Beiträge von datafreak

    Ich denke, dass das "Du" aufgrund des Internets immer mehr Einzug hält. Man denke hier an die vielen sozialen Plattformen, wo es komisch wäre, mit "Sie" angesprochen zu werden... Bei Newslettern finde ich das "Du" auch angenehmer als das "Sie". Die Abonnentin / der Abonnent hat sich hier ja auch bewusst für den Erhalt des Newsletters entschieden.


    Bei offiziellen Schreiben würde ich allerdings eher die "Sie"-Form weiterhin verwenden. Schriftverkehr mit Finanzamt, Polizeibehörden usw...

    Das Abzahlen einer Immobilie stellt ja tatsächlich erst einmal eine Verbindlichkeit dar, und zwar eine nicht gerade kleine... Und Verbindlichkeiten sind auch immer mit "Unfreiheit" bzw. Abhängigkeit verbunden.


    Mir gefällt da eher der Ansatz, dass eine Immobilie wirklich gekauft wird, um erst einmal mit Mieteinnahmen Einkünfte zu erzielen und später dann einen dicken Gewinn beim Verkauf zu einem höheren Wert. Dann ist die Immobilie nämlich vielmehr ein Vermögenswert denn eine Verbindlichkeit.


    Allerdings bin ich halt selbst auch viel unterwegs und nicht gerade sesshaft. (momentan Philippinen)

    An den Banken lässt du aber jetzt kein gutes Haar ^^ :D


    Aber es stimmt schon, dass der schnelle Verkauf von profitablen Bankprodukten durchaus im Fokus der meisten Unternehmensphilosophien ist... da fühlt man sich schnell, als sei man "Melkware", nicht Kunde...

    Mag sein, daß Filialbanken in mancher Hinsicht Provisionsjäger sind, aber ich denke, das liegt in der Natur des heutigen Verständnisses von Unternehmensführung - JEDES Unternehmen konzentriert sich auf die Aktivitäten, die am profitabelsten sind, warum sollten Filialbanken hier eine Ausnahme bilden?
    Ich persönlich bin Kunde bei verschiedenen Banken, aus einer Reihe von Gründen, aber meine Hausbank bleibt die Filialbank vor Ort, mit persönlichem Ansprechpartner, möchte ich nicht missen. Das kostet nun mal Geld, die erforderlichen Immobilien und das Bankpersonal müssen auch bezahlt werden. Dafür akzeptiere ich auch (saftige) Kontogebühren. Ich würde die Filialbank vermissen, wenn es sie nicht mehr gäbe, das Wirtschaftsleben wird zunehmend unpersönlich und damit auch "unmenschlicher". Als ich vor fast zwanzig Jahren eine Wohnung kaufte, rettete meine Hausbank mir einen Notartermin, indem telefonisch (vom Notar aus) eine Unklarheit geklärt werden konnte - das wäre mit einer Direktbank vermutlich schwierig geworden. Viele Menschen, gerade ältere, sind nicht vertraut mit den modernen digitalen Medien (PC, Laptop, Tablet, Smartphone ...) und lehnen das auch ab, für diese Gruppe sind weiterhin die Filialbanken vor Ort die erste Wahl.


    Was ich nicht mehr mache, alle Produkte nur noch von der Hausbank wählen - man muß eben eine gezielte Auswahl treffen. Viele Filialbanken bieten keine (attraktiven) Tagesgeld- oder Festgeldkonten mehr an, dann gehe ich eben für diese Produkte zu einer - wiederum möglichst seriösen - Direktbank. Auch Brokering ist nicht gerade ein Ruhmesblatt der Filialbanken, Abwicklung und Preismodell sind einfach nicht mehr zeitgemäß, es wird höchste Zeit für Reformen bei den öffentlich-rechtlichen und genossenschaftlichen Instituten. Das wird aber nicht einfach - das Management hängt an den überkommenen Geschäftsmodellen. Daher diversifiziere ich zunehmend. Für das Tagesgeschäft (Giro) bleibe ich bei meiner Filialbank (auch wenn das kostet), alles andere prüfe ich, wenn mir das jeweilige Angebot meiner Hausbank attraktiv erscheint, wähle ich das, ansonsten gehe ich zur Konkurrenz.

    Schöne Antwort, Helmut! Sehe ich grundsätzlich genauso. Die Kontoführungsgebühren könnten allerdings trotzdem etwas geringer sein. Und dass dann jetzt schon immer öfter im Gespräch ist, dass auch Gebühren verlangt werden könnten, wenn man/frau am Schalter etwas abhebt, finde ich ziemlich übertrieben... Der BGH würde dies grds. auch noch zulassen...

    Es gilt der alte Grundsatz aus dem Zivilrecht: wer etwas behauptet, muß es auch beweisen. Wenn BA behauptet, man habe eine Gutschein akzeptiert, dann sind sie dafür auch beweispflichtig.


    Wenn ich keinen Gutschein akzeptiert hätte, würde ich das Geld weiterhin zurückfordern, notfalls über die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr. mehr zum dortigen Verfahren: http://fluggastrecht.blogspot.…fur-den-offentlichen.html

    Für mich wäre interessant zu wissen, ob die Airline so überhaupt vorgehen darf. Irgendwo eine Checkbox anzeigen lassen, wo die Box evtl. sogar schon im Vorneherein angehakt ist, und dann dem Kunden quasi das Akzeptieren eines Flugvouchers "unterjubeln", ohne dass er das eigtl. möchte. Besteht das Recht auf Rückerstattung nicht auch unabhängig von einem offensichtlich versehentlich gesetzten Häkchen?

    Das alles liest sich ja wie ein Krimi... da wird offensichtlich mit den härtesten Bandagen gekämpft seitens BA... rein rechtlich kann ich dir leider keinen Rat geben... evtl. Schlesinger? ;-)


    Persönlich denke ich nicht, dass die Airline mit einem derart undurchsichtigen Vorgehen durchkommen kann/darf. Wahrscheinlich gibt es hier ein Koppelungsverbot... Das sagt mir jetzt allerdings nur meine Intuition...

    In den Visa Bedingungen heißt es dazu:

    • 120 calendar days from the last date the cardholder expected to receive merchandise or services.
    • 120 calendar days from the date the cardholder was told that the merchandise or services won’t be provided.

    The dispute cannot exceed 540 calendar days from the transaction processing date.

    Dies ist ja dann wohl zusätzlich zum Charge-Back-Verfahren möglich!? Man hat also zwei Wege, um an das Geld zurückzugelangen. Sehe ich das richtig?

    Wie lange gilt das Chargeback normalerweise? Oder ist das von Institut zu Institut verschieden? Danke vorab für die Antwort!

    Ich persönlich gehe davon aus, dass es in den nächsten drei Monaten tendenziell noch relativ stark abwärts gehen wird. Im Prinzip bei allen relevanten Indizes in Europa und den USA. Das ist jetzt aber nur meine subjektive Meinung. Nichtsdestotrotz lass ich mich später gern auf diesen Post festnageln ;-)

    So ein Anruf beruhigt, nicht wahr? ;-)


    Aber er wäre wohl auch kein "Muss" gewesen... Ich hätte aber genauso gehandelt! Auch einfach nur, um mir wieder ins Bewusstsein zu rufen, dass Steuerbeamte auch nur Menschen sind. Viele Leute haben hier einfach eine gewissen Abneigung oder Scheu.

    Ich meine, dass das an Banalität nicht mehr zu überbieten ist.Natürlich werden die Aktienkurse in Zukunft wieder fallen.
    Und natürlich werden sie in Zukunft auch wieder nachhaltig steigen.


    Spannend wäre zu wissen, wann das jeweils geschieht und wie lange es dauert.
    Alles andere ist nur kruder Quatsch.

    Dass das auch an den Faktor "Zeit" gekoppelt werden sollte, sollte klar sein. Es geht jetzt eigentlich nur um die Grundidee.

    Ich persönlich würde an deren Stelle auch alle möglichen Daten sammeln, die Aufschluss über die Kreditwürdigkeit einer Person geben könnten. Vor allem der Familienstand ist m.E. hier gar nicht so unwichtig. Ein geschiedener Mann, dessen Kinder bei seiner Frau sind, könnte ja durchaus verpflichtet sein, Unterhaltszahlungen zu leisten. Natürlich müssen alle wichtigen Daten im Gesamtbild betrachtet werden. Allerdings müssten dann halt auch verschiedenste Daten erst einmal vorhanden sein.


    Auch ein Familienvater mit drei Kindern wird ja mehr Verpflichtungen haben, als ein Junggeselle.


    Wahrscheinlich werden die hier eh Statistiken haben, welcher Familienstand tendenziell "mehr Kreditwürdigkeit" hat als ein anderer.

    Wie wäre es eigentlich mit einer Umfrage im Forum a la: Wer denkt, dass die Aktienkurse weiter fallen werden? Und wer denkt, dass die Talsohle schon erreicht wurde, und sie jetzt wieder "nachhaltig" steigen werden? Dies könnte man ja dann auch auf verschiedene Indizes herunterbrechen.


    Was meint ihr?


    Mich würde die entsprechende Statistik schon interessieren, zumal hier ja viele Finanzexperten unterwegs sind! ;-)