Beiträge von justBfree

    noch was für die Skeptiker:


    Gold, Geld und Illusionen – Die Tragödie unseres Währungssystems


    http://www.mack-weise.de/pdf/S…hrungssystems_04.2016.pdf

    Auch aufschlussreich sich die Verläufe der von den Herren geführten Fonds M&W Capital und M&W Privat anzuschauen und deren Aussagen vor dem Hintergrund des bisher Erreichten zu bewerten. Vielleicht tritt das skizzierte Szenario (irgendwann) ein und dann wendet sich das Blatt für die Fonds. Bisher hätte man allerdings eine äußerst schwache Performance gehabt...


    http://www.mack-weise.de/m-w-capital/
    http://www.mack-weise.de/m-w-privat/

    ...dass deswegen in den nächsten Jahre aber Europa besser läuft als die USA ist auch nicht gesagt...würde man jedenfalls nicht unbedingt vermuten wenn man den Ausführungen hier


    Glauben schenkt. Aber vielleicht laufen ja die Emerg. Markets...schön, wenn man dann diversifiziert aufgestellt ist ;-)

    Hier mal ein Blick auf das Shiller-KGV, USA und der Rest der Welt ohne USA. Die Regression zum Mittelwert wird kommen, es ist wie immer nur die eine Frage: Wann?


    Weder heiß das, dass die USA zusammenbrechen, noch dass sie die die industrielle Führerschaft langfristig verlieren. Es ist schlicht völlig normal, dass über ein paar Jahre mal der eine und dann mal wieder der andere Markt besser läuft. Zuletzt liefen halt die USA besser.

    Die Buy-and-Hold-ETF-Franktion wird antworten: Market-Timing funktioniert nicht, und der Verlust, oder der geringere Gewinn, ist schon längst da wenn der Privatanleger merkt, dass der eine oder andere Fonds nicht (mehr) gut läuft.


    Rechtzeitig umschichten, klingt immer so gut. Klappt leider nicht unbedingt, ich vermute in der Mehrzahl der Fälle gar nicht. Sonst bräuchten wir ja alle einfach nur am Hoch verkaufen und am Tief wieder einsteigen und dazwischen einfach einen super aggresiven Long-only Fonds halten.


    Das Konzept des Buy-and-Hold mit Rebalancing ist halt ein Anderes. Und für einen "Anfänger" der sich gerade erst in die ganze Sache einarbeitet wie den Fragesteller, vermutlich eher geeignet als Market-Timing-Konzepte mit ungewissem Ausgang. Deshalb würde ich im konkreten Fall schlicht Diversifizieren, ohne Klumpen, und eher ETFs wählen. Und dann ist doch interessant wie sich ETFs langfristig wohl geschlagen hätten wenn man davon ausgehen mag, dass man als Anfänger ohnehin nicht den richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkt findet.


    So, was hilft das jetzt alles dem Fragesteller? Der ist inzwischen verschwunden ;-).

    Naja, meinetwegen, wenn es eine bewusste Entscheidung ist, dann ist das eben so.


    Allerdings könnte man auch erwarten, dass etwas, was schon so lange so gut lief wie die USA nicht ewig weiter so gut läuft. Das Shiller-KGV der USA beispielsweise ist bereits durch die Decke gegangen, sodass danach, im Vergleich zu Europa oder anderen Teilen der Welt, eher mit einer Underperformance der USA in den nächten Jahren zu rechnen wäre. Aber das ist letztlich genauso eine Spekulation wie die Übergewichtung der USA.


    Keinesfalls würde ich aber aus der Betrachtung einer 2-jährigen Historie heraus solche Entscheidungen treffen wenn es um ein Langfristdepot (>= 10 Jahre) geht.

    @taschenrechner, es gibt zahlreiche Fonds die den MSCI World langfristig geschlagen haben. Für die Zukunft heißt das nichts. Es bleibt zu überlegen warum es gerade ein Health Care Fonds sein soll. Warum kein Konsumgüter-Fonds?


    http://www.fondsweb.de/chartve…6234654-R320-BE0170242078


    Ich will sagen:
    Wenn einem selber nicht wirklich einfällt warum es ausgerechnet diese eine Branche und dieser eine Fonds sein soll, dann würde ich es sein lassen. Es braucht auf jeden Fall eine eigene, möglichst fundierte Meinung dazu. Ich würd's in jedem Fall auf eine kleine Beimischung (< 10%) in einem gut diversifizierten Gesamtdepot beschränken.


    Sofern es eine langfristige Anlage sein soll die wenig Arbeit macht, dann evt. auf einen entsprechenden ETF wechseln um das Manager-Risiko auszuschalten. Bei Wahl eines aktiven Fonds würde ich diesen regelmäßig mit einem Referenzindex und Konkurrenzprodukten benchmarken um die Quali des Fonds im Auge behalten zu könnnen.


    Außerdem würde ich die Entwicklung relativ zum MSCI-World im Auge behalten um ggf. umzuschichten wenn die Branche mal nicht mehr (deutlich) besser läuft.


    Fondskauf über die einen Bankmenschen der AA kassiert ist in jedem Fall zu vermeiden und i.d.R. sind die Fonds, wie oben schon geschrieben wurde, über entsprechende Quellen auch ohne AA zu bekommen. Je nach Vermittler auch noch mit Kickback-Erstattung. An dieser Schraube würde ich in jedem Fall drehen.

    Was ist denn der Sinn des "Daumen nach unten"? Aber prinzipiell stimmt es, es gibt auch bei Facebook einen Grund, warum man ihn nicht verfügbar macht...

    Aus meiner Sicht kann eine sinnvolle Verwendung nur darin bestehen Nutzer damit zu disziplinieren. Disziplin im Sinne von "sich an die üblichen Umgangsformen" zu halten. Wird der Daumen dazu "missbraucht" schlicht unliebsame Meinungen zu diskreditieren, dann läuft das doch dem Ziel des Forums insofern entgegen, als hier doch selbstverständlich auch gegensätzliche Meinungen im Austausch aufeinandertreffen (müssen). Das kann doch auch gar nicht anders gewollt sein. Dem muss man sich dann mit Argumenten entgegenstellen, aber nicht die Beiträge per Dislike als "schlecht" reklamieren. Insofern sehe ich durchaus einen Unterschied zur Verwendung des "Like", das ich durchaus auch als pure Meinungszustimmung Anwendung finden lassen würde.


    Das ist so ein bisschen wie in der derzeitigen politischen Diskussion. Angebliche Demokraten erschweren, wenn nicht gar verwehren, angeblichen Nichtdemokraten deren demokratisch legitimierten Rechte. Und pochen dabei aber darauf, dass sie selber ja Demokraten sind, die anderen seien das aber natürlich nicht und ein solches Verhalten damit legitimiert.


    Wo ist die Parallele: Die eingesetzten Mittel sind die falschen Mittel. Unliebsamen Meinungen kann man in argumentativer Weise entgegentreten. Unliebsame Meinungen mit anderen Werkzeugen zu bekämpfen diskreditiert letztlich nur diejenigen die solche einsetzen und entlarvt das eigene Fehlverhalten bei der Wahl der Mittel, wobei ein solches Fehlverhalten aber natürlich nur bei den Gegnern verortet wird.


    Im Forum findet das jetzt im Kleinen statt indem unliebsamen Meinungen nicht argumentativ sondern mit "Abwertung" entgegengetreten wird. Jeder Vergleich hinkt...ging mir aber gerade so durch den Kopf.

    Kindergarten?!


    Wem was nicht passt der sollte es doch einfach ignorieren.


    Unliebsame Meinungen mit einem Daumen nach unten zu kennzeichnen war vermutlich nicht die Intention dieses Features...

    Hallo an alle,
    nun stelle ich mal eine Frage, die mich schon länger umtreibt. Macht es Sinn mehr als die 2.100€ in einen Riester-Vertrag einzuzahlen? Ist dies der Maximalbetrag für Einzahlungen, oder muss ich dennoch die 4%-Regelung beachten? Vielen Dank

    Die Aspekte sind dermaßen vielschichtig, dass man eine so pauschal gestellte Frage gar nicht vernünftig beantworten kann.


    Was für ein Vertrag? Wie lange bis zur Rente? Wie ist die Fördersituation? Soll die Anlage Hartz-sicher sein? Wie groß ist die Steuerersparnis? Will ich evt. noch ein Haus kaufen? Habe ich Krankheiten die womöglich darauf hindeuten, dass ich angesichts der derzeitigen Sterbetafeln bei einer Riester-Verrentung meine Einzahlsumme womöglich gar nicht mehr zu Gesicht bekomme? Wie wichtig ist mir meine persönliche finanzielle Wahlfreiheit? Verbringe ich meinen Lebensabend in Deutschland? Was wäre die Anlagealternative? Welche Eigeninitiative zur Geldanlage traue ich mir denn zu? Wie sehen die übrigen Vermögenswerte aus? etc. etc.


    Hier gibt es viele Aspekte die über reine Renditebetrachtungen hinausgehen, u. a. weil Riestersparer in ihren Möglichkeiten auf das Kapitel zuzugreifen ja stark eingeschränkt werden. Und selbst Renditebetrachtungen wären ja mit großen Unsicherheiten verbunden. Wer weiß wie die Aktienmärkte in den nächsten Jahren gegenüber den Rentenmärkten laufen? Niemand - Fachmann hin oder her :-). Es bleibt nur persönliche Prioritäten abzuklopfen und mit Blick auf diese die verschiedenen Möglichkeiten zu vergleichen und dann ggf. gezielt bezüglich einzelner Aspekte Fragen zu stellen. Das macht alles Arbeit.


    Die gestellte Frage ("loht sich das") lässt sich so nicht seriös beantworten. :-)

    Danke für die Info, tatsächlich war mir dieser winzige Button noch nie aufgefallen. Keine Ahnung wie lange es diesen schon gibt.


    Entsprechende Infos auch für länger zurückliegende Jahre erhält man auch wenn der entsprechende Fonds aus dem Depotbestand angeklickt wird, im oben dann erscheinenden Drop-Down-Menü "Steuerliche Daten" aufrufen. Das gewünschte Jahr auswählen. Die Werte müssen aber noch mit dem jeweiligen Depotbestand multipliziert werden, insofern ist der andere Weg komfortabler, aber eben nur für die letzte Ausschüttung vorhanden.


    Wünschenswert wäre diese vom Fondsbestand abhängigen Infos auch für länger zurückliegende Jahre unmittelbar zu erhalten statt erst rumrechnen zu müssen. Leider ist ebase hier ein Dinosaurier und stellt nicht mal entsprechende Infos in den Posteingang. Ganz anders z. B. die (ehemalige) DAB, die zumindest postalisch einwandfreie Infos zur Verfügung stellt.

    Einfach mal nach oben scrollen...und schon finden sich Antworten.

    Stellt sich natürlich die Frage, wie sinnvoll ein stetiger Wechsel von Sparkonten ist. Wenn ich also meine 10.000 Euro von der Bank x mit 0,6 Prozent zur PSD gebe, dann verdiene ich 40 Euro mehr Zinsen im Jahr. Nach Steuern rund 30 Euro. Dafür muss ich zur Post wegen der Identitätsprüfung. Wem langweilig ist und wer sonst nichts zu tun hat, kann das natürlich einmal im Quartal machen. Effizient ist das wohl kaum. Wenn ich die Stunde arbeite, die ich zur Post brauche und dort rumstehe bis ich dran komm, dann habe ich die 30 Euro auch fast schon verdient. Und bin danach nicht genervt von den topmotivierten, soll heißen meist unfreundlichen Postmitarbeitern.

    Es sei erwähnt, dass die Bank auch Video-Ident anbietet. Sofern WebCam vorhanden erledigt sich damit der Weg zur Post und das Nutzen/Aufwand-Verhältnis verbesert sich. Trotzdem, durch die Beschränkung auf 10.000€ wenig interessant finde auch ich - jedenfalls für den Kunden.