Beiträge von justBfree

    Das sind ja keine Marionetten von uns, sondern echte Menschen mit einem eigenen Kopf.


    Lieber Herr Urbach,


    das Zitat ist von Finanztip nun einmal ausgewählt worden. Es ist nicht aus Versehen in den Newsletter gerutscht. Es hätten sich sicher zahlreiche andere Zitate veröffentlichen lassen, aber es ist dieses gewählt worden. Bewusst. Hinzu kommt, dass es inhaltlich zur Darstellung der in Rede stehenden Finanzthematik nichts beiträgt sondern einfach eine Gesinnung/Meinung zum Ausdruck bringt die jetzt mit dem Newsletter transportiert wird. Und die ist offenbar radikal und gegen rechtsstaatliches Handeln gerichtet - wie sonst sollten im juristischen Sinne die gewaltsamen Proteste einzuordnen sein denen das Wort mit einem solchen Zitat geredet wird.


    Und genau einer solchen radikalen Gesinnung wird in einem FINANZnewsletter eine Plattform geboten. Was hat es dort zu suchen? Dass es sich um ein Zitat handelt ändert gar nichts an dem von mir kritisierten Umstand. Dann könnten man ja auch zig andere Meinungen und gewaltverherrlichende Ansichten im Newsletter veröffentlichen und alle damit begründen, es seien nun mal Zitate. Ja und? Ist das ein indymedia-Newsletter oder Finanznewsletter? Wollt ihr Politik machen oder sachlich informieren? Wer solche Zitate, oder sagen wir ruhig allgemeiner "politische Meinungen", die inhaltlich nichts zum Thema beitragen, veröffentlicht, eine Plattform für die Darstellung solcher thematisch irrelevanter Inhalte bietet, der informiert eben NICHT neutral.


    Denken Sie das mal zu Ende. Sie veröffentlichen das AFD-Parteiprogramm als Zitat im Newsletter, erklären dann, dass es ja nicht Ihres sei, und dass es nun mal von Menschen mit eigenem Kopf kommt usw usf., und dass es ja nicht Ihre Haltung sei und deswegen als Zitat im Newsletter doch OK sein sollte. Ja, wenn Sie einen Politik-Newsletter machen wollen dann ist das ja auch OK. So viel und so wenig wie das AFD-Programm etwas in einem Finanznewsletter zu suchen hat, hat die radikale Einstellung des Studenten etwas in Ihrem Newsletter zu suchen - es sein denn Finanztip(Mitarbeiter) wollen gezielt genau eine solche Haltung hoffähig machen und unterstützen bzw. eine private Meinung mal eben "ganz unauffällig" mittransportieren.


    Mit bestem Gruß
    justBfree

    Liebe Finanztipler,


    im aktuellen Newsletter lese ich:


    "Aber es geht nicht nur um reine Kosten, sondern auch darum, wer das Geld kriegt. „Welcher Strom kommt woher?“, fragt Jana. „Nach dem, was am Hambacher Forst passiert ist, würde ich schon gerne eine Wahl treffen, die RWE nicht unterstützt.“ " (Zitat aus dem Newsletter)


    Was soll das werden? Haltungsjournalismus? Meinungslenkung? Betreutes Denken?
    Möchte mir die Redaktion sagen welchen Stromanbieter ich zu wählen habe bzw. welchen nicht?
    Oder möchten Sie einfach nur denjenigen eine Plattform bieten die militanten Waldbesetzern das Wort reden?Jenen, die auf das Faustrecht setzen, die einen Konzern diskreditieren wollen der sich ganz einfach an Recht und Gesetz gehalten hat - im Gegensatz zu denen die Polizei, Waldarbeiter und RWE-Angestellte attackiert haben statt sich einem demokratischen Diskurs zu stellen. Geben Sie doch gleich auch noch Wahlempfehlungen ab, es waren übrigens die Grünen die damals dem Rodungsbeschluss zugestimmt haben.


    Der Finanztip-Redaktion sollte klar sein, dass neutrale Berichterstattung und eine politische Agenda zu verfolgen bzw. zu unterstützen sich gegenseitig ausschließen. Sobald der Leser der Meinung sein muss, dass hier Anderes als neutrale Informationen transportiert werden kann er nicht mehr glauben, dass es hier rein sachlich in seiner Entscheidungsfindung unterstützt wird. Und damit hätte sich nach meiner Einschätzung Finanztip erledigt.


    Eine 6 von mir für Ihre politische Agitation in einem vermeintlich sachlichen Newsletter. Demnächst bitte eine Warnmeldung auf den Newsletter drucken wenn wieder mal politische Haltungen statt Sachinformationen transportiert werden. Dann ist wenigstens klar woran man bei Finanztip ist. Macht euch ehrlich oder unterlasst sowas.


    MfG

    Ich habe mich mit
    http://www.portfolio-performance.info/portfolio/
    angefreundet. Wenn man einmal den richtigen Importweg für ebase&Co gefunden hat, und die Kursversorgung für seine Fonds etc. eingepflegt hat, ist es sehr bequem zu handhaben. Es wird laufend weiterentwickelt von einem sehr engagierten Programmierer, und es gibt ein hilfreiches Forum zu dem Tool. Am Ende hat man natürlich mit Excel die größere Flexibilität, aber auch mehr Arbeit. Ging mir jedenfalls so.


    Ich hatte mit ebase übrigens noch einigen Mailverkehr. Was mich echt enttäuscht hat: ebase wollte mir für die Zukunft keine verbesserte Kundenkommunikation zusichern um solches Desaster zukünftig zu vermeiden. Da werben sie mit Verbesserungen für den Kunden und führen das Ganze ad absurdum durch solche unnötigen Aktionen.

    Das heißt aber wohl, dass die historischen Umsatzdetails verschwunden bleiben und lediglich GuV wieder vervollständigt werden soll. Das ist eine Unverschämtheit, ich war gerade dabei die Daten mit anderen Depotdaten zusammen in ein offline-Tool einzupflegen. Ohne die Transaktionshistorie ist das praktisch unmöglich. Ich habe gerade eine böse Mail an ebase geschrieben und die Wiederherstellung der Daten verlangt. Das Ganze ohne Vorwahrnung, ich hätte sonst ja die Daten rechtzeitig gesichert. Wäre sicher hilfreich wenn sich ggf. mehr Leute beschweren würden.

    Ich habe gerade festgestellt, dass ebase meine abrufbare Transaktionshistorie mal eben um ein paar Jahre gekürzt hat und ich nur noch bis 2014 zurückgehen kann. Entsprechend reduziert fällt das oben beschriebene Excel-Sheet aus. Das ist im höchsten Maße ärgerlich wenn man sein Depot langfristig im Auge behalten möchte! Ich werde mal eine Mail an ebase schicken und nachhören was der Quatsch soll.

    Also erst mal schaue ich wo es die günstigste Fondstranche gibt, im Idealfall eine institutionelle Tranche weil die i. d. R. die niederigsten laufenden Kosten für den jweiligen Fonds ausweisen. Kostensparen geht vor Kickback-Erstattung. Ansonsten steht das Finanzamt zwischen Kickbackerstattung und Wiederanlage und das ist aus Sicht der Anlegers kontraproduktiv.


    Dann prüfe ich mögliche Kickbackerstattungen und Kaufkosten. Mit Blick auf ebase, comdirect und DAB liegt hier regelmäßig die DAB über Fondsvermittler für meine Fonds auf dem ersten Platz mit Blick auf die Gesamtkosten.

    Ich habe bisher nur ein Depot, und das ist ebase. Da ich nur auf Fonds setze, habe ich lediglich beim Kauf von ETFs Kosten. Voraussetzung ist, man hat mindestens 25 000€ bei gemanagten Fonds im Bestand. Beim Kauf von gemanagten Fonds kaufe ich nur die, wo ich 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bekomme. Die Depotgebür übernimmt mein Fondsvermittler. In meinen ebase-Depot kann ich bis zu 99 Depotpositionen halten.
    Abgesehen von den zu vernachlässigten Kaufkosten und Verkaufskosten bei ETFs, spare ich zum Nulltarif.
    Gute Anlageerfolge


    Altsachse

    Was mich bei der ebase ärgert sind schlechte Wechselkurse, da werden für einen in US-Dollar notierenden Fonds rund 0.5% Zusatzkosten bei Kauf fällig. (Ich habe das nicht für ETFs geprüft, vermute aber keinen Unterschied). Die stecken im Umrechnungskurs. Der andere Punkt ist, dass ebase in erster Linie die teuren der aktiven Fondsklassen anbietet (also nicht teuer weil aktiv sondern die teuren Klassen der aktiven Fonds). Die sind dann zwar ohne AA kaufbar, aber sind eben teurer als die Fondsklassen (des gleichen Fonds) die beispielsweise über die DAB beziehbar sind. Die Renditeunterschiede können schnell 1% p.a. ausmachen. Da rechnet es sich schnell für 15€ bei der DAB über einen Fondsvermittler die günstigere Klasse zu kaufen. Wenn ebase dann mit Kickback-Erstattung, das kann nach meiner Erfahrung 0.3-1% p.a. mehr Rendite bringen.

    Ich denke, mit den 90 ETF, die man bei der Comdirect kostenlos im Sparplan kriegt, kann die ganz überwiegende Mehrzahl der "Normalsparer" - also die, die den Empfehlungen von Finanztip oder -test folgen - gut leben.

    Es ging konrekt um den MSCI USA den es nach Aussage des Mitdiskutanten scheinbar nicht kostenlos bei der comdirect gibt - obwohl sicher kein außergewöhnlicher Index. Also doch etwas mau die Auswahl. flatex bietet über 300 kostenlos besparbare ETFs an, ebase noch mehr, comdirect lediglich 45 (Warentest 6/16).

    Ich bin hier neu im Forum. Dass manche, wie zuletzt "justBfree", bei ihren Antworten schreiben, dass sie sich als mündiger Anleger nicht vorschreiben lassen müssen was sie kaufen bzw. nicht kaufen (bzw. irgendetwas verbieten), ist ein schlechter Stil. NIemand hat "justBfree" etwas vorgeschrieben. Was sollen solche Sätze überhaupt ? Anstatt einander zu helfen kommt mir das so vor, als ob man sein vermeintliches supertolles Wissen allen zeigen muss. Meinen Sie, die anderen können nichts ? Die denken vielleicht anders, vielleicht aber auch an Sachen, an die Sie nie denken würden. Ein bisschen mehr Respekt wäre hier angebracht.

    Wenn Sie ein Vebot von etwas fordern statt sich schlicht auf Ihre eigene Investitionsentscheidung zu beschränken, dann stellt das offensichtlich eine gewollte Bevormundung anderer Anleger dar. Ist Ihnen das wirlich nicht klar? Wie wäre es mit ein bisschen Respekt vor der Entscheidungsfreiheit anderer Anleger?


    In wie weit stellte Ihr faktenfrei argumentiertes Verbote in irgendeiner Form eine Hilfe für Anleger dar?
    Sie schüren schlicht Ängste vor vermeintlich immensen, unerkannten Gefahren in synth. ETFs. Und wenn man keine Ahnung hat wie die Dinge liegen, dann schreibt man das einfach und fragt nach, stellt die Dinge offen zur Diskussion, aber kommt nicht mit irgendwelchen Schauergeschichten um die Ecke. Sowas hilft einem Forum nicht. Sowas ist schlechter Stil. Hier geht es um sachdienliche Informationen. Hilfreich wären dagegen ein paar dargelegte Tatsachen etwa eben zur Risikohöhe gewesen. Freuen Sie sich doch, dass Sie jetzt mehr wissen als zuvor, und dass das Risiko offenbar eine andere Dimension hat als Sie wohl glaubten, oder jedenfalls suggeriert haben. Also wenn so eine Aufklärung für Sie nicht hilfreich ist, was soll dann hilfreich sein?

    Ja, ich habe auch schon mehrere Depots um von günstigeren Konditionen je nach Bank zu profitieren. Aber eigentlich wünsche ich mir "das perfekte Depot auf Lebenszeit" und das gibt es eben nicht. Und regelmäßige Wechsel sind mir zu kompliziert und aufwändig.


    So wie ich Strom und Gas nur bei je 100 Euro Einsparpotential wechseln würde, wären wohl 50 euro meine Preisbereitschaft für ein Depot. Darunter wechsel ich nicht, insbesondere da die Comdirect eben auch einen spitzen Service bietet.

    Wie gesagt, die Betrachtung der Kosten müsste schon den dadurch entgangenen Zins und Zinseszins berücksichtigen. Sie verlieren in Abhängigkeit Ihres regelmäßigen Anlagebetrags u. U. deutlich mehr als nur 50€. Bei z. B. 1000€ monatlicher Sparrate und angenommener Wertentwicklung von 6% p.a. verlieren Sie 1762€ innerhalb von 10 Jahren wenn Sie für 1.5% statt für 0.4% kaufen. Gegenüber 0% Kaufkosten verlieren Sie 2413€ usw. usw.


    Guter Service könnte ein Grund sein dort zu bleiben wo man ist. Ich kann allerdings, selber comdirect Kunde, nichts erkennen was ich nicht bei ebase oder flatex auch bekommen würde. Dazu waren, zumindest bis vor 3-4 Jahren, die comdirect Kaufabrechnungen die undurchsichtigsten die ich je in den Fingern hatte. Worin besteht für Sie der Service-Vorteil der comdirect?


    Nebenbei, "Wechseln " wie etwa bei einem Stromanbieter ist ja gar nicht zwingend erfoderlich. Man lässt einfach die Fonds und das Depot wie es ist und kauft halt zukünftig anderswo wenn man Geld sparen möchte. Ich habe 4 oder 5 Depots. Beizeiten habe ich Depotüberträge vorgenommen um die Dinge zusammenzuführen und es übersichtlicher zu gestalten. Kostet nichts und ist schnell erledigt. Wäre aber auch ohne Zusammenführung kein Problem gewesen. Es braucht nicht "das eine" Depot, aus meiner Sicht ist der Kostenvorteil wichtiger. Bequem mit nur einem Depot kostet u. U. deutlich mehr Geld, jeder wie er mag.


    Übrigens, z.B. ComStage MSCI USA TRN UCITS ETF (LU0392495700) bei onvista kostenlos im Sparplan. Gibts aber auch andere USA-ETFs.

    Günstige Alternativen zur comdirect sind ebase, flatex und onvista etc. Wobei diese jeweils verschiedene Bezugsmöglichkeiten anbieten (Börse, KAG, OTC) und man hier die verschiedenen Preise für die verschiedenen Wege beachten muss. Z.B. Sparplan bei ebase über KAG, also zum NAV, zuzüglich rund 0.4% Kaufkosten wäre eine Möglichkeit die auch für kleine Sparraten tauglich wäre weil keines Mindestgebühr anfällt. Onvista hat deutlich weniger Auswahl, dafür eine kostenlose Sparplanausführung (sagt Warentest 6/16, bin selber dort kein Kunde).

    Wenn Sie für 1.5% im Sparplan kaufen wollen dann tun Sie es. Ich persönlich weiß besseres mit meinem Geld anzufangen als es völlig unnötig einer Bank zu schenken. Das ist die "Standardrate" bei comd. sagen Sie. Ja ich weiß. Ja und? Das macht den Preis nicht besser. Deshalb kaufe ich auch nicht über diese Bank obwohl ich auch dort ein (leeres) Depot habe. Oder würden Sie mit der gleichen Argumentation auch einen Liter Milch zu 3 Euro von mir kaufen?


    Wieso Sie 1.5% Kaufkosten nicht teuer finden wo es doch problemlos und mit völlig gleicher Bankleistung für deutlich weniger als die Hälfte geht kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Aber die Bank muss (will) ja auch leben und sie lebt vom mangelnden Preisbewusstsein ihrer Kundschaft ganz gut vermute ich.


    Vielleicht rechnen Sie sich mal aus wie stark ihre Rendite über 20 bis 30 Jahre gemindert wird durch diese 1.5%. Und fragen sich wo denn dafür der Mehrwert geblieben ist im Vergleich zu einem Sparplan mit z.B. 0.4% Kaufkosten. Vielleicht finden Sie es dann teuer :-).

    Ich habe auch nochmal in den Bundesanzeiger als kleine Übung geschaut und sehe da auch alles "0,00" bei der Zeile: "Betrag der ausschüttungsgleichen Erträge".
    Ist also definitiv steuereinfach.

    Wie schon geschrieben wurde sieht die Welt ab 2018 anders aus, "steuereinfach" ist kein Auswahlkriterium mehr weil alles gleich "einfach" oder "kompliziert" sein wird bei der ETF-Besteuerung. Ich empfehle sich die aktuellen Beiträgen auf Finanztip dazu mal durchzulesen. Außerdem ändern ETFs ihre Methoden (auschüttend oder nicht, replizierend oder nicht) gerne mal.


    Kostenvorteile konnte ich bei V. nicht entdecken. Im Gegenteil, wie schon geschrieben wurde, schlechte Handelbarkeit, Spreads eher höher, geringere Größe und damit (noch) die "Gefahr" einer Fondsauflösung. Zudem halte ich es für irrelevant ob in den USA die Sachen gut laufen oder nicht, ich würde mich an die kaufmännischen Fakten halten und nicht ans "Branding". Dazu gehört, dass die TER nicht aussagekräftig ist weil längst nicht alle Kosten enthalten sind und somit ETFs mit hoher TER am Ende günstiger sein können als solche mit niedriger TER. Auch das findet man alles in den zahlreichen Finanztip-Artikeln zu ETFs beschrieben. Es lohnt sich daher erst noch etwas Zeit in die eigene Finanzausbildung zu stecken, oder wenn das nicht gewollt ist, schlicht den MSCI-Word eines in D etablierten Emittenten (dbx, iShares, comstage) zu kaufen um unnötige und womöglich kostspielige Fehler zu vermeiden.

    Was in dem Buch steht finden Sie völlig kostenlos auf den Finanztip-Seiten und in höchster Detailtiefe im https://www.wertpapier-forum.de/. Frage den Autoverkäufer nicht, ob Du ein Auto brauchst... (der Vergleich hinkt natürlich, der Finanzwesir verkauft keine ETFs, aber seine Linie ist ganz klar und das Antwortspektrum daher auch.)



    als Sparplan. Das hatte ich aber bereits gesagt. Darum auch ein Thesaurier. Vermutlich über comdirect, da ich dort schon mein Konto habe und das Depot kostenlos dabei ist. Kosten belaufen sich da auf 1,5% pro Order. Manche werden ohne Ordergebühr angeboten

    1,5% Kaufkosten sind eine Katastrophe, soviel sollte klar sein. Alles über 0,4% ist zu teuer, und auch das geht noch deutlich günstiger. Wenn man plant sich mit der Marktrendite zufrieden zu geben sollte man auf der anderen Seite nicht solche Kosten akzeptieren.

    ...Viele Indizes werden synthetisch nachgebildet. Das heißt nichts anderes
    als künstlich. Schon hier müssten die Anleger skeptisch sein....


    Für mich steht fest: synthetische ETF´s gehören sich verboten. Lässt sich ein Index
    nicht physisch nachbilden, dann gibt es halt keine ETF´s hierfür.


    Wie ist Eure Meinung ??

    Und wenn Sie keine (synthetische) Cola mögen dann wollen Sie die auch verbieten? Und weil Kuststoff synthetisch ist, ist der auch zu verteufeln? Aber (natürliche) Gammastrahlung finden Sie gut und hätten gerne mehr davon? Und weil das in irgendeiner Zeitschrift steht ist das natürlich auch alles zu glauben? Ihre Argumentation ist völlig faktenfrei. Meine überspitzten Beispiele zeigen wir absurd eine "Synthetisch"-"Natürlich"-Argumentation am völlig künstlich geschaffenen Finanzmarkt ist.


    Wenn wir heute anfangen alles das zu verbieten was einzelne Mitbürger nicht mögen, dann leben wir morgen in einem Land in dem die Freiheit und Eigenverantwortlichkeit abgeschafft wurden. Ist Ihnen klar welche Bevormundung anderer Anleger Sie hier auf Basis von Halbwissen fordern?!


    Wenn Sie keine synth. ETFs wollen, dann kaufen Sie eben keine. Aber kommen Sie doch nicht auf die Idee mir als mündigen Anleger durch Verbote vorschreiben zu wollen was ich zu kaufen habe. Diese ständigen regulatorischen staatlichen Eingriffe in marktwirtschaftliche Prozesse zeigen doch gerade am Beispiel der Eurokrise wohin es führt wenn Chancen und Risiken nicht durch den Markt geregelt werden, sondern durch die Politik. Deshalb bürgt Deutschland jetzt mit über 100 Milliarden für Griechenland, statt die Sache einfach durch den Markt regeln zu lassen. Und so ist das auch mit den Anlageprodukten. Der hoffentlich informierte Anleger wird abwägen und dann dieses oder jenes Produkt kaufen, und wenn tatsächlich die Mehrheit keine synth. ETFs mehr haben möchte, dann werden diese vom Markt verschwinden. Ganz ohne Nanny-Staat der wieder mal dem Bürger sagen möchte was er zu tun und zu lassen hat.


    Fakt ist, dass das Kontrahenten-Risiko laut UCITS-Richtlinien für synth. ETFs auf 10 Prozent des Netto-Inventarwertes beschränkt ist. Und dieses Risiko ist nicht nur abgesichert sondern in der Regel übersichert. Klar besteht ein Restrisiko, aber was sind die Alternativen...ein voll replizierender Fonds nutzt in der Regel die Wertpapierleihe um etwas mehr für den Anleger rauszuholen, auch das ist ein Risiko, vielleicht sogar das Größere. Dann müssten Sie schon einen Fonds suchen der weder synthetisch ist noch Wertpapierleihe durchführt. Gibt's auch, düften aber wenige sein, und dürften teuer sein.


    Dafür bieten synth. ETFs und voll rep. ETFs mit Wertpapierleihe Kostenvorteile. Es ist wie immer, Rendite kommt von Risiko. Wollen Sie mehr Rendite müssen Sie mehr Risiko eingehen. Oder Sie lassen es eben.

    Die Angabe von FT, dass 0.8% für Tagesgeld bei der Rabo direct nur für Neukunden gelten würden ist falsch. Auch Bestandskunden können für neu angelegte Gelder profitieren. Sehr löbliche, kundenfreundliche Strategie. Leider ist deren PIN-Verfahren zur Kontensicherung recht Nervtötend, ansonsten aber ist das Konto aktuell empfehlenswert.

    Wer den Beitrag im dortigen Forum sorgfältig list wird die formalen Fehler erkennen. Ich werde jetzt nicht anfangen zu erklären, dass die Farben im Diagramm vertauscht bzw. die Beschriftung falsch sind etc. etc. Formale Fehler eben. Ich bin nicht der Korrekturleser für den Schreiber. Wer schreibt sollte das eben sorgfältig tun, sonst darf man das auch schlicht kritisieren wenn es nicht der Fall ist. Und die Freiheit habe ich mir genommen und werde ich mir auch weiterhin nehmen.


    Nein, wenn du den Artikel sorgfältig gelesen hättest, steht da ganz eindeutig, dass die Grafik den "besten" und den "schlechtesten" Wert zeigt. Interessant wäre hier aber tatsächlich eine Häufigkeitsverteilung.

    Tja, das "herausgegriffen" war vielleicht missverständlich. Das war nicht als aktive Auswahlmethode gemeint. Gemeint war schlicht, dass -11% (und ähnliche Werte) vermutlich ein extem seltener Fall ist.


    Eine einfache Google-Bildersuche fördert denn auch schnell die gewünschte umfangreichere Betrachtung der rollierenden 20-Jahres-Renditen zutage, und bestätigt meine Vermutung: Einzelfall.
    Auch mit nur einem Jahr Wartezeit hätte sie Sache für den Anleger schon wieder anders ausgesehen. Der Beitrag vermittelt durch das Weglassen relevanter Informationen ein unvollständiges Bild des Risikos. Ohnehin hat der Artikel aufgrund der beiden herausgegriffenen Exremfälle praktisch keine Aussagekraft. Was sollte man mit dieser Information anfangen ohne die zugehörigen Wahrscheinlichkeiten zu kennen? Das kann man jetzt als Nörgeln auffassen, oder schlicht als Tatsache sehen und den Forumsbeitrag in die Rundablage befördern und sich nach vollständigeren Informationen umsehen.


    Was hat ein von dir unterstelltes Bashing mit dem hauseigenen Produkt (von wem?) zu tun? Das Bankhaus Rott ist ein Pseudonym. Und die Entscheidung ob Einmalanlage oder Sparplan ist unabhängig vom gewählten Produkt. Die kann dann jeder wie er will mit dem Produkt seiner Wahl umsetzen.

    Der kurze Blick auf den Beitrag machte auf mich fälschlicherweise den Eindruck, dass er unmittelbar auf der Hompage des Fondsanbieters veröffentlicht worden wäre. Er stammt aber nur aus dem dort angeschlossenem Forum. Das erklärt wohl auch die schlechte Qualität.


    Mein Gedanke war folgender...ein aktiver Fondsmanager könnten durchaus für sich in Anspruch nehmen den Aktienmarktzyklen nicht derart ausgeliefert zu sein wie der (passive) ETF-Anleger der mit -11% nach 20 Jahren darstehen könnte. Und nur für den passsiven ETF-Anleger - wenn überhaupt - hat das gezeigte Diagramm eine Aussagekraft. Aktive Fonds könnten sonstwas erwitschaftet haben in dieser Zeit, das ist völlig offen. Von daher macht es selbstredend eine großen Unterschied ob ich in einen aktiven Fonds investiere oder eben in ETFs anspare und schlicht halte (und schlicht die Indexfahrt mitmache). Das gezeigte Diagramm könnte man also auch so verstehen: "Sieh an wo du nach 20 Jahren passiver ETF-Anlage landen kannst, also spar doch lieber in aktiven Fonds!". Das wiederum wäre wohl durchaus als Werbung für aktive Fonds zu vestehen gewesen - wenn der Beitrag denn auf der Hompage gestanden hätte bzw. vom Fondsmanagement publiziert worden wäre. Von wem der Beitrag geschrieben wurde ist in diese Betrachtung irrelevant.



    Die Idee war und ist hier, verschiedene Meinungen kund zu tun.

    Zudem stellt der Beitrag auch gar keine Meinung zum weiteren Martverlauf dar. Passt also auch gar nicht zum Thema in diesem Faden. Vielmehr vermittelt er schlicht einen falschen Eindruck vom Martkrisiko. Und das ist Kern meiner wohlbegründeten Kritik die ich aufrecht halte.

    Es ist alles gut und in guten Händen. Etwas mehr Vertrauen wäre angebracht, anstatt Politik, Wirtschaft und Wissenschaft pauschal und unüberlegt "abzuwatschen". Die Bundesregierung handelt hier Verantwortungsvoll und mit Weitblick. Sie setzt lediglich das um, was eine Expertenkommission als Notwendigkeit und als Fahrplan der Energiewende erarbeitet hat.

    Aja. Das ist Ihre Meinung, mehr aber auch nicht. Expertenkommissionen...soso. Na dann wird ja sicher alles richtig sein, oder?


    Dem kann man praktisch unzählige Publikationen von anderen Experten entgegenhalten die ein ganz anderes Bild der Lage vermitteln. Ein paar allgemeinverständliche, krititsche Betrachtungen sind diese hier


    http://www.achgut.com/artikel/…ie_weit_traegt_der_glaube
    http://www.achgut.com/artikel/…et_die_nachhaltige_moehre
    http://www.achgut.com/artikel/…uetlich_beim_kerzenschein
    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/energiebilanz-2016/
    https://www.welt.de/wirtschaft…n-Desaster-zu-werden.html


    Es braucht langfristig eine Veränderung der Energienutzung und -erzeugung, ja. Aber wie diese gestaltet wird ist ebenso wichtig. Und dafür gibt's von mir keine guten Noten. "Vertrauen" in die Bundesregierung...ich lach mich schlapp. Was die "Wissenschaft" empfiehlt wird in der Regel doch gar nicht umgesetzt, nicht im Energiebereich, nicht in der Wirtschaftspolitik (Euroeinführung), nicht im Gesundheitssektor. Es sind ganz andere, oftmals schlicht ideologische Interessen die den Gang der Dinge bestimmten. Ich plädiere für etwas weniger Naiviät und sehr wohl für eine kritische Betrachtung der Sachlage.

    Im Mittel geht’s uns mittelprächtig

    Interessant, auch wenn der Artikel vor formalen Fehlern nur so strotzt. Interessant wäre eine statistische Einordnung der Gewinne über die rollierenden 20-Jahre-Perioden. Also: wie oft war welche Gewinnspanne per buy-and-hold zu erreichen. So hat man evt. einen womöglich extrem seltenen Einzelfall mit -11% herausgegriffen. Ein Schelm wer dahinter ein Bashing der buy-and-hold Strategie und somit indirekte Werbung für das hauseigene (aktive) Produkt vermuten würde...