Beiträge von swiggityswooty

    Hallo Pumphut


    Ja tatsächlich, da habe ich mich unsauber ausgedrückt. Ich habe damit eher die Versicherungsbranche an sich gemeint. Aber ja, genau, Königswege sind Makler, keine Vermittler.


    Ich wurde von einem selbstständigen Makler unter dem Logo Königswege beraten. Mir ist auch nicht bekannt, dass Königswege überhaupt Angestellte Berater hat.


    Viele Grüße

    Hallo eric


    Ich habe mich in den letzten Wochen von verschiedenen Versicherungsgesellschaften beraten lassen, unter Anderem auch von Königswege. Ich hatte Gespräche mit der Allianz, mit Swiss Life Select, mit der DVAG und auch mit einem Königswege-Berater.


    Ich muss tatsächlich sagen, dass mir von allen Gesellschaften die Beratung von Königswege am Besten gefallen hat. Bei Königswege wurde wirklich versucht, mir die einzelnen Versicherungen im Detail zu erklären, sodass ich nichts abschließe, ohne es wirklich verstanden zu haben. Mir wurde hierbei z.B. das Renditedreieck des MSCI World gezeigt, die Kosten einer Depotpolice (komplett von Alpha-, Beta-, Gamma- und Kappa-Kosten) erklärt und auch ausführlich auf alle Fragen von Depot vs. Depotpolice eingegangen. Mir wurde hier auch ganz klar erklärt in welchen Situationen, bzw. für welche Kunden ein Depot besser als eine Depotpolice ist - obwohl in diesem Fall Königswege natürlich keinen Cent verdient.


    Ich denke Königswege ist und bleibt ein Versicherungsunternehmen, die Sorgen bezüglich "Kunden abzocken" und intransparente Kosten bleiben also in gewisser Weise bestehen. Dennoch denke ich, dass die Beratung vergleichsweise wirklich sehr kundenorientiert ist.


    Ich habe dir auch eine private Nachricht hier im Finanztip-Forum geschrieben, wir können uns also auch gerne über unsere Erfahrungen austauschen.


    Referat Janders : Das mit North Data ist tatsächlich sehr interessant. Kannst du mir ein paar Punkte geben, warum dieses "Konstrukt" problematisch ist? Soweit ich weiß ist jeder Königswege-Berater selbstständig, es ist also nicht so verwunderlich, dass hier viele verschiedene Unternehmen stehen. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren!


    Viele Grüße

    Hallo zusammen


    Ich habe das Gefühl, dass sich bei dieser Frage mein Freundes- und Bekanntenkreis spaltet und es häufig mehr zu einer emotionalen Diskussion ausartet, statt zu einer rationalen. Die einen (wie z.B. Onkel, Großeltern, etc) sind felsenfest davon überzeugt, dass Mieten (insbesondere für ein Haus) "rausgeschmissenes Geld" ist und man unbedingt Eigentum erwerben sollte, da es auch nichts besseres fürs Alter gibt. Die anderen (darunter z.B. zwei Honorarberater aus meinem Freundeskreis und andere - tendenziell jüngere - Bekannte) sagen relativ klar: wenn man sich ein Haus kauft sollte das eine rein emotionale Entscheidung sein, finanziell betrachtet ist es selten die beste Lösung.


    Es gibt nun natürlich viele Argumente auf beiden Seiten:


    Pro Kauf (und gleichzeitig Kontra Miete):

    - Man kann mit dem Objekt tun und lassen was man möchte: Wände raus, Wände rein, Bad austauschen, etc)

    - Die monatliche Rate (zumindest der Tilgungsteil) fließt in den eigenen Vermögensaufbau

    - Sobald das Haus abbezahlt ist lebt man in der Rente mietfrei / bei einer Miete müsste man deutlich vermehrt ETF besparen

    - Man hinterlässt etwas den Kindern (wenn diese das Haus erben)


    Pro Miete (und gleichzeitig Kontra Kauf):

    - Man muss keine 10-15% Nebenkosten (was bei den aktuellen Häuserpreisen schnell bis zu 60.000€ werden) "aus dem Fenster werfen" für Notar, Grundbuch, Makler

    - Man muss keine Instandhaltungsrücklagen bilden

    - Man bleibt maximal flexibel: Sind die Kinder in 20-25 Jahren aus dem Haus kann man sich auch eine (kleinere) Wohnung in einer anderen Stadt mieten

    - Man hat keinerlei Stress bei Reparaturen, Renovierungen, etc.: Geht etwas kaputt ruft man den Vermieter an


    Mir ist bewusst, dass es zu diesem Thema auch bereits Finanztip-Videos gibt. Mich würde dennoch eure persönliche Meinung zu der ganzen Thematik interessieren. Habe ich Punkte oben vergessen? Sind manche Punkte vernachlässigbar? Und mache ich wirklich "nichts falsch" wenn ich mein Leben lang kein Eigentum kaufen würde?


    Vielen Dank und viele Grüße!

    Hallo liebe Finanztip-Community


    Wir sind derzeit auf der Suche nach einem Eigenheim - und ein sehr gut befreundetes Ehepaar ebenfalls. Wir kamen daher auf die Idee, ein Grundstück gemeinsam zu kaufen und hierauf ein Doppelhaus zu bauen. Wir hoffen hierdurch auf bessere Konditionen beim Grundstückskauf, günstigere Baukosten und weitere Vorteile, die ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis mit sich bringen. Wir wollen hier uns auch nicht von irgendwelchen romantisierten Gedanken leiten lassen sondern von vornherein alles klar trennen, sodass es bei einem möglichem Streit oder Verkauf einer Partei nicht zu Problemen kommt.


    Hierbei ist nun die Frage: Wie gehen wir vor? Gibt es wichtige Aspekte, die wir beachten müssen? Ist es möglich, zusammen ein größeres Grundstück (600qm-800qm) zu kaufen, im Nachhinein zu teilen und hierauf ein Doppelhaus zu bauen? Und ist die erhoffte finanzielle Ersparnis auch tatsächlich zu erwarten?


    Vielen Dank und viele Grüße

    Tim

    Hallo zusammen


    Vielen Dank für die hilfreichen Antworten.


    MichaG Die Frage "wie wir wohnen wollen" ist natürlich die Wichtigste - und grundsätzlich ist auch eine gebrauchte Immobilie kein Problem für uns. Hier kam nur die Frage auf, ob dies auch über 40 Jahre die günstigste/beste Entscheidung bleibt.


    Kater.Ka Super, genau von diesem Zahlenbeispiel habe ich gesprochen. Das sind sehr gute Hinweise, die ich auch berücksichtigen werde. Rechnet man das auch noch etwas weiter (auf 30-40 Jahre) und kalkuliert noch mögliche KFW-Zuschüsse mit ein könnte das Delta hier auch gut über 100.000€ betragen.


    Nordlicht1337 Absolut, es ist wichtig zu klären, was überhaupt verfügbar ist. Und interessanterweise finde ich hier in der Region (Mannheim + 30km Umkreis) nur relativ wenige wirklich ansprechende gebrauchte Häuser - aber dafür umso mehr Fertighausanbieter die ihre Häuser mit Grundstücke veräußern. Daher wäre es für uns aktuell tatsächlich deutlich einfacher ein Fertighaus mit Grundstück zu erwerben als eine ansprechende Gebrauchtimmobilie.


    guemue Mein handwerkliches Geschick habe ich auch bereits kritisch hinterfragt. Und ich kann aktuell auch nicht wirklich gut einschätzen, welche Renovierungen ich in einem Haus wirklich selbst machen könnte und was ich von Handwerkern machen lassen muss. Und ich kann somit auch nicht einschätzen wie hoch meine Ersparnis bei einem gebrauchten Haus wirklich ausfallen könnte.


    Maxim Das klingt ja interessant, ich wusste gar nicht, dass man so hohe Zuschüsse bei der Renovierung eines alten Hauses bekommen kann. Aber ja, wenn ich mir zunächst eine gebrauchte Immobilie kaufe und dann nochmals 200.000€ für ein KfW 55 Haus zahlen muss sprengt das wahrscheinlich schnell jeden Rahmen. So etwas lohnt sich (denke ich) primär, wenn man bereits ein altes Haus besitzt.


    Viele Grüße

    Hallo liebe Community


    Aktuell sind meine Frau und ich auf der Suche nach einem Eigenheim. Wir sind uns aktuell noch nicht ganz sicher ob wir eher einen Neubau oder eine gebrauchte Immobilie präferieren. Häufig hört man natürlich, dass gebrauchte Immobilien die günstigere Wahl sind, hierzu habe ich allerdings eine Überlegung aufgestellt:


    Wenn ich heute eine Immobilie neu baue hat diese häufig einen KfW Energiestandard und neue Technik/Ausstattung. Dies drückt einerseits die monatlichen Nebenkosten (insbesondere Heizkosten) und führt in den ersten Jahren zu geringeren Renovierungskosten als eine gebrauchte Immobilie.


    Könnten diese Effekte dazu führen, dass über einen längeren Zeitraum einen Neubau-Immobilie günstiger sein könnte als eine gebrauchte? Oder übersehe ich hier etwas, bzw überschätze den genannten Effekt?


    Viele Grüße

    Tim

    Hallo @Kater.Ka


    Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe mir gerade den Artikel durchgelesen - sehr spannende Rechnungen, das wird auch noch sehr hilfreich sein wenn ich mich nach einem Eigenheim umsehe.


    Der Kauf einer Immobilie zur Vermietung ist sogar ein Versuch meinerseits, weg von einem Klumpenrisiko zu kommen. Aktuell sind fast alle meine Bausteine zur Altersvorsorge fondsgebunden (ETF, Betriebsrente, Aktien) - ich wollte daher mit Immobilien gerne in eine andere Richtung gehen.


    Ich denke die Risiken die du genannt hast sind auch der Grund dafür, dass viele Online-Ratgeber sagen, dass es sich bei einer Bruttomietrendite von unter 5% meistens nicht lohnt. Verstehe ich dich daher richtig, dass sich der Markt (zumindest in meiner Umgebung) derzeit schlichtweg nicht eignet, um in das Immobiliengeschäft einzusteigen? Oder welche Gründe könnte es geben, eine Wohnung mit 2,5%-3,5% Bruttomietrendite zu kaufen?


    Viele Grüße

    Hallo liebe Finanztip Community


    Ich versuche mich zurzeit etwas in das Thema "Wohnungen kaufen und vermieten" einzufuchsen. Ich habe bereits eine handvoll Kennzahlen und Hinweise gelernt und bin dann mal auf Immobilienscout gegangen um zu sehen, wie das ganze in der Realität aussehen könnte. Und ja, welch Überraschung: ich war schockiert!


    Allgemein bin ich auf der Suche nach einer Wohnung in der Nähe zu meinem aktuellen Wohnort (Rhein-Neckar-Kreis). Ich kenne mich in meiner Stadt gut aus und kann recht gut einschätzen, welche Lage etwas taugt und welche nicht. Dazu möchte ich für die erste Wohnung nicht zwingend einen Kredit für mehrere Hunderttausend Euro aufnehmen, da ich mich schlicht und einfach dafür noch nicht gut genug auskenne und ich nicht leichtsinnig mit den Kaufnebenkosten umgehen möchte.


    Kommen wir also zu einer Beispielwohnung:
    - Gute Lage in einer schönen Wohngegend
    - 1 Zimmer
    - Wohnfläche 21m²
    - Kaufpreis: 94.500€, zzgl. Nebenkosten von 12.237€
    - Mieteinnahmen pro Monat: 270€


    Wenn ich hier also die Bruttomietrendite berechne komme ich auf einen Wert von 3,42% - laut vielen Ratgebern im Internet also ein eher schlechter Immobilienkauf.


    Für andere Immobilien im Umkreis habe ich eine maximale Bruttomietrendite von 4% finden können. Bei Neubauprojekten war diese sogar teilweise bei nur 2,5%.


    Meine Frage hier an euch: Wie kann sich das lohnen? Was übersehe ich? Sind die Zeiten für Immobilienkauf & -vermietung schlichtweg vorbei? Wenn früher der Kaufpreis niedriger und die Zinsen höher waren war das ja quasi perfekt für Vermieter, da die Zinskosten schön steuerlich abgesetzt werden konnten. Und auch wenn ich auf Youtube irgendwelche "Immobiliengurus" ansehe scheint es mir, als hätten die teilweise einfach nur unverschämtes Glück gehabt: Wohnungen für nicht mal 50.000€ gekauft und für 400-500€ kalt vermietet - ja natürlich lohnt sich das. Heute scheint mir das aber doch eher utopisch.


    Vielen Dank für eure Antworten!


    Viele Grüße

    Vielen Dank für eure Antworten.


    Ich habe zwar aktuell leider nach wie vor keine Antwort der VKB bekommen, der Berechnung zufolge sehe ich aber keine wirklichen Gründe, den Vertrag zu behalten. Der AV-Teil meiner BU-Rente hat auch "nur" eine Garantieverzinsung von 2,25% - ich kläre noch was es kostet, den AV-Teil still zu legen, aber wahrscheinlich werde ich das dann auch kündigen.


    Kennt ihr ansonsten noch Vorteile, die ich ggf. nicht beachte, wann sich eine private Rentenversicherung mehr lohnt als das eigenständige Anlegen in ETF?


    Vielen Dank auch @Referat Janders für den Hinweis mit dem Klumpenrisiko. Zurzeit (und auch die letzten Jahre) läuft es bei meinem Arbeitgeber glücklicherweise blendend und ich sehe mich auch noch langfristig dort - allerdings darf ich mich hierauf nicht ausruhen, da sich die Situation ja jederzeit (auch mit der jetzt drohenden Wirtschaftskrise/Rezession) ändern kann.


    Was wären noch mögliche Optionen für den Vermögensaufbau, neben ETF und Immobilien?


    Viele Grüße

    Hallo Chris


    Wieder einmal danke für deine Auskunft. Ich selbst habe auch aktuell schon verschiedene Bausteine:


    - gesetzliche Rente
    - Betriebsrente
    - Vergünstigte Mitarbeiteraktien
    - monatliche Einzahlung in einen Pensionsfonds (unterstützt vom Arbeitgeber)
    - Kleiner ETF-Sparplan
    - BU-Rente (Rentenanteil ist da allerdings recht gering mit 20€/Monat)
    - Die oben genannte private Rentenversicherung der VKB


    Primär habe ich gerade ein Auge auf die letzten beiden genannten Bausteine - also BU-Rente und VKB. Bei der BU-Rente weiß ich bislang noch nicht, ob sich der Rentenanteil überhaupt anpassen lässt. Außerdem warte ich hier noch auf Rückmeldung meines Beraters bezüglich Netto-/Bruttorendite. Bei der VKB überlege ich - wie oben angesprochen - ob ich sie behalten möchte oder nicht.


    Grundsätzlich möchte ich meine Finanzen etwas "streamlinen" und die Kontrolle über möglichst viel zu bekommen. In den nächsten 15 Jahren möchte ich auch noch als zusätzliche Altersvorsorge in Wohnungen investieren. Der ETF-Sparplan wird auch längerfristig noch erhöht, allerdings erst nachdem ich genügend liquide Mittel für ein Eigenheim habe.


    Ich frage mich also derzeit, ob ich den Vertrag bei der VKB schlichtweg auflösen sollte und die Mittel z.B. in den ETF-Sparplan fließen lasse. Eine 3%ige Rendite p.a. (oder vielleicht auch ein wenig mehr) im Vergleich zu 6-7% p.a. beim ETF scheint mir da schon ein signifikanter Unterschied.


    Viele Grüße

    Hallo @chris2702


    Vielen Dank für deine Antwort.


    Ich habe mal eine E-Mail an die VKB geschrieben, dass sie mir die Netto- und Bruttorendite nennen. Ich bin mal gespannt was die mir hierbei nennen.


    Hast du vielleicht eine Idee, woher die große Differenz zwischen Einzahlungen und aktuellem Fondsvermögen kommt?


    Kannst du mir außerdem sagen, was sinnvollere Alternativen zur Altersvorsorge wären? Ganz klassisch ein ETF-Sparplan?


    Viele Grüße

    Hallo liebe Finanztip Community


    Ich habe seit 9 Jahren eine "FlexVorsorge Vario"-Versicherung bei der Versicherungskammer Bayern. Mein Vater hat mich damals noch mit 17 zur Bank geschleppt um vor Beginn meiner Ausbildung eine private Altersvorsorge für mich abzuschließen.


    Nun bin ich im Bereich meiner Finanzen etwas schlauer geworden und hinterfrage diesen Vertrag nun kritisch - allerdings bin ich leider (noch) nicht schlau genug um mich durch den Dokumentenstapel der VKB zu kämpfen und herauszufinden, ob es sich lohnt diesen Vertrag zu behalten. Hier würde ich eure Hilfe benötigen.


    Hier mal einige Eckdaten:


    - Vertrag besteht seit dem 01.05.2012
    - Ich habe zu Beginn 28,57€ eingezahlt, mit 5% jährlicher Anpassung zahle ich heute 42,21€ (insgesamt sind das 3.738,39€ über die Jahre)
    - Das aktuelle Fondsvermögen beträgt 2.681,19€ (Stand: 18.03.2020 - ich frage mich selbst wieso die Differenz zum Eingezahlten so hoch ist)
    - Der Fonds ist der ROK Chance der VKB
    - Bei Renteneintritt zum 01.05.2056 würde ich aktuell monatlich 246,84€ bekommen, die einmalige Kapitalabfindung wäre 82.720,45€


    Das sind soweit alle Infos die ich habe. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir helfen könntet, wie ich weiter mit diesem Vertrag umgehen sollte.


    Viele Grüße
    Tim