. Ich werde weiter berichten. Was sich mir allerdings die letzten Wochen eingeprägt hat, sind die nicht gerade wenigen Kommentare im Internet, die gefordert haben, die Sparer nicht bzw. nicht voll zu entschädigen.

    Heute habe ich mich erstes Schreiben bekommen, von der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. Demnach wurde am 16.3. der Entschädigungsfall festgestellt. Ich habe schon jetzt meine Zweifel, daß die Rückzahlung der Einlagen innerhalb der stets angepriesenen 7 Werktage erfolgt. Nächster Schritt wird ein Brief des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken sein.

    @55: Ganz einfach: Die Aufsichtsbehörde sah die Gefahr, daß die Einlagen der Sparer irgendwo liegen, wo ein Ausfall (Insolvenz oder ähnliches) drohte und sie wollten mit ihrer angeordneten Rückzahlung das Risiko reduzieren, daß noch mehr Gelder in zweifelhafte Anlagen fliesen. Möglicherweise hatte die nachträgliche Ablehnung der beantragten Festgelder Mitte August denselben Hintergrund, also die Bank wußte, daß sie so eine Art Einlagenlimit überschreiten. Aber, wie gesagt, alles Spekulation meinerseits, mir wäre es lieber, den genauen Grund zu kennen. Stichwort: Transparenz!