Beiträge von muc

    Meine Frage ist ja die, ist denn der- spekulationssteuerfreie, weil nach mehr als 10 Jahren- Veräusserungsgewinn dennoch im Rahmen der Einkommenssteuer von Belang im Jahr der Veräusserung??
    (Nebenfrage, um zu verstehen- wenn ich mein Haus nach 20 darin gewohnten Jahren mit Gewinn verkaufe, wäre dieser Gewinn einkommensteuerpflichtig??)

    Es gibt keine "Spekulationssteuer", die neben oder zusätzlich zur Einkommensteuer erhoben wird. Wenn Immobilien fremdvermietet werden, sind Gewinne aus der Veräußerung innerhalb von 10 Jahren zwischen Ankauf und Veräußerung als "sonstige Einkünfte" gem. § 22 i.V.m. § 23 Abs. 1 EStG zu versteuern.


    Diese Besteuerung wird landläufig als "Spekulationssteuer" bezeichnet. Es handelt sich aber schlicht um Einkommensteuer auf sonstige Einkünfte.


    Deshalb wird @zahira den Gewinn aus der Auflösung des Immobilienfonds NICHT versteuern müssen.


    Zu der Nebenfrage ist zu sagen, dass eine Immobilie, die selbst für Wohnzwecke genutzt wird, von der Regelung des § 23 Abs. 1 EStG ausdrücklich ausgenommen ist. D.h. bei selbstgenutzten Wohnungen/Häusern ist eine steuerfreie Veräußerung auch möglich, wenn zwischen Anschaffung und Verkauf weniger als 10 Jahre liegen.

    Klären Sie das mit der Krankenkasse Ihrer Frau. Ich vermute mal, dass Sie wegen der laufenden Behandlungen rückwirkend ab dem 01.04.2019 den Beitrag für freiwillig versicherte Kinder an die Krankenkasse zahlen müssen. Dann werden Sie eine Kündigungfrist einhalten müssen und können nach Kündigung in die PKV wechseln.


    Ob das günstiger sein wird, müssen Sie vorher ermitteln. Da Ihre Tochter chronisch krank ist, wird die PKV einen Beitragszuschlag erheben oder unter Umständen einen Vertragsschluss ganz ablehnen. Die PKV muss nicht jeden versichern und führt vor Vertragsschluss eine Gesundheitsprüfung in Form von Antragsfragen und ggls. zusätzlich eines ärztlichen Zeugnisses durch.

    Es gilt für Sie das Zuflußprinzip gem. § 11 EStG, da Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung zu den sog. "Überschußeinkünften" gehören.


    Deshalb sind Ausgaben in dem Jahr anzusetzen, in dem sie abgeflossen sind. Bei regelmäßig wiederkehrenden Ausgaben gibt es rund um den Jahreswechsel ein paar Besonderheiten. Die liegen aber bei Ihnen nicht vor.

    Es ist eher unwahrscheinlich, dass ich noch BfA Ansprüche erwerbe dem Grunde nach (Mindestversicherungszeiten). Letztendlich sehe(n) ich / wir unsere Zukunft nicht in Deutschland, so oder so.

    Ok. Ich hatte die von Ihnen erwähnte Rentenerwartung der gesetzlichen Rente zugeordnet. Man braucht 60 Beitragsmonate für die Mindestversicherungszeit. Hier zählen jedoch auch freiwillige Beiträge. Da Sie jetzt sozialversicherungspflichtig arbeiten, legen Sie jeden Monat einen weiteren Monat der Mindestversicherungszeit zurück.


    Wenn der Teilzeitjob beendet ist, könnten Sie freiwillige Beiträge zahlen. Sie könnten damit weitere Monate zur Erfüllung der Mindestversicherungszeit erwerben. Mit 53 haben Sie noch 14 Jahre bis zur gesetzlichen Rente. Das würde also rein zeitmäßig noch funktionieren.


    Übrigens wird die gesetzliche Rente auch an Rentner gezahlt, die ihren Lebensabend im Ausland verbringen.
    Nur mal so als Gedankenanstoß.

    Meine Rentenerwartung ist eher mäßig, ich rechne mit 400 bis 500 Euro im Monat.

    Lassen Sie doch mal bei der Rentenversicherung Bund prüfen, ob es einen Weg gibt, dass Sie durch freiwillige Beitragszahlungen Ihre Rentenansprüche aufstocken können. Falls ja, wäre dieser Weg unbedingt zu empfehlen!
    Als Kinderloser müssen Sie sich über Ihre Erbe, das Sie eines Tages hinterlassen werden, keine Gedanken machen.


    Um so mehr müssen Sie daran denken, wie Sie Ihren Ruhestand finanzieren. Und die gesetzliche Rente ist renditemäßig wesentlich besser als ihr Ruf. Vor allem ist sie völlig unabhängig vom Auf und Ab der Aktienmärkte. Damit stellt sie eine echte Diversifikation dar.

    Habe ich das richtig verstanden, dass es keine Möglichkeit gibt weitere Teile (Schränke, Arbeitsplatte, Kühlschrank, ...) einer neu anzuschaffenden Küche abzusetzen?

    Ja, das haben Sie richtig verstanden.


    Die im vorigen Eintrag zitierte Rechtsprechung zur "doppelten Haushaltsführung" trifft in Ihrem Fall nicht zu, denn Sie sind an den neuen Arbeitsort umgezogen. Die Umzugskosten sind steuerlich berücksichtigungsfähig. Die Anschaffung einer neuen Küche fällt in den Bereich der privaten Lebensführung. Das hat nichts mit dem berufsbedingten Umzug mehr zu tun.

    Eine getrennte Veranlagung kann z.B. sinnvoll sein, wenn beide Ehegatten ungefähr gleich viel verdienen, aber einer der beiden sehr hohe aussergewöhnliche Belastungen hat (z.B. hohe Zahnarztkosten, die von der Kasse nicht übernommen werden).


    Dann kommt der Ehegatte mit den Belastungen bei einer Einzelveranlagung leichter über die Zumutbarkeitsgrenzen, die bei Einzelveranlagung niedriger sind als bei gemeinsamer Veranlagung.


    Jedoch abgesehen von diesem oder ähnlichen Spezialfällen ist die gemeinsame Veranlagung für Ehegatten stets die günstigere Variante.

    Und das geht in Deutschland (so krank das auch ist) nun mal nicht. In der Schweiz, Dänemark usw. lascht man sich über den deutschen Kündigungsschutz schlapp, aber so ist das nun mal.

    Das Kündigungsschutzgesetz gilt - wie Sie richtig schreiben - erst ab einer Betriebsgröße von 10 Mitarbeitern.
    Wer sagt Ihnen denn, dass der TE nicht in einem solchen Kleinbetrieb mit <10 Arbeitnehmern arbeitet - wie übrigens die meisten Deutschen.


    Die Aussage des Chefs klingt nicht nach Großkonzern...

    Es gibt 3 Paragraphen, die meine Perspektive stützen:

    Die rechtlichen Punkte, die Sie hier aufführen, sind sämtlich nicht zutreffend.
    Die Kündigung hat weder etwas mit Menschenwürdeverletzung noch Rücksichtslosigkeit oder Verstoß gegen gute Sitten zu tun.


    Der Arbeitgeber hat einfach gekündigt. Punkt. Wenn er den Monat Juni noch bezahlt, ist die gesetzliche Kündigungsfrist für Arbeitsverhältnisse kürzerer Dauer eingehalten. Der Arbeitgeber ist auch berechtigt, den gekündigten Arbeitnehmer von der Arbeit freizustellen.


    Nach dem, was Sie geschrieben haben, liegt hier kein Problem vor.
    Dass eine Kündigung überraschend kommt und eine sofortige Freistellung erfolgt, ist in vielen Fällen sogar üblich.
    Damit wird vermieden, dass der gekündigte Arbeinehmer noch irgendwelchen Schaden oder schlechte Stimmung an seinem bisherigen Arbeitsplatz anrichten kann.

    Wenn ein gesellschaftlicher Bedarf besteht, sollte man sich das genauer anschauen und erstmal nicht (total) von - zumeist von der Lobby mitaufgestellten - Zugangsbeschränkungen abschrecken lassen.

    Hier sind meines Erachtens gesellschaftlich relevante Gruppierungen/Institutionen gefragt. Als Einzelner läuft man eine große Gefahr, dass man sich ein Bußgeld wegen einer Ordnungswidrigkeit einhandelt, wenn man auf diesem Gebiet neue Wege zu gehen versucht.


    Zuerst müssten Ausnahmetatbestände von den Zugangsbeschränkungen geschaffen werden, damit der Weg für den Einzelnen frei wird.


    Im Übrigen bin ich allerdings der Auffassung, dass es für die Idee von @chris2702 gar keinen Markt gibt.


    Meiner Einschätzung nach werden gerade die Menschen, die eigentlich der Hilfe bedürfen würden, nicht willens und/oder nicht in der Lage sein, die bescheidenen 20 EUR/Stunde zu bezahlen, die hier als Beratungshonorar aufgerufen wurden.


    Wäre es anders, hätten die Verbraucherzentralen mehr Erfolg.

    Danke für eure ersten Einschätzungen. Ich habe das Thema ein wenig weiterverfolgt. Klar ist: Ich kann und darf weder in den Graubereich von Honorarberatern noch von Versicherungs- und Finanzanlagevermittlern kommen, schon gar ncht deren Arbeit machen.

    Hier gibt es ein großes Abgrenzungsproblem! Du bist ja dann wie ein gewerblich arbeitender Finanzberater tätig! Die Finanzfuzzis erbringen die von Dir als Hauptleistung anvisierten Beratungen / Tätigkeiten / Hilfestellungen häufig als Nebenleistung zu ihrer Haupttätigkeit, der Vermittlung von Versicherungen und Kapitalanlagen.


    Und diese Bereiche sind nun einmal - das hast Du ja selbst herausgefunden - gesetzlich reguliert. Wenn Du das als Nebengewerbe anmelden wolltest, würdest Du merken, dass sich das nicht lohnt. Zumindest nicht mit Deinem gutgemeinten
    20 € Stundensatz. Du müsstest eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung vorweisen, um das Gewerbeanmeldung durchzukriegen. Die Prämien dafür liegen je nach Versicherungsumfang und Selbstbehalt zwischen 750 EUR bis 1.500 EUR pro Jahr. Da würdest Du schon mal 75 Stunden arbeiten müssen, nur um nicht mit Verlust aus dem betreffenden Jahr rauszugehen. Das sind 6 1/4 Stunden pro Monat. Schon ganz schön engagiert für eine Nebentätigkeit.


    Und um überhaupt dem erlauchten Kreis der Finanzfuzzis angehören zu dürfen, müsstest Du eine Prüfung ablegen. Die 200 EUR Prüfungsgebühr sind dabei sicherlich noch der kleinste Posten. Aber die Ausbildungskurse, die zur Vorbereitung auf die Prüfung dringend zu empfehlen sind, kosten locker ein paar tausend Euro.


    Also dös is nix, was man nebenbei machen sollte.


    Ob es dann Sinn macht, sich auf die anderen Bereiche (Wechsel Stromanbieter, erklären Online-Banking usw.) zu stürzen, halte ich für zweifelhaft.


    also: ehrenwerte Idee - aber sehr wahrscheinlich nicht realisierbar.

    In meinem Bekanntenkreis habe ich auch einen derartigen Fall.
    Ist seit 1,5 Jahren Pensionär und zahlt aktuell weniger als zu aktiven Zeiten.

    Das dürfte damit zusammenhängen, dass der Beihilfeanspruch bei Pensionären höher ist, als während der aktiven Dienstzeit. Wenn also der Beihilfeanspruch von 50 % auf 70 % steigt (wie das i.d.R. der Fall ist), dann muss der pensionierte Beamte natürlich nur noch 30 % Leistung versichern und nicht mehr 50 %.


    Das sollte sich auch im Monatsbeitrag der PKV bemerkbar machen.
    Beamte sind daher ein schlechtes Beispiel, um die Beitragsbelastung von PKV-Versicherten im Alter zu beleuchten.

    Müssen meine Schwiegereltern hier auf was bestimmtes achten
    oder spielt es keine große Rolle, auf welches Steuerkonto des Vorauszahlungen gehen ?

    Wenn Ihre Schwiegereltern auch für 2019 Einzelveranlagung beantragen, spielt es natürlich schon eine Rolle, auf welchem Konto die Vorauszahlungen verbucht sind.


    Andere Frage: Wer hat denn die Einkünfte, die die Vorauszahlungen auslösen? Und um welche Art von Einkünften handelt es sich? Vermietung und Verpachtung? Kapitalerträge ohne KESt-Abzug? Einkünfte aus Gewerbebetrieb oder freiem Beruf?


    Grundsätzlich sollte der Ehegatte, dessen Einkünfte nicht lohnversteuert sind, die Vorauszahlungen leisten.
    Handelt es sich um "gemeinsame Einkünfte", weil es V+V Einkünfte sind und die Immobilie(n) beiden zu je 1/2 gehören, dann macht es Sinn, dass die Vorauszahlungen je zur Hälfte auf beide Steuerkonten verbucht werden.

    Die Kinder sind in der GKV Familienversichert- und zwar per Gesetz!

    Das ist so nicht in jedem Fall richtig.


    Lesen Sie § 10 Abs. 3 SGB V! Die Kinder eines "gemischt versicherten Ehepaares" haben keinen Anspruch auf Familienversicherung, wenn der besser verdienende Ehegatte privat versichert ist, er mehr verdient als der gesetzlich versicherte Ehegatte und sein Einkommen regelmäßig ein Zwölftel der Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt.


    In einer solchen Konstellation haben die Eltern das Wahlrecht, ihre Kinder als freiwillige Mitglieder bei der gesetzlichen Krankenkasse anzumelden - gegen eigenen Beitrag. Oder sie können die Kinder privart versichern.


    Da im Ausgangsfall von @Safadurimo die Lehrerin jedoch vermutlich weniger verdient als ihr Ehemann, dürften in der Tat die Kinder gesetzlich familienversichert sein.


    Es kommt also stets auf die Umstände des Einzelfalles an.

    Welche Unterlagen benötigt das Finanzamt, ausser dem Jahresabschluss? Welche Veranlagung?

    Zur Fragen der Veranlagung ist in den vorstehenden Posts schon richtig geschrieben worden, dass es immer auf das betreffende Jahr ankommt. Man kann berechnen, was für das Ehepaar zusammen "unterm Strich" günstiger ist. In der Regel dürfte das die Zusammenveranlagung sein.


    Das Finanzamt braucht von Ihnen neben der normalen Steuererklärung auch die Einnahmeüberschussrechnung Ihrer selbstständigen Berufstätigkeit. Sie müssen zur Steuererklärung die Anlage S ausfüllen, Ihr Mann wie gewohnt die Anlage N.
    Alles muss elektronisch über ELSTER eingereicht werden.

    In meinem Todesfall müsste sie aus der Todesfallsumme aus meiner privaten LV bis zu ihrem 65.Lj. keine zusätzlichen Beiträge an ihre GKV zahlen, ab ihrem 65.Lj. muss sie.

    Wie kommen Sie darauf? Ich glaube, Sie da etwas falsch verstanden.


    Die Auszahlung einer privaten Lebensversicherungssumme ist für den Empfänger nicht beitragspflichtig. Wird das Kapital angelegt und daraus Kapitalerträge erzielt, können diese beitragspflichtig sein. Das hängt von der Konstellation des Einzelfalles ab. Wird anstelle der einmaligen Kapitalzahlung durch die Lebensversicherung eine lebenslange Rente gewählt, kann diese ebenfalls beitragspflichtig sein.

    Ich kann im SGB V keine §§ finden.

    Der Paragraf, den Sie suchen ist § 229 SGB V.
    Dort steht, dass auch Leistungen, die zur Hinterbliebenenversorgung erzielt werden, als Einnahme gelten.


    Demnach wird die baV-Leistung im Falle Ihres Todes für Ihr Witwe beitragspflichtig sein.
    Eine einmalige Kapitalzahlung wird dabei für Zwecke der Beitragsbemessung auf bis zu 120 Monate verteilt (vgl. § 229 Abs. 1 Satz 3 SGB V).

    Jetzt weiß ich auch, wo ich den "Partnerschaftsvertrag" her habe, Helma Sick hat in ihren Publikationen den "Ehevertrag für Unverheiratete" so genannt, das werde ich wohl so übernommen haben.

    Das Buch von Helma Sick habe ich nicht gelesen. Die Autorin ist aber bekannt. Sie ist eine sehr clevere und im Marketing sehr ausgeschlafene Versicherungsvermittlerin. Die Idee kam in den achtziger Jahren mal von Svea Kuschel, die sich auf die Zielgruppe "Frauen" als Kundinnen für Versicherungen, Kapitalanlagen und andere Vorsorgeprodukte spezialisiert hatte.


    Ob Frau Sick die richtige Adresse ist, wenn es darum geht, die Fragen einer Ehe zu lösen, bezweifle ich sehr. Statt den Leuten mit "Partnerschaftsverträgen" einen Floh ins Ohr zu setzen, sollte besser Aufklärung betrieben werden und die Rechtsfolgen der Ehe in alle Verästelungen erklärt werden.


    Dann braucht es auch keine Partnerschaftsverträge, die im Zweifel das Papier nicht wert sind, auf dem sie ausgedruckt wurden.

    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man die Inhalte eines Ehevertrages auch auf eine eheähnliche Beziehung übertragen kann.

    Welche denn? Und wie soll das gehen? Wie sind diese einklagbar?


    Nehmen wir das Beispiel von @Mojam: Sie steckt beruflich zugunsten der Kindererziehung zurück. Wäre sie verheiratet wäre alles geregelt! Sie hätten den gesetzlichen Unterhaltsanspruch gegen ihren voll berufstätigen Ehemann (§ 1360 BGB). Ferner würde sie an seinem Vermögenszuwachs während der Ehe durch die Zugewinngemeinschaft teilhaben (§ 1363 ff BGB).
    Alles gut!


    Und nun? Wie regeln Sie das mit einem "Partnerschaftsvertrag"? Wollen Sie vereinbaren, dass der Partner A dem Partner B Unterhalt schuldet? Wenn ja, in welcher Höhe? Ferner müssten Sie vereinbaren, dass der Partner A dem Partner B jeden Tag schenkweise seinen Vermögenszuwachs zur Hälfte überträgt, denn er könnte ja jeden Tag ums Leben kommen und Partner B würde nicht einmal etwas erben.


    Wie sieht es mit der Schenkungsteuer aus? Der Freibetrag von 20.000 € gilt für 10 Jahre. Je nachdem wie hoch der Vermögenstransfer ist, können die 20.000 € schnell aufgebraucht sein. Dann muss von Partner B Schenkungsteuer bezahlt werden. Muss die Partner B alleine tragen oder teilt man sich die Schenkungsteuer? Usw. usw.


    Es gibt viele Probleme, die zu regeln wären. Und dann stellt sich die Frage, ob solch ein Vertrag im Konfliktfall einklagbar wäre. Da habe ich größte Zweifel. Es gilt zwar der Grundsatz der Vertragsfreiheit, aber alles geht vor Gericht auch nicht durch.


    Und derjenige Partner, der die Ehe verweigert, der will eben keine Verpflichtungen eingehen. Dann könnte es sein, dass der im Konfliktfall vorträgt, dass er den Partnerschaftsvertrag nur zum Schein abgeschlossen hat, um weiterhin ungestörten Sexualverkehr zu haben. Ob das Gericht ihn dann zur Leistung verurteilen würde, halte ich für sehr zweifelhaft, eben weil es ja die bürgerliche Ehe gibt, in der alle diese Fragen rechtlich gelöst sind.