Beiträge von Philharmoniker

    Kann man die Anlage in ein ETF oder in Genoanteile einer Bank vergleichen?
    Für mich sind dieses zwei sehr unterschiedliche Anlagen.


    Die PSD Bank Berlin-Brandenburg (Höchstbetrag: 2000 Euro) hat dieses Jahr 4% Dividende gezahlt.

    Laut Homepage von PSD ist eine Zeichnung von Anteilen bis 5.000 EUR möglich. Das ist nicht unattraktiv. Ich bin bei der Berliner Wohnbaugenossenschaft 1892 eG aber lediglich mit 1 Anteil (300 EUR). Die Verzinsung betrug zuletzt 3%, glaube ich.

    Lieber McProfit, danke für die immer wieder erbaulichen Ermunterungen von einem Alt-Aktionär. Trotz der Schwankungen und eigentlich einer gewissenen Neigung zur Nervosität bei Kursverlusten bleibe ich derzeit erstaunlich gelassen. Liegt vielleicht auch an den relativ glimpflichen Schwankungen im Corona-Fahrwasser. Insgesamt finde ich die politischen und sozialen Folgen der aktuellen Entwicklungen sowieso schwerwiegender als die individuell finanziellen, nur mal so.

    Hallo zusammen,

    wir sind ein Stück weiter. Es deutet sich eine sanfte Bereitschaft an, sich mit dem grausamen Raubtierkapitalismus ins Bett zu legen. ;) Ich wollte daher ein Depot bei Scalable und einen Sparplan mit dem Vanguard FTSE Developed World UCITS ETF Acc vorschlagen. Der World ETF ist sehr kostengünstig aber es gibt ihn noch nicht so lange. Was haltet Ihr davon?

    ...Inzwischen gilt Versicherungspflicht. Deshalb kann man seine GKV jederzeit bedenkenlos kündigen, weil die Krankenkasse das kündigende Mitglied erst ziehen lassen darf, wenn es bis zum Kündigungstermin eine neue private Krankenversicherung nachweist. Geschieht das nicht, ist die Kündigung Schall und Rauch und die Mitgliedschaft besteht fort...

    Danke für die interessanten Anregungen. Ich werde das, glaube ich, doch an den Makler weitergeben. Es wird Wechselwillige aus GKV in die PKV nach mir geben und so tue ich zumindest dieser Gemeinschaft vielleicht einen Gefallen.


    Ich war bei der GKV (Techniker) sehr zufrieden und wechsle tatsächlich aus rein finanziellen Erwägungen (Beihilfe) in die PKV, weil ich sonst - wie erwähnt - mehr als das doppelte zahlen müsste. Das mag mit Schnäppchenjägertum zu tun haben (wobei es die PKV auch nicht geschenkt gibt) aber deswegen sind wir in diesem Forum - um uns in finanziellen Fragen zu beraten und gute Entscheidungen zu treffen. Die dürfen dann nach meinem Verständnis auch ökonomisch sinnvoll sein.

    Lieber Dr. Schlemann,

    herzlichen Dank für Ihre Antwort. Die Sache hat heute eine unerwartete Wendung genommen. Die GKV hat aufgrund meiner Verbeamtung schriftlich bestätigt, dass meine Mitgliedschaft bereits am Tag vor der Beamtung endete. Somit kann ich rückwirkend lückenlos in die PKV wechseln. Es gibt offenbar eine Art Sonderkündigungsrecht im Falle der Verbeamtung. Anders kann ich es mir nicht erklären.

    Liebe Finanztipis,


    hier eine Spezialfrage für Versicherungsprofis:

    Ich wurde Mitte Dezember 2021 im Bund verbeamtet. Zuvor hatte ich bereits anonyme Risikovoranfragen über einen Makler bei mehreren PKVs gestellt und mich für ein Unternehmen entschieden. Allerdings gab es dann doch noch einigen Klärungsbedarf, der Mitte Januar 2022 aus der Welt geräumt war. Infolge hat mit das Unternehmen die Versicherungsunterlagen mit Versicherungsbeginn zum 1.1.2022 gesendet. Ich habe damit meinen bisherigen gesetzlichen Versicherer kontaktiert, bei dem ich freiwillig versichert bin. Dieser hat sich jedoch daraufhin bei mir nicht gemeldet was zu einem Telefonat heute führte.

    Ergebnis: Ich hätte ja bislang nicht die GKV gekündigt. Wenn ich dies heute (31.1.2022) noch täte könnte der Vertrag zu Ende März mit einer Frist von 2 Monaten beendet werden. Das hat mich natürlich kalt erwischt, zumal mich weder die PKV noch der Makler über diese gesetzliche Kündigungsfrist informiert hat.

    Abgesehen davon, dass ich das für einen Beratungsfehler halte (wenngleich es am Ergebnis nichts geändert hätte, denn ich wusste ja bis vor 10 Tagen noch nicht, ob der Vertrag mit der PKV zustande kommt und hätte infolge dessen auch nicht früher kündigen können) bin ich verägert darüber, dass ich nun für die Monate Januar bis März die volle Prämie zur gesetzlichen KV zahlen muss. Die PKV wäre ja um mehr als die Hälfte günstiger gewesen. Die PKV hat per Schreiben jedenfalls prompt den Versicherungsbeginn auf 1.4.2022 angepasst.


    So, und nun ob der langen Vorrede meine Frage: Kann mir jemand etwas raten. Gibt es einen Weg früher in die PKV zu wechseln? Oder gibt es einen Weg wie man vom Arbeitgeber Bund einen Zuschuss erhalten, wie in manchen Bundesländern?

    Danke und besten Gruß, Der Philharmoniker

    Tach in die Runde,

    ist aus Eurer Sicht ein Brokerwechsel sinnvoll und wenn ja, sollte man das Depot umziehen oder einfach das Vermögen beim einen stehen lassen und mit dem neuen Broker frisch anfangen? Bespare aktuell einen ETF bei der DKB. Das passt auch grundsätzlich. Ich habe da seit gut 10 Jahren auch mein Girokonto etc., aber die kostenlosen Sparraten anderer Anbieter locken natürlich. Derzeit zahle ich 1,5€ pro Sparrate (1.000€ p. m.).

    Dank Euch für Eure Anregungen. Was ich vergaß zu erwähnen: Die ersten Sparraten gehen auf mich. Nichts liegt mir ferner als jemanden zu seinem Glück zu zwingen. Aber natürlich macht ein Sparplan nur Sinn, wenn man den auch durchhält. Insofern lasse ich es mir nochmal durch den Kopf gehen bzw. suche nochmal das Gespräch woran es liegt, dass sie sich mit der Anlageform so schwer tut.

    Ein gesundes 2022 Euch allen.

    Heute mal eine ganz unsexy Frage :love:: Meine bessere Hälfte fremdelt mit Geldanlagen. Da ist der Jahresbeginn ein guter Zeitpunkt ihr dabei ein wenig zur Seite zu stehen und den Grundstein für einen ETF-Sparplan zu legen (battle the inflation!). Welche ETFs würdet Ihr dazu empfehlen. Ich bespare ausschließlich einen MSCI (Core) World und finde: Der hat sich über die letzten Jahre gut entwickelt. Als Basis würde ich bei ihr in dieselbe Richtung gehen aber vielleicht habt Ihr andere Gedanken dazu.

    Die selbstgenutzte Immobilie ist ein Lifestyleaccessoire, kein Investment.

    Von Diversifikation würde ich da also nicht sprechen.


    Von selbstgenutzten Immobilien war in diesem Thread bislang nicht die Rede. Es geht eher um Immobilienanlagen als Investment. Der Tagesspiegel-Artikel bezieht natürlich schon auf die Eigennutzung war aber nur als Gegenüberstellung gedacht. Vielleicht hinkt der Vergleich ja auch und man muss Aktien nicht selbstgenutzte Immbolien gegenüberstellen. Mehr Infos (oder Links) fände ich im SInne der Diversifikation spannend.

    Anbei ein aktueller Artikel aus dem Berliner Tagesspiegel mit einer Gegenüberstellung eines Investments in Immobilie vs. Aktienfonds. Ich bin selbst am Grübeln, ob ich mein Geld weiterhin nur in einen ETF stecke oder mit einer nicht selbstgenutzten Immobilie diversifiziere. Aber wenn ich mir den Artikel und die Kommentare hier so ansehe bleibe ich wohl besser bei meiner bisherigen Strategie und bediene den ETF-Sparplan brav weiter.

    Die Debeka könnte in Ihrem Fall tatsächlich einen Versuch wert sein.

    Ganz herzlichen Dank für Ihr Angebot.

    Ich habe mich u. a. auf Ihrer Seite zur Debeka belesen und das klingt ja nicht so erbaulich im Hinblick auf Kosten / Service / Leitungsumfang. Da ich recht genaue Vorstellungen davon habe, welche Leistungen ich versichern möchte scheinen die Tarife der Debeka für mich weniger geeignet zu sein.

    Wie bereits geschrieben, haben auch einige Unternehmen im Rahmen der Risikovoranfrage erkennen lassen, dass eine Versicherung möglich wäre - eben mit Zuschlag. Darunter sind auch Unternehmen, die gute Bewertungen haben und vom Leistungsumfang u. U. und je nach Tarif über die Debeka hinaus gehen. Den Zuschlag würde ich ggf. schlucken, wenn ich damit langfristig bei einem soliden Versicherer lande. Ich würde daher den Abschluss der RiVos anwarten und dann entscheiden.

    Gerne komme ich dann ggf. auf SIe direkt zu. Nochmals vielen Dank für den Gedankenaustausch und Ihre Hilfe.

    Lieber Dr. Schlemann,

    herzlichen Dank für Ihre hilfreiche Antwort. Dazu eine kurze Rückfrage: Mein Versicherungsmakler holt, wie dargestellt, Risikovoranfragen von zahlreichen Versicherungsunternehmen ein. Leider arbeiten bestimmte Unternehmen, u. a. die Debeka und die HUK nach seiner Darstellung aufgrund ihres eigenen Vertriebssystems nicht mit Maklern zusammen. (Die Debeka ist auch eines der Unternehmen, das sich bislang an Öffnungsaktionen beteiligt hat, wobei die Inanspruchnahme eine Öffnungsaktion aus meiner Sicht erst ab Voten ab 30 % Sinn macht, da die Unternehmen im Rahmen der Aktionen max. 30 % aufschlagen dürfen, wenn ich es richtig verstanden habe.) Nun meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, bspw. die Debeka anonym für eine Voranfrage zu adressieren? Ich möchte natürlich eine Ablehnung vermeiden, da es diese im Rahmen der RiVo auch bereits gab.

    Ich setze mich hier mal mit meiner Frage darunter, um keinen neuen Thread zu eröffnen: Ich stehe kurz vor der Verbeamtung und lasse aktuell über eine anonyme Risikovoranfrage Angebote für die PKV einholen. Aufgrund einer ausgeheilten Krankheit sowie einer Allergie werden Risikozuschläge von 25 bis 30 % verlangt. Kann man da irgendwie gegenargumentieren? Ärztliche Attest habe ich überwiegend bereits eingeholt und eingereicht. Oder sollte man den besten Tarif nehmen und danach den Wegfall des Risikozuschlags einfordern?

    Hallo zusammen,


    ich habe mittlerweile rund 50 % meines Vermögens (die gebundene Altervorsorge spare ich hier mal aus) in einen World ETF investiert. Da ich beabsichtige, meinen Riester-Vertrag wegen mittelbarerer Zulagenberechtigung lediglich mit dem jährlichen Mindestbetrag fortzuführen wollte ich die frei werdende Summe investieren. Der Gesamtvermögenswert liegt etwas unter 100 T EUR, ca. 35 % stecken in einem Tagesgeldkonto mit einem geringen Zinsssatz.

    Ich hatte Kontakt mit der Verbraucherzentrale wo man mir geraten hat, ergänzend zum World ETF und zwecks Risikostreuung eine Anlage in einen ETF Mischfonds mit einem hohen Rating zu prüfen.


    Mir sind dabei über fondsweb.de zwei ins Auge gefallen:

    Xtrackers Portfolio UCITS ETF 1C (LU0397221945) und

    Lyxor Portfolio Strategy UCITS ETF (DE000ETF7011) ausschüttend


    Meine Fragen an Euch:

    - Was haltet Ihr grundsätzlich von dieser Form der Anlage?

    - Ist eine Risikostreuung damit ergänzend zum World ETF sinvoll?


    Ich bin gespannt auf Eure Erfahrung mit Mischfonds? Beste Sommergrüße an die Community

    Da hatte ich wohl zu viel abgeschnitten:

    DWS TOPRENTE DYNAMIK, Zertifizierungs-Nr. 000305, Anbieter-Nr. 0202000022


    Ist wegen meiner Erwerbsbiographie (Student dann selbständig) halt nur ein kleiner Betrag. Aber es ist interessant zu sehen, dass 1/3 eigene Beiträge sind, 1/3 Zulagen und 1/3 Rendite.

    Danke, ich nehme an Du hast das über einen Finanzvermittler abgeschlossen, weshalb die Kosten so niedrig sind. Soweit ich gelernt habe, ist die Problematik bei diesem Riester-Modell, dass es keinen garantierten Rentenfaktor gibt. Das Produkt ist keine Riester-Versicherung sondern wird erst mit der Verrentung in eine Rentenversicherung umgewandelt, was dann - angeblich - höhere Kosten nach sich zieht. Vielleicht kann das jemand verifizieren? Gibt ja ein paar Riester-Cracks hier. :)

    Was die Finanzwende Leute da manchmal behaupten, hat oftmals nicht mit der Realität zu tun.

    Es ist leider so, dass viele Menschen in Deutschland nicht in der Lage sind Verträge zu lesen oder zu rechnen, aber dann jammern, dass die Riester-Rente angeblich nicht rentabel ist.

    Abgesehen davon, dass schlicht nicht jeder ausgebildeter Finanzwirt ist sollte eine Alterversorgung für die breite Masse der Bevölkerung auch keine Promotion voraussetzen sondern mehr oder weniger selbst erklärend sein. Wenn ich mir als Akademiker den Vertrag ansehe, der meiner Riester-Versicherung zugrunde liegt und den vor meiner Vertragsunterschrift einmal komplett gelesen und durchdrungen hätte hätte ich a) die Finger davon gelassen (was nicht im Sinne des Gesetzgebers sein sollte) oder b) würde heute noch lesen (auch nicht zielführend).


    Es ist also nicht dienlich, auf die vermeintlich dummen Versicherten zu zeigen. Vielmehr sollten sich Politik und Versicherungswirtschaft fragen, wie sie ein solides und verständliches Produkt erstellen, dass seinen Zweck erfüllt: Weitere Teile der Bevölkerung vor Altersarmut zu schützen bzw. sie rententechnisch besser zu stellen. Ich denke, die Verbraucherschutzvereine weisen genau auf diesen Mißstand hin, der den Steuerzahler auch noch viel Geld kostet.


    So, jetzt aber eine Frage zu Deinem Anhang. Ist das eine DWS Renten? Wenn ja, welches Produkt und bei welchem Anbieter hast Du das abgeschlossen. Ich erwäge einen Wechsel zur DWS Top Rente Balance aber ich will auch meine eingezahlten Rentenbeiträge nicht bei einem Vertragswechsel zumindest teilweise verlieren.