Beiträge von GoldGaleone

    Pantoffelheld: Danke für deine Anmerkungen, denen ich zustimme und die ganz klar für Aktien-ETFs statt für Anleihe-ETFs sprechen.


    Dennoch: Es gibt neben schwächer rentierenden Unternehmensanleihen auch noch Staatsanleihen, die mehr Rendite abwerfen (Emerging Markets), aber eben auch eindeutig risikoreicher sind.

    Hallo Community,


    ich habe eine Frage bezüglich Anleihen: Ist es aus eurer Sicht sinnvoll in Anleihen bzw. Anleihe-ETFs zu investieren? Bei mir schlagen da momentan zwei Herzen:


    Einerseits hört man immer wieder das Mantra, dass bei steigenden Zinsen alle Anleihen (deutlich) an Wert verlieren. Und so, wie es aussieht, werden die Zinsen sicherlich in den nächsten 1-3 Jahren steigen, wenn wahrscheinlich auch nur moderat.


    Andererseits gibt es z. B. diverse Anleihe-ETFs, die eine relativ hohe, teilweise monatliche Dividende abwerfen und sogar eine halbwegs vernünftige Gesamtrendite in den letzten Jahren erwirtschaftet haben (Der Ishares JP Morgan € Emerging Market Bond [WKN A0NECU] ist z. B. so ein bislang gut laufender Anleihe-ETF). Da ich teilweise eine Dividendenstrategie fahre, wäre so ein Anleihe-ETF in meinen Augen eine gute Beimischung in meinem Depot.


    Was meint ihr: Finger weg von Anleihe-ETFs oder eventuell doch eine Überlegung wert?


    Wie immer mit bestem Dank für eure Ideen und Anmerkungen!

    Hallo Community,

    ich habe Ärger wegen eines neuen Kühlschranks der Marke Bomann. Den will ich umtauschen, was Bomann verweigert. Stattdessen soll ich den Kühlschrank erneut reparieren lassen. Zu diesem Zweck rief mich heute ein Subunternehmen/Dienstleister von Bomann an, um einen Termin auszumachen. Die „freundliche“ Frau am Telefon sagte mir, falls der Techniker vor Ort keinen Defekt finden könne, würden mir 99 Euro berechnet. Das Geld soll ich am Termin bereithalten, weil der Techniker dann bar abkassieren würde.


    Ich war erst sprachlos über so viel Unverschämtheit und habe dann erstmal keinen Termin vereinbart, weil ich mich erst schlau machen will, wie ich mich verhalten soll.

    Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir Tipps geben könntet. Zur Verbraucherzentrale werde ich auf jeden Fall gehen und mich beraten lassen.

    Es kann doch einfach nicht sein: Ich habe noch Garantie auf das Gerät, bin aber abhängig von der Einschätzung eines Technikers, und wenn ich Pech habe, dann bleibe ich auf einem unzuverlässigen Gerät sitzen und muss zudem noch 99 Euro bezahlen. Das ist doch nicht zu fassen, oder?!


    Zum Hintergrund: Habe im November 2020 bei Saturn jenen Bomann-Kühlschrank gekauft.

    Das Gerät lief monatelang einwandfrei, bis irgendwann im Juni 21 der Kühlschrank plötzlich laut zu röhren anfing und dies schätzungsweise alle 25 Minuten tat für ca 1 bis 2 Minuten. Das Brummen ist so laut, dass ich abends meine Schlafzimmertür zumachen muss, damit ich schlafen kann, was vorher überhaupt nicht nötig war! Da ich zudem das Gefühl hatte, dass Temperaturschwankungen auftraten, legte ich ein Thermometer in den Kühlschrank und siehe da: Tatsächlich gab es Temperaturschwankungen, teilweise erreichte das Gerät 10 Grad „Kühlung“ bei Stufe 3, wo es eigentlich ca 6 - 7 Grad Kühltemperatur hätte erreichen sollen.

    Also hin zu Saturn und ich bat um Umtausch. Wurde mit der Begründung abgelehnt, dass die Firma Bomann erst repariert bevor es zu einem Umtausch kommt.

    Also Anruf bei Bomann, die verwiesen mich auf einen externen Dienstleister und Anfang August kam ein Techniker vorbei. Der tauschte den Temperaturfühler aus. Blöderweise röhrte der Kühlschrank genau in der Zeit nicht als der Techniker da war, sodass der verzeichnete, er habe kein lautes Brummen vernommen (5 Minuten, nachdem der Techniker weg war, fing der Kühlschrank wieder an zu brummen - scheiß Vorführeffekt!).

    Da sich jetzt auch rausgestellt hat, dass es wieder zu Temperaturschwankungen kam, habe ich wieder bei Bomann angerufen zwecks Umtausch und da war die Antwort: Erst nach der dritten Reparatur würde ein Gerät umgetauscht. Meine Angelegenheit würde an einen Dienstleister weitergeben zwecks Terminvereinbarung. Und so kam es zu dem heutigen Anruf und der „99-Euro-Drohung“, falls der Techniker keinen Defekt finden könne.


    Was würdet ihr mir raten, was soll ich tun?

    Vielen Dank für eure Tipps!

    olymp30: Ich kann die Position von JDS nur unterstreichen! Deine betriebliche Altersvorsorge mag noch okay sein, aber deine Positionen 1 bis 3 machen im Endeffekt höchstwahrscheinlich nur die Versicherungen glücklich, aber nicht dich.

    Ich an deiner Stelle würde die 240€, die du monatlich zusammen in diese 3 Produkte steckst, in 1 oder 2 ETFs investieren und fertig. Davon wirst du mit großer Sicherheit - langfristig gesehen - mehr davon haben als von jenen 3 Versicherungen. Bedenke, dass du noch einen sehr langen Anlagehorizont hast, da du jetzt erst 38 Jahre alt bist!

    Ich hatte eine Rentenversicherung (2003 abgeschlossen) sowie eine Lebensversicherung und eine Riester Rente (jeweils 2004), und habe die ersten beiden zum Glück gekündigt und teilweise auf ETFs umgeschichtet und die Riester stillgelegt. Und vermutlich werde ich den Riester-Vertrag - trotz Rückzahlung der staatlichen Zuschüsse - auch noch kündigen, weil das Geld m. E. in ETFs deutlich besser aufgehoben ist und ich langfristig deutlich mehr Rendite damit mache als wenn ich mein Geld beim Versicherer anlege.

    Ulf_Musik: Zur TER hat Kater.ka ja schon alles gesagt, und als Tipp für Tagegeld einfach bei finanztip.de die aktuellen Bewertungen anschauen. Habe mein Tagegeldkonto übrigens bei der niederländischen LeasePlanBank; die zahlen bestimmt nicht die „höchsten“ Zinsen, bin aber mit Service und Handling seit 3 Jahren top zufrieden 👍

    Anlagesucher: Nur so als Anregung: Wäre es nicht sinnvoll, bei Rentenbeginn die Ausgabenseite deutlich zu minimieren? Und da ist für mich das Auto der erste Streichposten, da eine Blechkiste immer ein großer Geldfresser ist!

    Keine Ahnung, wo du wohnst und welche Möglichkeiten dir zur Verfügung stehen, aber für mich wird (spätestens ab Rente) Mobilität aus einer Kombination bestehen: Carsharing / Bahn / ÖPNV / Fahrrad und gelegentlich auch Taxi. Und ich bin mir sehr sicher: Ich werde deutlich günstiger unterwegs sein als mit einem eigenen Auto.

    Hallo Anlagesucher, da möchte ich mich guemue anschließen: Der hohe Anteil am DAX-ETF ist keine gute Idee, da DAX viel zu gering diversifiziert (40 Unternehmen) und ETF-Rendite deutlich geringer als z.B. MSCI World oder FTSE All World … das würde ich mir an deiner Stelle nochmal gut überlegen 😉

    Meine Strategie ist jetzt, die nächsten 3 Jahre den FTSE All World weiterbesparen und nebenher sehen, wie sich der ESG All Cap renditemäßig entwickelt und ob sein Fondsvolumen die 150-Mio-Grenze überschreitet … läuft alles zufriedenstellend, würde ich auf den ESG wechseln

    Hallo Community,


    bin ein Vanguard-Fan und investiere seit 2019 überwiegend in den FTSE All World accumulating (ISIN IE00BK5BQT80). Vorteile: Bei geringer TER (0,22%) und sehr guter Tracking Difference (0,03% lt. extraetf.de) werden die Gewinne von mehr als 3500 großen und mittleren Unternehmen weltweit in jenem ETF thesauriert.


    In diesem Jahr hat Vanguard jedoch neue thesaurierende ETFs in Deutschland aufgelegt, die auf den ersten Blick ebenfalls sehr verlockend erscheinen:


    A) Der ESG Global All Cap. Quasi ähnlich wie der FTSE All World, jedoch mit dem ESG-Filter als Sieb, aber zusätzlich mit Small Caps. Ergibt mehr als 5.500 Unternehmen im ETF bei einer TER von 0,24.


    B) Den LifeStrategy in 4 verschiedenen Varianten: Ein Mix aus Aktien und Anleihen, die je nach Risikobereitschaft von 20-80% bis zu 80-20% (Aktien - Anleihen) gewählt werden können. Ich verstehe diesen LifeStrategy als Dach-ETF, der bis zu 14 Vanguard-ETFs unter sich vereint, und das bei einer TER von 0,25%.


    Wobei ich klar sagen muss, dass mir der ESG Global All Cap wesentlich interessanter erscheint, denn bei den LifeStrategy-ETFs überschneiden sich mindestens 3 von den 14 ETFs thematisch (USA) und der FTSE All World ist auch noch drin, mit fast 57% USA-Anteil …


    Kennt jemand von euch diese ETFs und kann sie beurteilen? Insbesondere eure Meinung zum ESG Global All Cap würde mich interessieren.


    Wie immer: Herzlichen Dank für eure Ideen und Anregungen und ich wünsche euch einen schönen Sonntag 👍


    GoldGaleone

    Das Magazin „Der Spiegel“ hatte kürzlich das Thema Eigenheim umfangreich aufgegriffen. Tenor: Ohne entsprechendes Eigenkapital (das alle Nebenkosten plus mindestens 20% Anteil am Kaufpreis abdeckt) wird es ganz schwer mit einem Bankkredit, unabhängig vom Alter oder Einkommen beim Kreditnehmer.

    Das deckt sich mit den Aussagen mehrerer Finanzierungsberater bzw. Makler, mit denen ich in den letzten 6 Monaten zu tun hatte bezüglich eines Immobilienerwerbs.


    Also: Wenn Leute aus der Familie oder aus dem Freundeskreis euch irgendwie finanziell unter die Arme greifen können, stockt unbedingt euer Eigenkapital auf.

    Mit 14.000 € werdet ihr voraussichtlich nicht weit kommen …


    Drücke euch die Daumen ✌️

    Vielen Dank chris2702


    Frage an Referat Janders: Wie berechne ich das richtig in Bezug auf Eigenbetrag/Zulagen + Steuervorteil.

    Und ja, wir werden auf jeden Fall den Kredit auch per Sondertilgung bedienen (wenn möglich, werden wir die 5% Sondertilgung jedes Mal in vollem Umfang ausschöpfen).


    Klar ist auf jeden Fall, dass ich die staatliche Riester-Förderung zurückzahlen müsste, das sind ca. 1.130 €.


    Witzigerweise kann ich in den Riester-Unterlagen keine feste Verzinsung finden, aber den Hinweis, dass die jährliche Überschussbeteiligung in den Templeton Growth Fund mit 1,75% angegeben wird.

    Hallo, liebe Finanztip-Community,


    habe mal wieder eine Frage:

    Habe Ende 2019 meine Riester-Rente stilllegen lassen (Alte Leipziger, Fiskal), auf der sich ca 16.000 € angehäuft haben.

    Der Plan war damals: Nix mehr damit tun, aber bei Rentenbeginn sofort ein Drittel der Summe auszahlen lassen, um dann den verbleibenden Restbetrag monatlich in (sehr) kleinen Häppchen aufs Girokonto überwiesen zu bekommen - der klassische Weg also.


    Jetzt ist es aber so, dass ich kürzlich Besitzer einer Immobilie geworden bin und einen Kredit von 120.000 € zusammen mit meiner Lebensgefährtin stemmen muss.


    Wohnriester war natürlich eine Überlegung, die mich allerdings nicht überzeugt hat (viel Aufwand, viel Reglementierung, finanzielles Plus eher unsicher - siehe Finanztip-Artikel https://www.finanztip.de/riester/wohn-riester/)


    Hat vielleicht jemand von euch noch eine Idee, was ich am besten mit der Riester-Rente nutzbringend anfangen kann?


    Bin wie immer dankbar für eure Tipps und Anregungen!


    Einen sonnigen Tag wünscht die GoldGaleone ☀️