Beiträge von justBfree

    Noch ein aktueller Erfahrungsnachtrag...
    ...neues, ganz selbstloses flatexangebot: Man kann sein zum Depot gehörendes Verrechnungskonto neuerdings überziehen. Für aktuell 3,9% p.a.


    Vor kurzem hatte ich einen ETF verkauft, es braucht wohl ein paar Tage bis das Geld dafür endgültig gutgeschrieben war. Dazu findet man bei flatex folgenden Hinweis:


    "Wichtiger Hinweis zum Saldo: Der angegebene Kontosaldo berücksichtigt nicht die Wertstellung der Buchungen. Dies bedeutet, dass der genannte Betrag nicht dem tatsächlichen zur Verfügung stehenden Guthaben entsprechen muss. Somit können bei Verfügungen möglicherweise Zinsen für die Inanspruchnahme einer eingeräumten oder geduldeten Kontoüberziehung anfallen."


    Nun, das hatte ich wohl nicht beachtet, und im Glauben mein Konto wird ausschließlich auf Guthabenbasis geführt den angezeigten Saldo abgebucht. Daraufhin hat mir flatex mit einem Zinssatz von 7,9% für den Betragsanteil der oberhalb der eingeführten Kreditlinie liegt in die Tasche gegriffen - bis das Geld aus dem Verkauf des ETF dann tatsächlich gutgeschrieben wurde. Aus meiner Sicht hätte das nicht sein dürfen, ich habe keinem Kredit zugestimmt und will auch keinen haben. flatex hätte aus meiner Sicht schlicht die Abbuchung verweigern müssen. Aber ne, man wollte ja noch ein paar € verdienen...


    Ich habe dem jetzt widersprochen und bin gespannt was flatex draus macht. Kleinbetrag, aber das Vorgehen als solches ärgert mich. Sofern möglich werde ich jegliche Kreditlinie auf 0€ setzen lassen.

    Vermutlich ähnlich sicher wie I-TAN-Verfahren halt. Aus meiner Sicht hängt das Risiko immer auch stark davon ab wie kompetent der Nutzer ist - egal welches Verfahren. Wenn ich meinen Rechner nicht sichere, mein Passwort unklug wähle, nicht weiß was Phishing ist und mir Apps mit allen möglichen Rechten blind auf mein Smartphone installiere, dann passiert halt schneller etwas als wenn ich umsichtig handel. Klar, wenigstens ein alternatives Verfahren anzubieten wäre wünschenswert. flatex ist aber halt ein Billiganbieter, wenn man es billig haben will muss man Abstriche machen.


    Ich verlinke mal zur "Konkurrenz" wenn das erlaubt ist...
    https://www.test.de/Onlinebanking-So-minimieren-Sie-das-Risiko-4096971-0/

    Meine Erfahrung mit flatex ist, dass wenn's hoch hergeht an der Börse bei flatex schon mal die Server schlapp machen. Die Jungs haben keine ausreichenden Kapazitäten. Dann kommt man nicht mehr an sein Depot um evt. auch schnell noch Papiere zu verkaufen wenn gerade die Börsen abstürzen. Oder auch um evt. einzusteigen. Ist mir mehrfach passiert.


    Eingabemasken finde ich unübersichtlich, Fehlermeldungen zum Teil kryptisch, Postfach macht es schwer ältere Sachen zu finden. Ich persönlich finde die Lösungen der IngDiba und der DAB deutlich bedienungsfreundlicher.


    Aus meiner Sicht zählt nur eines für flatex, der Preis. Aber das ist ja auch was :-)

    Guten Tag,


    ich habe gerade den Finanztipartikel "Freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben" gelesen.


    Auszug aus dem Artikel:
    "Wichtig zu wissen ist, dass sich der Beitrag für die gesetzliche Krankenkasse nach dem Einkommen des Versicherten richtet. Das gilt auch für freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige, Freiberufler und andere nicht sozialversicherungspflichtig angestellte Personen. Im
    Unterschied zu Arbeitnehmern bildet bei diesen Personen aber nicht nur das Arbeitseinkommen die Grundlage für die Beitragsberechnung,
    sondern
    darüber hinaus bis zur Beitragsbemessungsgrenze auch andere Einkünfte, wie etwa Einnahmen aus Kapitalvermögen oder aus Vermietung und Verpachtung." Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/freiwillig-gkv/#ixzz3OZML0Xs0


    Bei Wikipedia finde ich folgenden Beitrag, Auszug:
    "Allerdings sind in allen Fällen auch anderweitige Einnahmen, wie z. B. Einnahmen aus Kapitalvermögen (Zinsen, Dividenden) oder Einnahmen aus
    Vermietung und Verpachtung, zu berücksichtigen. Da es sich bei dem maßgeblichen Gesamteinkommen gemäß § 16 SGB IV um die Summe der Einkünfte im Sinne des Einkommensteuerrechts handelt, sind von den Bruttoeinnahmen die Werbungskosten abzuziehen. Bei nichtselbstständiger Tätigkeit (Beschäftigung) geschieht dies durch Abzug des Arbeitnehmerpauschbetrages von 1.000 € pro Kalenderjahr oder der nachgewiesenen höheren Werbungskosten; bei Kapitalerträgen wird nur der Sparerpauschbetrag von 801 € pro Kalenderjahr abgezogen (höhere Werbungskosten können nicht abgezogen werden). " http://de.wikipedia.org/wiki/Familienversicherung


    Dem Finanztipartikel entnehme ich, dass nur das Arbeitseinkommen des Angestellten relevant ist. Darunter verstehe ich den Bruttolohn. Evt. ist der Sachverhalt in diesem Artikel (zu) verkürzt wiedergegeben, jedenfalls spielen laut dem Wikipediaartikel auch für den Angestellten Werbungskosten bei der Berechnung des Krankenkassenbeitrages (als freiwillig in der ges. Krankenversicherung Versicherter) eine Rolle. Wenn dem so ist könnte/sollte ich meinen jährlichen Steuerbescheid, soweit Werbungskosten > 1.000€ anerkannt wurden und ich dadurch unter die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung rutsche, bei meiner Krankenkasse einreichen. Diese sollte dann meinen Krankenkassenbeitrag ausgehend von einer dann (um Werbungskosten > 1.000€) reduzierten Summe berechnen, und entsprechend geringere Beiträge ab Mitteilung Steuerbescheid erheben.


    Kann hier jemand Klarheit schaffen bzw. von eigenen Erfahrungen berichten?
    Steuerbescheid also ggf. jährlich einreichen oder nicht?
    Wie genau berechnet sich der Krankenkassenbeitrag eines freiwillig in der ges. Krankenkasse versicherten Angestellten?
    Und sofern sich der Beitrag tatsächlich reduzieren ließe, wie läuft das dann mit dem Arbeitgeber, denn dieser zieht die Beiträge ja automatisch vom Gehalt ab, überweist diese an die Krankenkasse, und richtet sich dabei scheinbar schlicht nach dem Bruttogehalt. Es müsste ja dann der Arbeitgeber von der Krankenkasse darüber informiert werden, dass wömöglich reduzierte Beiträge zu zahlen sind?!


    Danke!