Beiträge von Investor Marc

    Danke @Kater.Ka , dass hilft mir schon mal weiter! Denke ich werde es dann mit 2 ETFs und der verbundenen "Komplexität" wagen ;-)


    Jetzt bleibt für mich nur noch die Frage mit welchem Anteil in den Ausschütter starte. Hatte in einem anderen Thread dein Rechenbeispiel " ... 801/2%/70% -> ca. 57.000 € ... " gesehen und kann es bis dahin soweit nachvollziehen.


    Nicht ganz klar ist mir der Schritt danach, wo du dann die Wachstumsrate auf 10 bzw. 20 Jahre zurück rechnest. Verstehe es in sofern, dass du das machst, um nicht über die Grenze des Steuerfreibetrags zu kommen, aber lasse ich dann nicht in den Jahren 1 bis 10 (bzw. 20) Steuerfreibetrag liegen, da die ausgeschütteten Dividenden den Freibetrag noch nicht voll ausreizen? Also warum nicht (in einem Optimum, wenn Kapital vorhanden) direkt näher an die 57k € investieren, statt die genannten 21k bzw 35k €?
    Danke & Grüße, Marc

    @Kater.Ka schon mal vielen Dank für Deine Ausführungen.


    Kurz zu meinem Kontext - Ich beschäftige mich jetzt schon seit ein paar Monaten mit dem Thema "investieren" und bin soweit bereit endlich mal zu starten. Da ich es zunächst einfach halten möchte habe ich mich für den FTSE All World entschieden und schwanke jetzt noch zwischen thesaurierend und ausschüttend, vor dem Hintergrund der Steueroptimierung. Es wird wohl eine Sparrate >500€ und ein gewisses Start-Kapital ist auch vorhanden, welches direkt einfließen soll (>35k €). Deinen Rechner aus dem anderen Thread sowie die entsprechenden Videos habe ich mir angeschaut, aber ein paar Fragen sind doch noch offen. Es wäre klasse wenn du mir hier helfen könntest und hoffentlich ist es auch für andere interessant:


    1. Du beschreibst ja oben ein Modell, in dem man bei einem Ausschütter über einen Sparplan die Ausschüttungen ziemlich schnell wieder anlegt, über ein solches Modell habe ich auch nachgedacht (Bei der DKB FTSE Sparplanausführung 0,49 € und er zahlt Quartalsweise aus, man kann es also zügig wieder anlegen). Man baut sich also quasi selbst einen "Thesaurierer". Empfiehlt es sich bei einem solchen Modell dennoch "irgendwann" auf einen "echten" Thesaurierer umzusteigen oder kann man sich das dann ggf. auch ganz sparen? Wenn es nicht wirklich einen signifikanten Vorteil hat würde ich es gerne vermeiden, denselben ETF als Thesaurierer und Ausschütter im Depot zu haben, das bedeutet ja nur wieder Komplexität
    2. Du erwähnst in dem anderen Thread mit den beiden Zinsrechnern, dass "die Rechnung für große Sparraten / große Vermögen / lange Zeiträume kippt". In deinem Rechner wäre das auch bei meinen Parametern aufgrund eines ordentlichen Startkapitals und der Sparrate der Fall. Ist dann die Empfehlung direkt mit dem Thesaurierer durchzustarten oder ist der Grundstock (~20k €) an Ausschütter dennoch sinnvoll? Wäre ja grundsätzlich schon komfortabler und weniger Aufwand, weil man sich die Wiederanlage spart.
    3. Die ETF-Anlage verfolgt bei mir das Ziel der Altersvorsorge und somit das Schließen der Rentenlücke. Deshalb fand ich ursprünglich den Gedanken ganz attraktiv im Alter einen Ausschütter zu haben und von den Ausschüttungen zumindest teilweise zu leben. Macht das Sinn oder Thesaurier langfristig immer noch besser?


    Grundsätzlich war meine aktuelle Präferenz also mithilfe eines Sparplans mir aus dem Ausschütter einen "selbstgebastelten" Thesaurierer zu bauen und auch nur diesen im Portfolio zu haben. Lasse mich aber gerne von Alternativen überzeugen und bin auch nicht traurig, wenn ich mir den zusätzlichen Aufwand durch die quartalsweise Wiederanlage sparen kann ;-) Vielen Dank im Voraus, hoffe ich habe nicht zu viele Fragen gestellt, die in anderen Threads bereits ausführlich behandelt wurden, bin recht neu hier.