Beiträge von turner1948

    Hallo Dicobo, ich habe beim Handelsgericht die Einleitung des Insolvenzverfahrens beantragt. Dies wurde leider abgelehnt. Angeblich soll in Kürze ein Not-Geschäftsführer bestellt werden, der dann Insolvenz melden kann. Außerdem habe ich die Anleihe wegen ausbleibender Zinszahlung fristlos gekündigt. Das Einschreiben konnte nicht zugestellt werden, da es keinen Zustellungsempfänger gibt. Außerdem habe ich den Treuhänder, Herrn Prof. Krammer, bei der Staatsanwaltschaft Wien angezeigt wegen Unterschlagung von Anleihegeldern. Er weigert sich nach wie vor, seiner Verpflichtung aus dem Treuhandvertrag nachzukommen und die Zinszahlung - eventuell anteilig - aus dem vorhandenen Kontobestand durchzuführen. Da das ZInsdepositkonto gemäss Treuhandvertrag an die Anleihegläubiger verpfändet ist, ist er dazu nicht befugt. Auch weigern er sich, mir als Anleihegläubiger eine Aufstellung der Kontobewegungen auf dem Zinsdepositkonto zu übermitteln. Zusätzlich habe ich den ermittelnden Beamten des LKA gebeten, gegen Herrn Prof. Krammer strafrechtliche Ermittlungen wegen Beihilfe zum Anlagebetrug aufzunehmen. Ohne das Handeln bzw. NIcht-Handeln des Treuhänders unter Verstoss gegen den Treuhandvertrag wären die betrügerischen Aktivitäten von Herrn Schroll nicht möglich gewesen. Wir sollten uns auf dem Laufenden halten!

    Gegen den Geschäftsführer der Euges und der Schilling-Gruppe wird bei der Staatsanwaltschaft Wien ein Strafverfahren geführt. Meines Wissens nach sitzt Herr Schroll auch in der Justizvollzugsanstalt. Die Euges mbH wird im Firmenbuch noch als aktiv bezeichnet und es wurde bisher merkwürdigerweise kein Insolvenzverfahren eröffnet. Ich habe jetzt selbiges beim Landesgericht Wien beantragt, damit die Anleihegläubiger offiziell mit einbezogen werden. Insgesamt kann man aber davon ausgehen, dass die Euges mbH vermögenslos und zahlungsunfähig ist. Das Investment kann komplett abgeschrieben werden.

    Bei Openbank muss man zusätzlich berücksichtigen, dass man die Konten dort mit keiner Banking-Software derzeit verwalten kann. Deren PSD2-Schnittstelle ist so unsauber programmiert, dass man als Kunde bei der Einrichtung stets ganz am Ende scheitert. Der Hersteller meine Banking-Software versucht seit einem halben Jahr, dieses Problem mit Openbank zu lösen. Da sich Openbank jeder Kommunikation verweigert, hat er jetzt eine Beschwerde bei der spanischen Bankenaufsicht eingereicht.

    Man sollte auch einen Blick auf NIBC Direct werfen. Hier können pro Kunde mehrere Konten geführt werden ohne Begrenzung auf eine maximale Zahl. Außerdem gibt es 0,20 % Zinsen beim Tagesgeld.
    Eine andere Möglichkeit ist Openbank mit 0,50 % Zinsen für das Tagesgeld. Dumm ist hier nur, dass man immer dabei ein kostenloses Girokonto mit MasterCard eröffnen muss.