Beiträge von cell_2k6

    Hallo Freunde,


    ich habe eine Frage zu meiner Altersvorsorge und möchte euch dafür kurz einen Abriss meines Lebens schildern.


    Aktuell habe ich bereits 2 historisch gewachsene Versicherungsverträge bei der Swiss Life.

    Beide sind aus einem Gruppentarif bei einem alten Arbeitgeber entstanden wobei ich auch noch sehr jung und absolut unerfahren war.


    Nr. 1) Initial gingen dort um die 200€ rein (Entgeldumwandlung) - aktuell nur noch 25€ (Auf meiner Abrechnung beim aktuellen Arbeitgeber steht "Direktversicherung". Ich habe den Vertrag quasi mit zum neuen Arbeitgeber genommen).

    Nr. 2) Das waren die VL des alten Arbeitgebers die in diesen Vertag liefen. Als ich den Arbeitgeber gewechselt habe, habe ich die Zahlung privat von meinem Konto weiterlaufen lassen, jetzt 26,59€ (könnte dieser Vertrag nicht auch über den ARbeitgeber laufen?)


    Warum damals 2 Verträge entstanden sind und nicht nur einer ist mir heute schleierhaft.


    Was hatte sich zwischenzeitlich verändert? Ich habe ein Haus gekauft und das Geld sollte in die FInanzierung fließen.

    Zum aktuellen Zeitpunkt sieht meine Altersvorsorge so aus:


    1) Swiss Life bAV 25€

    2) Swiss Life 26,59 aus meinem Netto

    3) 300 € in ETF World

    4) 50 € in ETF Asia

    5) Haus


    Hier kommt wieder mein "alter" Versicherungsmensch ins spiel. Manche Leser hier werden schmunzeln :)

    Dieser ist jetzt in Rente und legte mir nahe, eine NEUE bAV über meinen aktuellen Arbeitgeber zu machen.

    Als Argument führt er die Förderung durch meinen Arbeitgeber an, welche sofort greift. Meiner Erinnerung nach, werden Altverträge erst ab 2022(?) gefördert (mit 15%?). Ich entschuldige mich hier für so viel Halbwissen.


    Meine Frage: ein neuer Versicherungsvertrag verursacht ja Abschlusskosten. Mein aktueller Wissenstand ist so, dass diese Kosten in den Altverträgen ja schon "bezahlt" wurden. Lohnt sich nun ein neuer Vertrag oder kann ich nicht einfach den Zahlbetrag in Vertrag 1 wieder erhöhen? Und kann ich Vertrag 2 nicht auch über den Arbeitgeber laufen lassen?


    Vielen Dank im Vorfeld für eure Antworten. :thumbup:

    donrodi Vielen Dank für diesen Input.


    - Kannst du Punkt 1 etwas näher erläutern - "Explain it like i am 5"

    - Du meinst z.B. eine 2-Bett Chefarzt Zusatzversicherung oder Ähnliches?

    - Wie viel investierst du in die Zusatzkomponente? Ich spiele trotz allem mit dem Gedanken doch 50 € zu investieren. Sind für mich netto ja nur 25€.

    Ich beziehe mich auf deinen Beitrag vom 26.11.

    donrodi Vielen Dank für diesen Input.


    - Kannst du Punkt 1 etwas näher erläutern - "Explain it like i am 5"

    - Du meinst z.B. eine 2-Bett Chefarzt Zusatzversicherung oder Ähnliches?

    - Wie viel investierst du in die Zusatzkomponente? Ich spiele trotz allem mit dem Gedanken doch 50 € zu investieren. Sind für mich netto ja nur 25€.

    Referat Janders:
    KfW Darlehen aus den Programmen „Energieeffizient Bauen (153)“ und „Energieeffizient Sanieren (151/152)“, die vor April 2018 genehmigt wurden, koennen jederzeit ohne Vorfaelligkeitsentschaedigung gekuendigt werden.

    wait, what? Ich kann (oder konnte) den Kredit aufnehmen, den Tilgungszuschuss kassieren und dann direkt wieder kündigen? Also ich kann quasi jetzt kündigen und den restbetrag umschulden?


    Weil aktuell bekomme ich das notwendige kapital laut Interhyp für 0,83% auf 15 Jahre fest.


    Ich würde am liebsten direkt losrennen und das durchziehen. Möchte mich bitte jemand aufhalten aus Gründen?

    Top Antwort - danke dir!

    Danke für die vielen Antworten und lebhafte DIskussion.

    Allerdings befinden wir uns in allen Bereichen in der gleichen Zwickmühle, dass wir nicht wissen was in der Zukunft ist. Daher blende ich den Teil der Diskussion für mich aus.


    Ich habe einen Artikel gefunden, der nochmal etwas Licht in die Sache bringt.

    Zum einem muss der Versicherungsbeitrag der Vorsorgekomponente Lebenslang weiterbezahlt werden. Eine 100 € entlastung für 25€ im Monat ist effektiv so nur 75 €.

    Eingezahlte Beiträge sind zudem nicht vererbbar. Und noch schlimmer: sollte ich mal wieder GKV-pflichtig werden (z.B. durch Berufsunfähigkeit), sind die eingezahlten Beiträge weg.


    https://www.krankenkasse-vergl…tragsentlastung-im-alter/


    Auch wenn aktuell der Arbeitgeber bis zum Höchstsatz die Hälfte mitbezahlt, fehlt mir aber die Flexibilität. Oben beschriebene Beispiele birgen auch eine gewisse Unsicherheit.


    Ich denke ich bleibe bei meinem Sparplan und denke noch über eine zusätzliche betriebliche Altersvorsorge nach. Hierzu wollte ich in einem anderen Beitrag ein paar fragen stellen.


    Erstmal Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt!

    Hallo Freunde,


    ist schon was länger her. Aber ich hab Feedback von der KFW bekommen. Den Tilgungszuschuss muss ich nicht zurückzahlen.


    Mit den gegebenen und neuen Informationen: welchen Vertrag lohnt es sich nun eher sonder zu tilgen mit jährlich 1000 €?


    Mein Plan ist es sowieso alle 10 Jahre die Kredite zu prüfen und ggf. umzuschulden.


    Freu mich sehr auf Antworten :)

    Hallo Zusammen,


    jetzt sind ein paar Monate vergangen und ich wollte das Thema nochmal aufleben lassen.


    Mein Versicherungsberater ist mitlerweile im Ruhestand und hat mir dennoch die Vorsorgekomponente der Allianz ans Herz gelegt, weil der Arbeitgeber die Hälfte der Vorsorgekomponente bezahlt (solange der Höchstbeitrag der GKV noch nicht erreicht ist).


    Steuervorteile kann ich an dieser Stelle nicht erkennen, da ich in meiner Steuererklärung ja nur den Krankvorsorgebetrag angeben darf.


    Ich gebe normalerweise nichts auf "Ratschläge" von Versicherungsvertretern. Da er aber nichts mehr an mir verdient und mich trotzdem drauf stößt, gibt der Sache ein gewisses Interesse.


    Leider finde ich auch aktuell nichts zur Vorsorgekomponente von unabhängigen Medien (Hallo Finanztip!) und würde wirklich gerne wissen, ob mein ETF-Sparplan (aktuell 350€ in den MSCI World) der richtige Weg ist. Oder doch lieber 50€ in die Vorsorgekomponente (wobei es ja nur 25€ aus meiner Tasche sind).

    Hallo zusammen.


    Ich bin 34 und PKV versichert bei der Allianz.
    Bei Abschluss der PKV bekam ich Unterlagen zur Vorsorgekomponente V.


    Zusammengefasst ist das wohl ein Sparbeitrag, der ab dem Alter von 65 Jahren meinen PKV Beitrag drücken soll.


    Z.B. wenn ich 50 € im Monat einzahle reduziert sich der PKV-Beitrag im Alter um ca. 150 € (laut Verkaufsunterlagen)
    Mehr Infos hier: https://makler.allianz.de/res/…_V_fuer_Pflege/index.html


    Hat jemand Erfahrungen damit gemacht? Ist es eine Sinnvolle Investition? Oder soll ich die 50€ lieber in ETFs packen?


    Danke und Beste Grüße

    Meine Idee wäre, das Zinsänderungsrisiko bei einem Kredit komplett auszuschalten, dann wäre das Problem gelöst. Dann könnte man sich um den anderen Kredit kümmern.

    Genau das verstehe ich nicht, da bei Kredit 1 sich der Zins ja nicht ändern kann, da er 30 Jahre festgeschrieben ist. oder meinst du die 3 Jahre Restlaufzeit nach der Sollzinsbindung.



    Wenn der zwrite Kredit jederzeit durch (unbegrenzte) Sondertilgungen abgelöst werden kann, dann könnte man sich auch in naher oder fernerer Zukunft einen neuen Kredit suchen, mit ggf. besseren Konditionen (z. B. längerer Zinsbindung).

    Da bin ich mir nicht sicher. Da der KfW ja einen Tilgungszuschuss enthält müsste ich diesen ja bei vorzeitiger Kündigung doch sicher zurückzahlen oder?

    Hi,


    danke für deine Antwort. Allerdings ist bei Kredit 1 ja das Zinsänderungsrisiko nahezu komplett ausgeschlossen da er ja auf 30 Jahre festgeschrieben ist.


    Der KfW lässt eine jährliche Sondertilgung in unbegrenzter höhe zu. Kannst du deinen Gedankengang näher ausführen?

    Hallo Zusammen,


    ich habe ein Haus gekauft und dabei eine Kombi aus Immobilienkredit und KfW-Förderung genutzt.
    Nun haben wir durch geschicktes wirtschaften (lol) im Jahr knapp 1000 € über, die wir gerne für Sondertilgungen nutzen möchten.


    Die Frage ist nun, welchen meiner beiden Kredite ich am besten ab sofort JEDES JAHR mit ca. 1000 € Sondertilge.


    Die Eckdaten
    Kredit 1) 189.000 €, 2,45 %, 30 Jahre Sollzinsbindung, Laufzeit 33 Jahre, Restschuld 183.230 €
    Kredit 2) KfW 100.000 €, 2,2 %, 20 Jahre Sollzinsbindung, Laufzeit 30,1 Jahre, Restschuld 97.000 €


    Ich habe leider überhaupt keine Ahnung, wie ich errechnen kann, wo sich die Sondertilgung mehr lohnt. ?(
    Daher bin ich für Vorschläge sehr offen - Vielen Dank im Voraus.


    Grüße!