Beiträge von wawi

    Im Gegensatz zu den Kaufnebenkosten sind Depotgebühren steuerlich nicht absetzbar.


    Hat da irgendeiner gedacht bei Flatex?

    An so etwas sollte ein Broker denken! Auch zu dem Namen Flatex passt eine prozentuale Gebühr nicht.


    Was waren das noch für goldene Zeiten, als die Citibank im kostenlosen Depot pro Order 9,99€ flat verlangt hat, inkl. Courtage und aller anderen Börsengebühren! Bei großen Orders hat die Citibank definitiv draufgezahlt. Ich habe damals mit einer Börse telefoniert und mir bestätigen lassen, dass die Börse mehr bekommt, als der Kunde zahlt. Mischkalkulation, sagte man mir. Großartig war auch, dass das Gegenkonto gleichzeitig gut verzinstes Girokonto war, faktisch also Wertpapier-Gegenkonto, Tagegeldkonto und Girokonto in einem.


    Zu dieser Zeit erschien Flatex am Markt, über die ich nur lächeln konnte, weil für mich teurer. Das änderte sich erst, als aus der Citibank die Targobank wurde und die guten Konditionen verschwanden. Ab da war Flatex billiger. Nun dreht sich das Rad weiter und der preisbewusste Kunde mit großem Depotvolumen verlässt Flatex wieder.

    Hallo,


    Sara Zinnecker & Co schreiben im Beitrag vom 08. Januar 2020 von Flatex' Depotgebühr 0,1% und übersahen dabei die Fußnote: "zzgl. Mehrwertsteuer". M.E. ist Flatex' Preisangabe abmahnreif, schließlich muss Verbrauchern der Preis inkl. Steuer genannt werden. Korrekt wäre "Depotgebühr 1,19 Promille", falls man den Begriff "Gebühr" bei einem privaten Anbieter akzeptiert.