Beiträge von Olimiz

    Naja bei mir steht aktuell bei der Ing bei einem Sparplan eine Verkaufsgebühr von 0,39%, das finde ich schon ordentlich, oder nicht?

    Ich will das nicht vorschnell verkaufen, aber mir geht es einfach darum, wie ich damit umgehe wenn ich den Anteil im 10-15 Jahren verkaufen muss (erstmal egal aus welchem Grund).

    Okay das klingt vernünftig!


    Und würdest du in meinem Fall dann den Inhalt eines ETFs zum Verkauf erstmal auf ein anderes Depot übertragen, um Kosten zu sparen? Vorausgesetzt man hat die Zeit dafür, natürlich :-)

    Oder würdest du die Kosten in Kauf nehmen?

    Hallo zusammen!


    Aber da steht doch dann doch eine Provision von 1,75% vom Kurswert beim Kauf bzw ein ING Ausgabeaufschlag, oder sehe ich das falsch? Was genau wäre denn diese Provision?

    Und natürlich habe ich nicht vor ständig zu kaufen und zu verkaufen, da es ja mein langfristig Depot ist. Aber dennoch kann man ja evtl irgendwann mal den etf wechseln, weil es einen besseren gibt, oder ich passe das Depot für ein rebalancing an, etc.... Und da jedesmal extrem hohe Gebühren zu zahlen ist auch nicht das Gelbe vom Ei :( wie seht ihr das?

    Hallo zusammen,


    Ich möchte gerne meinen monatlichen Etf Sparplan von Trade Republic zur ING wechseln, damit ich mein "Zockerdepot" vom meiner langfristigen Anlage trenne. Die ING hat ja ab April keine Kosten mehr auf ETF Sparpläne, daher bietet sich das an da ich dort eh ein Girokonto habe.

    Wie ist das aber bei den Kosten beim Verkauf der ETFs? Die sind bei der ING deutlich höher als bei Trade Republic... Wie geht ihr da vor? Macht ihr einfach vor dem Verkauf noch ein Depotwechsel oder nehmt ihr die Kosten in Kauf?

    Gibt es irgendwo einen Vergleich der Kosten zwischen ING und Trade Republic? Ich habe irgendwie Angst vor versteckten Kosten bei der Ing.

    Viele Grüße

    Danke euch allen für eure Beiträge.


    Zusammengefasst würdet ihr also sagen, dass ihr ein Investment in Rohstoff-Aktien bzw. REITS nicht wirklich empfehlenswert findet, weil

    1. Im MSCI World sind sowieso schon Rohstoffe und Immobilien

    2. Rohstoff-Investments sind nicht wirklich nachhaltig

    3. Wenig Chancen für Gewinne


    Das bedeutet ihr würdet eher einfach beim MSCI World bleiben und gar nicht weiter in Richtung Immobilien oder Rohstoffe investieren? Ich tue mir da echt schwer mit... einerseits sagt die Vernunft: Klar, warum nicht einfach NUR in den MSCI World/EM investieren. Andererseits wäre doch ein bisschen mehr Diversifikation auch nicht schlecht oder? Wie diversifiziert ihr denn? Oder habt ihr tatsächlich auch nur World/EM und Tagesgeld (und evtl. noch eine eigene Immobilie)?

    Danke für deine schnelle Rückmeldung!


    Bei Immobilienfonds bin ich vorsichtig... Die sind oft teuer und auch riskant auf lange Sicht. Oder hast du da einen Tipp für mich?


    Und die Glaskugel möchte ich ja gar nicht befragen. Ich möchte einfach ein diversifiziertes Portfolio für die nächsten 30-35 Jahre :-)

    Hallo liebe Community,


    ich habe keine zufriedenstellende Antwort auf meine Fragen im restlichen Forum gefunden, daher frage ich hier zu einem klassischen Thema erneut.


    Ich habe mich im letzten Jahr viel mit meiner Altersvorsorge, Geldanlage etc. beschäftigt. Seit ca. 9-10 Monaten bespare ich auch eine Mischung aus MSCI World, Emerging Markets und ein paar kleinere Satelliten-Positionen. Allerdings ist mein gesamtes Portfolio total fokussiert auf Aktien (ETFs) und Tagesgeld. Und irgendwie habe ich das Gefühl, ich sollte mehr diversifizieren. Mein Anlagehorizont ist ca. 35 Jahre und ich bin schon auch bereit ein bisschen Risiko zu tragen.

    Ich würde also gerne ca. 10% Rohstoffe und 10% Immobilien als Asset-Klassen mit reinnehmen. Hierbei weiß ich allerdings nicht so genau wie ich vorgehen soll, daher habe ich meine Fragen mal hier formuliert:


    1. Rohstoffe (Edelmetalle, Industriemetalle, Agrar)


    a) 1. Möglichkeit: Ich könnte hierbei einfach ein paar ETCs auf einzelne Rohstoffe besparen. Jedoch finde ich aufgrund meiner langfristigen Anlage das Emittentenrisiko doch recht gefährlich. Wie seht ihr das?

    b) 2. Möglichkeit: Ich könnte einen ETF nehmen, der einen großen Korb an Rohstoffen mit drin hat (z.B. den L&G Longer Dated All Commodities). Mir ist klar, dass die Rohstoffe dort über ein Swap Geschäft dargestellt werden und nicht wirklich physisch enthalten sind. Das macht es auch noch ein bisschen undurchsichtig. Ich denke jedoch, das wäre die einfachste Lösung in einen breiten Korb an Rohstoffen zu investieren und dennoch ein ETF-Sondervermögen aufzubauen.

    c) 3. Möglichkeit: Den Anteil, den ich für Rohstoffe vorgesehen habe könnte ich aufteilen in ein paar Themen ETFs. Das wären dann z.B. RIZE Sustainable Future of Food, L&G Clean Water, Wisdomtree Battery Solutions. Zudem könnte ich noch ein bisschen physisches Gold und Silber kaufen. Damit hätte ich insgesamt natürlich immer noch mehr Aktien, aber immerhin haben diese direkt was mit Rohstoffen zu tun.

    d) 4. Möglichkeit: Einfach gar nicht in Rohstoffe investieren.


    2. Immobilien

    a) 1. Möglichkeit: Einen globalen REIT, möglichst breit gestreut

    b) 2. Möglichkeit: Mehrere regionale REITS (USA, Europa, Asien)

    c) 3. Möglichkeit: Nicht in Immobilien investieren


    Weitere Fragen die ich habe:

    1. Kennt ihr weitere sinnvolle Möglichkeiten langfristig in Rohstoffe oder Immobilien zu investieren (außer eine Immobilie direkt kaufen, das möchte ich aufgrund des Aufwands nicht).

    2. Wie stellt ihr das mit der Diversifikation an? Seid ihr auch nur in Aktien und Tagesgeld investiert, oder gibt es weitere interessante Möglichkeiten zu diversifizieren?

    3. Was haltet ihr von Krypto oder P2P Krediten?




    Sooo, das wären erstmal meine Fragen. Falls ihr noch Fragen an mich habt, stellt diese gerne! Ich hoffe ich habe alles verständlich rübergebracht und euch mein Dilemma verständlich gemacht.

    Falls ihr bis hier hin gekommen seid: Vielen Dank schon mal fürs Durcharbeiten!


    Viele Grüße

    Oli

    Danke für eure Rückmeldungen! Ich denke ich werde einfach meinen Schwiegervater bitten mir Gold zu besorgen, denn er wohnt in der Nähe von einem empfohlenen Händler. Gold soll ja eigentliche eine "Krisensicherung" sein, da fällt es mir schwer auf ETCs zu vertrauen.

    Danke euch für eure Rückmeldungen! Ich habe gelernt: Ob es sich lohnt hängt stark von der Aktienquote, den Kosten und vom Rentenfaktor ab! Ich finde es interessant, dass es sich trotz der vielen Zulagen dennoch nicht lohnen könnte. Ich habe mir gedacht, wenn ich jedes Jahr 40% "Rendite" mache durch die Zulagen, dann kann am Ende ja nur was Gutes bei rauskommen. Aber ihr habt Recht. Wenn es am Ende eine Rente von 200€ ist, muss ich auch erstmal lange genug leben, damit sich das auch rechnet. Irgendwie sehr merkwürdig, finde ich!

    Guten Tag liebe Finanztip Community!


    Im Finanztip-Artikel zum Thema Gold werden ja Händler, die von Gold.de und Preisvergleich-Gold.de zertifiziert sind empfohlen. Wie sieht es denn mit Banken aus? Volksbank, Sparkasse, etc. Kann ich auch dort seriös Gold, Silber etc kaufen, oder gibt es Gründe die dagegen sprechen? Das Problem ist, dass von den oben genannten Empfehlungen kein einziger Händler bei mir in der Nähe ist... Was hätte ich für Nachteile, wenn ich die Edelmetalle bei einer Bank kaufe (bei der ich kein Kunde bin)?


    Besten Dank und viele Grüße!

    Hallo Zusammen,


    ich möchte für meine Frau und mich ein gutes Konzept für die Altersvorsorge aufstellen. Wir sind aktuell beide 30 (haben also noch ein paar Jährchen) und sparen aktuell eigentlich nur über eigene ETF-Depots. Ich habe nun einige Argumente dafür gehört, dass es Sinn machen könnte, sich zu einem Teil gegen das Langlebigkeitsrisiko abzusichern. Mir ist klar, dass das mit Kosten verbunden ist, aber gerade bei flexiblen Rentenversicherungen auf ETF Basis kann man ja schon ganz gute und günstige Verträge finden. Meine Frage zielt aber auf einen weiteren Baustein, der mir über den Weg gelaufen ist, und zwar die Fondsgebundene Riesterrente. Die Frage habt ihr sicherlich schon sehr häufig gehört, aber ich habe bei meiner ersten kurzen Suche gar nicht so viel zu meinen konkreten Fragen gefunden, daher frage ich einfach mal drauf los.

    Kurz zu den Fakten:

    Wir bekommen bald 1 Kind, geplant ist eigentlich mindestens ein weiteres. Meine Frau hat bisher ca. 42000€ verdient (wird jetzt durch Elternzeit etc. geringer ausfallen) und wir wollen nur so viel angelegen, dass es für die Zulagen reicht. Das bedeutet wir müssten 1680€ jährlich in den Vertrag investieren abzüglich der Zulagen von 475€ (d.h. der Eigenanteil wäre bei 1205€). Die Anbieter sind ja dazu verpflichtet mindestens den Eigenanteil und die Zulagen wieder auszuzahlen. Nun zu meinen Fragen:

    1. Lohnt sich so ein Vertrag nicht immer, solange man die Zulagen bekommt? In diesem Fall sind es ja fast 40% Rendite jedes Jahr.

    2. Sollten wir uns das evtl. nochmal überlegen und die 100€ monatlich lieber anders investieren?

    3. Wenn wir anders investieren sollten, was sind eure Vorschläge außer einem reinen ETF- Sparplan? Macht es eurer Meinung nach Sinn sich gegen das Langlebigkeitsrisiko abzusichern, oder ist der eigene ETF-Sparplan das non-plus-ultra? Wenn ja, aus welchen Gründen?


    Danke euch schon mal!


    Viele Grüße

    Hallo liebe Finanztip Community,


    Ich habe eine kleine Frage zur Besteuerung von ETFs. Was passiert, wenn ich meinen alten ETF eintauschen möchte gegen einen neuen, besseren ETF? Ich müsste den alten ja dann verkaufen und auf die Gewinne Steuern zahlen. Das Geld würde ich dann in den neuen ETF stecken. Den neuen ETF muss ich dann irgendwann aber auch versteuern. Zahle ich dann doppelt Steuern, oder zählen die alten Gewinne dann gar nicht mehr zu den neuen Steuern dazu?


    Gibt es ggf eine andere Variante, wie man ETFs wechseln kann?


    Besten Dank und viele Grüße

    Oliver

    Hallo liebe Community,


    ich stelle mir seit einiger Zeit die Frage, ob ich meine Unfallversicherung behalten soll, oder nicht (ich habe ebenfalls eine BU abgeschlossen). Dabei stellt sich für mich die Frage: Was zählt überhaupt als Unfall? Wann zahlt die Versicherung? Ich habe meiner Versicherung die konkrete Frage gestellt:


    Wenn ich Mountainbike fahre und einen selbst verschuldeten Unfall habe (ich rutsche auf schlammigem Boden aus und verliere im Zuge dessen ein Bein), zählt das dann als Unfall? Oder muss der Unfall wirklich fremd verschuldet sein (also ein Baum fliegt direkt auf meinen Weg und ich crashe mit dem Mountainbike nur deswegen)?


    Die Antwort war folgende:


    In § 16 der Versicherungsbedingungen wird der Unfallbegriff wie folgt definiert:



    § 16 Was ist versichert?


    3. Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.



    Jeder Fall muss im Einzelnen konkret bewertet werden.



    Ich werde aus dieser Antwort nicht wirklich schlau.. Was zählt denn nun als von außen auf meinen Körper wirkendes Ereignis? Reicht es aus, wenn ich ausrutsche und mir an irgendwelchen Felsen oder so das Bein abreiße, oder muss da wirklich ein "fremdverschulden" im Spiel sein (umstürzender Baum etc.)?


    Danke schon mal für eure Hilfe! :)


    Viele Grüße


    Oliver

    Ich habe bei Immocation im Forum nochmal nachgefragt. Und die übereinstimmende Antwort war, dass man mit ETFs niemals den Hebeleffekt bei Immobilieninvestitionen schlagen kann. Und da gibt es wohl so viele positive Beispiele, dass man mit einer guten Vorarbeit eine super Wohnung kaufen kann, die sich von selbst abbezahlt und einem dann irgendwann eine nette Rente ermöglicht... das ist doch verrückt! Dieser Hebeleffekt wäre doch dann geschenktes Geld irgendwann! So einfach kann es ja nicht sein...
    Tut mir leid, dass ich das nochmal aufwärme, aber so ganz klar ist mir das alles noch nicht...

    Danke euch allen für eure Beiträge!


    Ihr habt alle Recht damit, dass das kein wirklicher "passiver" Ansatz in dem Sinne ist, da man doch mehr zu tun hat. Dennoch ist es ein interessanter Gedanke kaum Eigenkapital einzusetzen und dann irgendwann in 25-30 Jahren ein paar abbezahlte Wohnungen zu haben, die man vermieten kann. Mit so 4-5 kleinen Wohnungen kann man sich ja dann schon eine schöne kleine Rente zusammenbauen.


    Meint ihr, dass die ETFs da trotzdem gewinnen? Bei ETFs steckt man ja doch ständig Geld rein in den Topf. Bei dem Ansatz mit den Immobilien (vorausgesetzt es läuft gut mit den Wohnungen) steckt man ja kaum Eigenkapital rein.


    Ich habe irgendwie ein schlechtes Gefühl dabei meine gesamte Altersvorsorge nur über ETFs laufen zu lassen. Macht ihr das so? Oder habt ihr noch weitere Bausteine (Diversifikation bei den ETFs sind vorausgesetzt)?

    Hallo liebe Community,


    ich verfolge jetzt bereits seit ein paar Wochen den Kanal "Immocation" bei Youtube. Dort wird aufgezeigt, dass man mit vermieteten Wohnungen ein wunderbares passives Einkommen für die Rente aufbauen kann, also eine gute Altersvorsorge. Es wird dafür geworben, dass man mit relativ wenig Eigenkapital ein paar kleine Wohnungen kaufen kann, dass die Mieteinnahmen dann die Kosten und die Tilgung des Kredits abdecken (man also effektiv keine oder nur sehr wenig weiteren Kosten hat) und sobald der Kredit dann abbezahlt ist, man ein schönes passives Einkommen hat.
    Was haltet ihr davon? Ich finde das klingt ziemlich gut! Ich versuche noch den Fehler zu finden.... Natürlich ist dem Ganzen vorausgesetzt, dass man eine gute Wohnung zu einem guten Preis bekommt.
    Mich würde vor allem interessieren, ob man sich mit diesem Verfahren nicht eine "bessere" Rente aufbauen kann, als mit ETFs... Klar, es ist nicht so flexibel! Aber ich habe ja während der Ansparphase keine Kosten (bis auf die Einmalkosten am Anfang).


    Hier geht es explizit nicht darum diese Immobilien selbst zu nutzen, sondern rein darum, sie zu vermieten und dadurch ein passives Einkommen zu generieren.


    Bin gespannt auf eure Kommentare!


    Viele Grüße
    Oli

    Ich lasse den Vertrag jetzt erstmal optimieren auf Kosten und dann sehe ich mal, wie schlimm diese dann noch sind! Eventuell geht der Vertrag ja dann einigermaßen klar. Durch meine 25 Jahre Rentengarantiezeit bekomme ich eigentlich selbst im schlimmsten Fall (3% Rendite und keine Zuschüsse) mein eingezahltes Geld wenigstens raus. Wäre dann also wie ein einfaches Tagesgeldkonto. Im besten Fall habe ich eine schöne lebenslange Rente. Und was noch dazu kommt ist, dass ich meine Steuerersparnisse momentan ja theoretisch auch in einen ETF Sparplan stecken kann. Damit zahle ich effektiv immer noch "nur" 82 Euro und habe aber zwei Geldanlagen für denselben Preis. Klingt auch nicht sooo schlecht.


    Wie gesagt, ich warte die neue Kostenstruktur ab! Ich melde mich dann nochmal :) Danke für eure guten und vielfältigen Beiträge! :)