Beiträge von diana121

    Ich danke dir für deine Antwort.
    Ja, wir hatten das Thema, aber in einem anderen Zusammenhang. Da ging es um die Mieter. Diese Sache war dann einfacher zu regeln als erwartet. Die hatten volles Verständnis und ich helfe ihnen bei der Suche einer neuen Wohnung. Das Hauptproblem sind meine Brüder.
    Was heißt, ich wollte nicht auf dich hören? Wegen der Mieter haben wir mit einem Anwalt geredet und eben nun eine Lösung gefunden.
    Aber meine Brüder sind sehr schwierig, auch deshalb will ich aus der Sache heraus. Es geht mit mehr und mehr an die Gesundheit. Ich liege jede Nacht wach und habe Angstgefühle. Jetzt auch Angst, was aus der familiären Situation wird, weil man nun mich verachtend behandelt weil ich unterschrieben habe.
    Zur Erklärung. Wir waren uns einig, dass wir verkaufen und zu welchem Preis. Das Haus ist alt und in schlechtem Zustand. Wir haben es vor 4 Jahren übernommen. Wir bekommen aber in der jetzigen Situation einen sehr guten Preis, weil die Firma das Grundstück benötigt. Die anderen Verkäufer der Doppelhaushälfte wollten anfangs unrealistisch hohe Preise, sind aber letztendlich im Preis runter gegangen. Dabei handelt es sich um 2 Parteien, die je eine Wohnung besitzen, wovon beide vollständig renoviert und in sehr gutem Zustand sind. Daher wollten sie auch mehr.
    Das war aber alles bekannt. Der Vertrag lag uns zu Prüfung vor. Beim Notartermin hat sich mein Bruder plötzlich dafür interessiert, was genau die anderen bekommen und das hat man uns nicht gesagt. Ist meiner Meinung nach für unseren Verkaufspreis auch nicht wichtig. Unser Preis wäre wirklich gut. Später würden wir das nicht mehr bekommen, weil dann ein Neubau daneben steht, und auch weil das Haus renovierungsbedürftig ist. Wenn wir die jetzige Miete hochrechnen, dauert es 40 Jahre bis wir das Geld haben, dass wir jetzt bekommen würden.
    Um es ganz klar zu sagen, das Problem für meine Brüder ist, dass einer der anderen Verkäufer mehr bekommt als wir, bzw. dass die andere Doppelhaushälfte besser bezahlt wird.
    Ich will meine Brüder ja nicht zu Feinden haben, aber sie haben nun diese Situation ausgelöst, nicht ich. Und ich bin nun der Feind, weil ich unterschrieben habe. Ich habe einfach unterschrieben damit ich da nicht nochmal hin muss, wenn sie dann doch unterschreiben. Erst später ist mir bewusst geworden, dass sich das auch auf evtl, Forderungen auswirken könnte, ob negativ oder positiv. Lt. meiner Anwältin kann man mich nicht haftbar machen, denn ich bin ja nicht abgesprungen. Auch die Kontaktperson beim Käufer hat mir das zugesagt. Also was Forderungen angeht, habe ich lt. meiner Anwältin richtig gehandelt.
    Viel mehr Sorge macht mit die Frage, warum meine Brüder das machen. Sie meinen das Hause könnte irgendwann teurer verkauft werden. Die Mieter sind aber jetzt schon gekündigt. Und ich will den Stress nicht mehr. Ich will das nicht mehr weiterführen für keinerlei Rendite, nur Arbeit und Ärger. Die ganze Arbeit habe ich , denn meine Brüder wohnen auswärts und lassen mich hier alles verwalten.
    Wenn der Kauf nicht zustande kommt, haben sich mich um eine ganz gute Summe gebracht. Am Anfang haben sie noch vorgeschlagen, sie zahlen mich aus und kümmern sich dann um einen besseren Verkauf. Aber jetzt meinen sie durch meine Unterschrift ist das nicht mehr möglich. Ich sehe den Zusammenhang nicht. Es gibt auch keinen. Es ist nur Bosheit. Manchmal denke ich, wollen sie mich ausschalten, damit sie alleine handeln können. Es ist echt Psychoterror. Ist auch nicht neu, gab es auch in der Vergangenheit immer wieder. Bei allem was in Sachen Hausverwaltung und Problemen damit, zu tun ist, melden sie sich manchmal lange nicht und dann wird wieder Stress gemacht. Gütliche Einigungen mit Mitmenschen gibt es für meine Brüder nicht, man muss immer feindselig auftreten und es anderen schwer machen. Und das fällt mir halt schwer.
    Meine Sorge ist jetzt, was ich tun kann, damit ich diesen Anteil bekomme, ob ich den gerichtlich durchsetzen kann. Bzw. wenn sie es ablehnen, bleibt wahrscheinlich nur Zwangsversteigerung.
    Ich habe mich an dieses Forum gewandt, weil ich nicht weiß, was ich jetzt tun soll. Ich glaube ich habe, hier nun die Lage genauer dargestellt. Ich muss aus gesundheitlichen Gründen aus der Sache raus. Auch weil ich so unfair behandelt werde. Jeder Versuch, auf sachliche und ruhige Art eine Lösung zu finden, endet nur damit, dass ich herablassende Mails bekomme, so dass ich nun ein schlechtes Gewissen haben muss.
    Die Sache ist so: Sie haben nun 2 Wochen Zeit zum Unterschreiben. Wenn sie es nicht tun, findet der Verkauf nicht statt. Den Mietern ist bereits gekündigt. Wir bekommen also die Summe nicht. Und wissen auch nicht, ob die Mieter nun nicht schon bald ausziehen und das Haus leer steht. Fixe Kosten hat man dann trotzdem. Kann ich meinen Anteil, von meinen Brüdern fordern, wenn sie es nicht freiwillig machen? Wenn nicht, was kann ich erreichen? Wie muss ich vorgehen? Wie läuft eine Zwangsversteigerung ab? Wird da bei einer bestimmten Summe angefangen? Wer legt die fest? Und gibt es vielleicht noch eine Alternative zur Zwangsversteigerung?
    Ich bin um jede Hilfe dankbar, denn ich muss aus diesem Stress raus.

    Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben?
    Ich besitze ein Haus mit meinen beiden Brüdern, vermietet, 3 Wohnungen (eine davon jetzt leer) das keine Rendite, nur Arbeit bringt, vor allem für mich, da ich Vorort bin. Wir wollen/wollten es verkaufen, haben auch einen Käufer gefunden. Es handeln sich um ein Doppelhaus, die anderen machen auch mit. Kaufvertrag war vorbereitet. Ich habe Vollmacht für den einen Bruder, da dieser im Ausland lebt. Beim Notartermin hat mein Bruder die Unterschrift verweigert und mit dem anderen Bruder telefoniert, der sich dann ebenfalls angeschlossen hat. Ich habe trotzdem unterschrieben, einfach damit es für mich erledigt ist (sie haben nun noch 3 Wochen Zeit, es sich noch mal zu überlegen und zu unterschreiben). Auch wollte ich mich gegenüber evtl. Haftung oder Entschädigung der anderen Parteien absichern. Meine Brüder meinen zwar, es wäre anders herum, die Kosten könnten sie eher für mich einfordern, weil ich unterschrieben habe. Darüber bin ich mir nun unsicher, glaube aber eher, dass ich mich richtig verhalten habe.
    Die andere Sache ist aber, mir entgeht der Verkauf und das Geld. Habe aber, wenn wir das Haus behalten, weiter die Arbeit. Das möchte ich nicht mehr. Und ich möchte es auch verkaufen. Möchte auch den Ärger mit meinen Brüdern nicht mehr. Was kann ich machen? Wie komme ich da raus? Es war mal im Gespräch, sie zahlen mir den Betrag, den ich jetzt bekommen hätte. Sie hoffen ja, es dann teurer verkaufen zu können, was ich aber bezweifle. Falls sie aber mit dieser Version dann doch nicht einverstanden sind, was kann ich machen. Muss ich da Eigentümer bleiben und dann auch weiter für Reparaturen und Renovierungen im Haus aufkommen und mein Geld dafür ausgeben, auch wenn ich gar keinen Gewinn habe und das nicht mehr will. Die Miete ist so gering, das Haus wurde nie renoviert, war bis vor 4 Jahren in der Verwaltung meines Vaters.
    So ist die Lage, für Tipps wäre ich dankbar

    Danke für die erneute Antwort, auch wenn ich die erste Antwort "erschreckend" fand. Aber es kann doch nicht sein, dass man ein Haus behalten muss, das einem mit der Zeit in den Ruin treibt. Es gibt doch auch so einen Grundlage für deine Kündigung, das nennt sich "wirtschaftliche Verwertbarkeit".
    Wir haben inzwischen mit der ersten Partei schon gesprochen, die, die schon sehr lange da wohnen, die volles Verständnis haben und denen wir nun auch bei der Suche nach einer Wohnung und beim Umzug helfen werden.
    Jetzt macht uns vor allem die andere Partei sorgen, auch aufgrund des Corona Virus, da nun ein persönliches Gespräch nicht mehr stattfinden kann und wir müssen bis Ende Monat kündigen. Wir müssen es nun leider telefonisch machen, bevor wir die Kündigung aussprechen. Aber die Mieterin ist gerade in einer Kur und nur am Wochenende erreichbar.
    Der Käufer ist daran interessiert, weil er bereits das Grundstück daneben besitzt und hier ein großes Wohn- und Geschäftshaus hinstellen möchte.
    Ich habe auch bereits mit unserer Rechtsanwältin gesprochen und sie meinte eben auch, es kann passieren, dass sie klagen, aber sie können nicht auf unbegrenzte Zeit weiterklagen.
    Natürlich sind wir an einer einvernehmlichen Lösung interessiert. Aber was könnten wir denn da, deiner Meinung nach vorschlagen? Oder wie nun weiter vorgehen?

    Das ist ja erschreckend, was du hier schreibst
    Also, um es klarzustellen, wir wollen nicht menschenfeindlich handeln, darum mache ich mir auch Gedanken. Wir wollen den Mietern bei der Suche einer Wohnung helfen und würden auch Umzugskosten übernehmen. Aber natürlich können wir nicht auf Lebenszeit einen Anteil an der neuen Miete übernehmen. Unsere Miete war eh immer zu niedrig.


    Aber es ist halt auch so, dass wir das Haus nicht behalten können, damit Mieter hier günstig leben können und wir nun in absehbarer Zeit drauf legen. In der einen Wohnung hatten wir letztes Jahr deutlich mehr Kosten als Einnahmen. Es rechnet sich einfach nicht mehr. Wenn wir die Einnahmen zusammen zählen, bekommen wir auf 20 Jahre gerechnet, ohne dabei Ausgaben zu berücksichtigen, gerade mal halb so viel wie den Preis, zu dem wir jetzt verkaufen können.
    Wir haben also fast keine andere Wahl.
    Die Frage ist, wenn die Mieter klagen und es wird als Härtefall anerkannt, wie geht es dann weiter? Können sie auf Jahre einfach drin bleiben, und der Verkauf kann nicht stattfinden?
    Oder bekommt man in so einem Fall als Vermieter auch irgendwelche Rechte?
    Deine Aussage unter b) habe ich leider nicht so ganz verstanden. Du meinst vor dem Kaufvertrag mit den Mietern eine Lösung finden?

    Hallo,


    ich habe hier mal ein Anliegen und wäre über Ratschläge froh
    Wir (meine 2 Brüder und ich) haben die Möglichkeit ein Haus zu einem guten Preis zu verkaufen, Käufer will abreißen. Haus ist alt und renovierunsbedürftig. Mieten sehr niedrig, keine Rendite, größere Investitionen nicht möglich (da meine Brüder auswärts wohnen).
    Der Käufer kauft Haus nur leer, d.h. kündigen.
    Kündigunsfrist bei 2 Parteien: 1 Jahr.
    Haus muss Ende Mai 2021 leer sein. D.h. schnellstens kündigen. Notartermin kann erst im April sein, daher evtl. Kündigung auch erst im April.
    Zweites Problem
    2 Parteien könnten als Härtefall betrachtet werden.
    Es ist tatsächlich so, dass die eine Partei von der Sozialhilfe lebt und als behindert eingestuft ist. Er arbeitet wegen Behinderung nicht mehr, Einzelheiten kenne ich nicht. Es ist aber nicht so, dass er eine behindertengerechte Wohnung hat.
    Die andere Partei ist tatsächlich schon mehr als 30 Jahre in der Wohnung. Zu diesen hatten wir auch immer ein sehr gutes Verhältnis, was die Entscheidung nicht leicht gemacht hat.
    Wie seht ihr die Chancen, diese Mieter bis zur Kündigungsfrist zum Auszug zu bewegen, bzw. wie lange müssten wir im schlimmsten Fall durch Gerichtsbeschluss mit Verlängerung rechnen?
    Dazu kommt, dass der Käufer vom Vertrag zurücktreten kann, wenn die Wohnungen nicht leer sind. Er hat uns mündlich zugesichert, dann nicht gleich abzuspringen, denn wollen das Haus unbedingt, aber im Vertrag sind sie mit keiner Verlängerung der Frist einverstanden.
    Wie stehen die Chancen für uns?
    Können wir uns darauf einlassen? Was für Alternativen seht ihr?
    Besten Dank für Tipps