Beiträge von HaWa

    Reguläre Depotüberträge von Flatex zu Smartbroker dauern zur Zeit 14 Wochen, wie ich von Smartbroker hörte.

    Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, wobei auch Smartbroker nicht im Eilzugtempo unterwegs ist.
    Habe Anfang März bei Smartbroker --Gemeinschafts--depot online eröffnet, deshalb war Post-Ident verpflichtend. Nach drei Wochen (auf Nachfrage, warum Depot noch nicht eröffnet ist) neuerliches Ident bei der Post notwendig, erstes Ident kam angeblich nicht beim Empfänger an. Zwei Wochen später Bestätigung von Smartbroker, dass Ident-Unterlagen nunmehr eingegangen sind. Unterlagen zum schließlich eröffneten Depot habe ich dann Mitte Mai von Smartbroker erhalten (!). Jetzt Ende Juli wurde endlich der Depotinhalt von Flatex an Smartbroker übertragen. Hatte beauftragt, Bruchstück wertlos zu stellen, Flatex hat aber verkauft, weshalb unterm Strich 65 ct. Gebühren übrig blieben. Verschmerzbar, aber nicht auftragsgemäß gehandelt.

    ... wie der überregional bekannten Küchen-Fachmarkt auf mein Ansinnen reagiert.

    ... sehr verständnisvoll. Obwohl sowohl der Fachmarkt als auch dessen Vorlieferant von der aktuellen Krise nicht existenzbedroht sind und auch zeitgerecht liefern werden können, hat mir der GF von sich aus eine Bankbürgschaft in Höhe der Vorauszahlung angeboten. Die Kosten hierfür habe ich übernommen, da mir die Sicherheit wichtiger ist als die paar Euro für die Bürgschaft.

    Hallo zusammen,


    im Dezember 2019 habe ich damit begonnen, die Mietwohnung in meinem Haus zu sanieren und zu modernisieren. Noch Ende vergangenen Jahres, da war von Corona noch keine Spur, habe ich in einen Vertrag über die Lieferung einer Einbauküche abgeschlossen, wobei ich bei Vertragsschluss eine Anzahlung von 1.000 Euro geleistet habe. Vertraglich ist vereinbart, dass bei Aufmaß eine weitere Vorauszahlung in Höhe von 6.000 Euro zu leisten ist und die Küche spätestens 10 Wochen nach Aufmaß geliefert und eingebaut wird, wobei dann die Restzahlung fällig ist.


    Nun kann ja keiner abschätzen, wann die Küche tatsächlich geliefert werden könnte, oder ob die beteiligten Firmen überhaupt noch liefern könnten oder insolvent werden.


    Habe ich Anspruch darauf, für die bereits geleistete und in Kürze noch zu leistende Vorauszahlung eine Bankbürgschaft zu verlangen? Besteht ggf. ein Rücktrittsrecht, falls eine Bankbürgschaft abgelehnt wird?


    Vielen Dank für Eure Einschätzung

    Folgende Antworten des Versicherungsunternehmens liegen mir (zusammenfassend wiedergegeben) vor:


    1.
    - Allgemein gehaltene Aussagen zu den Allgemeinen Versicherungsbedingungen;
    - Beitrag in der PPV orientiert sich nicht am Einkommen, sondern ist abhängig vom Alter des Versicherten bei Eintritt;
    - Kostenkalkulation wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen im Anwartschaftsdeckungsverfahren durchgeführt (Bildung einer Alterungsrückstellung);
    - Beitragsberechnung bei den Privatkassen erfolgt nach einheitlichen, vom Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. erstellten und bindend vorgegebenen Kalkulationsunterlagen;
    - Auskunft erteilt wurde darüber, dass sich der zu zahlende Beitrag aus dem sog. (altersabhängigen) "Tabellenbeitrag" errechnet abzgl. von Rabatten;


    Auf Nachfrage, wie sich nun konkret die Beitragserhöhung zum Jahresbeginn errechnet (Offenlegung der Parameter für Berechnung des Tabellenbetrages und des gewährten Rabattes) erfolgt eine nochmalige Antwort:


    2.
    - Zunächst nochmals allgemeine Erläuterungen unter Hinweis auf das Schreiben 1
    - Hinweis, dass im konkreten Fall die Kappungsgrenze für Eheleute, die seit dem 01.01.2020 bei 45,89 Euro pro Ehepartner liegt, nicht erreicht werde;
    - Beitragserhöhung sei mit Gesetzesänderung "Spahngesetze" begründet ohne näher darzulegen, wie sich nun aufgrund der Gesetzesänderung der sog. "Tabellenbeitrag" verändert habe;
    - konkrete Aussage: "...Details zu dem Vorgehen und die exakte Berechnung ... nicht offenlegen. Es handelt sich um schützenswerte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse.";
    - Hinweis, dass die Berechnungsgrundlagen der BaFin als Aufsichtsbehörde vorliegen;
    - Beigelegt wurden die Zustimmung des Treuhänders zur Technischen Berechnungsgrundlage und die Anschriften zu den Schlichtungsstellen/Aufsichtsbehörde


    Vom Ergebnis her (Berufung auf schützenswerte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse) kommt das für mich nicht überraschend. Ich halte es allerdings nicht für verbraucherfreundlich, wenn keine Kostentransparenz gegeben ist.


    Werde die nächsten Tage noch eine Anfrage an den Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. stellen, ob ich von dort Auskunft erhalte, welche Parameter für die Berechnung des "Tabellenbeitrages" und des Rabattes herangezogen werden.


    Wäre für eine moderatorenseitige Äüßerung dankbar, ob das Thema für Finanztipp relevant ist, da ja doch eine breite Bevölkerungsschicht betroffen ist.

    Meine Ehefrau (Minijob) und ich (Pensionist) sind privat krankenversichert mit Beihilfeberechtigung (30 % PKV, 70 % Beihilfe), somit auch in der privaten Pflegepflichtversicherung (Allianz).
    Mit Wirkung zum 01.01.2020 hat die Allianz die Beiträge für die Pflegepflichtversicherung von 25,93 Euro (Ehefrau) auf 36,14 Euro erhöht, bei mir (Ehemann) von 19,73 Euro auf 29,99 Euro. Dies entspricht einer Beitragserhöhung von ca. 40 bzw. ca. 50 %.
    Allgemein begründet dies die Allianz mit gestiegenen Versicherungsleistungen (Auslösender Faktor +8,85%) und (ohne nähere Erläuterung) mit dem „Gesetz zur Stärkung des Pflegepersonals“ und „Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung“.
    Meine Frage dazu ist, nachdem mir in einem Telefonat mit dem Kundenservice der Allianz PKV lediglich allgemeine Auskünfte wie o. a. gegeben worden sind unter dem Hinweis, dass ich zwar eine schriftliche Anfrage einreichen könne, aber die Allianz bzw. der Treuhänder wohl keine detaillierte Auskunft erteilen werde, ob ich als Versicherungsnehmer ggü. der Allianz PKV (bzw. deren Treuhänder) einen Auskunftsanspruch auf Offenlegung der Preis- und Kostenkalkulation habe, unter analoger Auslegung der Rechtsprechung des BGH zur Offenlegung der Preis- und Kostenkalkulation seitens der Stromversorger.