Beiträge von wawi

    [Zum automatischen Logout bei Smartbroker:]


    Verstehe, das ist doof, bei Flatex kann man das bis auf 2 Std einstellen. Wahrscheinlich muss man Smartbroker dann löchern, dass sie das verändern.

    Das wird nichts nützen, denn ich vermute hier eine gesetzliche Regelung, die uns die EU beschert hat. Der Unterschied zu Flatex besteht darin, dass Smartbroker Überweisungen nicht nur zum Referenzkonto zulässt, sondern überall hin. Immerhin hätte Smartbroker ein akustisches Signal 1 min vor Zeitablauf einfügen können, wie das Flatex macht.


    Hier ist also Selbsthilfe gefragt mit so etwas wie dem Firefox-Plug-In "Session Alive". Seltsamer Weise beendet sich Smartbroker trotzdem, nachdem einmal erfolgreich automatisch verlängert wurde, obwohl ich verschiedene Einstellungen von "Session Alive" durchprobiert habe.


    Vielleicht findet hier jemand eine Lösung - die man freilich nur nutzen sollte, wenn kein Fremder Zugang zum Computer hat.

    Hallo,


    bald nachdem mein Smartbroker-Depot eröffnet und der Depotübertrag via Smartbroker bei Flatex angekommen war, meldete sich bei mir der Flatex-Geschäftsführer Herr Helmreich telefonisch mit der Frage, was er tun könne, um mich als Kunden zu halten. Meine Klage über die Depotgebühr wurde beantwortet mit der Bereitschaft, mir VIP-Status zu geben. Wir sind so verblieben, dass VIP eingerichtet wird, der Depotübertrag aber trotzdem erfolgt. So ist es dann auch wenige Tage später geschehen, also nicht nur VIP sondern auch überraschend schnell der Depotübertrag. Wenige Tage später wurden auch alle Anschaffungsdaten übermittelt, allerdings gestreut über einige Tage.


    Mir wurde also mehr gewährt, als das, was ich zuvor vergeblich erbeten hatte: Befreiung von der Depotgebühr, weil die bei mir einfach zu hoch wäre. Nur zu spät, denn inzwischen hatte ich einen gründlichen Preisvergleich gemacht, der zeigte, dass bei meiner Nutzung Flatex auch ohne Depotgebühr teurer ist, als Smartbroker.


    Bis auf eine amerikanische Aktienposition, für die während des Übertrags ein Verkaufsauftrag aktiv war, sind daher alle Positionen übertragen und bei Smartbroker auch schon gehandelt worden. Dabei stellte ich überrascht fest, dass der Handel an US-Börsen über Smartbroker ein vielfaches kostet, im Vergleich zu Flatex. Zumindest die US-Postionen hätte man evtl. bei Flatex lassen können, aber das muss man rechnen. Mit VIP-Status auf auf jeden Fall. Wie lang der bestehen bleibt, ohne auch nur annähernd die offiziellen Bedingungen zu erfüllen, bleibt die Frage.


    Gerechnet hatte ich ja vorher schon, dabei aber die so genannte "Börsengebühr" außer Acht gelassen, weil ich meinte, dass diese nur von der Börse, nicht aber vom Broker abhängt, also nur durchgereicht wird. Genau bei dieser US-"Börsengebühr" ist jedoch Smartbroker so viel teurer, was man den beiden Preisverzeichnissen durchaus entnehmen kann, wenn man dafür sensibilisiert ist.

    Eine unabhängige Presse, wie es das öffentliche rechtliche repräsentiert, ist nur durch Bezahlung und den Staat möglich... und in Zeiten von Fake News so wichtig, wie das tägliche Brot.

    Na, dann sollten wir vielleicht auch eine Brot-Zwangsabgabe einführen. Ich muss es nicht essen, muss aber bezahlen, weil ich es essen könnte.


    Damit bin ich raus aus diesen Abschweifungen.

    Inzwischen weiß ich, dass Daytrading im obigen Sinne auch bei Smartbroker funktioniert. Der Support bestätigte das und ich habe es heute auch praktisch ausprobiert. Also auch ohne Lombardkredit.


    Mag sein, dass die die Anzeige des verfügbaren Betrages nicht richtig funktioniert.

    Nicht nur deren Formulare sind verwirrend. Wenn ich es noch richtig weiß, umfasst der Kontoeröffnungsantrag 17 Seiten und muss ausgedruckt werden

    Das ist nicht mehr so. Nur für die Depotübertragung und für den Lombardkredit oder ähnliches muss man noch Papier einsenden. Authentifizierung läuft über Videochat, wenn man will, was problemlos ging.


    Die Formulare finde ich übersichtlich.

    (Das Thema passt tatsächlich nicht zum Thread, wer kann und mag, möge die letzten Beiträge verschieben.)


    Mit „natürliche Ordnung“ meint Hoppe wohl eine Ordnung, der man sich freiwillig unterwirft. Wenn jemand freiwillig einen Handel eingeht, ist das für beide Seiten von Vorteil. Leistung und Gegenleistung entsprechen sich annähernd, sonst würde das Geschäft nicht zu Stande kommen.


    Nehmen wir für das Gegenteil als praktisches Beispiel den ÖRR. Wir alle werden gezwungen, Rundfunkbeitrag zu zahlen, weil sich Leistung und Gegenleistung offenbar nicht entsprechen. Streaming-Dienste wie Netflix, aber auch frei empfangbare Sender, darunter auch reine Informationssender, bei denen man zahlt, in dem man Werbung erträgt, beweisen, dass Rundfunk und Fernsehen auf freiwilliger Basis organisiert werden können. Wer Netflix kennt, weiß, dass das der Qualität nur gut tut.


    Hoppe wird sehr praktisch in seiner Kritik an der real existierenden Demokratie, in der nicht die besten und klügsten sondern oft die "Gauner" an die Spitze kommen. Er zeigt auch anschaulich, dass sich sehr viele Bereiche, für die bisher ganz selbstverständlich der Staat zuständig ist, vorteilhaft privat organisieren lassen, bis hin zur Justiz!

    Geldverdienen kann man ggf. ohne Demokratie besser. Nur in so einem Staat möchte ich nicht leben.

    Es ging mir nicht um einen Staat ohne Demokratie, sondern um eine Gesellschaft ohne Staat, also um das, was z.B. Prof. Hoppe vertritt. Als Einstieg und Literaturhinweis eignet sich:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Hermann_Hoppe


    Auch wenn man nicht weiß, ob sein Entwurf überlebensfähig wäre lohnt es sich doch, mal ein Buch von ihm zu lesen. Schon um die politische Mitte im eigenen Denken nachzujustieren, nachdem die Mitte in der veröffentlichten Meinung derzeit zwischen Links und Linksextrem liegt.


    Gut lesbar z.B.: https://jf-buchdienst.de/Buech…ettbewerb-der-Gauner.html

    Wenn man unterstellt, dass Gewinne vollständig durch Dividenden ausgeschüttet werden, sind Kursschwankungen im Mittel nur Schwankungen um einen Mittelwert. (Der Performance-DAX spiegelt das nicht wieder, weil der Ausschüttungen enthält.) Folglich stehen Gewinne bei A Verluste beim B gegenüber. Wenn B die Verluste geltend machen kann, wie A die Gewinne, zahlt B gleich viel Steuern weniger, wie A mehr Steuern zahlt. Das ist das Nullsummenspiel, das der Staat vermeidet, in dem er inkonsistenter Weise die Verrechnung von Kursverlusten mit anderen Einkunftsarten verbietet.


    Für die realistischere Annahme, dass Kursgewinne auch nicht ausgeschüttete Gewinne beinhalten, würde der Staat ja weiterhin seinen Anteil bekommen. Das Verrechnungsverbot dient also nicht der Steuergerechtigkeit sondern der Steuermaximierung, die ich kurz "Gier" genannt habe.


    Wenn man die Existenz des Staates befürwortet, was keiner zwingenden Logik entspringt, sind Steuern möglicherweise nötig, sofern nicht ausreichende Öleinnahmen des Staates diese ersetzen können. Nun geht es noch um deren Höhe und um die zweckmäßige Verwendung.


    Unsere Staatsquote liegt mehr oder weniger deutlich über 50%, je nachdem welche Umlagen (wie z.B. EEG) man hinzuzählt. Mehr als 50% der Einnahmen entzieht der Staat damit seinen Bürgern, um sie nach den politischen Präferenzen der Herrschenden (das sind auch in einer Demokratie nicht die einzelnen Mitglieder des Volkes!) zu verteilen, ohne die eigene fürstliche Honorierung zu vernachlässigen. Trotzdem der deutsche Staat über mehr als die Hälfte des Bruttosozialprodukts verfügt, ist er nicht im Stande, Straßen und andere Infrastruktur angemessen zu unterhalten. Er ist auch unfähig, Krisenvorsorge zu leisten, wie die gegenwärtigen Engpässe bereits bei so simplen, billigen Dingen wie Atemschutzmasken zeigen, obwohl die Bundesregierung bereits 2012 über ein solches Szenario informiert war (siehe entsprechende Bundestagsdrucksache). Länder wie Südkorea machen uns als einem einst gut regierten und verwaltetem Staat vor, wie es geht.


    Eine hohe Staatsquote ist kontraproduktiv. Die Wirtschaft und die Bürger setzen das Geld, das ihnen der Staat lässt, sinnvoller ein. Die Vergangenheit können wir nicht mit absoluten Maßstäben unserer Zeit messen. Die Relation kann man sich aber schon anschauen. Das Deutsche Kaiserreich gelangte mit einer Staatsquote von nur etwa 15%


    https://de.statista.com/statis…ter-laender-im-vergleich/


    auf den Gebieten Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Bildung und auch der sozialen Absicherung an die (damalige) Weltspitze:


    https://www.wilhelm-der-zweite…grossersprungnachvorn.php

    Vielleicht hat man nicht gern, dass Deutsche zu Flatex.at ausweichen, aber eine solche Diskriminierung dürfte rechtliche Probleme verursachen.


    Ich kenne jemanden, der als Deutscher in D problemlos mit einem AT-Mobilfunkvertrag telefoniert, weil es billiger ist.

    Eine Steuer auf Aktien finde ich angemessen, wenn sie angemessen ist.

    Wenn man die Steuer auf die Ausschüttungen gutheißt, muss man nicht die Steuer auf die Kursgewinne richtig finden. Vor allem dann nicht, wenn Kursverluste nicht mit anderen Einkunftsarten verrechnet werden können. Dafür fällt mir kein Grund ein, außer der Gier des Fiskus, weil die Besteuerung der Kursgewinne andernfalls ja weitgehend ein Nullsummenspiel für den Staat wäre.

    Geld als Geld zu parken, halte ich für eine riskante Sache, aber manchmal ist das eben nicht vermeidbar, wenn man die erheblichen kurzfristigen Kurschwankungen von Aktien oder ETFs nicht akzeptieren kann. In einer richtig schweren Krise, die alle Banken gleichzeitig trifft, wird kein Sicherungssystem mehr als die gesetzliche Zusage zahlen. Auf die Sicherung darüber hinaus besteht übrigens kein Rechtsanspruch, die ist freiwillig. Es bleibt also nur, das Geld auf mehrere Banken aufzuteilen, die keine gemeinsame Mutter haben.


    Das zweite Risiko einer Geldanlage ist der Geldwertverlust in einer richtigen schweren Krise.


    Wenn man das Geld nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht und Nerven hat, ist die Aktienanlage (neben anderen Sachwertanlagen) sicherer.

    Hallo,


    Die Wertstellung des Geldes erfolgt immer 2 Banktage nach dem Umsatz der Wertpapiere, das ist normal. Aber Smartbroker zeigt mir nach einem Verkauf den Verkaufserlös nicht sofort als verfügbar für eine neue Order an, wie ich das bei anderen Brokern gewohnt bin. Oder ist das nur ein Anzeigeproblem?

    Früher konnte man die Kosten für den Besuch der Hauptversammlung bei der Steuer geltend machen. Aber das war zu der Zeit, als Kursgewinne nicht versteuert wurden, was ja eine gewisse Logik hatte, da auch Kursverluste nicht zählten.


    Aktionäre sind Kapitalisten, die gehören zu den bösen, und müssen hoch besteuert werden. Die Abgeltungssteuer von 25%+Soli ist nur der sichtbare Teil der Steuer - daher auch immer wieder die Rufe von uninformierter Seite, sie anzuheben auf den allgemeinen Spitzensteuersatz. Tatsächlich bezahlt der Aktionär auf seine Dividenden bereits den allgemeinen Spitzensteuersatz, weil sein Unternehmen schon Körperschaftssteuer auf die Dividende abgeführt hat. Diese Körperschaftssteuer, die einst gut bekannten 3/7, konnte man sich früher als bereits gezahlte Steuer anrechnen lassen, wenn man seine Dividenden bei der Steuererklärung deklariert hat, und bekam so ggf. sogar noch etwas zurück, von dem, was sein Unternehmen bezahlt hat. Hört sich an, wie ein Märchen, nicht wahr?


    Besser gestellt mit der Abgeltungssteuer ist heute, wer Anleihen hält. Auch das ist kein Zufall, denn der Staat braucht Käufer für seine Anleihen.

    Daran ist nichts zweifelhaft. Ein Depotübertrag an eine fremde Person gilt als Verkauf mit allen steuerlichen Konsequenzen. Ausnahmen sind unentgeltliche Überträge im Falle des Erbes oder an nahe Verwandte. Letzteres sind dann Schenkungen, für die ggf. Schenkungssteuer anfällt. Sicherlich geht da auch eine Meldung ans Finanzamt, denn Bankgeheimnis war gestern. Bis zum Beweis des Gegenteils geht der Staat von der SteuerUNehrlichkeit seiner Untertanen aus.

    Als Consors angefangen hat, gab es auch laufend Probleme mit der IT. Mehrere Jahre lang. Ich war mit unter den frühen Kunden, weil sie damals noch attraktive Preise hatten (für damalige Maßstäbe). Und ich war Aktionär, was sich schon wegen des überaus üppigen Buffets zu den Hauptversammlungen lohnte.


    Wenn man als Reseller auf eingespielte Prozesse zurückgreifen kann, wie das Smartboker tut, sieht das besser aus.

    Genau zu diesem Zweck habe ich auch einen Lombardkredit. Es war mir wichtig, dass Smartbroker ebenfalls einen anbietet, denn damit kann man bereits eine neue Kauforder einstellen, wenn die Verkaufsorder noch nicht ausgeführt ist.


    Ca. 5% der Aktien hatte ich auch schon längere Zeit auf Kredit. Dafür sind mir 5% Zinsen aber zu teuer, dafür habe ich einen Ratenkredit. Momentan ist es freilich keine gute Zeit, Aktien auf Kredit zu kaufen.

    Ja, der MSCIW hatte sich zwischenzeitlich erholt, aber nachhaltig verdienen konnte man tatsächlich erst nach 13 Jahren! Immerhin waren die Dividenden, die nicht im MSCIW enthalten sind (im Gegensatz zum DAX) ein Ausgleich für die Inflation über diese lange Zeit.

    Ein kleines Vermögen macht man, in den man mit einem großen anfängt, zu Flatex geht und eine Bedingung des VIP-Club erfüllt:


    500 Orders pro Jahr. Daran verdient Flatex mindestens 500 * 5,90€ = 2950€
    oder
    Lombardkredit 75000€. Der Effektivzins (den Flatex m.E. pflichtwidrig nicht angibt) beträgt rund 5%, macht also 75000€ * 0,05 = 3750€


    Diese Kosten (die noch nicht alles sind) wollen erst einmal durch das Trading gewonnen werden, bevor etwas übrig bleibt. Wer 500 Orders pro Jahr aufgibt, handelt als Daytrader. Einzelne von ihnen mögen erfolgreich sein, die meisten verbrennen ihr Vermögen und geben auf. Für diesen Teil des Geschäftsmodells von Flatex müssen also immer wieder Dumme nachkommen. Die schlaueren Daytrader werden sich wohl eine günstigere Handelsplattform suchen. Die normalen Anleger sowieso.

    Im Startposting dieses Threads habe ich einen Vorschlag für einen Widerspruch gemacht, der mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Kündigung des Depots durch Flatex führen wird. Mit folgendem Text besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass das Depot bestehen bleibt:

    Wegen der Einführung der Depotgebühr werde ich sämtliche Wertpapiere auf Smartbroker übertragen. Smartbroker wird Ihnen den Auftrag zukommen lassen.


    NUR FÜR DEN FALL, dass der Wertpapier-Ausgang nicht bis Ultimo März 2020 vollzogen ist, WIDERSPRECHE ich vorsorglich der Depotgebühr für den Zeitraum bis zum Ausgang. Nach dem Ausgang mögen die neuen AGB uneingeschränkt gelten, etwa für spätere Weiternutzung des Depots.