Beiträge von jens_snej

    @schorle80 ja das befürchte ich auch. Aber mir ist zurzeit auch keine Alternative bekannt. Die Idee von Fairr ist ja im Grunde auch gut mit ETFs aber die Umsetzung ist halt k****. Vorallem weiß man nicht wie die bei einem erneuten Crash agieren. Vorteil bei DWS ist dass man auch ein finanzstarkes Unternehmen hat und daher für die Rentenzahlung mehr Sicherheit. Am liebsten wäre es mir wenn der Gesetzgeber die Rahmenbedingen ändert. Aber jetzt nur zu ruhen gefällt mir auch nicht, da ich dann die Zuschüsse und den Steuervorteil für dieses und ggf. weitere Jahre verliere. Daher ist DWS erstmal der Kompromiss. Vermutlich sieht in 5 Jahren alles anders aus. Ich hatte auch schonmal über Rürrup nachgedacht, da besteht die Garantie zu Rentenbegin nicht und daher wäre das besser für ein ETF Investment. Aber dort gibt es keine 175 € Zulage und das sind ja alleine bei (2100 - 175 = 1925 € Eingeneinzahlungen) => 175 / 1925 * 100 = 9,09 % Förderung nur durch die Zulage.


    @Jonas1251 Wenn ich bei Fairr 100 % Aktienquote hätte würde ich vielleicht auch anders denken. Aber bei mir ist bei 24 Jahren Restlaufzeit die Anlage in (50% Aktien in drei (gleichen) low volatility world etfs und 50% Anleihen). Das in 3 (gleiche) Aktien efts investiert wird verstehe ich auch nicht. Warum nicht einfach in den vanguard ftse all world. Ist günstig und hat ca. 3500 Positionen.


    Wie gesagt, erstmal abwarten und Tee trinken und hoffen das sich die Rahmenbedingungen verbessern. Bis dahin fleißig Förderung und Steuervorteile kassieren.

    Bei mir sieht es im Fairr Vertag wie folgt aus:


    Restlaufzeit: 24 Jahre
    Nicht realisierter Gewinnzuwachs (vor Corona): ca. 20%
    Aktueller Verlust: ca. 10 %
    Aktuelle Quote: 50% Aktien / 50% Anleihen


    Bei einer angenommenen langfristigen jährlichen Aktien Rendite von ca. 6% und einer jährlichen Anleihen Rendite von 0% ergibt sich bei mir eine jährliche Rendite von ca. 3%.


    Das heißt es dauert für mich mindestens 3-4 Jahre bis ich meine Verluste ausgeglichen habe. Sofern die Aktienmärke ab jetzt nur noch steigen.


    Meine neue Strategie ist:


    - Fairr ruhen lassen bis die Verluste ausgeglichen sind
    - Neuer Vertrag bei DWS mit (TopRente Dynamik - bis zu 100% Aktienquote)
    - Monatliche Zahlung in den DWS Vertag
    - Übertragung des Fairr Guthabens, sobald der Verlust ausgeglichen ist
    - Weiterhin habe ich Fairr drum gebeten die Konto- und Depotkosten ab sofort wieder vom Depot Guthaben einzuziehen,
    Ich hatte früher auf Lastschift von Girokonto umgestellt. Früher wollte ich max. Rendite, jetzt soll Fairr alle Verluste wieder reinholen.


    Meine Gründe für meine Entscheidung:


    - Riester bietet meiner Meinung nachwievor gute Steuervorteile. (ca. 40% der Einzahlungen bekomme ich über die Steuererklärung zurück) plus jährliche Zulage in Höhe von 175 €
    - Riester ist Hartz 4 sicher
    - DWS sollte ein solides Finianzinstitut sein, welches die Rentezahlung garantieren kann.
    - Die Kosten über einen in Wiesbaden ansässigen Vermittler vertretbar (nicht direkt bei DWS möglich)


    Bisher bin ich mit dem Ablauf über die Vermittlung mit den 3 Buchstaben (A**) ganz zufrieden. Geht alles sehr schnell.
    Kundenbeteuung wird hier anscheint groß geschrieben.


    Durch die gegebenen gesetzlichen Rahmenbedingungen bei Riester sehe ich zurzeit keine bessere Alternative.
    Vielleicht ändert sich aber auch in der Zukunft einiges, wenn der Gesetzgeber hier nachbessert. Dann muss man seine Entscheidung nochmal hinterfragen.

    Hallo,


    ich habe heute zufällig in meinem Fairr Riester Deopot gesehen,
    dass vor einigen Tagen alle meine Depotwerte verkauft wurden.
    Da mein Vertrag noch über 20 Jahre läuft, denke ich war dies
    eine sehr schlechte Aktion. Die Investition war in global
    gestreuten ETFs. Ich persönlich hätte nicht verkauft. Bei einer
    solch langen Laufzeit sollten auch größere Kursrücksetzer kein
    Problem sein.


    Was denkt ihr über diese Aktion ?


    Viele Grüße,
    Jens