Beiträge von Olimiz

    Danke für eure Rückmeldungen! Ich denke ich werde einfach meinen Schwiegervater bitten mir Gold zu besorgen, denn er wohnt in der Nähe von einem empfohlenen Händler. Gold soll ja eigentliche eine "Krisensicherung" sein, da fällt es mir schwer auf ETCs zu vertrauen.

    Danke euch für eure Rückmeldungen! Ich habe gelernt: Ob es sich lohnt hängt stark von der Aktienquote, den Kosten und vom Rentenfaktor ab! Ich finde es interessant, dass es sich trotz der vielen Zulagen dennoch nicht lohnen könnte. Ich habe mir gedacht, wenn ich jedes Jahr 40% "Rendite" mache durch die Zulagen, dann kann am Ende ja nur was Gutes bei rauskommen. Aber ihr habt Recht. Wenn es am Ende eine Rente von 200€ ist, muss ich auch erstmal lange genug leben, damit sich das auch rechnet. Irgendwie sehr merkwürdig, finde ich!

    Guten Tag liebe Finanztip Community!


    Im Finanztip-Artikel zum Thema Gold werden ja Händler, die von Gold.de und Preisvergleich-Gold.de zertifiziert sind empfohlen. Wie sieht es denn mit Banken aus? Volksbank, Sparkasse, etc. Kann ich auch dort seriös Gold, Silber etc kaufen, oder gibt es Gründe die dagegen sprechen? Das Problem ist, dass von den oben genannten Empfehlungen kein einziger Händler bei mir in der Nähe ist... Was hätte ich für Nachteile, wenn ich die Edelmetalle bei einer Bank kaufe (bei der ich kein Kunde bin)?


    Besten Dank und viele Grüße!

    Hallo Zusammen,


    ich möchte für meine Frau und mich ein gutes Konzept für die Altersvorsorge aufstellen. Wir sind aktuell beide 30 (haben also noch ein paar Jährchen) und sparen aktuell eigentlich nur über eigene ETF-Depots. Ich habe nun einige Argumente dafür gehört, dass es Sinn machen könnte, sich zu einem Teil gegen das Langlebigkeitsrisiko abzusichern. Mir ist klar, dass das mit Kosten verbunden ist, aber gerade bei flexiblen Rentenversicherungen auf ETF Basis kann man ja schon ganz gute und günstige Verträge finden. Meine Frage zielt aber auf einen weiteren Baustein, der mir über den Weg gelaufen ist, und zwar die Fondsgebundene Riesterrente. Die Frage habt ihr sicherlich schon sehr häufig gehört, aber ich habe bei meiner ersten kurzen Suche gar nicht so viel zu meinen konkreten Fragen gefunden, daher frage ich einfach mal drauf los.

    Kurz zu den Fakten:

    Wir bekommen bald 1 Kind, geplant ist eigentlich mindestens ein weiteres. Meine Frau hat bisher ca. 42000€ verdient (wird jetzt durch Elternzeit etc. geringer ausfallen) und wir wollen nur so viel angelegen, dass es für die Zulagen reicht. Das bedeutet wir müssten 1680€ jährlich in den Vertrag investieren abzüglich der Zulagen von 475€ (d.h. der Eigenanteil wäre bei 1205€). Die Anbieter sind ja dazu verpflichtet mindestens den Eigenanteil und die Zulagen wieder auszuzahlen. Nun zu meinen Fragen:

    1. Lohnt sich so ein Vertrag nicht immer, solange man die Zulagen bekommt? In diesem Fall sind es ja fast 40% Rendite jedes Jahr.

    2. Sollten wir uns das evtl. nochmal überlegen und die 100€ monatlich lieber anders investieren?

    3. Wenn wir anders investieren sollten, was sind eure Vorschläge außer einem reinen ETF- Sparplan? Macht es eurer Meinung nach Sinn sich gegen das Langlebigkeitsrisiko abzusichern, oder ist der eigene ETF-Sparplan das non-plus-ultra? Wenn ja, aus welchen Gründen?


    Danke euch schon mal!


    Viele Grüße

    Hallo liebe Finanztip Community,


    Ich habe eine kleine Frage zur Besteuerung von ETFs. Was passiert, wenn ich meinen alten ETF eintauschen möchte gegen einen neuen, besseren ETF? Ich müsste den alten ja dann verkaufen und auf die Gewinne Steuern zahlen. Das Geld würde ich dann in den neuen ETF stecken. Den neuen ETF muss ich dann irgendwann aber auch versteuern. Zahle ich dann doppelt Steuern, oder zählen die alten Gewinne dann gar nicht mehr zu den neuen Steuern dazu?


    Gibt es ggf eine andere Variante, wie man ETFs wechseln kann?


    Besten Dank und viele Grüße

    Oliver

    Hallo liebe Community,


    ich stelle mir seit einiger Zeit die Frage, ob ich meine Unfallversicherung behalten soll, oder nicht (ich habe ebenfalls eine BU abgeschlossen). Dabei stellt sich für mich die Frage: Was zählt überhaupt als Unfall? Wann zahlt die Versicherung? Ich habe meiner Versicherung die konkrete Frage gestellt:


    Wenn ich Mountainbike fahre und einen selbst verschuldeten Unfall habe (ich rutsche auf schlammigem Boden aus und verliere im Zuge dessen ein Bein), zählt das dann als Unfall? Oder muss der Unfall wirklich fremd verschuldet sein (also ein Baum fliegt direkt auf meinen Weg und ich crashe mit dem Mountainbike nur deswegen)?


    Die Antwort war folgende:


    In § 16 der Versicherungsbedingungen wird der Unfallbegriff wie folgt definiert:



    § 16 Was ist versichert?


    3. Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.



    Jeder Fall muss im Einzelnen konkret bewertet werden.



    Ich werde aus dieser Antwort nicht wirklich schlau.. Was zählt denn nun als von außen auf meinen Körper wirkendes Ereignis? Reicht es aus, wenn ich ausrutsche und mir an irgendwelchen Felsen oder so das Bein abreiße, oder muss da wirklich ein "fremdverschulden" im Spiel sein (umstürzender Baum etc.)?


    Danke schon mal für eure Hilfe! :)


    Viele Grüße


    Oliver

    Ich habe bei Immocation im Forum nochmal nachgefragt. Und die übereinstimmende Antwort war, dass man mit ETFs niemals den Hebeleffekt bei Immobilieninvestitionen schlagen kann. Und da gibt es wohl so viele positive Beispiele, dass man mit einer guten Vorarbeit eine super Wohnung kaufen kann, die sich von selbst abbezahlt und einem dann irgendwann eine nette Rente ermöglicht... das ist doch verrückt! Dieser Hebeleffekt wäre doch dann geschenktes Geld irgendwann! So einfach kann es ja nicht sein...
    Tut mir leid, dass ich das nochmal aufwärme, aber so ganz klar ist mir das alles noch nicht...

    Danke euch allen für eure Beiträge!


    Ihr habt alle Recht damit, dass das kein wirklicher "passiver" Ansatz in dem Sinne ist, da man doch mehr zu tun hat. Dennoch ist es ein interessanter Gedanke kaum Eigenkapital einzusetzen und dann irgendwann in 25-30 Jahren ein paar abbezahlte Wohnungen zu haben, die man vermieten kann. Mit so 4-5 kleinen Wohnungen kann man sich ja dann schon eine schöne kleine Rente zusammenbauen.


    Meint ihr, dass die ETFs da trotzdem gewinnen? Bei ETFs steckt man ja doch ständig Geld rein in den Topf. Bei dem Ansatz mit den Immobilien (vorausgesetzt es läuft gut mit den Wohnungen) steckt man ja kaum Eigenkapital rein.


    Ich habe irgendwie ein schlechtes Gefühl dabei meine gesamte Altersvorsorge nur über ETFs laufen zu lassen. Macht ihr das so? Oder habt ihr noch weitere Bausteine (Diversifikation bei den ETFs sind vorausgesetzt)?

    Hallo liebe Community,


    ich verfolge jetzt bereits seit ein paar Wochen den Kanal "Immocation" bei Youtube. Dort wird aufgezeigt, dass man mit vermieteten Wohnungen ein wunderbares passives Einkommen für die Rente aufbauen kann, also eine gute Altersvorsorge. Es wird dafür geworben, dass man mit relativ wenig Eigenkapital ein paar kleine Wohnungen kaufen kann, dass die Mieteinnahmen dann die Kosten und die Tilgung des Kredits abdecken (man also effektiv keine oder nur sehr wenig weiteren Kosten hat) und sobald der Kredit dann abbezahlt ist, man ein schönes passives Einkommen hat.
    Was haltet ihr davon? Ich finde das klingt ziemlich gut! Ich versuche noch den Fehler zu finden.... Natürlich ist dem Ganzen vorausgesetzt, dass man eine gute Wohnung zu einem guten Preis bekommt.
    Mich würde vor allem interessieren, ob man sich mit diesem Verfahren nicht eine "bessere" Rente aufbauen kann, als mit ETFs... Klar, es ist nicht so flexibel! Aber ich habe ja während der Ansparphase keine Kosten (bis auf die Einmalkosten am Anfang).


    Hier geht es explizit nicht darum diese Immobilien selbst zu nutzen, sondern rein darum, sie zu vermieten und dadurch ein passives Einkommen zu generieren.


    Bin gespannt auf eure Kommentare!


    Viele Grüße
    Oli

    Ich lasse den Vertrag jetzt erstmal optimieren auf Kosten und dann sehe ich mal, wie schlimm diese dann noch sind! Eventuell geht der Vertrag ja dann einigermaßen klar. Durch meine 25 Jahre Rentengarantiezeit bekomme ich eigentlich selbst im schlimmsten Fall (3% Rendite und keine Zuschüsse) mein eingezahltes Geld wenigstens raus. Wäre dann also wie ein einfaches Tagesgeldkonto. Im besten Fall habe ich eine schöne lebenslange Rente. Und was noch dazu kommt ist, dass ich meine Steuerersparnisse momentan ja theoretisch auch in einen ETF Sparplan stecken kann. Damit zahle ich effektiv immer noch "nur" 82 Euro und habe aber zwei Geldanlagen für denselben Preis. Klingt auch nicht sooo schlecht.


    Wie gesagt, ich warte die neue Kostenstruktur ab! Ich melde mich dann nochmal :) Danke für eure guten und vielfältigen Beiträge! :)

    Aber egal ob ich da jetzt noch Geld reinstecke oder den Vertrag beitragsfrei stelle - die Kosten werde ich trotzdem haben! Ich kann mir ja jetzt erst einmal eine "kostenoptimierte" Variante des Vertrags berechnen lassen. Und dann sehen, wie es aussieht. Wenn Die vorausberechnete Rendite dann immer noch so schrottig ist, kann ich immer noch überlegen. Die Kosten bekomme ich da wohl trotzdem leider nie mehr raus...

    Nur dass ich bei der Rürup ein Depot habe, bei dem ich das Geld in ETFs stecken kann... Somit kann die Rendite sich schon lohnen.


    Nun ist es allerdings zu spät. Ich habe ja bereits die Rürup und die Kosten werde ich wohl für immer haben (auch wenn ich diese beitragsfrei stelle). Da hatte ich mich wohl nicht genug informiert.

    Ich hab auch gerade erfahren, dass ich mit der Rürup-Rente IMMER Kosten haben werde. Selbst wenn ich den Beitrag auf 0 stelle wird es weiterhin Verwaltungskosten geben... bis zur Rente! Das wusste ich bis eben nicht... klarer Fall von Verarschung. Damit ist mein Berater für mich raus und ich hab die Kosten wohl immer an der Backe. Außer ihr könnt mir einen Tipp geben, wie ich da dennoch raus kann... Im Falle, dass ich die Kosten immer haben werde, kann ich den Vertrag auch theoretisch nutzen und einfach was einzahlen... die Kosten werde ich ja so oder so haben... oder sehe ich das falsch?

    @chris2702 @Referat Janders @Kater.Ka @Altsachse


    Ich denke ich werde es erstmal so machen, dass ich versuchen werde, die Kosten der Rürup so gering wie möglich zu machen. Also nehme ich den BU Schutz raus, die Dynamik und ich nehme ETFs statt der teuren Fonds. Dann lass ich mir noch einmal vorrechnen, was das an meiner eventuellen Rendite ausmacht. Und wenn mich das noch nicht überzeugt, dann lasse ich den Vertrag beitragsfrei stellen. Was haltet ihr von dem Vorgehen?

    Also bei deinem Realistic Case (3% Rendite, 25% Steuern und Tod mit 85) komme ich auf ca. -1% p.a. Rendite, also Verluste. Bei 3% Rendite müsste ich nach Renteneintritt mind. 30 Jahre Leben, damit sich die Versicherung gelohnt hätte...


    Die Frage ist dennoch, soll ich die Rürup nebenbei laufen lassen? Ich habe ja bereits auch einen ETF Sparplan...
    Oder sollte ich das Ding einfach kündigen und das Geld anderweitig investieren?


    Also das mit der Rentengarantiezeit mit 25 Jahren stimmt tatsächlich.


    Klar, man weiß nie was im Leben so passiert... aber was passiert, wenn ich 105 Jahre alt werde und mir dann die Kohle aus meinem ETF Depot so langsam ausgeht? Mit der Rürup wäre ich in diesem Fall besser gefahren (wahrscheinlich). Die Rürup ist irgendwie eine Wette auf ein langes Leben. Und etwas Respekt habe ich schon davor, wenn ich sehr alt werden sollte und mir dann das Geld ausgeht... Ich will ja nicht meinen Kindern und Enkeln auf der Tasche liegen... Habt ihr dazu evtl noch Anregungen?


    Sorry, dass ich da so unsicher bin. Das Thema ist mir wirklich wichtig und beschäftigt mich total. Ich hab nur irgendwie noch keine Lösung gefunden, die mich zufriedenstellen würde!

    Es gibt also ein paar Pro's und Contra's meiner Rürup-Rente:

    Pro:
    - Absicherung bei langem Leben
    - Garantierente von 25 € pro 10.000€ Vermögen, dadurch etwas mehr Sicherheit als bei ETF Depot
    - Rentengarantiezeit von 25 Jahre für meine Hinterbliebenen
    - Steuerersparnisse
    - Weiterzahlungen durch Versicherer bei BU Fall

    Contra:
    - hohe Kosten, z.T. wahrscheinlich auch durch Zusätze wie BU-Schutz und Rentengarantiezeit
    - unflexibel
    - hohe Verluste bei kürzerem Leben
    - hohe Verluste wenn Rendite nicht überdurchschnittlich
    - nicht vererbbar
    - fehlende Transparenz

    Ich bin mir wirklich unsicher, was ich tun soll...

    @chris2702 Das ist eine super Idee! Ich habe das mal durchgerechnet, inkl. Steuerabzüge! Ich bin da im Best Case bei ca. 6,5% p.a. und im Worst Case bei -13,3%p.a.


    Allerdings muss ich dazu sagen, dass die Rechnung für den Worst Case nicht ganz stimmt, da ich einen Rentengarantiezeit im Vertrag mit drin habe. Das heißt, dass meine Nachkommen auf jeden Fall 25 Jahre lang nach meinem Renteneintritt das Geld ausbezahlt bekommen. Damit habe ich auch einen kleinen Hinterbliebenenschutz drin. Da kommt sehr wahrscheinlich nicht so viel rum, wie bei einem ETF Depot, aber immerhin ist es etwas...

    Ok ich habe direkt nochmal gerechnet! :D


    Ich weiß nicht, ob ich richtig gerechnet habe... vielleicht könnt ihr mal einen Blick drauf werden:


    Also ich zahle momentan 82€ monatlich ein (mit einer 3% Dynamik).
    Durch den Steuervorteil zahle ich effektiv nur 50,71 € ein, da ich den Rest mit der Steuer zurück bekomme (aktuell 90% von 82€ zu versteuern, davon 42,4% Grenzsteuersatz). Über 37 Jahre (bis zu meiner Rente) zahle ich also insgesamt 65.115,44€ ein (wenn ich den Vertrag unverändert weiter laufen lasse). Davon bekomme ich aber 26.500€ an Steuerrückzahlungen. D.h. insgesamt zahle ich effektiv nur 38.610,85€.


    Wenn ich davon ausgehe, dass ich nach Renteneintritt noch 30 Jahre lebe und meine Fonds 6% Rendite gemacht machen, würde ich (laut Versicherungsinformation) eine Rente von 520€ monatlich bekommen. Das wäre dann insgesamt ein Vermögen von 187.200€. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, wären das 8,151% Rendite. Davon abziehen muss ich noch die Steuern. Wie ich jedoch meinen Steuersatz in der Rente bestimme, weiß ich noch nicht... könnt ihr mir da helfen?