Beiträge von DeSa

    Ich glaube, dass du hier was vertauschst !

    Oben genannte Punkte sind bedeutsam für eine UV, aber nicht für eine BU und wirst du in keiner AVB einer BU finden. Du kannst eine BU auch nicht mit einer UV vergleichen - die Art und Weise der Absicherung ist eine ganz Andere.


    Du kannst lediglich die BU der Württembergischen mit den Angeboten vom Makler vergleichen.

    Vor 1-2 Jahren habe ich mir mal die Mühe gemacht und die angehangene Mind-Map erstellt. Die hat mir sehr geholfen. Aber lass dir gesagt sein, das ist sehr theoretischer "harter Tobak" jede AVB durchzulesen, zu verstehen und dann zu vergleichen. Mir hat's Spaß gemacht, mich da durch zu wühlen. Aber normalerweise ist das die Aufgabe des Maklers anhand deiner Kriterien und Wünsche das zu machen und entsprechend die Angebote zu filtern und sortieren. Aber da kein normaler Kunde weiß, worauf es ankommt, leiten gute Makler einen dadurch und erklären einem auch viel.


    Checkliste BU.pdf

    Man traut sich noch nicht der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken und klarzumachen dass es mittelfristig keinen Sprit unter 2€ mehr geben wird. Selbiges bei Heizöl und Gas. Andernfalls sind die angedachten Einsparungen zum sogenannten Klimaschutz kaum zu erreichen.

    Bin ich voll bei dir und ist auch meine Einschätzung.


    ABER: dann müsste der Grund für erhöhte Spritpreise eine Erhöhung der Steuern auf diese sein und nicht die Willkür der Ölmultis. Auch an den "knappen" Mengen an gefördertem Öl liegt es nicht - wenn dann lasse ich vllt. noch erhöhte Frachtkosten gelten (aber warum ist dann das "Nahostöl" in Amerika günstiger als in Europa - habe ich in Erdkunde nicht aufgepasst ?).


    Vielleicht denke ich auch zu kurz als einfacher Bürger.8o

    Mir fällt spontan nur der Bericht der Brüder Bierl zum Thema Haftpflichtversicherung & Service/Schadensabwicklung ein (unter Punkt 5. sind ein paar Erfahrungswerte):

    https://www.finanzberatung-bie…der-privaten-haftpflicht/


    Heißt aber nicht, dass nur die Haftpflichtkasse (Darmstadt) so schnell und unkompliziert reguliert. Hier noch weiter Beispiele:

    https://www.finanzberatung-bie…taegliche-schadensfaelle/


    Ansonsten dort auch nach den anderen Empfehlungen im Rahmen der Sachversicherungen stöbern, da gibt's auch noch ein paar Erfahrungswerte. Der Blog ist generell auch sehr empfehlenswert.

    Ja, eine Stückelung ist möglich und erlaubt.


    Beispiel:

    • 2022: Schenkungsfreibetrag 500.000€ - Schenkung von 85.000€ - bleiben für die nächsten 10Jahre noch 415.000€ übrig
    • 2024: Schenkungsfreibetrag 415.000€ - Schenkung von 40.000€ - bleiben für die nächsten 8Jahre noch 375.000€, dann für weitere 2Jahre wieder 460.000€ (wegen Ablauf der 10Jahre von 2022)
    • 2032: Schenkungsfreibetrag 460.000€
    • 2034: Schenkungsfreibetrag 500.000€


    So mal grob zum Verständnis - Achtung: die Stichtage der Schenkung beachten, im Beispiel habe ich nur die grob in Jahre das Ganze aufgezeigt.

    Hallo Karle


    Ist es korrekt, dass immer nur eine Absicherung von 1400 € bzw. 1500 € möglich ist?

    Vielleicht ist das bei der SI so, aber bei anderen Versicherern ist eine höhere Absicherungssumme möglich. Auch die Laufzeit nur bis zum 40. Lebensjahr ist Quark.


    Meine Empfhelung:

    Löse dich von dem Verkäufer der Signal Iduna und kontaktiere echte Experten auf dem Thema BU/DU. Auch hier kann ich mich nur wiederholen und vier Namen nennen: Finanzberatung Bierl, Guido Lehberg, Torsten Breitag und Sven Hennig.

    Vorab: kontaktiere nicht alle vier zugleich und stell bei allen Anfragen. Bei jedem einzelnen bist du sehr gut aufgehoben und es bringt nichts, wie auf einem Basar Preise zu vergleichen - denn diese sind bei allen gleich. Dazu und auch generell kannst/solltest du auch deren Blogs durchstöbern und lernen. :)

    Ich persönlich würde mich auch vorrangig um eine Schüler-BU bemühen und dann je nach Lage ergänzend eine bessere UV als die der Württembergischen suchen (wenn es im Fall deines Sohnes Sinn macht; achte beim Vergleich hier explizit auf die Versicherungssumme, Progression, Gliedertaxe und die sogenannte Mitwirkung).


    Ergänzend zu der Empfehlung von tom70794, einen Spezialmakler aufzusuchen, kann ich folgende vier Kontakte empfehlen:

    - Finanzberatung Bierl

    - Guido Lehberg

    - Torsten Breitag

    - Sven Hennig


    Dazu ein paar Links zum nachstöbern:

    - Schüler-BU Vergleich [Bierl]

    - Schüler-BU - aus dem Nähkästchen geplaudert [Bierl]

    - Braucht ein Schüler eine BU ? [der BU-Profi / Guido Lehberg]

    Die obigen Beispielrechnungen sind nur Annahmen mit optimalen Konditionen und Kreditwürdigkeit deinerseits.

    Einfach mal mit den Konditionen rumspielen - 1,5%, 2%, 3%, 4% Zinsen p.a. 200k€ oder 300k€ Kreditsumme..

    Und dann v.a. auf die Tilgungszeit achten. Da wird einem übel, wie lange man dann braucht bei den höheren Kreditsummen und Zinsen...

    Und warum so kompliziert? Naja, weil ich dachte, ich käme damit günstiger weg, da ich nicht gleich zu Beginn Zinsen auf die Gesamtsumme zahlen müsste, sondern nur auf die langsam steigende Kreditsumme.

    Wenn ich hier keinen Denkfehler habe, dann ist in der Aussage oben auf jeden Fall ein großer drin.


    Bei der sofortigen Aufnahme der vollen Schuldsumme und Auszahlung an deinen Bruder in voller Höhe, kannst du sofort anfangen deine Schulden bei der Bank abzubezahlen.

    Wenn du aber jeden Monat deine Schuld bei der Bank um 1.000€ erhöhst und erst nach der Tilgung deiner Schuld bei deinem Bruder mit der Tilgung des Bankenkredits anfängst, brauchst du ja doppelt so lange. Und die Bank will natürlich auch Zinsen währenddessen du deinen Bruder mtl. auszahlst. Während des Zeitraums der Auszahlung deines Bruders häufst du Schuldzinsen bei der Bank an. Jeden Monat ein bisschen mehr. Bis i-wann du die 120k Schulden voll hast. Und dann zahlst du Zinsen für die vollen 120k€ Schulden, bis du diese wieder abbezahlt hast. Also hast du mehr als "nur" die Schuldzinsen der sofort 120k€ Bankschulden bei Einmalauszahlung an deinen Bruder.


    Bleiben wir beim Beispiel von 240k€ Hauswert.


    a) komplette Summe an deinen Bruder auszahlen

    120k€ Kredti bei bspw. 1% Schuldzinsen und einer Tildungsrate von 1000€ mtl.

    Zum Tilgen brauchst du 10,54Jahre und muss 6485,40€ Zinsen zahlen

    Link zur Berechnung: https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=mmwl8jjcod


    b) Schulden beim Bruder abstottern, dann bei der Bank

    Gleiche Konditionen, aber erst jeden Monat 1000€ an deinen Bruder aus dem Kredit auszahlen und damit jeden Monat die Kreditsumme erhöhen. Dann ist dein Bruder schließlich ausgezahlt und du musst jetzt erst anfangen die 120k€ bei der Bank abzubezahlen - mit Zinsen.

    In der ersten Phase, der mtl. Auszahlung deines Bruders, häufst du 6226,59€ Schulden bei der Bank an.

    Link zur Berrechnung: https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=jzvz5a7n9j

    Und erst jetzt startet die Tilgung bei der Bank. Mit der selben Berechnung wie oben und der selben Zinsschuldhöhe - zusätzlich.

    Summa summarum zahlst du erst 6226,59€ und dann noch weitere 6485,40€, also insgesamt 12.711,99€ an Zinsen. Und du brauchst nicht nur 10 Jahre, sondern 20,54 Jahre.

    Die Bank ist ja nicht so uneigennützig und schenkt dir die Schuldzinsen, während du die vollen 120k€ anhäufst..

    Ich finde die Antwort von Panda auch gut und möchte ergänzen/ausschmücken (ohne Anspuch auf Vollständigkeit!) :


    1. Haushaltskosten
      • Mietvertrag (viele Schüler wird es früher oder später aus dem Elternhaus ziehen und eine Wohnung anmieten, anstatt selbst ein Haus zu kaufen/bauen)
        • wie sieht ein solcher aus und welche Rechte und Pflichten ergeben sich daraus
        • vor allem in Bezug auf Schönheitsreparaturen und muss ich bei Einzug/Auszug "renovieren" oder nicht ?)
        • jährliche Nebenkostenabrechnungen
      • Stromvertrag (ggf. Heizung, wenn nicht "warm" angemietet)
        • Unterschied & Zusammenspiel von Grund- & Arbeitspreis
        • Bonuszahlungen
      • Hausratversicherung
        • welche Bestandteile sind wichtig, welche vernachlässigbar (Bsp: Elementar, Glas, Fahrrad, etc.)
      • Lebensunterhalt
        • Essen & Getränke einkaufen; wie viel brauche ich pro Monat dafür ? koche ich selber oder wie oft kann ich es mir leisten Essen zu gehen ?
      • Steuererklärung
        • ab wann ist diese Pflicht (Bsp.: Selbstständig, Kurzarbeitergeld, Sozialleistungen, Ehegattensplitting)
        • wann macht diese Sinn (bspw. in der Erst-/Zweitausbildung ? Bsp:. Studienkosten für einen Bachelor kann ich nur absetzen, wenn ich vorher eine "klassiche" Ausbildung abgeschlossen habe, sonst erst die Studienkosten für ein Masterstudium)
      • generell am Anfang ein Haushaltsbuch führen, damit man als unerfahrener Jugendlicher/junger Erwachsener mal ein Gefühl für Geld bekommt und was es bedeutet wie viel etwas kostet (hier kann es auch interessant sein, seinen Stundenlohn bspw. in der Ausbildung und nachher im Berufsleben mal vor Augen zu halten: wie lange muss ich für einen 1000€-Urlaub sparen ? ACHTUNG: Bruttolohn, Nettolohn und Netto nach allen Abzügen wie Miete, Versicherung und Lebenshaltung)
      • Spritkosten vs. Bus-/Bahnticket vs. Fahrradfahren
      • was kostet ein Handy und Mobilfunkvertrag
    2. Risikoabsicherung
      • Privathaftpflicht als Minimum
      • Berufsunfähigkeitsversicherung
        • hier kann/sollte man sich schon als Schüler Gedanken machen, wenn die Eltern es nicht schon getan haben, denn je nach Berufswahl ist eine ordentliche BU in der Ausbildung/im gewählten Beruf zu teuer (Handwerk & Pflege sind leider traurige Beispiele, während dessen im Vergleich risikoärmere & hochbezahlte Berufe wie Ingenieur/Arzt "lächerlich" günstig wirken); Schüler-BUs sind günstiger und man ist meistens noch topfit ohne "Wehwehchen".
        • selbstständige BU vs. kombinierte BU mit Rentenversicherung (letzteres ist m.E. zu 98% nicht zu empfehlen)
      • (Hausratversicherung)
      • KFZ-Versicherung (Haftpflich/Teilkasko/Vollkasko; Schadenfreiheitsklassen)
      • Krankenversicherung (als Schüler/Student bis & ab 25 Jahre; als Azubi; als Arbeitnehmer; als Selbstständiger; als Arbeitsloser) (gesetzlich vs. privat versichert; Beitragsbemessungsgrenze & Jahresentgeltgrenze)
      • gesetzl. Rentenversicherung (Beitragsbemessungsgrenze; wie viel € entspricht Rentenpunkt; Kaufkraftverlust/Inflation - heute vs. in 30-40Jahren)
      • (private Rentenversicherung) siehe Punkt 3
    3. Vermögensaufbau
      • Girokonto, Sparkonto, Festgeldkonto, Bausparvertrag, Depot (was ist sinnvoll, was brauche ich für was ?)
      • Sparziele & Sparquote festlegen und auf die Konten verteilen (siehe Youtube-Videos von Saidi/Finanztip)
        • laufende Kosten über Girokonto abdecken
        • Notgroschen
        • Vermögensaufbau (Börse und hauptsächlich ETFs (Einzelaktien sind erstmal nachrangig und sollten nur bei stark ausgeprägtem Interesse und eingebrachten Zeitaufwand ein Thema spielen)
      • ggf. bei Wunsch nach dem eigenen Haus (oder der eigenen Wohnung): Bausparvertrag oder Sparkonto ?
      • Schulden vermeiden bzw. gibt es "gute" Schulden ?
        • hier spreche ich mal aus meiner persönlichen Erfahrung: ich habe nie Konsum-Schulden aufgebaut und alles andere - was ich nicht aus eigenen Mitteln nicht sofort hab kaufen können - habe ich auch nicht gekauft. Meine laufenden Kosten im Bachelorstudium konnte ich stemmen, weil es ein duales Studium war. Mein Masterstudium war jedoch Vollzeit und ich habe mich entschieden, mich voll darauf zu konzentrieren, ohne einen Nebenjob auszuüben. Leider konnte ich nicht auf finanzielle Hilfe meiner Eltern/Familie zurückgreifen und habe einen Studienkredit aufgenommen. Jetzt habe ich einen sehr gut bezahlten Job mit >70k€ Brutto und zahle jeden Monat 500€ von den 46k€ Studienkredit ab. Das dauert und schmerzt/ärgert mich schon etwas. Aber ich bin glücklich, NUR DIESE Art von Schulden zu haben, weil ich damit in mich, meine Bildung und meine Zukunft investiert habe. Wenn ich mir überlege, ich müsste diese Summe bspw. für ein Auto, dass in 5 Jahren schon wieder alt und langweilig/normal geworden ist, weil man sich schnell an solche Sachen & einen Standard gewöhnt.... Worüber ich mich auch ärgere: ich habe mich leider nicht um ein Stipendium gekümmert. Nicht nur "reiche Elite-Studenten" bekommen eins - auch gute und durchschnittliche Studenten. Vorteilhaft und tlw. ausschlaggebend kann hier auch ein Ehrenamt bei der Feuerwehr, DRK etc. sein. Stipendien gibt's auch für Ausbildungen ! Man muss sich nur drum kümmern und darf nicht faul sein.

    So viel von meiner Seite. Mich beschleicht das Gefühl, etwas vergessen zu haben - also her mit euren Ergänzungen.


    Und viel Erfolg, Annabel. Das ist vor allem für euch Vortragenden ein gutes Thema, weil ihr damit am Meisten lernt und euch auf euer eigenständiges, unabhängiges Leben vorbereitet. Ich hoffe, dass es euch auch Spaß macht, dann fällt das meist trockene Thema einem sofort einfacher. :)

    Ich bin auch bei smartbroker und hatte bisher den Xtracker MSCI World 1C mit ISIN: IE00BJ0KDQ92 bespart.

    Wegen der genannten Änderung bin ich auf den Amundi MSCI World mit ISIN: LU1681043599 gewechselt. Gütlig ab 01.01.2022. Da ich mehrere Depots bei TR, flatex, sb und sc habe, steht auch noch die Überlegung an den Broker hierfür zu wechseln..

    Außerdem noch zu nennen und wärmstens zu empfehlen:

    Torsten Breitag

    Guido Lehberg

    Finanzberatug Bierl

    Sven Hennig


    Die ersten zwei sind Koryphäen in Deutschland zum Thema BU, die Bierls sind im täglichen Austausch mit Torsten Breitag. Diese drei veranstalten auch regelmäßig das sogenannte BU-Forum, wo auch die Versicherer selber teilnehmen. Teilweise "schreiben" diese auch an den Versicherungsbedingungen mit - bzw. werden von den Versicherern gefragt, wie sie die AVBs verbessern können. Außerdem werden die anonymen Risikovoranfragen nicht einfach pauschal an die Gesellschaften geschickt sondern sondieren auf Grund den AVBs und deiner Gesundheitshistorie sinnvoll aus. Plus die RiVos werden nicht an eine Software gesendet (bspw. bei der ansonst guten AL nur noch Software zur Einschätzung; die AL ist auch nicht mehr DER VR schlechthin wie vor 5-10Jahren - er wurde eingeholt; außerdem gibt es nicht DEN einen passenden VR für jeden ;) ), sondern zu echten Menschen - entsprechend belastbar sind die Risikobewertungen dann auch.


    Falls du selber auch stärker in die Thematik einsteigen magst und die Hintergründe besser kennen zu lernen, lies dir die Blogs der o.g. Personen an. Lesen und VERSTEHEN heißt die Devise. ;) Zusätzlich gibt's noch diesen alten und trotzdem weiterhin gültigen Leitfaden von Torsten Breitag & Matthew Pyor aus dem Wertpapier-Forum:

    https://web.archive.org/web/20…cherung-tipps-und-tricks/


    Diese Personengruppe findest du aber nicht den Finanztip-Empfehlungen, dafür gibt's tlw. & u.a. aber auch Gründe auf deren Seite. Mehr Kenntnisse und Praxiserfahrung als diese hat keiner zum Thema BU. Im Leistungsfall sieht es wieder anders aus, aber das betonen alle der oben genannten und verweisen u.a. auf Angela Baumeister. Oder auch Stephan Kaiser/BU-Expertenservice.

    Ein Grund der Beitragserhöhung ist der gesetzlich vorgeschriebene, jedoch befristete "Corona-Zuschlag" für 2022 und auch nur für den Pflegeanteil. Siehe folgendes Video mit Erklärung:

    https://www.youtube.com/watch?v=dwh9tHzJRdE


    Was ist denn als Grund in dem BAP-Schreiben angegeben ?


    Eine Relationsangabe wie 13% ist ohne absolute Beiträge nicht sehr aussagekräftig. Man muss immer die Leistungsstärke der PKV betrachten und auch die absoluten Beiträge. Und nicht zu vergessen: einfach mal mit den aktuellen GKV Werten vergleichen und nicht den bei Abschluss gültigen. Viele sind dann überrascht.

    Das alles ist neutral gemeint und soll nicht wertend sein.


    Wenn ich grob mit einfachem Dreisatz überschlage und die 70€ Mehrbeitrag als Gesamterhöhung annehme, dann liegt dein Gesamtbeitrag für die PKV bei 538,46€. Herzlichen Glückwunsch, damit spart man monatlich 72,85€ gegenüber der GKV.


    Wenn ich im Internet nach Beitragserhöhung BBKK suche, dann finde ich ganz oben in der Ergebnisliste folgenden Link, der bis über 30% Beitragserhöhungen angibt:

    https://www.hcconsultingag.de/…enkrankenkasse-bbkk-2022/

    Lustig, ein waschechter Forentroll. :thumbsup:

    Fakten verlangen, aber selber keine wirklichen liefern und nur mit Halbwahrheiten am sticheln.

    Die Zeitungsartikel sind auch nur Meinungen mit unvollständigen Wahrheiten - nur halt von anderen & die du nur wiederholst.


    Fakten gegen die Meinungen der Autoren:


    - es wird mit vermeintlichen Minderleistungen der PKV zur GKV erzählt - ist halt so, wenn man sich nicht richtig informiert und nur auf den Beitrag schaut - Leistung kostet. ÜBERALL!

    Wenn ich etwas für den Rest meines Lebens (auf die bisherigen "Schlupflöcher" sollte man nicht bauen - das sagt einem auch ein halbwegs seriöser Makler) entscheiden will/muss, verlasse ich mich nicht auf einen Keksevergleich von Franke&Bomberg etc. (mMn. tlw. unseriös, weil oberflächlich und oft nicht die richtige Bedeutung des Kleingedruckten wiedergeben wird) oder Meinungen anderer (Zeitungsartikel, Kneipentischrunden, Makler). Ich MUSS mich selber einlesen (in die AVB) und VERSTEHEN. Ich kann hier nicht die Last der Entscheidung auf die Schultern anderer laden oder wie mit 12 Jahren widerrechtlich die AGB von Facebook und Co. bei Accounteröffnung akzeptieren.


    - es wird von stetig steigenden Beiträgen in der bösen PKV erzählt: als Gutverdiener über BBG KV steigen für mich auch jährlich die Beiträge, nur redet darüber keiner. Aber das müsste man, um fair zu bleiben. Und auch entsprechend transparent zeigen und vergleichen. (Ausnahme wie nächstes Jahr, in dem die BBG fallen; habe jetzt nicht recherchiert - ist das das erste Mal oder ist das schonmal zuvor vorgekommen ? Klar: Interpolation der Vergangenheit in die Zukunft ist auch nur Glaskugel schauen, aber was anderes bleibt einem erstmal nicht übrig - über Sinn und Unsinn könnten wir einen eigenen Thread erstellen)


    - zu obigen Punkt: schleichende Verteuerung der GKV durch Leistungswegfall - wird auch nicht offen und transparent diskutiert. Und wie will man - außer den Beitrag einer entsprechenden Zusatzversicherung - den Wert dafür ermitteln und als Verteuerung der GKV klarstellen ? Die Gefahr besteht immer durch die Willkür der Politik - hat man in der PKV nicht, weil vertraglich festgehalten. fGKV-Beitrag plus alle Zusatzversicherung, die in Summe die Leistung einer richtig guten PKV abbilden, kosten mehr als PKV-Beiträge, auch im Alter. Man ist lediglich flexibler als eine PKV. Muss man halt abwägen. Wie gesagt, mit Sicherheit in die Zukunft schauen kann keiner. Wir können nur vom Jetzt und unserer Lebensplanung ausgehen. Wenn das Leben/Schicksal einem einen Strich durch die Rechnung machen will, kann auch die GKV mich nicht vorm endgültigen Untergang retten.


    - wenn beide Partner freiwillig versichert sind, dann muss man außerhalb der Mutterschutzfristen bei gleichzeitiger Elternzeit (auch wenn keine Einkünfte bestehen) trotzdem Beiträge für die GKV zahlen. Da ja vermehrt die Leute auf das Privatleben wert legen und "gemeinsam Eltern sein wollen", ist das auch ein Fallstrick - wissen nur sehr wenige. Bei unverheirateten frw. GKV muss der Partner, bei dem das Kind nicht mitversichert ist, für die Elternzeit auch Beiträge zahlen (bei Selbstständigkeit eines Partners & als fGKV grds. so). Dann kann ich doch auch gleich in die PKV mit besseren Leistungen wechseln. Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege - war für mich auch schwierig zu verstehen und möglichst korrekt wiederzugeben.



    Ich lehne mich mal zurück und besorg mir eine Tüte Popcorn.

    Jegliche Antwort hierdrauf macht es nur noch amüsanter.. weil keine Fakten als Gegenargument. Aber ich mag Überraschungen :*


    Sidefact: ich/wir verdienen über BBG KV, ich hatte auch schon Beratungstermine zur PKV, wir sind aber bisher in der GKV geblieben. Weil wir nur knapp über der BBG liegen und bei Kurzarbeit wie letztes Jahr drunter sind. MMn. muss man sich PKV auch dann noch durchgehend leisten können (nicht nur wollen) und kein Hopping zwischen PKV und Anwartschaft machen. Entweder richtig oder gar nicht. So ehrlich muss man sich selbst gegenüber schon sein. Sonst lasst es einfach. Egal was.

    Ich habe vor 1,5Jahren auch meinen KfW-Studienkredit über eine Umschuldung abgelöst und wie du es schreibst, die Zinsen von >=4% auf 1,99% gesenkt.

    Eine Vorfälligkeitsentscheidung gibt es m.W. für den Studienkredit nicht. - also ich hatte keine (Vertrag 2011 abgeschlossen).

    Hallo Herr Meyenberg,


    Sie stellen hier die Frage nach einer Berufshaftpflicht, aber im Titel steht Berufsunfähigkeitsversicherung. Dies sind zwei grundverschiedene Produkte - um welches bitten Sie nun nach mehr Informationen ?

    Zur Unterscheidung:


    Berufshaftpflicht: manche Berufe bergen hohe Risiken - die Versicherung übernimmt im Schadensfall (Beschädigung von fremden Eigentum oder Verletzung anderer Personen im Rahmen der eigenen Berufsausübung) die Kosten und schützt vor unberechtigten Forderungen; bei manchen Berufsgruppen ist eine solche Versicherung sogar vorgeschrieben.


    Berufsunfähigkeitsversicherung: ist eine Form der Invaliditätsabsicherung (eine weitere, aber andere ist die Unfallversicherung); sinnvoll für alle, die von ihrem Arbeitslohn leben, also kein Vermögen haben welches sie auf lange Sicht finanziell unabhängig macht, und das Risiko einer Berufsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall absichern wollen, weil die gesetzliche Erwebsminderungsrente meist nicht ausreicht um dann den bisher gewohnten Lebensstandard zu halten.



    Ich gehe aber davon aus, dass Ihre Frage auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzielt.

    Daher empfehle ich persönlich einen kompetenten und auf BU spezialisierten Versicherungsmakler zu kontaktieren.

    ---

    Antwort auf Ihre Frage: Denn eine pauschale bzw. auf ihr Anliegen gültige Aussage zu treffen ist hier so nicht möglich.

    ---

    Es muss vorher immer die komplette Gesundheitshistorie aufgearbeitet werden. Erst damit können die Antragsfragen der Versicherer rechtssicher beantwortet und eine Versicherbarkeit angefragt werden. Da das Thema sehr komplex ist, empfehle ich gerne folgenden Leitfaden vorher zu lesen und dann wie gesagt, sich an einen spezialisierten Makler zu wenden.

    https://web.archive.org/web/20…cherung-tipps-und-tricks/


    Auch wenn das keine kurze und einfache Antwort auf die Frage ist, hoffe ich, dass das schonmal weiterhilft. Bei Unklarheiten gerne nochmal melden.


    Gruß DeSa