Beiträge von JayEffAr

    Vielen Dank. Genau das wollte ich wissen.


    Ja, das mit der Inflation ist mir bewusst. Leider habe ich vor knapp 10 Jahren einen ziemlich teuren Riester-Vertrag abgeschlossen, der sich bisher auch noch nicht wirklich positiv entwickelt hat. Um nicht noch mehr Geld da hinein zu investieren, ist die Überlegung, ihn still zu legen, vielleicht etwas für eine Immobilien-Sondertilgung zu verwenden und ansonsten über private Wege, wie z.B. ETF-Sparplan, für‘s Alter vorzusorgen.
    Wenn ich dann auch noch so viel für die Sondertilgung entnehme, dass am Ende nur eine Kleinstbetragsrente herauskommt, könnte ich ja sogar eine Komplettauszahlung erhalten (was ich aufgrund einer sehr kurzen Rentengarantiezeit - ein weiterer Fehler damals - bevorzugen würde). Dann wäre es zumindest so gewesen, als hätte ich den Betrag unter‘s Kopfkissen gelegt.


    Gruß

    Hallo,
    ich habe zwei Fragen zur Riesterbeitragsgarantie. Im Netz bin ich nicht wirklich fündig geworden, daher hoffe ich hier auf Expertenwissen.


    Soweit ich verstanden habe, werden bei Riesterprodukten zur Auszahlphase mindestens die eingezahlten Beiträge und Zulagen garantiert. Durch die Abschluss- und Vertriebskosten ist ja in den Anfangsjahren oft das gebildete Kapital geringer als die eingezahlten Beiträge und Zulagen.


    Also als Beispiel:
    10 Jahre wurden jährlich 1925 Euro eingezahlt und 175 Euro Zulagen erhalten. Ergibt einen Betrag von 21.000 Euro. Gleichzeitig hat man jährlich 150 Euro Kosten gehabt, so dass bei einer 0% Rendite das angesparte Kapital nur 19.500 Euro beträgt.


    Was passiert, wenn man nun die Versicherung beitragsfrei stellt? Muss dann die Versicherung trotzdem dafür sorgen, dass mindestens die 21.000 Euro bei Beginn der Auszahlphase zur Verfügung stehen?


    Und dann noch eine weitere Frage: Während der Freistellung entscheidet man sich, 3.000 Euro zu Wohnriesterzwecken zu entnehmen. Was bedeutet das für die Beitragsgarantie? Müssen dann zu Beginn der Auszahlphase mindestens die eingezahlten Beiträge und Zulagen abzüglich der Entnahme, also in obigem Beispiel 18.000 Euro zur Verfügung stehen?


    Danke schon einmal für Eure Antworten.

    Hallo,
    ich glaube, dass es nur Zufall war, denn mein Depotübertrag von flatex zu TR wurde ebenfalls am 7.1. beantragt, und ist gestern ausgebucht worden.


    Bei TR ist allerdings bis heute noch nichts sichtbar eingebucht worden. Hoffe das passiert zeitnah.


    Gruß

    Hallo,
    wollte mal in die Runde fragen, ob Eure Depotübertragungen von flatex bereits vollzogen wurden.
    Ich habe inzwischen vor fünf Wochen den Auftrag abgesendet. Bisher ist noch nichts passiert.
    Muss man sich Sorgen machen?


    Gruß

    Hallo liebe Community,
    ich bin schon einige Zeit reger Mitleser in dem Forum, und habe nun doch auch mal ein Anliegen, bei dem ich hoffe, dass Ihr mir weiterhelfen könnt.


    Seit 2009 bespare ich einen Riestervertrag, die HVB Aktiv Rente, eine fondsgebundene Rentenversicherung. Als Zulagen erhalte ich die für mich, sowie die 600€ für unsere zwei Kinder.


    Durch die eher negative Berichterstattung über den Riester und die eher schleppende Entwicklung des gebildeten Kapitals bin ich verunsichert, ob die Riester-Entscheidung damals so die richtige war. Ich hatte mich damals auch noch nicht so wirklich mit Finanzdingen beschäftigt. Das kam erst, seit ich Finanztip gefunden hatte :-)


    Als ich mir jetzt nochmal den Vertrag angeschaut habe, ist mir zum ersten Mal bewusst geworden, dass es eine Rentengarantiezeit von nur 10 Jahren gibt. Die bisher garantierte Rente aus dem aktuellen Garantieguthaben (im Jahre 2043) würde aber bei 0% Verzinsung für 22 Jahre reichen. Das heißt, ich müsste schon 89 Jahre alt werden, damit ich das Garantieguthaben (bei 0% Verzinsung) aufbrauche, um irgendetwas von dem Vertrag zu haben. Bei meinem (ja nicht unrealistischem) Tod zwischen 77 und 89 streicht die Versicherung also trotz der enormen sowieso schon bezahlten Kosten auch noch den Rest des Guthabens ein.


    Oder mache ich hier einen Denkfehler?


    So kam in mir die Frage auf, ob ich das Kapital nicht anders verwenden kann, so dass ich es wirklich komplett nutze und nicht eventuell auch noch teilweise der Versicherung in den Hals werfe, und bin auf den Wohnriester gestoßen, und die entsprechenden Artikel bei Finanztip dazu. Da habe ich aber noch Fragen zu:


    Wir bewohnen ein selbst genutztes Haus, und es läuft noch eine Finanzierung.


    Sollte ich den Riester-Vertrag beitragsfrei stellen und das bisherige Kapital dazu verwenden, die jährlich möglichen Sondertilgungen (3.500€) zu bezahlen?


    Geht das überhaupt (in dem Finanztip-Artikel wird nur gesagt, dass man das Kapital im Moment des Kaufes, sowie zu Beginn der Auszahlphase für Wohnriester-Zwecke nutzen kann (oder ich habe das falsch verstanden). Zu Beginn der Auszahlphase läuft unser Immobiliendarlehen aber gar nicht mehr.).


    Und macht das überhaupt Sinn? Oder verschaffe ich mir dadurch nur noch mehr Nachteile?


    Ich danke Euch schon einmal für Eure kompetenten Antworten.