Beiträge von Marek

    @ Referat Janders:


    Hallo,


    Sie hatten in der letzten Nachricht angedeuet, dass Eckdaten für eine solide Einschätzung fehlen. Hier kommen Sie:
    Ich war mir in meinem vorherigen Beitrag nicht sicher wie sehr ich hier ins Detail gehen kann.

    • Das nachfolgende Finanzierungsbeispiel beruht auf einer Darlehenssumme in Höhe von 340.000€ aus. In der Realität würden wir allerdings doch auf ein Darlehen i.H.v. 350.000€ zugehen.
      Laut Aussage der Banken könnten wir sogar ein Darlehen i.H.v. 400.000€ erhalten. Damit wären die monatlichen Kreditzahlungen aber für uns zu hoch. Daher "beschränken" wir uns auf 340.000€-350.000€.


      Rahmenbedingungen:
      Eigenkapital: 20.000€
      Darlehenssumme: 340.000€


      Die Darlehenssumme setzt sich zusammen aus:


      100.000€ Kosten für Grundstück (sofern wir in dieser Preisklasse im Umland von Berlin überhaupt etwas finden)
      200.000€ Kosten für Hausbau
      15.000€ Außenanlagen
      25.000€ Baunebenkosten
      16.000€ Kaufnebenkosten
      _____________________________
      356.000€
      - 20.000€ Eigenkapital
      = 336.000€


      14.000€ für Bodenbeläge, Tapezieren, Unvorhergesehenes, Sonderwünsche etc.



      Unterbreiteter Finanzierungsvorschlag:
      1,56% / 1,59%
      Mtl. Rate 1059,52€


      Finanzierungsaufbau, Darlehenshöhe Gesamt: 340.000€:


      A)
      Annuitätsdarlehen
      1,90% / 1,93% (Soll / Effektiv)
      Tilgungssatz: 1,50%
      Darlehensbetrag: 240.000€
      Zinsbindung 20 Jahre
      Monatliche Rate: 680,-€
      Restschuld am Ende der Zinsbindung: 152.053,99€
      Kalk. Laufzeit: 43 Jahre
      opt. Sondertilgung p.a. 5%


      B)
      KfW- Darlehen (* dieser Kredit fällt bei Eintritt ins Rentenalter weg)
      075% / 0,78%
      Darlehensbetrag: 100.000€
      Zinsbindung 10 Jahre
      Monatliche Rate: 379,52€/ 62,50€** (**Tilgungsphase, Tilgungsfreie Phase)


      Monatliche Belastung:1059,52 € (Kredit)
      150,00€ (Rücklagenbildung 1,25€ p. m² bei 120 m² Wohnfläche für spätere Repararturen)
      300,00€ (Nebenkosten: 2,5€ p.m² bei 120m² Wohnfläche)
      ---------------------------------------------------------------------------------
      1509,52€


      Persönliche Situation:
      Ich habe noch 21 Jahre und meine Frau 25 Jahre bis Eintritt ins Rentenalter.


      Mietalternative:
      Hier gehen wir von einer Kaltmiete i.H.v. ca. 1100,-€ (mind.) aus.
      Warmmiete ca: 1350€ ****


      (****
      Das wäre allerdings ein Glücksgriff und mit zukünftigen Mieterhöhungen ist zu rechnen.
      Sicher wäre die Wohngegend bei dieser Miete eine schönere als bei einem Grundstück in unserer Preisklasse, Garten o.ä. hätten wir bei einer Mietwohnung aber möglicherweise nicht.
      Zudem wäre diese Miethöhe im Rentenalter nicht mehr finanzierbar. Das Annuitätsdarlehen zur Abtragung der Restschuld (trotz höhrer Zinsen) könnten wir uns vermutlich hingegen leisten.)


      Dies ist also die Gesamtsituation.
      Ich bin sehr dankbar für Ihren fachkundigen Rat.
      Herzliche Grüße

    Liebe Community,


    iIch möchte mich zunächst für all die wertvollen Beiträge und Hinweise und Ihre Zeit bedanken. Das ist wirklich sehr hilfreich und ich werde die Tips befolgen.


    Da konkrete Zahlen für Rückmeldungen hilfreich wären, würde ich sie jetzt nochmal nachliefern. Ich war mir in meinem vorherigen Beitrag nicht sicher wie sehr ich hier ins Detail gehen kann.


    Das nachfolgende Finanzierungsbeispiel beruht auf einer Darlehenssumme in Höhe von 340.000€ aus. In der Realität würden wir allerdings doch auf ein Darlehen i.H.v. 350.000€ zugehen.
    Laut Aussage der Banken könnten wir sogar ein Darlehen i.H.v. 400.000€ erhalten. Damit wären die monatlichen Kreditzahlungen aber für uns zu hoch. Daher "beschränken" wir uns auf 340.000€-350.000€.


    Rahmenbedingungen:
    Eigenkapital: 20.000€
    Darlehenssumme: 340.000€


    Die Darlehenssumme setzt sich zusammen aus:


    100.000€ Kosten für Grundstück (sofern wir in dieser Preisklasse im Umland von Berlin überhaupt etwas finden)
    200.000€ Kosten für Hausbau
    15.000€ Außenanlagen
    25.000€ Baunebenkosten
    16.000€ Kaufnebenkosten
    _____________________________
    356.000€
    - 20.000€ Eigenkapital
    = 336.000€


    14.000€ für Bodenbeläge, Tapezieren, Unvorhergesehenes, Sonderwünsche etc.



    Unterbreiteter Finanzierungsvorschlag:
    1,56% / 1,59%
    Mtl. Rate 1059,52€


    Finanzierungsaufbau, Darlehenshöhe Gesamt: 340.000€:


    A)
    Annuitätsdarlehen
    1,90% / 1,93% (Soll / Effektiv)
    Tilgungssatz: 1,50%
    Darlehensbetrag: 240.000€
    Zinsbindung 20 Jahre
    Monatliche Rate: 680,-€
    Restschuld am Ende der Zinsbindung: 152.053,99€
    Kalk. Laufzeit: 43 Jahre
    opt. Sondertilgung p.a. 5%


    B)
    KfW- Darlehen (* dieser Kredit fällt bei Eintritt ins Rentenalter weg)
    075% / 0,78%
    Darlehensbetrag: 100.000€
    Zinsbindung 10 Jahre
    Monatliche Rate: 379,52€/ 62,50€** (**Tilgungsphase, Tilgungsfreie Phase)


    Monatliche Belastung:1059,52 € (Kredit)
    150,00€ (Rücklagenbildung 1,25€ p. m² bei 120 m² Wohnfläche für spätere Repararturen)
    300,00€ (Nebenkosten: 2,5€ p.m² bei 120m² Wohnfläche)
    ---------------------------------------------------------------------------------
    1509,52€


    Persönliche Situation:
    Ich habe noch 21 Jahre und meine Frau 25 Jahre bis Eintritt ins Rentenalter.


    Mietalternative:
    Hier gehen wir von einer Kaltmiete i.H.v. ca. 1100,-€ (mind.) aus.
    Warmmiete ca: 1350€ ****


    (****
    Das wäre allerdings ein Glücksgriff und mit zukünftigen Mieterhöhungen ist zu rechnen.
    Sicher wäre die Wohngegend bei dieser Miete eine schönere als bei einem Grundstück in unserer Preisklasse, Garten o.ä. hätten wir bei einer Mietwohnung aber möglicherweise nicht.
    Zudem wäre diese Miethöhe im Rentenalter nicht mehr finanzierbar. Das Annuitätsdarlehen zur Abtragung der Restschuld (trotz höhrer Zinsen) könnten wir uns vermutlich hingegen leisten.)


    Dies ist also die Gesamtsituation.
    Ich bin sehr dankbar für Ihren fachkundigen Rat.
    Herzliche Grüße!

    Hallo liebe Community,


    wie vermutlich viele andere stehen auch wir vor der Entscheidung Bauen oder lieber Mieten.
    Unsere Kaufmotivation sind die steigenden Mietpreise, die Wertsteigerung von Immobilien und der Wunsch, unser gemeinsames Kind langfristig abzusichern.
    Trotz Finanzberatungsgesprächen fehlt uns eine unabhängige Eypertenmeinung, ob es in unserer konkreten Situation aufgrund eines niedrigen Eigenkapitals überhaupt wirtschaftlich ist, zu kaufen bzw. zu bauen.


    1.) Geringes Eigenkapital:
    Wir verfügen leider über lediglich 5% Eigenkapital zur notwendigen Kreditsumme. Ist angesichts des verhältnismäßig geringen Eigenkapitals ein Kauf wirtschaftlich überhaupt sinnvoll? Denn üblicherweise wird empfohlen 20-30% Eigenkapital einzubringen.
    Würden wir durch einen Kauf "Geld verlieren", weil wir aufgrund des geringen Eigenkapitals zu viele Zinsen an die Banken zahlen müssen oder was genau spricht dagegen, sich mit wenig Eigenkapital für Eigentum zu entscheiden? Denn die Banken geben uns "grünes Licht". Nur wir zögern noch.


    2.a) Restschuld bei Eintritt ins Rentenalter:
    Wie ist Ihre Einschätzung, dass wir mit Eintritt ins Rentenalter noch eine hohe Restschuld haben werden (i.H.v. ca. 150.000€), die wir womöglich nicht zu Lebzeiten vollständig abragen werden?Eine Anschlussfinanzierung (bei zur Zeit noch nicht absehbaren Zinssatz) müsste also entsprechend vereinbart werden.Da ein Kredit (kfw) allerdings bis Eintritt ins Rentenalter abgezahlt wäre, wäre die Höhe der neu zu vereinbarenen Ratenzahlung aus unserer Sicht überschaubar (günstiger könnte man auch nicht zur Miete wohnen).


    Allerdings wissen wir auch, dass empfohlen wird, die Restschuld bis zum Eintritt ins Rentenalter abgezahlt zu haben. Schätzen wir hier etwas nicht richtig ein?


    2.b) Restschuld bei Tod:
    Die Tatsache, dass wir zu Lebzeiten die Restschuld nicht vollständig abzahlen werden, sehen die Finanzberater (u.a. Interhyp) ebenfalls unproblematisch: Unser Sohn könne entscheiden, ob er die Immobilie übernimmt und selbst abzahlt oder verkauft. Er hätte trotzdem einen wirtschaftlichen Vorteil. Wie sehen Sie das?


    3.) Vorzeitiger Verkauf trotz Restschuld:
    Worin besteht genau das Risiko, wenn eine Immobilie mit einer Restschuld vorzeitig verkauft werden muss (wenn z.B. ein Partner ausfällt)? Auch hier war die Auskunft seitens der Finanzberater, dass der Wert der Immobilie vermutlich weiterhin steigen wird und die Immobilie dann einfach mit der entsprechenden Restschuld veräußert werden kann. Dies also unproblematisch sei und man aufgrund der anzunehmenden Wertentwicklung vermutlich keinen Verlust durch einen vorzeitigen Verkauf mit Restschuld machen würde (ausgenommen natürlich, wenn man unter Zeitdruck verkaufen müsste).
    Worin genau besteht hier das Risiko, da von einem Verkauf mit Restschuld in Foren abgeraten wird?


    4.) Persönliche (unabhängige) Beratung:
    An wen könnte man sich wenden, um sich durch unabhängige Expert*innen in einem persönlichen Gespräch beraten zu lassen?


    Vielen Dank im Voraus. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen und Ihre Unterstützung!