Beiträge von liki90

    Zwangsversteigerung ging mir auch durch den Kopf, nachdem ich den Beitrag geschrieben habe. Ich frage mich trotzdem, ob eine Bank bspw. 6 Monate Zahlungsausfall dulden wird.


    @Pumphut ich habe nicht gesagt, dass Banken böse sind. Böse sind die Vertriebssteuerer und Leute die sich „Busparwochen“ überlegen. Das Bankengeschäft an und für sich ist sogar sehr gut - ohne Banken hätten wir den heutigen Wohlstand wahrscheinlich nicht.

    In aller Regel muss sehr viel passieren bevor die Bank den Kredit wirklich platzen lässt. Die hat nämlich kein Interesse daran Immobilenbesitzer zu werden.


    Das ist eine spannende Auffassung. Eine Bank hat kein Interesse daran Immobilienbesitzer zu werden? :D Also ehrlich noch nie gehört. Deshalb werden vermutlich Immoblienkredite an Familien mit 2k Netto vergeben...



    Die Leute zahlen fleißig ein (1-2, vlt auch 5-10 jahre), dann können sie nicht mehr zahlen. Der Kredit platzt, Immobilie gehört der Bank und die Bank kann diese für teuer Geld weiterverkaufen. Und du meinst tatsächlich, dass Banken darauf verzichten? Vor allem in Ballungszentren?


    P.S. Bis man einen Mietnomaden aus der Wohnung bekommt kann schon mal locker ein halbes Jahr vergehen. Spätestens dann ist die Geduld jeder Bank am Ende.

    Alle die dieses tolle Konzept fahren können aufgrund der aktuellen Corona-Lage und ähnlichen Ausnahmezuständen in einen finanziellen Ruin gelangen. Ein Freund von mir hat auf diese Weise 4 Wohnungen finanziert und fleißig vermietet...er meldet sich seit 2 Wochen nicht mehr bei mir....auch wenn ich ihn vor diesem "Schein" gewarnt habe. Vermutlich können die Mieter für die Miete nicht aufkommen = finanzieller Ruin, bzw. Enteignung durch Bank.

    ich hatte nur positive Erfahrungen mit Mietwagen über Check24. Einmal musste ich sogar die Kaution bei Buchbinder direkt vor Fahrtantritt bezahlen und bei Rückgabe gab es plötzlich irgendwelche "neuen" Kratzer auf einem uralten, schäbigen Dacia-Plastikbomber. Meine Kaution wollten sie mir nicht zurückzahlen. habe mich an Check24 gewandt - die Kaution war innerhalb von 3 Tagen auf meinem Konto!

    Ehrlich gesagt glaube ich nicht daran, dass ich das noch erleben werde. Aber nun gut.
    Jeder PKV-Versicherte dürfte sich übrigens freuen wenn die Bürgerversicherung kommt. Keine Tricks vonnöten, um wieder in das andere System zu kommen, aber vorher auch kräftig Beiträge gespart :)

    Die meisten Parteien sind dafür, außer CDU und AfD. FDP vertritt einen ähnlichen Standpunkt - den Wettbewerb stärken, so dass es beim Wechsel keine Begrenzungen mehr gibt, was auch vertretbar wäre. Die CDU wird es in ein paar Jahren sowieso nicht mehr geben und die AfD.....naja :)



    Die Corutagen sind nicht umsonst so hoch in der PKV und der BU. Es sind Produkte, die man "aufschwätzen" muss. Deshalb investiert Dr. Schlemann und andere Makler auch so viel Zeit und Energie und schreiben in Foren und versuchen Kunden sowohl für PKV als auch für BU zu akquirieren...Das ist für mich auch nachvollziehbar, würde ich vermutlich genauso tun!


    Wenn PKV/BU attraktive Produkte wären, müsste die Courtage/Provision nicht so hoch sein.

    Bürgerversicherung ist ein spannendes Thema. Wo auf der Welt hat sich aktuell ein Gesundheitssystem besser bewährt, als das deutsche System mit einem gesunden Wettbewerb zwischen zwei unterschiedlichen Modellen? Spanien, England, Frankreich, ...?


    Aber das wäre ein Thema für einen anderen Thread. Hier soll es ja um Erfahrungen mit unserer Beratung gehen.


    Diese wird aber kommen. :) Allein die Versicherer wünschen sich die Bürgerversicherung in Kombi mit Zusatzversicherungen. Darf aber keiner laut aussprechen, weil die Betriebsräte auf die Barikaden gehen würden. Die PKV ist ein Auslaufmodell, zumindest in der aktuellen Form.

    Eines hatte ich leider heute nicht geschafft zu schreiben, daher jetzt:


    Lediglich bei der Gegenüberstellung GKV / PKV ist mir ein Abschnitt etwas negativ aufgefallen, dieser spiegelt allerdings die aktuelle prekäre Lage im Gesundheitswesen wider:


    "Wissen Sie welches Honorar Ihr Arzt für die Behandlung eines GKV Versicherten erhält? Bei Gynäkologen beträgt z.B. der sog. Regelleistungssatz je nach Bundesland 12 bis 16 EUR im Quartal, unabhängig davon wie oft die Patientin behandelt wird. Bei einer Kostenquote von mindestens 50% „verdient“ der Arzt also bei einem Behandlungstermin gerade einmal ca. 6 -8 EUR vor Steuer. An privat krankenversicherten Patienten verdienen Ärzte im Schnitt das Zehnfache wie bei GKV Versicherten. Um welchen Patienten würden Sie sich als Arzt intensiver kümmern?"



    Bei Dr. Schlemann sind ja auch Ärzte beschäftigt, die offensichtlich nach diesem Vorgehen arbeiten (sonst würde die Frage nicht auf der Homepage stehen) :( Das finde ich schade. Wirtschaftlich zwar verständlich und nachvollziehbar, aber trotzdem irgendwie traurig. Das Gesundheitssystem gehört reformiert und eine Bürgerversicherung unbedingt eingeführt.

    Der "Kompromissvorschlag" von Saidi, in der GKV bleiben, sich aber private Zusatzversicherungen gönnen, ist aber - wie er selbst dann feststellt - echt nicht günstig.


    Bei Zusatzversicherungen, die dann Chefarzt/Einbettzimmer im Krankhenhaus / höheres Krankentagegeld / Zahn (höher) versichern, ist man pro Monat dann neben dem gar nicht so günstigen GKV-Beitrag (je nachdem) locker zusätzlich 100-200 € los..

    Das Problem ist, dass diese Tarife auch nicht günstiger werden. Ich glaube sogar auch relativ unkompliziert dicht gemacht werden können oder auch abgeschafft/gekündigt. Dann steht man ohne diesen Zusatzschutz da.

    Ich habe mir die Seite von Dr.Schlemann angeschaut. Die Inhalte scheinen wirklich hochprofessionell zu sein und das Konzept genau das richtige. Für mich ist der ideale Versicherungsvermittler tatsächlich auch zugleich ein Jurist. Es handelt sich nun mal um reine juristische Produkte.


    Wie die Beratung abläuft kann ich nicht sagen. Auffällig sind die ganzen positiven Bewertungen. Diese können gekauft sein, aber auch an der Zielstrebigkeit und hohen Anforderungen des Maklers an sich selbst liegen (zwei bayerische Prädikatsexamen würden für letzteres sprechen).

    @liki90 vielen Dank für die netten Worte zum ehrlichen Lächeln und zur Website!!


    Ich hätte wohl besser nicht von meinem heimlichen Laster "Regenjackenkaufoptimierung" schreiben sollen, wenn man daraus solche weitreichenden tiefenpsychologischen Schlussfolgerungen ziehen kann! :) Ich wollte zuerst schon schreiben "Nein, wir beraten nicht produktbezogen" - dann fragte ich mich, was damit genau gemeint ist. Wir suchen mit unseren Kunden nach passenden Lösungen - und natürlich gehört zu einer Lösung dann auch häufig irgendein "Produkt". Ist das falsch?


    "Mal abraten" findet bei uns deutlich öfters statt, als man es einem "Versicherungsheini" zutrauen würde. Ehrlich gesagt passiert das aber auch nicht täglich. Das liegt aber vermutlich daran, dass die Menschen, die sich durch die Vielzahl von nicht so leicht verdaulichen Informationen auf unserer Website gekämpft haben und bei uns anfragen, sich schon vorher sehr genau informiert haben.

    Gerne doch. :)


    Ich hoffe ich bekomme jetzt keine Rechnung für die Zeit, die Sie investiert haben, um mir zu antworten. :) Nicht dass Ihre Frau schimpft. :saint:

    Ich habe mir die Website kurz angeschaut. Wenn mich ein Mann so ehrlich anlächelt, da kann ich doch nicht nein sagen und muss sofort die Seite checken. :) Freie Slots für Beratung sind auf jeden Fall genug vorhanden. Vielleicht buche ich mir mal einen. Kann ja frei wählen wann, das ist schon sehr kundenfreundlich. Chapeau!


    Trotzdem deutet ihr Beispiel mit der Regenjacke auf reine produktbezogene Beratung. Das ist genau das, was nicht so toll ist. . "Ich weiß was du brauchst! Tarif XY"


    Und vor allem "Mal vor einer PKV abraten" -> sprich, so gut wie nie. Nur bei Personen, die sich definitiv auf der Seite verlaufen haben.


    Aber trotzdem sehr informative Seite. :)


    Tja, die Zeit die Sie in diesem Thread investiert haben war wohl definitiv unter dem Mindestlohn. :rolleyes:

    Schräg. Das wusste ich nicht, danke für die Info. Frage mich nur, wie dann ein Makler ein Angebot für die Gesellschaften erstellen kann. Vlt. eine Sonderlocke



    Sorry nicht AGB sondern Vertragsbedingungen, die habe ich auch gemeint und den Hilfsmittel- nicht den Heilmittelkatalog. Das ist ja wieder was anderes.


    Aber ist ja jetzt egal. Wie kommt es zu den Ranking-Ergebnissen? Sind diese Institute wirklich unabhängig?

    Die Vertreter der Debeka sind Angestellte mit einem Mindesteinkommen, welches "ins Verdienen" gebracht werden muss. Wenn man nicht genug Provisionen schreibt, entsteht der Auffüller. Solange der Auffüller nicht abgebaut ist, gibt es keine Provisionsauszahlung, man erhält also weiterhin ein Mindesteinkommen.
    Die Debeka arbeitet folglich nicht mit Maklern zusammen, wie auch die HUK oder die LVM.


    Der Burner ist die Debeka von den Leistungen her nicht. Geschlossener Heilmittelkatalog, Psycho nur 52 mal usw.


    Aber für Beamte ausreichend. :-)


    Die HUK und die LVM werden nicht über Makler vertrieben? Das wäre mir jetzt persönlich neu, da ich auch für diese zwei Versicherer Angebote von Maklern erhalten hatte.


    Vielleicht vermischen SIe nicht Äpfel und Birnen und drücken sich etwas klarer aus, vor allem bei solchen Behauptungen.Ich persönlich kann Ihnen nicht folgen.


    Welche Passage in den AGBs deutet auf einen geschlossenen Hilfsmittelkatalog bei der Debeka? Dieser ist zumindest lt. AGB für Angestellte offen. Was bedeutet "für Beamte ausreichend"?



    Edit: Oh nein, sind Sie Makler? Wenn ja, müssen Sie auf meine Frage nicht antworten. Ich möchte eigentlich diesen Thread nicht zugespamt haben und würde mich über neutrale Meinungen wie bspw. von @Referat Janders sehr freuen. ^^^^^^

    Die Debeka bezahlt ihre Mitarbeiter schlecht. Rund 90% sollen "im Auffüller" sein.
    Leistungsmäßig ist die Debeka auch nicht so der Brüller. Psycho, Kinderwunsch, ... z.B.
    Aber dafür passt dann das P/L Verhältnis.

    ich kann bzgl. Leistungen nicht meckern. Die Leistungen im Tarif N,NC sind finde ich ansehnlich und definitiv besser als die von Allianz. Psychotherapie werden 52 Therapieeinheiten übernommen, das ist eher Standard als schlecht. Kinderwunsch, keine Ahnung ?


    Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass die Top Bewertungen an der schlechten Bezahlung der Mitarbeiter liegen? Das kann doch das Kraut nicht fett machen bzw. eine schlechte Politik und Strategie ausgleichen?

    Hallo liebe Community,


    der neue Map-Report ist frisch getippt und der Sieger steht (wieder) eindeutig fest: Debeka Krankenversicherungsverein. Ich bin selber dort versichert und auch sehr zufrieden, mich würde aber interessieren wie es sein kann, dass die Debeka in allen Rankings und Ratings dermaßen gut abschneidet? SInd diese Ratings auch wirklich alle unabhängig? Wodurch entsteht so ein gewaltiger Unterscheid zu anderen PKVen? Ich kenne auch Leute bei zB Allianz oder SI, die auch sehr zufrieden sind!

    Vielen Dank für solch eine kompetente Antwort! Bei Nachwuchs ist es natürlich etwas anderes, ich habe aktuell keinen.


    Ansonsten habe ich noch zwei ETF-Sparpläne.



    Viele Grüße

    Hey


    danke für deine Antwort. Was würde denn noch fehlen? :/


    Über eine BU habe ich nachgedacht, davon raten mir aber viele ab da die Versicherung sowieso bei höheren BU-Renten alles gaanz genau wissen will und ein Rechtsstreit vorprogrammiert wäre. Dann steht man da ohne BU aber mit einem Prozess am laufen...Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass die BU aus der deutschen Ängstlichkeit entstanden ist. Nur im Deutschen gibt es ja auch den Begriff „unterversichert“. Von Maklern halte ich auch wenig, traue denen nicht überm Weg. Keine optimalen Voraussetzungen für solch ein Produkt denke ich. :D

    Hallo liebe Community,


    ich habe vor kurzem eine betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen und würde gerne eure Meinung zu dem Produkt bzw. den Kosten abholen.


    Ein paar Fakten:
    - die bav wird durch meinen Arbeitgeber bezuschusst. Die Regel lautet: wenn ich 3% in eine Direktversicherung investiere, bezuschusst mein AG mit 6% von meinem Bruttogehalt. Ich bin damit über der 500 EUR Grenze und werde dadurch wahrscheinlich steuerliche Nachteile haben?
    - die Direktversicherung basiert auf ETFs
    - Kosten für die Direktversicherung: Abschlusskosten 600 EUR, jährlich ab Rentenbeginn ca. 48 EUR
    - 100% Garantie
    - im Produkt mit eingeschlossen ist auch eine BU (ohne Gesundheitsprüfung): ca. 480 EUR Höhe


    Einen Anspruch auf den AG-Zuschuss habe ich nur, wenn ich 3 Jahre lang im Betrieb bleibe (das habe ich auch vor).



    Wie ist eure Meinung zu solch einem Kombi-Produkt? Bzw. muss ich etwas bei neuen Verträgen (bspw. ein BU-vertrag den ich noch nicht habe) beachten?


    Vielen Dank für eure Antworten :)