Beiträge von muc

    Wenn wir die Steuerklassen beibehalten: muss dann der Selbstständige trotzdem Vorauszahlungen leisten? Eher nicht, oder?

    Sie sollten die Steuerklasse auf jeden Fall wechseln, da die Steuerklasse I, in der Sie bisher waren, nur für Alleinstehende oder getrennt lebende Ehegatten gilt. Wenn Sie in die Steuerklasse IV gehen, wird sich an Ihrem Netto nichts ändern, weil die Steuerklasse IV für Ehepaare gedacht ist, bei denen beide ungefähr gleich viel verdienen. Die Freibeträge sind deshalb aufgeteilt.


    Ihr selbstständige Ehefrau muss nichts wechseln. Sie hat ja keinen Arbeitgeber, der Lohnsteuer einbehalten würde. Also ist für sie keine Veranlassung nötig.


    Ob Einkommensteuervorauszahlungen festgesetzt werden, wird wesentlich davon bestimmt, wie viel Ihre Ehefrau an Gewinn erwirtschaftet. Sollte sich das Einkommen Ihrer Frau wesentlich erhöhen, werden Sie Steuern nachzahlen müssen. Und spätestens dann werden für das laufende und die folgenden Jahre auch Vorauszahlungen festgesetzt werden.


    Aber das können Sie ganz entspannt abwarten. Man kann auch die Festsetzung von Einkommensteuervorauszahlungen unterjährige beantragen, wenn man merkt, dass das Einkommen des selbstständigen Ehegatten steigt und man vermeiden will, dass Nachzahlungen geleistet werden müssen.

    Wenn ich z. B. jetzt nur Kosten von höchstens 1000 Euro als Werbungskosten hätte, müsste ich dann auch eine Steuererklärung machen, wenn ich davon profitieren will?

    Nein, dann müssen Sie keine Steuererklärung machen. Der Arbeitnehmerpauschbetrag ist bereits in die monatlichen Lohnsteuerabzüge, die Ihr Arbeitgeber vorgenommen hat, eingearbeitet.


    Bei Arbeitnehmern lohnt sich eine freiwillige Steuererklärung nur dann, wenn die Werbungskosten pro Jahr mehr als 1.000 EUR betragen oder wenn nicht das ganze Jahr über gearbeitet wurde (z.B. 3 Monate Stellensuche oder unbezahlter Urlaub).


    Auch wenn die monatlichen Bezüge stark schwanken (z.B. durch Provisionen oder Bonuszahlungen) kann eine Steuererklärung sinnvoll sein. Bei Betrieben von mehr als 10 Mitarbeitern ist jedoch der Arbeitgeber verpflichtet mit den Dezember-Gehältern einen internen Lohnsteuerjahresausgleich vorzunehmen, so dass diese Effekte, die sich durch schwankende Vergütungen ergeben bereits durch den Arbeitgeber ausgeglichen werden.

    So wie @Kater.Ka es beschrieben hat, ist es.


    Sie müssen nur darauf achten, dass Sie die Einkommenssituation Ihrer Frau im Blick behalten. Wenn sie in den nächsten Jahren als Selbstständige mehr verdient und Sie selbst als Arbeitnehmer weiterhin in der Steuerklasse III bleiben, werden Steuernachzahlungen fällig.


    Später wird das Finanzamt für Ihre Frau Steuervorauszahlungen festsetzen. Die muss sie dann alle drei Monate bezahlen. Sie stellen quasi das Äquivalent zum Lohnsteuereinbehahlt beim Arbeitnehmer dar.


    Manche Selbstständige haben das jedoch nicht auf dem Schirm und sind dann ganz fassungslos, wenn sie im Folgejahr die Steuern auf die selbstständige Tätigkeit auf einen Schlag nachzahlen müssen und noch zusätzlich die anteiligen Vorauszahlungen für das aktuelle Jahr stemmen müssen.


    Wenn Sie als angestellter Ehegatte in der Steuerklasse IV verbleiben, haben Sie während des Jahres einen höheren Steuereinbehalt durch den Arbeitgeber und die Nachzahlungen sind nicht ganz so hoch.


    Das hängt jedoch alles von der Höhe der Einkommen und der Relation der Einkommen zueinander ab. Kann man alles berechnen. Und man muss es im Hinterkopf haben, damit man die liquiden Mittel im Folgejahr hat.

    Dieses Jahr lassen wir noch alles, wie es ist - jeder macht seine Steuererklärung selbst. Aber ab nächsten Jahr wollen wir gerne die günstigste Variante wählen. Und ich krieg da Kopfschmerzen, weil ich bei den ganzen Regelungen nicht durchsehe.


    Kopfschmerzen sind nicht erforderlich. Ihre Situation ist steuerlich sehr einfach: Lassen Sie sich zusammen veranlagen - auch dieses Jahr schon!


    Wenn zwischen Ehegatten ein großer Einkommensunterschied besteht, ist die Zusammenveranlagung stets die beste Lösung! Der Vorteil der Splittingtabelle besteht ja gerade darin, dass die Freibeträge verdoppelt sind. Wenn dann im Extremfall ein Partner null Einkommen oder sogar ein negatives Einkommen (Verluste aus selbstständiger Tätigkeit oder aus Vermietung und Verpachtung) hat, dann erhält der andere Ehegatte automatisch Steuern rückerstattet.


    Für eine Zusammenveranlagung müssen Sie auch nicht nur eine einzige Wohnung haben. Sie dürfen nur als Ehepaar nicht getrennt lebend sein. Es ist durchaus nicht unüblich, dass Ehepaare mehr als eine Wohnung bewohnen, wenn sich das aus beruflichen Gründen so ergibt. Das ist nicht steuerschädlich, so lange die Ehe als solche intakt ist und nicht als "getrennt lebend" eingestuft werden muss.


    Ob Ihre Frau noch wohngeldberechtigt ist, ist eine andere Frage. Hier spielt auch der Familienstand eine Rolle. Aber das müssen Sie mit der zuständigen Stelle beim Wohnungsamt der Gemeinde abklären.


    Steuerlich gilt jedenfalls, dass Ihre Frau die Kosten eines Arbeitszimmers oder einer als Arbeitsplatz genutzten Wohnung als Betriebsausgaben oder Werbungskosten geltend machen kann. Für die steuerliche Anerkennung eines Arbeitszimmers gibt es allerdings genaue Vorschriften, wenn sich der Raum in der eigenen Privatwohnung befindet. Hier sollten Sie sich einlesen, denn da kann man leicht Fehler machen. So darf z.B. der Raum kein "Durchgangsraum" sein. Also den Flur als "Arbeitszimmer" absetzen wollen, klappt nicht. Und das Arbeitszimmer muss auch wirklich ausschließlich der Arbeit dienen. Wenn es sich nur um eine "Computerecke" im Wohnzimmer handelt, wird diese auch nicht steuerlich anerkannt.


    Wenn jedoch Ihre Frau die bisherige Wohnung beibehält und dies dann als Arbeitszimmer außerhalb der eigenen vier Wände nutzt, ist die steuerliche Absetzbarkeit überhaupt kein Problem. Das vollzieht sich aber in der Gewinnermittlung der Selbstständigkeit. Dort werden die Kosten unter "Mietkosten für unbewegliche Wirtschaftsgüter" bzw. dazugehörige Nebenkosten angesetzt. Eventuell sollten Sie einen Steuerberater hinzuziehen, wenn Sie sich selbst nicht sicher sind, wie ein Gewinn ermittelt wird.

    Sie haben völlig richtig erkannt, dass bei Banken heute die Algorithmen über Darlehenswürdigkeit entscheiden.
    Und viele im Darlehensgeschäft tätigen Banken haben als Kunden halt den festangestellten Gehaltsempfänger im Fokus.
    Selbstständige fallen da von vornherein raus, weil für den Algorithmus bereits das Fehlen eines normalen Arbeitsvertrages als Kriterium für die Ablehnung ausreicht.


    Trotzdem gibt es auch heute noch in Banken Abteilungen für Selbstständige und Freiberufler. Ich weiß, wovon ich rede, weil ich schon lange freiberuflich arbeite. Erst kürzlich habe ich ein neues Darlehen aufgenommen. Allerdings verfüge ich auch über Sicherheiten in einer Höhe, die den aufgenommenen Kredit zwanzigfach übersteigen.


    Das ist jedoch schon immer so gewesen: die Banken leihen das Geld an diejenigen aus, die es eigentlich gar nicht brauchen, weil sie damit sicher sind, dass sie die Kohle auch wieder zurück bekommen.


    Wenn Sie keine Sicherheiten haben, hilft nur eines: eisern sparen, um Sicherheiten zu bilden. Oder Sie schauen sich nach einem Teilhaber um, der Ihnen Eigenkapital zur Verfügung stellt.

    @muc:der TE ist bereits selbständig.

    Ich habe das schon gelesen, dass er selbstständig ist. Allerdings schreibt er, dass er "Selbstständigenförderung vom Amt" bekommt. Damit meint er den Gründungszuschuss, den die Bundesagentur für Arbeit denjenigen Arbeitslosen zahlt, die eine Existenzgründung unternehmen.


    Dieser Gründungszuschuss wird nur für sechs Monate gewährt. Danach gibt es noch eine Zeit lang einen kleinen Betrag für die Bezahlung des Krankenkassenbeitrags. Jedoch ist auch diese Förderung zeitlich begrenzt.


    Unser TE ist also erst seit kurzem selbstständig und lernt nun, dass er als Existenzgründer überall keine guten Chancen hat, ein Darlehen zu bekommen. Das ist ganz normal.


    Jeder Kreditgeber - egal ob Bank oder Privatperson - will das Risiko eines Kreditausfalls möglichst klein halten. Deshalb werden Sicherheiten verlangt, die der TE offensichtlich nicht hat. Deshalb gibt es keine Finanzierung. Da können auch die Leser dieses Forums hier keine Zaubertipps geben. Das ist nüchterne wirtschaftliche Realität.

    ber wenn das die Tipps so sind, bin ich etwas enttäuscht. Finanz Tip - wohl kaum.


    Was erwarten Sie? Sie schreiben nicht einmal, was Sie beruflich machen und wofür Sie das Darlehen verwenden wollen. Sie schreiben auch nicht, ob Sie Sicherheiten bieten können.


    Stattdessen teilen Sie mit, dass Sie "vom Amt" gefördert werden. Das lässt vermuten, dass Sie erst ganz am Anfang Ihrer Selbstständigkeit stehen. Dies schließt ein großes Risiko ein, dass Sie scheitern werden und das Darlehen nicht zurückzahlen können.


    Keine guten Voraussetzungen für einen Kredit. Da hilft auch das Einkommen Ihrer Frau nichts. Als Arzthelferin wird sie nicht so viel verdienen, dass etwas zum pfänden da ist, wenn Sie mit Ihrer Selbstständigkeit in die Insolvenz rutschen.


    Eventuell arbeiten Sie erst einmal noch ein paar Jahre als Angestellter und sparen ausreichendes Eigenkapital an für den Start in die Selbstständigkeit.

    Durch den Tausch wurde steuerlich ein Gewinn realisiert. Sie haben jedoch im Fonds B entsprechende Anschaffungskosten mit dem Fondspreis vom Tag des Umtausches. Deswegen müssen Sie später auch nur die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und diesen Anschaffungskosten versteuern. Deshalb findet keine Doppelbesteuerung des Gewinns statt.

    Wenn Sie Mitglied der Kirche sind, sind Sie kirchensteuerpflichtig.


    Dass der Arbeitgeber die Steuern nicht abgeführt hat, befreit Sie nicht von der Steuerpflicht. Sie werden die Steuern für den Zeitraum, für den diese nicht abgeführt worden sind, nachzahlen müssen.


    Da das Finanzamt für die Kirchensteuerämter die Inkassofunktion übernimmt, müssen Sie das Lohnsteuerfinanzamt auf den Fehler aufmerksam machen. Dieses wird dann das zuständige Kirchensteueramt informieren und Sie werden von dort einen Steuerbescheid bekommen.


    Kümmern Sie sich darum, dass Ihre ELSTAM-Daten berichtigt werden, damit Sie künftig Ihre Kirchensteuerpflicht fristgerecht erfüllen.

    An wen könnte man sich wenden, um sich durch unabhängige Expert*innen in einem persönlichen Gespräch beraten zu lassen?

    Ich empfehle Ihnen ebenfalls das Buch von Gerd Kommer: Kaufen oder mieten?


    Dort werden in sachlicher Form und unterfüttert mit vielen Fakten alle Argumente für und wider abgewogen. Nach der Lektüre dieses Buches brauchen Sie keinen "Fachberater" mehr! Sie bilden sich Ihr Urteil selbst


    Im Übrigen ist Ihnen zu empfehlen, dass Sie verstärkt erst einmal Eigenkapital bilden. Investieren Sie langfristig in Aktien!
    Es würde nicht überraschen, wenn Sie sich dann im Alter eine Immobilie kaufen können, ohne sich verschulden zu müssen.

    Sie muss also auf jeden Fall eine kranvenversicherugspflichtigen Arbeit (= über 450,00 € ?) aufnehmen, sehe ich das richtig?'

    Ja, so ist es. Ab 450 EUR/Monat tritt eigene Versicherungspflicht ein. Dann kommt es nicht mehr darauf an, wie der Ehegatte versichert ist.


    Ausser einer abhängigen Beschäftigung fällt mir kein Weg ein, wie Ihre Frau zu einer Versicherungspflicht kommen könnte. Aber vielleicht hat @Referat Janders noch eine Idee, an die ich nicht gedacht habe.

    Gibt es da noch eine andere Lösung, die nicht so kostenintensiv ist.

    Nein, gibt es leider nicht.


    Wenn Ihre Frau keine Arbeit aufnimmt, wie von @Referat Janders vorgeschlagen, werden Sie den GKV-Beitrag - wie von der Krankenkasse gefordert - zahlen müssen.


    Ob eine PKV-Versicherung für Ihre Frau angesichts Ihres heutigen Eintrittsalters sinnvoll ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Sie sollten jedoch berücksichtigen, dass Ihre Frau später nicht mehr in die GKV zurückkehren kann, wenn sie mal älter als 55 Jahre ist.


    Verbleibt Ihre Frau in der GKV, wird sie als Rentnerin Pflichtmitglied in der Krankenversicherung der Rentner werden. Dann wird sich der Beitrag nach ihrer Rente richten und ist möglicherweise sehr günstig.


    Lassen Sie sich zu Ihren Möglichkeiten unbedingt von qualifzierter Stelle beraten! Die Entscheidung, die Ihre Frau heute treffen muss, hat langfristige Folgen.

    Diese Aussage ist meiner Meinung nach ignorant.


    Bei allem Respekt für Ihre Frau Mutter: haben Sie sich schon mal gefragt, ob die Ignoranz vielleicht auf ihrer Seite besteht?
    Es könnte sein, dass Ihre Mutter die Digitalisierung ignoriert.


    Das ist ein Problem, weil die Digitalisierung unsere gesamten Lebensbereiche verändert. So wie die Erfindung des Automobils dafür gesorgt hat, dass heute niemand mehr - abgesehen von Trachtenumzügen - mit Pferd und Wagen unterwegs ist, sorgt die Erfindung des Internets dafür, dass niemand mehr Papierbelege ausfüllen muss.


    Wie wäre es, wenn Sie Ihrer Mutter einfach mal zeigen, wie leicht Online-Banking geht?


    In jeder Filiale gibt es Terminals. Man braucht weder einen Computer noch ein Smartphone, um am Online-Banking teilzunehmen. Ein bißchen guter Wille genügt, denn die Eingabe einer Überweisung am Terminal ist genauso einfach wie das Ausfüllen eine Papier-Belegs.


    Im Übrigen bietet auch jede Bank das Telefonbanking an. Da muss man nicht einmal zur Bankfiliale hin.
    Oder hat Ihre Mutter auch kein Telefon?

    und bin mir bewusst, wie knifflig die Frage ist.


    Sorry, aber Ihre Frage ist NICHT KNIFFLIG.


    Ihr Steuerberater sollte aufgrund seiner Ausbildung in der Lage sein, das Einkommensteuergesetz zu lesen.
    Empfehlen Sie ihm den § 10 Abs. 1 Nr. 2 lit. a EStG. Dort steht ganz simpel, das Beiträge zu den gesetzlichen Rentenversicherungen als Sonderausgaben abzugsfähig sind.


    Es kommt nicht darauf an, ob bei einem Ehepaar ein Ehegatte bereits Rente bezieht!


    Es gibt zwar in den weiteren Absätzen des § 10 EStG ein paar Voraussetzungen, die gegeben sein müssen, damit die Abzugsfähigkeit besteht. Allerdings sind diese Voraussetzungen für Sie nicht relevant.


    Sie können als Ehepaar den doppelten Beitrag abziehen. Machen Sie sich keine Sorgen und suchen Sie sich einen anderen Steuerberater.

    Ich finde es unverhältnismäßig und mich interessiert, ob das rechtens ist.

    Weshalb sollte es nicht rechtens sein?


    Die Bank will sich vor Betrug schützen. Das ist nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar ist, dass sich Menschen gegen Online-Banking wehren. Wer sich so verhält, muss akzeptieren, dass sein Leben immer komplizierter wird.

    Doch gilt der doppelte maximale Altersvorsorgebeitrag auch dann, wenn einer der beiden Ehepartner bereits Rentner ist (und nach Erreichen der Regelaltersgrenze solche Einzahlungen normalerweise gar nicht mehr möglich sind)?

    Ja. Gilt auch dann. Für die Sonderausgabenhöchstbeträge kommt es nicht darauf an, aus welcher Einkunftsart die Einkünfte erzielt werden. Also auch Rentner, Freiberufler, Gewerbetreibende, Landwirte und Vermieter können bis zu den Höchstgrenzen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung steuerlich absetzen.

    Sehe ich auch so. Direkt in Afrika würde ich nicht investieren. Allerdings kann man Aktien internationaler Multis durchaus kaufen, die von der Entwicklung in Afrika positiv beeinflusst werden, z.B. McDonald's, Coca Cola, Alphabet (Google) und Microsoft.

    Damit wurden eingezahlt 85.000 "Punkte", der Wert aktuell von 129.952,39 Punkte ergibt einen Zugewinn von 52,89% über 14,08 Jahre, macht 3,76% im Jahr.

    Sie müssen sich mehr mit Zinseszinsrechnung befassen.


    Sie dividieren einfach den Zuwachs von 52,89 % durch 14,08 Jahre und erhalten 3,76 %. So geht aber keine Zinseszinsrechnung. Mit Ihrer "Zu-Fuß-Methode" kommen Sie systematisch zu falschen Ergebnissen!


    Es gibt Zinsrechner im internet, die Sie einsetzen können. Oder Sie verwenden die finanzmathematischen Formeln von EXCEL. Aber diese sollten Sie zunächst verstehen lernen. Sonst bringt Ihnen auch Excel nix.

    Macht in diesem Fall Sinn zusätzlich einen Anwalt einzuschalten?

    Sehr wahrscheinlich nicht. In den Medien wird gemeldet, dass der voraussichtliche Schaden der Insolvenz deutlich höher ist, als die Versicherungssumme der Kautionsversicherung. Geleistet wird nur bis zur Versicherungssumme. Deshalb wird ein erheblicher Teil der Thomas-Cook-Kunden leer ausgehen bzw. kann seine Ansprüche als Gläubiger zur Tabelle des Insolvenzverwalters anmelden.


    Wenn Sie einen Anwalt madatieren, wird dieser an dem Endergebnis nichts ändern. Die Anwaltskosten werden Ihren Schaden vergrößern. Sollten Sie rechtsschutzversichert sein, kann es anders aussehen.

    Ich habe mal gelesen, dass das bis zum 30.November eines Jahres möglich ist um für das ganze Jahr davon zu profitieren.

    Das ist nicht richtig. Selbst eine Eheschließung am 31.12. würde noch ausreichen für den Splittingvorteil des ganzen Jahres.
    Problem: Am 31.12. arbeiten die Standesämter nicht. :(