Beiträge von Dicobo

    Am 01.05. bekomme ich eine Lebensversicherung in Höhe von etwa 80.000€ ausgezahlt.Ich bin 65 Jahre und weiss nicht,wie ich diese Summe anlegen soll. Ich war selbständig und lebe von Kapitalerträgen.Nächstes Jahr bekomme ich 900€ Rente. Ich bin zu 40% in Festgeldern und jeweils zu 30% in Aktien und Anleihen investiert. Hat jemand einen Vorschlag für eine ziemlich risikolose Anlage,die zumindest eine Rendite in Höhe der Inflation hat,damit man sein Geld nicht entwertet?

    Hallo Turner, auch ich habe Herrn Krammer im Januar angemailt.Er hat mir lediglich mitgeteilt,dass er nichts tun könne und ein Notgeschäftsführer einbestelltwerden muss,der umgehend die Insolvenz einleitet. Ich weiss nicht,ob Herr Krammer rechtlich was angehängt werden kann. Ich hatte den Mailverkehr an meinen Anwalt weitergeleitet. Auch hat mein Anwalt per Einschreiben meine Anlagesumme zurück verlangt aber natürlich ohne Antwort,da die Firma nicht mehr exisitiert. Nun läuft ein gerichtliches Verfahren gegen Herrn Schroll. Ich kann gerne alle Entwicklungen in dieser Sache ins Forum stellen.Ich finde keine Möglichkeit, PNs zu versenden,sonst würde ich die Mails von meinem Anwalt mit den letzten Bilanzen von Euges etc an Dich senden.

    Ich habe im Februar einen Anwalt in Bregenz in Anspruch genommen,der inzwischen die notwendigen gerichtlichen Schritte gegen Euges eingeleitet hat. Mir als deutschem Anleiheanleger geht es darum,dass die Firma endlich in die Insolvenz geht,damit ich meinen Verlust (immerhin 50Tsd) steuerlich geltend machen kann.Ohne Insolvenz habe ich da keine Chance. Mal sehen,wie es weitergeht.

    Heute kam wieder ein Schreiben der Hannoverschen LV,ob ich meinen angesparten Vertrag zum 01.05. abrufen möchte.Der 1997 abgeschlossene Vertrag endet am
    01.05.22 und ich bekomme 4% Zinsen. Nun mache ich mir Gedanken darüber, ob ich besser das Geld abrufen sollte oder ob ich mich darauf verlassen kann,dass die
    Hannoversche nicht in finanzielle Probleme kommt und den Betrag zuverlässig 2022 auszahlt.Kann mir da jemand einen Rat geben.

    Leider ist heute die 30 tägige Frist für die Zinszahlung der Euges mbh aus Österreich verstrichen ohne das dieses Unternehmen gezahlt hat.Ich habe mit meinem Steuerberater gesprochen,der eng mit einem Anwalt zusammen arbeitet.
    Dieser würde ein Schreiben aufsetzen und meine Einlage in Höhe von 50.000€ zurückfordern,wie es in den Konditionen für diese Anleihe steht. Es geht um sehr viel Geld,das ich nicht verlieren möchte.Aber ein Anwalt kostet ja auch richtig viel Geld.
    Gibt es in der Community jemanden,der mit so einer Sache Erfahrung hat,bevor ich dem Anwalt den Auftrag erteile?
    Ein Treuhänder in Wien,der die Anleihe quasi betreut, meldet sich nicht auf meine Mail.Auch ist das Unternehmen nicht insolvent,was für eine steuerliche Geltendmachung Voraussetzung ist. Theoretisch könnte es ja sogar so sein,dass der Inhaber mit dem Geld (Anleihesumme war 15 Mio € !!!) über alle Berge ist.

    Heute ist der Kurs von 85 etwas angestiegen auf 87...die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich habe nun mit meinem Steuerberater gesprochen.Der schlägt vor, die angelegte Summe zurück zu fordern,wenn bis zum 15.01. keine Zinsen gezahlt sind. Laut
    der Informationsschrift bei der Emission der Anleihe hat man ein Recht auf Rückzahlung,wenn binnen 30Tagen keine Zinsen gezahlt werden. Ansonsten kann es ja nur in die Insolvenz gehen. Zumindest bestezt die Hoffnung auf Verrechnung mit
    Kapitalertragssteuern...leider wohl erst,wenn tatsächlich Insolvenz angemeldet ist. Es bleibt spannend und man kann nur
    daraus lernen, extrem vorsichtig mit höher rentierten Anleihen zu sein.Die Ausfallquote mittelständischer Unternehmen ist wohl ziemlich hoch,wie ich kürzlich gelesen habe.

    Da ich in Südafrilka bin, ist es schwer für mich, mehr Informationen über Euges zu bekommen.Muss man es denn einfach so hinnehmen,wenn keine Zinsen gezahlt werden? Die Anleihe ist innerhalb der letzten Tage von 101.5 auf 93 abgerutscht,was ja kein gutes Zeichen ist.

    Ich habe ein Fahrzeug über check24 in Südafrika mit Vollkasko gebucht.Bei der Abholung (Hertz) wurde mir gesagt,dass ich im Schadensfall die Kosten bezahlen müsse und mir das Geld über check24, bzw. deren Vermittler,zurückholen müsse. Leider ist mir ein Stein in die Windschutzscheibe geflogen. Hertz hat daraufhin meine Kaution in Höhe von 1.500€ abgebucht. Ich habe den Schaden bei check24 gemeldet.Die haben mir dann mitgeteilt,dass sie den Schaden an einen weiteren Vermittler namens interrent.com gemeldet haben und die Bearbeitung MEHRERE WOCHEN dauern kann. Das ist unverschämt.Ich gehe quasi finanziell in Vorleistung und kann jun warten und hoffen,dass das Geld irgendwann zurück kommt, wenn überhaupt.


    Ich kann nur empfehlen,direkt beim Vermieter zu buchen und nicht über check24,die dann wiederum einen Vermittler haben, der in England sitzt.

    Leider hat die EUGES mbh aus Österreich keine Zinsen für eine fünfjährige Anleihe gezahlt. Niemand kann mir sagen,was da los ist.Im Internet finde ich keine Informationen,meine Mail wird nicht beantwortet und niemand geht ans Telefon.
    Was kann man in so einem Fall als Privatanleger tun?? Ich komme mir sehr hilflos vor und bange um meine angelegte Summe.