Beiträge von Speedy85

    Hallo liebe Community.


    Ich hatte 16 000 € zum Investieren und habe für 8000 € davon am Dienstag einen ETF (Vanguard FTSE All World) bei 85 € Kurswert gekauft. Ich dachte, es wäre ein guter Zeitpunkt zum Einstieg, nachdem er die Woche zuvor schon bei 90 € Kurswert war. (Aktuell war der Einstieg wohl doch nicht so gut.)
    Neben dem Einmal-Invest war eigentlich der Plan die weiteren 8000 € auf die kommenden 4 Monate mit jeweils 2000 € aufzuteilen. Außerdem sollte danach ein monatlicher Sparplan mit 300 € folgen. Ziel des Invests ist ein langfristiger Vermögensaufbau (5 – 10 Jahre und eigentlich noch länger)
    Nun ist der Kurswert nach 3 Tagen ist leider schon auf 75 € abgerutscht und wir befinden uns gerade mit ziemlicher Sicherheit am Anfang einer weltweiten Pandemie, bei der momentan niemand sagen kann, wie die nächsten Wochen/Monate aussehen, weil es so eine Situation in den letzten Jahrzehnten noch nie gab.
    Da ich Börsen-Laie bin, habe ich zwei Fragen:


    1) Die aktuelle Situation mit den bereits investierten 8000 Euro: Ich vermute, es ist das Beste einfach abzuwarten. Trotzdem habe ich die Befürchtung, dass es in den kommenden Tagen/Wochen noch weiter nach unten geht. Daher war auch eine Überlegung, lieber Verluste zu begrenzen, jetzt noch zu verkaufen und in ein paar Wochen vielleicht wieder einzusteigen? Wahrscheinlich ist das eher nicht sinnvoll, aber ich würde mich wohler fühlen, wenn mir das hier jemand bestätigen könnte?


    2) Die Planung für die kommenden Wochen/Monate mit den verbleibenden 8000 Euro: Natürlich weiß keiner mit Sicherheit, wie es weitergeht, aber wenn es zunächst weiterhin bergab geht, wäre der Plan die 8000 € verteilt auf die kommenden 4 Monate zu investieren doch eigentlich sinnvoll, oder? Oder würdet ihr sogar weiter gehen und die eventuell schon eher in den nächsten Wochen zu investieren (wenn man denkt, dass das Tal erreicht ist…)?


    Danke für die Antworten schon vorab!

    Danke für die bisherigen Antworten!
    Ich tendiere stark zum Verkaufen. Dazu noch eine Frage:


    Ich will das Geld für den ETF (insgesamt 16 000 Euro angespart, bisher nur auf dem Tagesgeldkonto gehabt) sowieso nicht alles auf einmal investieren (um das Risiko zu streuen), sondern lieber strecken auf die nächsten Monate. Daher benötige ich die 1000 Euro des alten Aktien-Fonds jetzt nicht "sofort".
    Dann wäre es in dem Fall doch sinnvoll beim Verkauf des alten Aktien-Fonds ein Limit zum Verkauf zu nutzen, um die Altlast noch "bestmöglich" loszuwerden, oder?
    Wenn ja, was wäre ein sinnvolles Limit bei der Kursentwicklung? 80 €?

    Liebe Community,


    ich mache zur Zeit gerade „Kassensturz“ und schaue, wie ich meine vorhandenen finanziellen Reserven sinnvoll anlege. Ich bin Wertpapier-Neuling.


    Dabei habe ich auch noch einen Aktien-Fond, den ich vor knapp 20 Jahren gekauft habe (damals auf „Anraten“ meiner Mutter) und seit dem habe „liegenlassen“.


    Es geht um den ODDO BHF Algo Global CRW-EUR (DE0009772988), Bestand 13,3 Stück, was aktuell einen Kurswert von knapp 1000 Euro ausmacht.


    Ich finde keine Unterlagen mehr aus denen das Kaufdatum und der Kaufpreis hervorgehen, aber es war etwa im Jahr 2000, kurz vor dem großen Börsen-Crash. Auch finde ich im Internet keine Charts, die mir den damaligen Kurswert noch anzeigen (bei den meisten Seiten geht es bis 5 Jahre oder maximal 10 Jahre, aber nicht 20 Jahre zurück). Aufgrund des (im Nachhinein) falschesten Einstiegszeitpunkts habe ich trotz der langen Anlagezeit von 20 Jahren bisher vermutlich eher Verlust gemacht.


    Diese Infos aus der Vergangenheit sind aber meiner Meinung nach eigentlich egal, da es nun um die Zukunft gehen soll. Ich fange gerade damit an in einen ETF (Vanguard FTSE All World) zu investieren, zunächst vorhandene 16000 Euro in 8 x 2000 Euro Tranchen, danach dann 350 Euro monatlich als Sparplan. Dabei ist mir aufgefallen, dass der ETF deutlich geringere Kosten (0,22 % TER) hat als der oben beschriebene Aktien-Fond (1,92 % jährliche Kosten).


    Nun meine Frage: Ist es sinnvoll, den „alten“ Aktien-Fond zu verkaufen, weil er relativ hohe Kosten verursacht (und auf lange Sicht mir damit die Rendite „auffrisst“) und das Geld lieber zusätzlich in den genannten ETF zu investieren???


    (Rein aus Neugier noch eine weitere Frage: Wo finde ich im Internet den Kurswert des Fonds aus dem Jahr 2000? (Wahrscheinlich war ich nur zu „blind“ und hab es einfach nicht gefunden?!))

    Danke für den Hinweis mit den freiwilligen Nachzahlungen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das werde ich in den kommenden Jahren dann mal überprüfen, ob es sich lohnt oder nicht.


    Ansonsten:
    Schön, dass meine generellen Ideen anscheinend schon ganz gut durchdacht waren. Ich habe mich nun für Folgendes entschieden:
    Die „konservative“ Geldaufteilung mit 20 % Tagesgeld, 40 % Festgeld, 40 % ETF lasse ich als eher vorsichtiger „Anfänger“ so bestehen.
    Auch bleibe ich bei der Idee die 16000 Euro in 8 x 2000 Euro Tranchen abzutragen. Anschließend werde ich den ETF-Anteil jedoch erhöhen, d.h. die monatlichen 500 Euro gehen in 350 Euro ETF-Sparrate und 150 Euro Tagesgeld/Festgeld.
    Mit dem höheren monatlichen Sparbetrag habe ich mich nach Abwägen von Für und Wider auch dafür entschieden ein Depot bei der DKB zu eröffnen. Jährliche Mehrkosten von 45 Euro (DKB: 1,50 € pro Sparrate x 12 = 18 Euro. Comdirect: 1,5 % von 350 Euro sind 63 Euro) im Vergleich finde ich dann doch zu viel, nur um das Depot auch bei der comdirect zu haben.
    Ich habe mich nun für den Vanguard FTSE All World entschieden.

    Liebe Community,



    ich habe mich in den letzten Tagen und Wochen sehr viel mit dem Thema Geldanlage/Altersvorsorge beschäftigt und habe mir schon so einige Finanztip-Videos angeschaut. Bevor ich nun Nägel mit Köpfen mache, hätte ich ein „besseres Gefühl“, wenn ich meine Gedanken teile und ihr mir sagen könnt, ob mein Plan im Großen und Ganzen Sinn ergibt oder ob ich noch andere Dinge beachten sollte.



    Ich beschreibe meine Situation mal recht ausführlich (sodass hoffentlich keine Fragen offen bleiben):


    Ich bin 35 Jahre alte, lebe mit meiner Partnerin seit 8 Jahren zusammen (unverheiratet aktuell, eventuell auch Hochzeit in den nächsten Jahren). Wir haben 2 kleine Kinder (nicht mehr geplant). Ich bin Lehrer (öffentlicher Dienst, Tarif West), arbeite aufgrund der Kinder genauso wie meine Partnerin in ca. 75% Teilzeit mit ca. 45 000 Jahresbrutto (ca. 2 200 monatliches netto zurzeit). Ich habe keinen teuren Lebensstil und bin eher der sparsame Typ.


    Die bisherige Altersvorsorge besteht neben der gesetzlichen Rentenversicherung aus einer betrieblichen Altersvorsorge (Pflichtversicherung im öD: VBL Klassik), die meiner Meinung nach eine sehr gute Sache ist.


    Weitere Möglichkeiten der Altersvorsorge:


    • Ich habe mir ein Angebot der VBL extra zur Entgeltumwandlung zuschicken lassen --> Escheint mir absolut nicht rentabel (momentan 0,25 % garantierter Zins, 3,24 % Verwaltungskosten, …)
    • Riester-Rente --> Da meine Partnerin bereits einen Riester-Vertrag hat und darüber die Kinder-Zulagen ausschöpft, denke ich, dass sich die Riester-Rente ohne Kinder-Zulagen nicht lohnen würden
    • Rürüp-Rente --> Eher für Selbständige, nicht für meinen Fall geeignet
    • Klassische Lebens- oder Rentenversicherung --> Lohnt sich aufgrund der niedrigen Zinsen momentan nicht.
    • Wohneigentum --> Schwierige Frage, die wir noch nicht zu 100 % beantworten können. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir KEIN Wohneigentum haben werden. Möglicherweise in ca. 5 Jahren eine Eigentumswohnung, aber eher unwahrscheinlich.


    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist aufgrund von Vorerkrankungen nicht sinnvoll/möglich, dafür habe ich immerhin eine Unfallversicherung.


    Ich bin nun seit 6 Jahren arbeitstätig und habe das übrige Geld (ca. 500 Euro pro Monat) stets aufs comdirect Tagesgeldkonto „geparkt“ (nicht sinnvoll, ich weiß), bis sich da mittlerweile 40 000 angesammelt haben. Nun ist die Frage, was ich damit mache?! Ich bin absoluter Laie an der Börse und habe ein vorsichtiges bis ausgewogenes Risikodenken. Außerdem möchte ich mich mit dem Thema Geldanlage auch nicht ständig beschäftigen.



    Meine generelle Idee der Aufteilung der 40 000 Euro ist:


    • 20 % (8 000 Euro) auf dem Tagesgeldkonto der comdirect zu belassen, als kurzfristig immer verfügbare „Notreserve“
    • 40 % (16 000 Euro) auf ein Festgeldkonto für 3 Jahre, sodass mittelfristig auch immer eine gewisse Summe vorhanden ist (falls alle paar Jahre etwas anfällt wie größere Reise, neues Auto, eventuelle Hochzeit, …). Leider gibt’s bei der comdirect aktuell nichts auf das Festgeld. Daher akf bank für 3 Jahre mit immerhin 0,85 % Zinsen.
    • 40 % (16 000 Euro) in einen ETF stecken, als langfristigen privaten Baustein zur Altersvorsorge. Für den wahrscheinlichen Fall keiner Eigentumswohnung soll das Geld für mindestens 15 Jahre angelegt werden, um Rendite zu erwirtschaften. Für den unwahrscheinlichen Fall des mittelfristigen Wunsches (in ca. 5 Jahren) nach einer Eigentumswohnung wäre das Geld zumindest verfügbar.


    Nun die 1.) Frage: Macht die generelle Idee der Geld-Aufteilung so Sinn???



    Dann die 2.) Frage zum ETF Einmalanlage vs. Sparplan:


    Eigentlich ist mir aufgrund der Risiko-Streuung ein ETF-Sparplan lieber als eine große Summe auf einmal rein zu stecken. Daher tendiere ich zu einem Mittelweg: Zunächst die 16000 Euro auf 8 Monatsraten von je 2000 Euro investieren. Wenn die 16000 in den ETF „abgetragen“ sind, würde ich die 500 Euro, die zukünftig pro Monat übrig sind wie folgt aufteilen:


    • 300 aufs Tagesgeldkonto (damit alle 1-2 Jahre neues Festgeld abschließen)


    • 200 in ETF-Sparplan

    Macht das so Sinn???




    Nun die 3.) Frage zur Broker-Wahl:


    Wenn ich das so mache wie bei 2.) beschrieben, tendiere ich dazu das Depot eher bei einer anderen Bank (DKB oder Onvista) zu eröffnen, auch wenn ich bei der comdirect bisher sehr zufrieden bin und sie in den vergangenen Jahren auch stets einer der besten Broker war. Aber in meinem Fall würden sich die 1,5 % Transaktionskosten pro Order bei den jeweils 2000 Euro bzw. künftig 200 Euro Sparrate leider ganz schön bemerkbar machen (Vergleich z.B. DKB: 1,50 Euro pro Ausführung).


    Nun habe ich das Top-Preis-ETF Angebot der comdirect gesehen, bei denen die Sparplanausführungen bestimmter ETFs ohne Orderentgelte wären. Allerdings gilt das Angebot ja immer nur für 1 Jahr und danach möglicherweise nicht mehr. Wenn das Angebot nun ab 2021 für den von mir ausgesuchten ETF nicht mehr gilt (was ja nicht unwahrscheinlich ist), hätte ich entweder sehr hohe Kosten oder müsste dann den Broker samt ETF wechseln, was nun beides nicht sinnvoll ist. Also tendiere ich gleich zur DKB oder Onvista. Macht das Sinn???


    (Neben der comdirect bin ich auch bei der ING-Diba. Eigentlich will ich ungern noch zu einer dritten Bank, aber wenn es hohe Kosten einspart, dann sei es drum…)



    Nun die 4.) Frage zur ETF-Wahl:


    Eigentlich möchte ich die einfachste Lösung: nur einen ETF. Dabei soll es auf jeden Fall ein ETF sein, der breit gestreut ist. Außerdem glaube ich Folgendes zu wollen:

    • Geringe Kosten (TER bei 0,2 % oder weniger)
    • Lieber ausschüttend als thesaurierend, ist wohl besser hinsichtlich der Besteuerung bei noch relativ geringen Summen
    • Lieber physisch als synthetisch (weiß nicht mehr genau warum)


    Hier schwanke ich momentan noch zwischen folgenden 2 ETFs:

    • Einen der MSCI World ETFs (welchen weiß ich auch noch nicht genau, sicher auch abhängig von der Broker-Wahl)
    • Vanguard FTSE All-World


    Meine Frage: Gibt es noch weitere Anhaltspunkte, außer die schon beschriebenen (geringe TER, ausschüttend, …), nach denen ich entscheiden sollte, welcher ETF es am Ende wird?



    Sorry für so viel Text. Danke fürs Lesen (wer es bis hierhin geschafft hat) und noch ein größeres Danke für hoffentlich ein paar Rückmeldungen.