Beiträge von Olimiz

    Hallo liebe Community,


    ich stelle mir seit einiger Zeit die Frage, ob ich meine Unfallversicherung behalten soll, oder nicht (ich habe ebenfalls eine BU abgeschlossen). Dabei stellt sich für mich die Frage: Was zählt überhaupt als Unfall? Wann zahlt die Versicherung? Ich habe meiner Versicherung die konkrete Frage gestellt:


    Wenn ich Mountainbike fahre und einen selbst verschuldeten Unfall habe (ich rutsche auf schlammigem Boden aus und verliere im Zuge dessen ein Bein), zählt das dann als Unfall? Oder muss der Unfall wirklich fremd verschuldet sein (also ein Baum fliegt direkt auf meinen Weg und ich crashe mit dem Mountainbike nur deswegen)?


    Die Antwort war folgende:


    In § 16 der Versicherungsbedingungen wird der Unfallbegriff wie folgt definiert:



    § 16 Was ist versichert?


    3. Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.



    Jeder Fall muss im Einzelnen konkret bewertet werden.



    Ich werde aus dieser Antwort nicht wirklich schlau.. Was zählt denn nun als von außen auf meinen Körper wirkendes Ereignis? Reicht es aus, wenn ich ausrutsche und mir an irgendwelchen Felsen oder so das Bein abreiße, oder muss da wirklich ein "fremdverschulden" im Spiel sein (umstürzender Baum etc.)?


    Danke schon mal für eure Hilfe! :)


    Viele Grüße


    Oliver

    Ich habe bei Immocation im Forum nochmal nachgefragt. Und die übereinstimmende Antwort war, dass man mit ETFs niemals den Hebeleffekt bei Immobilieninvestitionen schlagen kann. Und da gibt es wohl so viele positive Beispiele, dass man mit einer guten Vorarbeit eine super Wohnung kaufen kann, die sich von selbst abbezahlt und einem dann irgendwann eine nette Rente ermöglicht... das ist doch verrückt! Dieser Hebeleffekt wäre doch dann geschenktes Geld irgendwann! So einfach kann es ja nicht sein...
    Tut mir leid, dass ich das nochmal aufwärme, aber so ganz klar ist mir das alles noch nicht...

    Danke euch allen für eure Beiträge!


    Ihr habt alle Recht damit, dass das kein wirklicher "passiver" Ansatz in dem Sinne ist, da man doch mehr zu tun hat. Dennoch ist es ein interessanter Gedanke kaum Eigenkapital einzusetzen und dann irgendwann in 25-30 Jahren ein paar abbezahlte Wohnungen zu haben, die man vermieten kann. Mit so 4-5 kleinen Wohnungen kann man sich ja dann schon eine schöne kleine Rente zusammenbauen.


    Meint ihr, dass die ETFs da trotzdem gewinnen? Bei ETFs steckt man ja doch ständig Geld rein in den Topf. Bei dem Ansatz mit den Immobilien (vorausgesetzt es läuft gut mit den Wohnungen) steckt man ja kaum Eigenkapital rein.


    Ich habe irgendwie ein schlechtes Gefühl dabei meine gesamte Altersvorsorge nur über ETFs laufen zu lassen. Macht ihr das so? Oder habt ihr noch weitere Bausteine (Diversifikation bei den ETFs sind vorausgesetzt)?

    Hallo liebe Community,


    ich verfolge jetzt bereits seit ein paar Wochen den Kanal "Immocation" bei Youtube. Dort wird aufgezeigt, dass man mit vermieteten Wohnungen ein wunderbares passives Einkommen für die Rente aufbauen kann, also eine gute Altersvorsorge. Es wird dafür geworben, dass man mit relativ wenig Eigenkapital ein paar kleine Wohnungen kaufen kann, dass die Mieteinnahmen dann die Kosten und die Tilgung des Kredits abdecken (man also effektiv keine oder nur sehr wenig weiteren Kosten hat) und sobald der Kredit dann abbezahlt ist, man ein schönes passives Einkommen hat.
    Was haltet ihr davon? Ich finde das klingt ziemlich gut! Ich versuche noch den Fehler zu finden.... Natürlich ist dem Ganzen vorausgesetzt, dass man eine gute Wohnung zu einem guten Preis bekommt.
    Mich würde vor allem interessieren, ob man sich mit diesem Verfahren nicht eine "bessere" Rente aufbauen kann, als mit ETFs... Klar, es ist nicht so flexibel! Aber ich habe ja während der Ansparphase keine Kosten (bis auf die Einmalkosten am Anfang).


    Hier geht es explizit nicht darum diese Immobilien selbst zu nutzen, sondern rein darum, sie zu vermieten und dadurch ein passives Einkommen zu generieren.


    Bin gespannt auf eure Kommentare!


    Viele Grüße
    Oli

    Ich lasse den Vertrag jetzt erstmal optimieren auf Kosten und dann sehe ich mal, wie schlimm diese dann noch sind! Eventuell geht der Vertrag ja dann einigermaßen klar. Durch meine 25 Jahre Rentengarantiezeit bekomme ich eigentlich selbst im schlimmsten Fall (3% Rendite und keine Zuschüsse) mein eingezahltes Geld wenigstens raus. Wäre dann also wie ein einfaches Tagesgeldkonto. Im besten Fall habe ich eine schöne lebenslange Rente. Und was noch dazu kommt ist, dass ich meine Steuerersparnisse momentan ja theoretisch auch in einen ETF Sparplan stecken kann. Damit zahle ich effektiv immer noch "nur" 82 Euro und habe aber zwei Geldanlagen für denselben Preis. Klingt auch nicht sooo schlecht.


    Wie gesagt, ich warte die neue Kostenstruktur ab! Ich melde mich dann nochmal :) Danke für eure guten und vielfältigen Beiträge! :)

    Aber egal ob ich da jetzt noch Geld reinstecke oder den Vertrag beitragsfrei stelle - die Kosten werde ich trotzdem haben! Ich kann mir ja jetzt erst einmal eine "kostenoptimierte" Variante des Vertrags berechnen lassen. Und dann sehen, wie es aussieht. Wenn Die vorausberechnete Rendite dann immer noch so schrottig ist, kann ich immer noch überlegen. Die Kosten bekomme ich da wohl trotzdem leider nie mehr raus...

    Nur dass ich bei der Rürup ein Depot habe, bei dem ich das Geld in ETFs stecken kann... Somit kann die Rendite sich schon lohnen.


    Nun ist es allerdings zu spät. Ich habe ja bereits die Rürup und die Kosten werde ich wohl für immer haben (auch wenn ich diese beitragsfrei stelle). Da hatte ich mich wohl nicht genug informiert.

    Ich hab auch gerade erfahren, dass ich mit der Rürup-Rente IMMER Kosten haben werde. Selbst wenn ich den Beitrag auf 0 stelle wird es weiterhin Verwaltungskosten geben... bis zur Rente! Das wusste ich bis eben nicht... klarer Fall von Verarschung. Damit ist mein Berater für mich raus und ich hab die Kosten wohl immer an der Backe. Außer ihr könnt mir einen Tipp geben, wie ich da dennoch raus kann... Im Falle, dass ich die Kosten immer haben werde, kann ich den Vertrag auch theoretisch nutzen und einfach was einzahlen... die Kosten werde ich ja so oder so haben... oder sehe ich das falsch?

    @chris2702 @Referat Janders @Kater.Ka @Altsachse


    Ich denke ich werde es erstmal so machen, dass ich versuchen werde, die Kosten der Rürup so gering wie möglich zu machen. Also nehme ich den BU Schutz raus, die Dynamik und ich nehme ETFs statt der teuren Fonds. Dann lass ich mir noch einmal vorrechnen, was das an meiner eventuellen Rendite ausmacht. Und wenn mich das noch nicht überzeugt, dann lasse ich den Vertrag beitragsfrei stellen. Was haltet ihr von dem Vorgehen?

    Also bei deinem Realistic Case (3% Rendite, 25% Steuern und Tod mit 85) komme ich auf ca. -1% p.a. Rendite, also Verluste. Bei 3% Rendite müsste ich nach Renteneintritt mind. 30 Jahre Leben, damit sich die Versicherung gelohnt hätte...


    Die Frage ist dennoch, soll ich die Rürup nebenbei laufen lassen? Ich habe ja bereits auch einen ETF Sparplan...
    Oder sollte ich das Ding einfach kündigen und das Geld anderweitig investieren?


    Also das mit der Rentengarantiezeit mit 25 Jahren stimmt tatsächlich.


    Klar, man weiß nie was im Leben so passiert... aber was passiert, wenn ich 105 Jahre alt werde und mir dann die Kohle aus meinem ETF Depot so langsam ausgeht? Mit der Rürup wäre ich in diesem Fall besser gefahren (wahrscheinlich). Die Rürup ist irgendwie eine Wette auf ein langes Leben. Und etwas Respekt habe ich schon davor, wenn ich sehr alt werden sollte und mir dann das Geld ausgeht... Ich will ja nicht meinen Kindern und Enkeln auf der Tasche liegen... Habt ihr dazu evtl noch Anregungen?


    Sorry, dass ich da so unsicher bin. Das Thema ist mir wirklich wichtig und beschäftigt mich total. Ich hab nur irgendwie noch keine Lösung gefunden, die mich zufriedenstellen würde!

    Es gibt also ein paar Pro's und Contra's meiner Rürup-Rente:

    Pro:
    - Absicherung bei langem Leben
    - Garantierente von 25 € pro 10.000€ Vermögen, dadurch etwas mehr Sicherheit als bei ETF Depot
    - Rentengarantiezeit von 25 Jahre für meine Hinterbliebenen
    - Steuerersparnisse
    - Weiterzahlungen durch Versicherer bei BU Fall

    Contra:
    - hohe Kosten, z.T. wahrscheinlich auch durch Zusätze wie BU-Schutz und Rentengarantiezeit
    - unflexibel
    - hohe Verluste bei kürzerem Leben
    - hohe Verluste wenn Rendite nicht überdurchschnittlich
    - nicht vererbbar
    - fehlende Transparenz

    Ich bin mir wirklich unsicher, was ich tun soll...

    @chris2702 Das ist eine super Idee! Ich habe das mal durchgerechnet, inkl. Steuerabzüge! Ich bin da im Best Case bei ca. 6,5% p.a. und im Worst Case bei -13,3%p.a.


    Allerdings muss ich dazu sagen, dass die Rechnung für den Worst Case nicht ganz stimmt, da ich einen Rentengarantiezeit im Vertrag mit drin habe. Das heißt, dass meine Nachkommen auf jeden Fall 25 Jahre lang nach meinem Renteneintritt das Geld ausbezahlt bekommen. Damit habe ich auch einen kleinen Hinterbliebenenschutz drin. Da kommt sehr wahrscheinlich nicht so viel rum, wie bei einem ETF Depot, aber immerhin ist es etwas...

    Ok ich habe direkt nochmal gerechnet! :D


    Ich weiß nicht, ob ich richtig gerechnet habe... vielleicht könnt ihr mal einen Blick drauf werden:


    Also ich zahle momentan 82€ monatlich ein (mit einer 3% Dynamik).
    Durch den Steuervorteil zahle ich effektiv nur 50,71 € ein, da ich den Rest mit der Steuer zurück bekomme (aktuell 90% von 82€ zu versteuern, davon 42,4% Grenzsteuersatz). Über 37 Jahre (bis zu meiner Rente) zahle ich also insgesamt 65.115,44€ ein (wenn ich den Vertrag unverändert weiter laufen lasse). Davon bekomme ich aber 26.500€ an Steuerrückzahlungen. D.h. insgesamt zahle ich effektiv nur 38.610,85€.


    Wenn ich davon ausgehe, dass ich nach Renteneintritt noch 30 Jahre lebe und meine Fonds 6% Rendite gemacht machen, würde ich (laut Versicherungsinformation) eine Rente von 520€ monatlich bekommen. Das wäre dann insgesamt ein Vermögen von 187.200€. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, wären das 8,151% Rendite. Davon abziehen muss ich noch die Steuern. Wie ich jedoch meinen Steuersatz in der Rente bestimme, weiß ich noch nicht... könnt ihr mir da helfen?

    Vielen Dank für eure Beiträge!


    Das heißt, ihr würdet als Privatanleger auch von Rohstoffen (wie zB Gold) die Finger lassen? Wird nicht gerade gesagt, dass Gold bzw. Sachwerte in einer Krise (die laut "dem Großen Crash" ja spätestens in 3 Jahren kommen soll) das Vermögen absichern?


    Eine letzte Frage zu der Rürup Rente habe ich noch. Bei der ganzen Rechnung mit der niedrigen Rendite und den hohen Kosten haben wir ja die Steuerersparnis komplett rausgelassen. Könntet ihr mir das evtl. nochmal erklären? Ich bekomme bei der Steuererklärung ja relativ viel von dem Beitrag wieder zurück. Klar, die Rente muss ich auch versteuern... aber die Gewinne aus ETFs ja auch! Wie kann ich das rechnen?

    Ich hab ein bisschen das Gefühl, dass ich mein Geld einer größeren Gefahr aussetze, wenn ich es nur in ETFs stecke... Wie diversifiziert ihr euer Geld? Wie investiert ihr zB in Rohstoffe oder Immobilien? Wie bestimmt ihr die jeweiligen Anteile bzw. eure Finanzstrategie? Ich finde das momentan überaus schwierig...


    @chris2702 Mit Diversifizierung meinte ich in dem Fall auch einfach einen weiteren Baustein in der Geldanlage. Also einfach nochmal eine Anlage außerhalb meines Depots... aber ich sehe schon, dass das wohl wenig Sinn macht (gerade wenn diese Anlage eben auch über ETFs bzw. Fonds läuft...)

    Hallo zusammen,


    danke euch für eure Einschätzung @Referat Janders @chris2702 und @Altsachse! Das klingt ja wirklich stark danach, dass ich die Police wieder kündigen sollte bevor ich da zu viel Geld versenke. Gibt es denn ansonsten irgendwelche Vorteile einer Rürup Rente gegenüber einem ETF Vertrag?
    Ist der garantierte Rentenfaktor von 25,36€ nicht auch etwas wert?


    Außerdem: Wenn bei der Berechnung eine Rendite von ca. 4% rauskommt und dann noch der Steuervorteil hinzukommt, bin ich dann nicht bei einer ordentlichen Rendite?


    Ist es nicht auch aus Gründen der Diversifizierung interessant einen solchen Vertrag nebenbei noch laufen zu lassen?


    Ich frage das alles, um mir am Ende wirklich sicher zu sein! Danke schon mal im Voraus für eure Antworten :)

    Hallo zusammen,


    die 139.863 Euro Kapital stehen bei 6% jährlicher Entwicklung der Fonds inklusive künftiger Überschüsse...
    In der Versicherung ist eine Absicherung, dass man beitragsfrei gestellt wird bei einer Berufsunfähigkeit. Also keine klassische BU, aber eine Absicherung, dass bei einer Berufsunfähigkeit meine Beiträge weitergezahlt werden.