Beiträge von MannOhneSchuhe


    .. Teilweise wird das geradezu als Tagesgeldersatz gesehen. Da stellt's mir die Zehennägel auf..

    Haha, ich hoffe die Nägel sind noch alle dran.


    Danke für das Kommentar. Ich bin gespannt auf den Test und finde es gut das ihr euch da Zeit nehmt.


    Aktuell teste ich die eine oder andere Seite mit einem kleinen Betrag der mir nicht weh tut.

    So schnell Antwort zu bekommen, wow. Danke!


    Was ich bisher an Argumenten dagegen herauslesen konnte waren...


    1. Jeder der eine gute Bonität hat, kann auch einen "normalen" Kredit bei der Bank holen, der Rest sind "schwarze Schafe".


    2. Das Ausfallrisiko kompensieren die Garantiegeber mit hohen Zinsen. Ob die Rechnung langfristig aufgeht und sich diese Unternehmen zukünftig halten ist fraglich und nicht kalkulierbar für uns.


    3. Es muss eine manuelle Steuererklärung abgegeben werden (Anlage KAP)


    zu Punkt 1. muss ich sagen, das es inzwischen ja schon jahrelange Erfahrungswerte gibt mit den Kreditnehmern. Selbst wenn es viele "schwarze Schafe" gibt, über die Masse wird das Risiko immer ausgeglichen. Die Unternehmen wie Mintos / Bondora raten ja jeden Kreditnehmer, auch im eigenen Interesse (siehe Punkt 2). In den Filteroptionen von den Autoinvestoren kann man einstellen welche Bonitätsstufen man annimmt. Auch kann man sein Invest pro Kredit einstellen, z. B. max. 10 € pro Kredit. Somit streut man sein Risiko. Erfahrungswerte, auch wie man die Filter am besten einstellt, gibt es inzwischen viele.
    Zusatz: In vielen Staaten (z. B. Georgien) sind die Banken nicht gut ausgebaut und sich solche Tages und kurzfirst Kredite zu leihen ist üblich.


    Punkt 2 hingegen muss ich voll zustimmen. Die ältesten Plattformen sind meines Wissen von 2015. Generell ist das noch ein sehr junges Thema. Hier sehe ich das Hauptrisiko. Aber wie wir alle wissen, Rendite = Risiko. Ob man das Risiko hier eingehen möchte muss vermutlich jeder für sich wissen?!


    Punkt 3. ist m. E. als Angestellter in 5 Minuten erledigt mit einer Steuersoftware. Ist eine Anlage/Feld mehr in der Steuererklärung.


    Mein Interesse an den P2P-Krediten besteht nicht nur an den höheren Renditen, sondern auch dass es ein mittelfristiges Invest ist. D.h. ich habe keinen Langfristigen investitionszeitraum von 10-15 Jahren wie bei ETFs und komme schnell an mein Geld. Ich kann laufende Kredite nämlich am Sekundärmarkt veräußern, teils sogar mit Gewinn.


    ==> ETFs langfristiges Invest (für Altersvorsorge/Haus) und P2P-Mittelfristig (z. B. Auto) statt Festgeldkonto. Hiermit wäre man nochmals liquider mit einem höheren Risiko/Rendite.


    So, das sind meine Gedanken hierzu. Ihr seht, das Thema beschäftig mich ein wenig :-)


    Gibt es hier denn auch Member die bereits Investiert haben?


    Liebe Grüße
    MannOhneSchuhe

    Hallo zusammen,



    Ich habe eine Frage:


    Bei Finanzfluss und anderen Seiten wird immer wieder das Thema P2P-Kredite, wie sie z. B. Mintos und Bondora anbieten, behandelt. Hier sind Renditen von 8-12 % üblich. Es gibt auch autoinvest Funktionen für den Zinseszinseffekt.


    Wie ist eure Meinung zu dem Thema? Macht es Sinn hier einen gewissen Betrag von der Sparsumme anzulegen? Z. B. 70 % MSCI World, 20 % MSCI EM und 10 % P2P-Kredite? Wie schätzt ihr das Risiko ein?


    Beste Grüße
    MannOhneSchuhe


    PS: Das hier ist mein erster Post, falls ich etwas falsch gemacht habe bitte ich um Verzeihung. In der Suche habe ich auch keine ähnlichen Beitrag gefunden :-)