Beiträge von GoldGaleone

    Kann monstermania in fast allen Punkten nur zustimmen:


    - ein solider, breit aufgestellter ETF als Fundament (egal, ob acwi, ftse all world oder msci world)

    - flankiert gerne von irgendwelchen Faktor-ETFs (diese sollten aber vorher durchleuchtet werden, wie viel Unternehmen davon schon in dem breit aufgestellten ETF bereits vorhanden sind, Stichwort „Klumpenrisiko“)

    - ich bevorzuge die Einmalanlage, aber das ist reine Nervensache 😉

    Bin langjähriger Onvista-Kunde und kann eigentlich nicht meckern: Der Laden läuft wie er laufen soll und der Service - das muss ich wirklich betonen - hat bislang immer geklappt!


    Aber ich habe die gleiche Erfahrung wie lieberjott gemacht: An den ersten zwei oder drei „heißen Corona“-Tagen war das Onvista-Depot nicht zugänglich bzw. nur zeitverzögert zugänglich. Da ging mein Puls deutlich höher ...


    Bin übrigens gleicher Meinung wie SachsenMartin: Onvista ist (noch) gut, aber andere Broker sind inzwischen (deutlich) günstiger. Deshalb lasse ich jetzt einen „unantastbaren“ Grundstock bei Onvista weiterlaufen, während ich inzwischen meine Sparpläne bei Scalable Capital eingerichtet habe bzw. einrichten werde.

    Hallo,


    mein Standard-Tipp:

    Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Acc)

    ISIN: IE00BK5BQT80


    Hat quasi alles drin, inklusive Emerging Markets, gute TER, noch bessere Tracking Difference, Fondsgröße im zweistelligen Milliardenbereich und dazu mehr als 3.000 Positionen. In meinen Augen eine sichere Bank 😉👍


    Siehe Details: https://de.extraetf.com/etf-profile/IE00BK5BQT80


    Viel Spaß beim Investieren 👍

    Vielen Dank an euch alle für eure Unterstützung, Ansichten und Ideen - wenn so ein Thema von mehreren Seiten beleuchtet wird, finde ich das immer sehr inspirierend 👍


    Ich werde jedenfalls versuchen, weiterhin jedes Jahr Sonderzahlungen an die DRV zu leisten und trotzdem nebenher auch (langfristig) in ETFs zu investieren. Das wären dann schon mal zwei Standbeine für die Rente; und ab Rentenbeginn noch ein 450-Minijob dazu dürfte auch kein Fehler sein 😉

    Pantoffelheld & monstermania Danke euch beiden für eure Hinweise und Einschätzungen!

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass aufgrund der demographischen Entwicklung die nächste(n) Regierung(en) ziemlich zügig handeln müssen, um die immer größer werdenden Löcher in den Sozialkassen zu stopfen. Die Abschaffung der Rente mit 63 wird dabei eine der ersten Maßnahmen sein, da bin ich mir sehr sicher.

    Die Frage ist nur: wann?

    Hallo Community,


    ich will mit 63 in Rente gehen und habe bereits 2019 von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ausrechnen lassen, wie viel ich an Sonderzahlungen leisten muss, um ohne Abschläge zum gewünschten Zeitpunkt in Rente gehen zu können. In den letzten beiden Jahren habe ich deshalb jeweils 4.000 € an die DRV überwiesen und will auch dieses Jahr wieder einen vierstelligen Betrag überweisen.


    Jetzt meine Frage: Habe ich aufgrund dieser Sonderzahlungen einen Rechtsanspruch oder zumindest eine Art Rechtsanspruch erworben, dass ich tatsächlich in ca. 8 Jahren mit 63 Jahren in Rente gehen kann? Kennt sich damit jemand aus? Von der DRV habe ich nach jeder Sonderzahlung jeweils nur eine „Rentenauskunft“ erhalten, aber keine Zusicherung, dass ich wirklich die Rente mit 63 erhalte.


    Meine große Befürchtung ist nämlich, dass der Gesetzgeber in den nächsten Jahren die Rente mit 63 wieder abschaffen und zudem den Rentenbeginn weiter nach hinten verschieben wird. Sollte dem so sein und ich hätte keine Chance mehr auf Rente mit 63, würde ich mir natürlich alle weiteren Sonderzahlungen sparen und das Geld in ETFs anlegen.


    Viele Grüße und jetzt schon mal besten Dank für eure Anmerkungen und Tipps!

    Hallo, liebe Community,


    ich will meine schlechte Rentenversicherung kündigen, und bin im Kleingedruckten auf die Begriffe „Deckungskapital“ sowie „aufgeschobene Kapitalabfindung“ gestolpert. Kennt sich jemand von euch damit aus?


    Der gesamte, relevante Passus lautet folgendermaßen:


    „Der Versicherungsnehmer kann zum Zeitpunkt der Kündigung verlangen, dass aus der Differenz nicht eine beitragsfreie Anwartschaft, sondern eine um ein Jahr aufgeschobene Kapitalabfindung in Höhe des dann vorhandenen Deckungskapitals gebildet wird.“


    Was bedeutet das genau? Heißt das, dass ich nach einer Kündigung noch ein Jahr auf mein Geld warten müsste?


    Jetzt schon mal vielen Dank für Ideen, Anmerkungen und Anregungen!


    Schönes Wochenende wünscht die GoldGaleone

    Tan keine Ahnung, ob der Typ von „VersicherungenmitKopf“ ein Makler, Berater oder sonstwas ist ... ich habe ein paar seiner Videos angeschaut, auch sein Gespräch mit Thomas von Finanzfluss (der ja sehr stark auf ETFs schwört, ähnlich wie Saidi), und dabei machte der Mensch jedesmal einen sehr seriösen Eindruck und ich habe auch noch keine Stimme vernommen, die ihm unlauteres Arbeiten vorwirft.


    Ansonsten sind die Verbraucherzentralen in Deutschland auch eine gute Adresse, um Versicherungen prüfen zu lassen.

    knoeli alias Ahmet,


    3,50 Euro je 100 Euro des entnommenen Kapitals ist echt ein Hammer! Sprich: Willst du 1.000 Euro aus dem Vertrag haben, bist du 35 Euro los; willst du 10.000 Euro haben, sind es schon 350 Euro und so weiter - da dreht sich mir auch der Magen rum.

    Die 5% Ausgabeaufschlaggebühr bezieht sich auf die Fonds und die bezahlst natürlich du durch deine Beiträge ... ich will dir den heutigen Sonntag nicht verderben, aber du hast - wenn ich mich nicht irre - wirklich eine klassische, richtig teure fondsgebundene Rentenversicherung erwischt.


    Bevor du jetzt überstürzt kündigst (und damit eventuell noch mehr Geld verlierst), lass deine Versicherungen prüfen.

    Das kann z. B. kostenlos erfolgen über diese Website: https://www.versicherungenmitkopf.de/

    Der Typ hat auch bei YouTube jede Menge Clips zum Thema Versicherungen hochgeladen.


    Evtl. „lohnt“ es sich, den 2. Vertrag zu kündigen, weil da noch nicht viel Geld eingezahlt ist und somit der Verlust noch halbwegs überschaubar ist.


    Auch finanzfluss.de hat zum Thema fondsgebundene Versicherungen mindestens einen Clip bei YouTube hochgeladen, der sehr aufschlussreich ist.


    Ich drücke die Daumen, dass du die richtigen Entscheidungen triffst. Aber bevor du was entscheidest: Erst prüfen lassen 👍

    „Fondgebunden“ bedeutet in der Regel immer, dass du a) deutlich höhere Verwaltungsgebühren hast und meistens b) zusätzlich noch Abschlussprovision bezahlst.

    Carpenterzz hat dir prima aufgezeigt, wie du vorgehen kannst, um den MSCI World mit deinen Fonds zu vergleichen.

    Zu den beiden Continentale-Verträgen müsste die Versicherung dir jeweils eine Aufstellung der anfallenden Kosten vorgelegt haben (müsste in deinen Vertragsunterlagen zu finden sein).

    Danke für deine ausführliche Antwort!


    Insbesondere Punkt 3) ist für mich sehr überlegenswert, da ich in 9 bzw. maximal 10 Jahren in Rente gehen will. Ich werde zwar auch nach dem Rentenbeginn den ein oder anderen ETF in überschaubaren Rahmen behalten, aber den Großteil meines Depots will ich dann sukzessive als Festgeld in Sicherheit bringen.

    Die DKB ist mit Sicherheit auch kein günstiger „Broker“.


    Schau mal bei extraetf.de, da gibt’s zu jedem ETF eine Übersicht, welche Bank bzw. welcher Broker wie teuer ist. Ich glaube, finanzfluss hat erst kürzlich getestet, welche Broker momentan die günstigsten sind, falls du wechseln willst.


    Wenn ich mich nicht irre, trifft auf fast alle Depots zu: Je höher die Sparrate, desto geringer die Kostenquote bei der Sparplanausführung.


    Ich reize z.B. bei meinem Broker grundsätzlich das Sparraten-Limit aus, sodass die Sparplan-Kostenquote so niedrig wie möglich ist.

    Kleiner Vangaurd-Tipp am Rande:

    Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Accumulating)

    Siehe auch:

    https://de.extraetf.com/etf-profile/IE00BK5BQT80

    Diesen Vanguard gibt’s erst seit 2019, ist aber thesaurierend und performt - wenn ich mich nicht irre - bislang auch besser als der Ishares Core MSCI World (vermutlich, weil er den 10%igen EM-Anteil mitführt im Gegensatz zum Ishares). Kann ich nur wärmsten empfehlen!

    Hallo Community,


    ich bin vor geraumer Zeit über den Begriff „Rebalancing“ in Bezug auf ETFs gestolpert und bin etwas unsicher, ob jetzt ein guter Zeitpunkt dafür wäre, da einige (aber nicht alle!) meiner ETFs gut an Wert gewonnen haben.


    Als Freund der Buy-and-Hold-Strategie erscheint mir das Rebalancing in der Theorie eigentlich als klarer Widerspruch, denn Rebalancing verursacht Kosten (meist oder oft fallen Steuern an, Transaktionskosten gibt’s in jedem Fall und evtl. habe ich durch Rebalancing sogar Verluste).


    Andererseits gibt es - zumindest in der Theorie - auch klare Vorteile des Rebalancing: Die Regression zum Mittelwert soll langfristig die Rendite verbessern; wer rebalanct, handelt antizyklisch; Gewinne werden abgeschöpft und können im Fall einer Baisse genutzt werden, um ETFs wieder günstig nachzukaufen etc.)


    Wie haltet ihr es mit dem Rebalancing? Welche Erfahrungen hat ihr damit gemacht? Und wie habt ihr rebalanct bzw. nach welchen Kriterien habt ihr rebalanct?


    Vielen Dank jetzt schon mal für eure Gedanken und Erfahrungen und ich wünsche allen Rebalancern und Nicht-Rebalancern noch ein gutes und erfolgreiches Jahr 2021!