Beiträge von GoldGaleone

    Tan keine Ahnung, ob der Typ von „VersicherungenmitKopf“ ein Makler, Berater oder sonstwas ist ... ich habe ein paar seiner Videos angeschaut, auch sein Gespräch mit Thomas von Finanzfluss (der ja sehr stark auf ETFs schwört, ähnlich wie Saidi), und dabei machte der Mensch jedesmal einen sehr seriösen Eindruck und ich habe auch noch keine Stimme vernommen, die ihm unlauteres Arbeiten vorwirft.


    Ansonsten sind die Verbraucherzentralen in Deutschland auch eine gute Adresse, um Versicherungen prüfen zu lassen.

    knoeli alias Ahmet,


    3,50 Euro je 100 Euro des entnommenen Kapitals ist echt ein Hammer! Sprich: Willst du 1.000 Euro aus dem Vertrag haben, bist du 35 Euro los; willst du 10.000 Euro haben, sind es schon 350 Euro und so weiter - da dreht sich mir auch der Magen rum.

    Die 5% Ausgabeaufschlaggebühr bezieht sich auf die Fonds und die bezahlst natürlich du durch deine Beiträge ... ich will dir den heutigen Sonntag nicht verderben, aber du hast - wenn ich mich nicht irre - wirklich eine klassische, richtig teure fondsgebundene Rentenversicherung erwischt.


    Bevor du jetzt überstürzt kündigst (und damit eventuell noch mehr Geld verlierst), lass deine Versicherungen prüfen.

    Das kann z. B. kostenlos erfolgen über diese Website: https://www.versicherungenmitkopf.de/

    Der Typ hat auch bei YouTube jede Menge Clips zum Thema Versicherungen hochgeladen.


    Evtl. „lohnt“ es sich, den 2. Vertrag zu kündigen, weil da noch nicht viel Geld eingezahlt ist und somit der Verlust noch halbwegs überschaubar ist.


    Auch finanzfluss.de hat zum Thema fondsgebundene Versicherungen mindestens einen Clip bei YouTube hochgeladen, der sehr aufschlussreich ist.


    Ich drücke die Daumen, dass du die richtigen Entscheidungen triffst. Aber bevor du was entscheidest: Erst prüfen lassen 👍

    „Fondgebunden“ bedeutet in der Regel immer, dass du a) deutlich höhere Verwaltungsgebühren hast und meistens b) zusätzlich noch Abschlussprovision bezahlst.

    Carpenterzz hat dir prima aufgezeigt, wie du vorgehen kannst, um den MSCI World mit deinen Fonds zu vergleichen.

    Zu den beiden Continentale-Verträgen müsste die Versicherung dir jeweils eine Aufstellung der anfallenden Kosten vorgelegt haben (müsste in deinen Vertragsunterlagen zu finden sein).

    Danke für deine ausführliche Antwort!


    Insbesondere Punkt 3) ist für mich sehr überlegenswert, da ich in 9 bzw. maximal 10 Jahren in Rente gehen will. Ich werde zwar auch nach dem Rentenbeginn den ein oder anderen ETF in überschaubaren Rahmen behalten, aber den Großteil meines Depots will ich dann sukzessive als Festgeld in Sicherheit bringen.

    Die DKB ist mit Sicherheit auch kein günstiger „Broker“.


    Schau mal bei extraetf.de, da gibt’s zu jedem ETF eine Übersicht, welche Bank bzw. welcher Broker wie teuer ist. Ich glaube, finanzfluss hat erst kürzlich getestet, welche Broker momentan die günstigsten sind, falls du wechseln willst.


    Wenn ich mich nicht irre, trifft auf fast alle Depots zu: Je höher die Sparrate, desto geringer die Kostenquote bei der Sparplanausführung.


    Ich reize z.B. bei meinem Broker grundsätzlich das Sparraten-Limit aus, sodass die Sparplan-Kostenquote so niedrig wie möglich ist.

    Kleiner Vangaurd-Tipp am Rande:

    Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Accumulating)

    Siehe auch:

    https://de.extraetf.com/etf-profile/IE00BK5BQT80

    Diesen Vanguard gibt’s erst seit 2019, ist aber thesaurierend und performt - wenn ich mich nicht irre - bislang auch besser als der Ishares Core MSCI World (vermutlich, weil er den 10%igen EM-Anteil mitführt im Gegensatz zum Ishares). Kann ich nur wärmsten empfehlen!

    Hallo Community,


    ich bin vor geraumer Zeit über den Begriff „Rebalancing“ in Bezug auf ETFs gestolpert und bin etwas unsicher, ob jetzt ein guter Zeitpunkt dafür wäre, da einige (aber nicht alle!) meiner ETFs gut an Wert gewonnen haben.


    Als Freund der Buy-and-Hold-Strategie erscheint mir das Rebalancing in der Theorie eigentlich als klarer Widerspruch, denn Rebalancing verursacht Kosten (meist oder oft fallen Steuern an, Transaktionskosten gibt’s in jedem Fall und evtl. habe ich durch Rebalancing sogar Verluste).


    Andererseits gibt es - zumindest in der Theorie - auch klare Vorteile des Rebalancing: Die Regression zum Mittelwert soll langfristig die Rendite verbessern; wer rebalanct, handelt antizyklisch; Gewinne werden abgeschöpft und können im Fall einer Baisse genutzt werden, um ETFs wieder günstig nachzukaufen etc.)


    Wie haltet ihr es mit dem Rebalancing? Welche Erfahrungen hat ihr damit gemacht? Und wie habt ihr rebalanct bzw. nach welchen Kriterien habt ihr rebalanct?


    Vielen Dank jetzt schon mal für eure Gedanken und Erfahrungen und ich wünsche allen Rebalancern und Nicht-Rebalancern noch ein gutes und erfolgreiches Jahr 2021!

    Hallo Leute,

    suche dringend eine App/Software für mein Ipad, das die Wertentwicklung meines ETF-Depots insgesamt sowie der einzelnen ETF-Werte darstellt und mit deren Hilfe ich die Performance möglichst einfach überblicken kann. Diagramme, Torten oder sonstige Darstellungsmethoden dürfen dabei gerne verwendet werden ...


    Die oft empfohlene Software „Portfolio Performance“ scheint auf meinem IPad nicht zu funktionieren, und so Dinger wie „Ariva“ sind für meine Zwecke zwecks Darstellungsmöglichkeiten (und viel zu viel Werbung) untauglich.


    Vielen Dank schon mal für eventuelle Tipps und beste Grüße

    Gold Galeone

    Hallo Community,


    ich bin jetzt 54 Jahre alt und will mit 63, spätestens mit 64 Jahren in Rente gehen.


    Die Deutsche Rentenversicherung hat mir kürzlich bescheinigt, dass ich ca 25.000 Euro nachzahlen müsste, um die dann entstehende Rentenminderung auszugleichen.


    Dies könnte ich nächstes Jahr machen, um dann in 9 oder 10 Jahren meine volle Rente zu beziehen.


    Jetzt aber meine Frage: Ist es überhaupt sinnvoll, diese Sonderzahlungen zu leisten?


    Ist es vielleicht nicht besser, das Geld z. B. In ETFs zu investieren und dann lieber bei der monatlichen Rente die Abschläge in Kauf zu nehmen, aber dafür über mehr Eigenkapital zu verfügen, das ich dann ab Rentenbeginn monatlich zum Ausgleich der Lücke verwenden kann?


    Denn das Rentenniveau wird vermutlich weiter sinken in den nächsten Jahren bzw. Jahrzehnten und dann wären m. E. die 25.000 Euro quasi ein Verlustbringer statt ein Gewinnbringer.


    Wie seht ihr das? Was spricht aus eurer Sicht für Sonderzahlungen in die Rentenkasse und was dagegen?


    Tausend Dank jetzt schon mal für eure Ideen, Tipps und kritischen Anmerkungen!!





    PS: Noch ein paar Zusatzinfos zum Stand meiner Altersvorsorge:


    Eine Riesterrente habe ich bereits stilllegen lassen. Das dafür ursprünglich vorgesehene Geld investiere ich bereits in ETFs.


    Eine private Rentenversicherung sowie eine Lebensversicherung lasse ich gerade von der Verbraucherzentrale Hamburg auf Rechtmäßigkeit prüfen. Sollte ich beide oder eine davon vollständig zurückfordern können, werde ich das machen - wenn nicht, lasse ich die andere oder auch beide stilllegen. Auch die Gelder für diese beiden Anlagen investiere ich in ETFs.

    Tausend Dank für eure Tipps!


    Bin immer wieder dankbar, dass man auf diesem Forum die eigenen Ideen nochmal kritisch hinterfragen lassen kann, denn für einen Laien wie mich sind diese Versicherungssachen immer heikel und es gibt viel zu bedenken.


    Referat Janders: Auf einen ähnlichen Wert bin ich auch gekommen, aber mit 9 Euro bzw. 8,70 Euro lässt sich nichts anfangen, wird eh alles von den Verwaltungskosten aufgefressen. Aber ich wollte einfach nur sicher gehen, dass ich nichts übersehen habe.


    Chris: Stilllegen ist in meinem Fall die beste Variante. Ein Wechsel auf einen Nettovertrag lohnt m.E. nicht, da bin ich wahrscheinlich mit ETFs (auch trotz Corona und Börseneinbruch!) später besser versorgt und vor allem deutlich flexibler.


    Dein Punkt mit den 1325 bzw 1200 Euro ist goldrichtig, den Betrag über 1200 Euro hätte ich auf ETFs einzahlen sollen - nur damals wusste ich noch gar nichts von ETFs. Eine Versicherungsmaklerin hatte mir vor einigen Jahren privat diesen „Tipp“ gegeben, so nach dem Motto: Du hast noch einen gut verzinsten Altvertrag, also hau alles rein, was geht ... aber vielleicht war das auch ein Mißverständnis.


    Wie auch immer: Nachdem ich jedenfalls über Finanztip auf ETFs und die Riester-Tücken gestoßen bin, habe ich dann mal richtig nachgerechnet und mir die Riester-Kosten ganz genau reingezogen - mir ist fast schlecht geworden und ich fühlte mich ziemlich reingelegt (zumal mir auch unberechtigt Doppelprovisionen abgeknöpft worden sind, die ich mir kürzlich aber wieder zurückgeholt habe).


    Momentan lasse ich zwei Versicherungen prüfen bei der VZ Hamburg (Rentenversicherung und Lebensversicherung, beide ebenfalls in 2003 abgeschlossen), ob ich diese rückabwickeln kann.
    Im Jahr 2003 dachte ich, ich tue was Gutes und sichere mich mit 3 Verträgen für den späteren Ruhestand ab. Weit gefehlt ... aber der damalige Versicherungsmakler hat sich bestimmt sehr gefreut!


    Wünsche euch noch ein schönes Wochenende!

    Hallo, liebe Leute!


    Ich bespare seit 2003 einen Riestervertrag bei der Alten Leipziger, in den letzten Jahren habe ich jeweils den Höchstbeitrag von 1925 Euro per Einmalzahlung reingepumpt.


    Da mir die Vertragskosten inzwischen eindeutig zu hoch sind und ich auf ETFs umgesattelt habe, will ich den Riestervertrag neu gewichten.


    Da eine Kündigung des Vertrags ein großer Fehler wäre, bleibt die Frage, was ist besser: Stilllegen oder mit 60 Euro jährlichem Mindestbeitrag weiterführen? Welche Vorteile hätte ich, wenn ich mit 60 Euro Jahresbeitrag den Vertrag weiterführe, auch wenn ich mit knapp 30.000 Euro Jahresbrutto kein Geringverdiener bin?


    Vielen Dank für eure Tipps!

    Hallo Sebastian84,


    ich würde das Geld in ETF investieren, denn die Kurse sind momentan relativ günstig. Z.B. könntest du im Drei-Monats-Takt 2000 oder 3000 Euro zusätzlich auf deinen MSCI World einzahlen oder du sorgst für eine Einmalzahlung (Einmalzahlung generiert geringere Kaufkosten!)


    Andere Alternative wäre eine Zinstreppe über Festgeld, wobei du bedenken musst, dass die Zinsen wirklich minimal sind. Bei der Zinstreppe könntest du beispielsweise 3000 Euro für 1 Jahr anlegen, weitere 3000 für 2 Jahre und weitere 3000 für 3 Jahre. Und so bleiben dir noch 500 Euro übrig für ein schönes Wochenende
    Für Mehr als 3 Jahre würde ich aber nicht in Festgeld anlegen!


    Oder du machst fifty-fifty: 5000 in ETF und 4500 auf Festgeld ...

    Tausend Dank, Kater.Ka!


    Über den Verlust-Verkauf hatte ich schon lange gebrütet - ist sicherlich eine gute Variante.


    Ich kaufe und verkaufe über Lang & Schwarz - denke, die sind okay! Und mit meinem Onvista-Depot bin ich eigentlich auch zufrieden (auch wenn z.B. TradeGate günstiger ist)

    Hallo, liebe Finaztip-Gemeinde,


    habe mich vor einiger Zeit beim Investieren in einen ETF geirrt (hohe TER, eher schlappe Performance) und möchte jetzt dringend verkaufen und in einen anderen ETF investieren. Inzwischen sind auf jenem unerwünschten ETF ca. 15.000 Euro angespart.
    Dass dabei Kosten anfallen, lässt sich leider nicht vermeiden: Verkauf, Neukauf, Spread und natürlich die unvermeidliche Steuer!


    Und genau um letzteres geht es: Wie verkaufe ich, um die Steuerlast so gering wie möglich zu halten? Verkaufe ich am besten alles in einem Rutsch oder gehe ich häppchenweise vor? Verkaufe ich den ungewünschten ETF vielleicht genau dann, wenn er im geringen Minus ist (was aktuell der Fall ist) oder warte ich, bis er wieder im Plus ist, um wenigstens einen Teil der Verkaufskosten wieder drin zu haben?


    Wer kennt sich damit aus? Bin für jeden Tipp dankbar!


    Natürlich weiß ich, dass Halten zumindest mittelfristig die günstigere Variante wäre. Aber langfristig werde ich voraussichtlich mit dem anderen ETF besser dastehen.


    Viele Grüße und Danke für eure Hilfe!

    Hi Altsachse,


    vielen Dank für deinen Tipp! Den Ombudsmann hätte ich tatsächlich angeschrieben - doch am Freitag lag ein „Liebesbrief“ der Alten Leipziger im Postkasten: Die interne Prüfung habe ergeben, dass die AL tatsächlich Doppelprovisionen bei mir abkassiert hat. Die AL bittet um Entschuldigung und wird mir ca 350 Euro erstatten.


    Ich freue mich natürlich über diese Wendung zu meinen Gunsten, auch wenn ich mir sehr gut vorstellen kann, dass dieser Betrag viel zu niedrig angesetzt ist. Vielleicht sollte ich doch den Ombudsmann in die Spur bringen ...