Beiträge von LeoLoewe

    Hallo Community,


    ich bin 28 Jahre alt und mache mir aktuell aktiv Gedanken für eine BU. Ich bin technischer Vertriebsangestellter (quasi kompletter Bürohengst). Ich habe mich in den Finanztip-Kreisen und auch auf YouTube "schlau" gelesen/ geschaut. Nun weiß ich, dass das Thema BU ein komplexes aber dennoch wichtiges Thema ist. Auch habe ich die letzten Berichte der Stiftung Warentest dazu gelesen und komme nun mit einer Frage zu euch.


    Ich bräuchte professionelle, neutrale Hilfe bei der Entscheidung bzw. Angebotseinholung div. Angebote und Einrichtung einer solchen Versicherung. Finanztip hat da schon so einige Quellen (Hösch & Partner, Herr Dr.Schlemann und P&F) genannt aber mir fehlt irgendwie der letzte Schritt und auch das Vertrauen in diese sog. neutralen Berater. Zudem weiß ich nicht, wie viel mich eine solche Beratung bzw. Dienstleistung kosten würde. Ich muss vielleicht als Erklärung hinzufügen, dass ich von Haus aus nicht der beste Freund von Versicherungen bin was aber nicht behindern soll.


    Außerdem würde ich gerne wissen, die Fragen kamen gerade spontan, ob folgendes gilt:
    Als Büroangesteller hat man (neben dem psychischen Druck) auch gefahren auf körperliche Leiden (bspw. Bandscheibenvorfälle vom langen sitzen).
    - Mein Arbeitgeber stellt auch Steharbeitsplätze zur Verfügung - würde die Versicherung diesen "Bonus" positiv einrechnen?
    - Ich besuche regelmäßig das Sportstudio und mache muskelaufbauende Maßnahmen (speziell auch für den Rücken) - würde die Versicherung diesen "Bonus" positiv einrechnen? oder gar negativ?


    Danke vorab
    LeoLoewe

    Was meint ihr - ist eine Selbstbeteiligung in Höhe von bpsl. 150,00€ sinnvoll oder lässt man den Versicherungsgeber für alles aufkommen?


    Ich habe nun bisher beides gelesen...Finanztip und andere sagen, dass eine SB sinnvoll ist und das Risiko zur Kündigung des Versicherungsgebers sinkt. Es gibt aber auch andere (bspl. Finanztest), die keine SB sinnvoll halten und geradezu empfehlen, keine abzuschließen...rein rechnerisch sollte ich keine abschließen, solange die Ersparnis <20€ ist. Auf der anderen Seite hat die Versicherung bei jedem Schadensfall ein Sonderkündigungsrecht und dann ist es, so habe ich gelesen, schwer wieder eine pHpf eröffnen zu können.


    Ich selber hatte bisher keine Schäden und auch keine pHpf - gehe aber auch nicht davon aus, dass in den nächsten Jahren etwas passieren wird (was man aber nie sicher in der Hand hat).


    Hier die Beiträge:
    Pro SB
    https://www.finanztip.de/haftp…herung/privathaftpflicht/


    Contra SB
    https://www.haftpflichtversich…g-ohne-selbstbeteiligung/
    https://www.test.de/Private-Ha…31533-5408952/#question-0


    Danke und Grüße

    Hallo Community,


    ich bin aktuell in der Recherche und möchte eine private Haftpflichtversicherung abschließen. Bei der Recherche, auch über Finanztip, bin ich, nebst anderen, auf die Haftpflichtkasse und die VHV gestoßen.


    Ich möchte euch fragen, ob jemand Erfahrungen mit dieser Versicherung hat?


    Dabei ist es egal ob bei Vertragsabschluss oder im Leistungsfall. Vielleicht noch als Randinfo - ich bin single und plane eine Selbstbeteiligung um den jährlichen Betrag niedriger zu halten.


    Danke vorab und einen angenehmen Abend!


    LeoLoewe

    Hallo Kater.Ka,


    vielen Dank für dein Feedback.
    Du sagst es - Riester (oder generell Rentenversicherung) ist und bleibt eine gute Idee. Riester speziell für Familien und gut verdienende Singels aber was ist schon gut verdienend? wäre man mit knapp über 50.000 Bruttogehalt p.A. wohlverdienend? Ich glaube nicht...Kannst du mir erklären, warum wohl verdienende Singels von Riester profitieren? Bei Familien verstehe ich es ja noch wegen den "Kinder-Zuschlag". Wohlverdienende Singels können vielleicht mehr einzahlen aber der Förderanteil bleibt ja identisch zu allen anderen, welche keine Kinder haben, oder wie ist das?


    Eine Immobilie wäre schon schön - schaue mich schon für eine Immobilie um nur weiß ich noch nicht ob ich mal Familie haben werde (je nach dem Wohnung oder Haus).


    Du sprichst die Sicherheit bei Riester an; Erst einmal: schlechte Rendite und hohe Kosten machen einen bitteren Trunk - total klar. Nur frage ich mich, wo genau diese Sicherheit herkommt von der alle immer sprechen?
    Die Inflation müsste doch auch voll wirken, oder?
    Wenn man 15.000 einzahlt, bekommt man ja am Ende auch (je nach Performance und Vertrag) die 15.000 über kurz oder lang zurück aber eben nicht mit der ausgewirkten Inflation. Wer weiß wie viel 15.000 in 40 Jahren wert sind - ob es diesen Thread dann überhaupt noch gibt?


    Kater.Ka - würdest du in meiner Situation (und mit den Infos die du über mich weißt) im Jahr 2020 noch eine reine Riester-Rente abschließen oder würdest du heutzutage in andere Produkte gehen?



    Hallo Chris2702,


    auch dir danke ich für dein Feedback.



    Das Riestervermögen meiner Frau liegt 50% über den Einzahlungen.

    Verstehe ich das richtig, dass der Vertrag bzw. die Mittel in dem der Vertrag investiert ist, sehr gut performt? Müsste das nicht dann auch eine Gesamtrendite von 50% sein oder bin ich gerade komplett falsch gewickelt?



    Danke für den Link - ich werde mir den Podcast mal anhören.



    Hallo Referat Janders,


    dir als dritten im Bunde danke ich auch für dein Feedback.
    Zinses-Zins ist das Zauberwort nur bräuchte ich dafür keine Riester um ihn zu bekommen. Der kommt im wahrsten Sinne mit der Zeit.


    Du sprichst von Verrenten - bitte korrigiert mich aber wenn ich im Alter von 67Jahren dann die Riester-Rente beantrage, dann werden das vielleicht 150-200 Euro / Monat sein, welche ich zur gesetzlichen Rente erhalte. Meine Basis wäre dann eine Einzahlrate von 100-150 Euro / Monat. Das wäre ja nur ein Zusatzwert - verlassen könnte ich mich nicht darauf oder sind die Werte höher?



    Daher wäre Altersvorsorge durch Vermögensaufbau auch eine brauchbare Strategie, der man nachgehen könnte.


    Auch hier wäre ich losgelöst von der Riester-Rente - Vermögensaufbau hat viele Wege.


    Thema Sicherheit - klar - das eingezahlte Geld ist nicht weg, selbst in einer eigenen Privatinsolvenz wäre es pfändungssicher. Ist denn die Fondsanlage so viel unsicherer? Was kann schlimmes passieren? Wenn ich nicht in einen schmalen, konzentrierten Fonds (ETF) anlege, dann dürfte eigentlich nichts passieren, oder? Ich habe das Gefühl, dass ich die Gefahren der Fonds nicht kenne bzw. nicht gut einschätzen kann. Meiner Meinung nach kann es nicht passieren, dass die kompletten Fondsanteile über Nacht wertlos sind bzw. bleiben. 35-39 Jahre bieten viel Möglichkeit Kriesen durchzustehen. Die Gefahr, welche ich sehe ist, dass man im Renteneintritt eine Kriese hat und die Aktien im Keller sind und man nur mit Verlust verkaufen würde. Dagegen würde ich aber einfach ein paar Jahre vor meiner Rente die entwickelten Werte in sichere Assetklassen umschichten und mich finanziell schon mal für die Rente vorbereiten. Die restlichen Werte in ETFs kann ich ja dann ebenfalls in sichere Gewässer bringen mit weniger Rendite - die Performance-Zeit habe ich ja dann hinter mir. Wenn ich wüsste wie die steuerliche Situation mit Wertpapieren im Jahr 2059 garantiert aussieht, dann wäre die Entscheidung schon etwas leichter.




    Wie ihr vielleicht merkt, fallen mir so "Lebens-Entscheidungen" irgendwie schwer da ich als kleiner Perfektionist keine Fehler machen möchte. Ohne geht es nicht und der letzte Fehler ist der beste Lehrer aber bei so essentiellen Themen ist das eine ernste Sache. Ich werde mal meine Arbeitskollegen fragen, was sie so denken. Außerdem kenne ich eine Filialleiterin bei der Debeka, sie werde ich auch mal befragen und ja - ich habe gehört, dass verhältnismäßig neutral und reflektierend sein soll aber nun bin ich erstmal gespannt auf eure Antworten - bis dahin!

    Hallo liebe Community,


    ich bin 28 Jahre alt und mache mir zur Zeit verstärkt Gedanken eine Rentenvorsorgeversicherung abzuschließen. Ich mache mir auch Gedanken, eine BU-Versicherung abzuschließen aber dazu eröffne ich eventuell einen separaten Thread. Ich habe das Finanztip-Video zu Riester gesehen nur ist es ein paar Jahre alt. Dass ich nicht der größte Freund von Versicherungen bin - Stichwort "Wo liegen versteckte Fallen" muss man beachten. Ich finde mit vielen (nicht allen) Versicherungen verhält es sich wie aktiv gemanagte Fonds...


    Ich möchte kurz meine Gedanken teilen - Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen oder Meinungen mit mir teilt, damit ich lernen kann.


    Die Hauptfrage, welche ich mir stelle, ist; Ist eine Riester-Rente bzw. generell eine Rentenversicherung in 2020 noch sinnvoll / rentabel?


    Ich habe nun weil mehrere Kritiker (zu allem gibt es Kritiker) gehört, welche von der Riester-Rente abraten bzw. ihre Verträge Beitragslos stellen. Zuletzt erst noch in der aktuellen Stiftung Warentest wo die Rede von "div. Lesern pro Tag mit Fragen über Kündigung und Ruhestellung der Riester-Rente" ist. Es gibt auch ein Video wo Gottfried Heller dieses Modell einen "Rohr-Krepierer" nennt. Grund seien die hohen Kosten unterm Strich und die geringe Förderung (Tropfen auf heißen Stein). Als Info - Bei mir als Single wären es jährlich max. 175€ staatliche Förderung. Dabei fällt mir wieder auf, wie groß mein Unverständnis ist, dass der Staat Wertpapierhandel nicht mehr fördert und auf solche "alten Pferde" setzt.


    Es klingt jetzt vielleicht so, als wäre ich auch gegen eine Riester aber ich bin ganz offen und lege Wert auf eure Erfahrung. Ich kann mir auch einen Sparplan in Form von ETFs vorstellen nur denke ich, dass beim Riester-Modell die steuerliche Seite attraktiver ist.


    Ich könnte auch mit einem Einmal-Invest die "verlorenen Jahre" aufholen...aber jetzt erst einmal einen angenehmen Abend. :sleeping:

    Hallo liebe Community,


    ich bin aktuell dabei meine Steuererklärung für 2019 zu erstellen und da ich aktuell wieder etwas mehr im Steuer-Thema bin möchte ich folgenden Thread eröffnen:


    Ich habe vor für erst einmal ca.20k€ ein Portfolio aus Einzelaktien und ETFs zu erstellen, wobei die ETFs überwiegen sollen. Hintergrund: Altersvorsorge
    Das Depot soll bei einer deutschen Direktbank sein. Das Portfolio soll monatlich wachsen.
    Nun stelle ich mir die Frage, wie ich mit diesen Themen um möglichst viel vom Ersparten (und wenig steuern abzugeben) zu haben, umgehe.


    Generell was ich bisher weiß aber korrigiert mich gerne:
    Es gibt eine Kapitalertragssteuer. Pro Person gibt es einen Steuerfreibetrag von 801€. Diesen muss man manuell bei der jeweiligen Bank anmelden/beantragen.
    Berechnungsgrundlage für die abzugebenden Steuern ist der Kurswert am letzten Tag im Jahr. Fällig wird die Steuer im Übergang in das Folgejahr (wie gesagt, bezogen auf die Wertzunahme) oder zum Zeitpunkt eines Abverkaufs (was ich aber für meinen Plan "Altersvorsorge" erst mal nicht vorhabe).


    Wenn der Kurswert (am Kaufdatum oder erster Tag des Jahres) bis zum Ende des Jahres vom Wert zunimmt, wird 25% (+Soli und Kirchensteuer) Steuer automatisch abgeführt. Auf Verlust wird (noch) keine Steuer erhoben.



    Einzelaktien:
    Hier zahle ich Steuern auf die Dividenden (Kapitalausschüttungen) - nicht auf den Wertzuwachs, oder?



    ETFs:
    Welche Art von ETF-Modellen bzgl. der Ausschüttung haltet ihr für steuerlich sinnvoll?


    Thesaurierend: schüttet "quasi" nichts aus bzw. reinvestiert entsprechend und man muss am Ende (wenn ich die Anteile verkaufe) die Steuer zahlen.
    Irgendwas war da aber noch mit "Man muss dem Finanzamt darlegen können, dass man schon Steuern gezahlt hat" und ich meine das bezog sich auf thesaurierende ETFs.


    Ausschüttend: Sind diese von der Besteuerung gleichzustellen mit Einzelaktien?



    generelle Fragen:


    - Woher weiß das Finanzamt, dass die abgeführten Steuern von meinen Aktien sind? Kann es sein, dass man seine Steuernummer bei der Depot-Bank hinterlegen muss?
    - Ich bin aktuell Kunde zweier Banken; eine klassische Hausbank und eine Direktbank. Je nach Produkt würde ich bei beiden Banken ein Depot eröffnen. Manche Produkte gibt es bei der einen aber nicht bei der anderen Bank zu kaufen. Demnach müsste ich meinen kleinen Steuerfreibetrag möglichst sinnvoll teilen. Bei einem Depotwert von 20k€ und halbwegs soliden Anteilen wird sicher ein Wertzuwachs von 801€ drin sein. Was würdest ihr raten, um den Freibetrag möglichst sinnvoll im Sinne des Steuersparers auszunutzen?
    - Würdet ihr mir eine Steuererklärung durch einen Steuerberater im Jahr 2021 für 2020 empfehlen, sollte ich in 2020 das genannte Depot eröffnen?



    Würde mich über eure Antworten freuen, gerne auch korrigierender Natur - mir ist nicht das "Recht haben" sondern vielmehr das richtige Lernen wichtig!
    Bis dahin einen angenehmen Abend.


    LeoLoewe

    Hallo Kater.Ka,


    in der Tat habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich wollte sagen, dass viele Spezialisten (bzw. sogenannte Spezialisten, vorhersagen kann es keiner so genau) von einer Inflation von ca. 7% ausgehen.


    Danke für deine Worte - sie beruhigen mich etwas. Eventuell sehe ich alles zu schwarz. Klar - die Situation ist nicht prickelnd aber ich denke, dass wir es in Deutschland noch verhältnismäßig gut haben. Ich denke, dass wenn der EURO kippen sollte, wir deutschen durch unser BIP einen soliden Umrechnungskurs in die neue Währung erhalten sollten. Ich persönlich denke aber nicht, dass der EURO kippt. Die Eurozone ist komplett, nebst dem Rest der Welt, in einer Krise. Es gibt, als kleiner Hinweis an dieser Stelle, aktuell in unserer Regierung die rechtliche Prüfung auf eine finanzielle Einmalzahlung zu Lasten der, Zitat: "Reichen" - nur kann ich mit dem Wort an sich nichts anfangen - wann ist man reich, wo ist die Grenze?


    Bzgl. der Rendite - Ja, ich stimme dir zu. Wertpapiere haben eine hohe Rendite aber auch mit das höchste Risiko - das eine hängt halt immer mit dem anderen zusammen. Ich denke aber, dass wenn man sich in einem Anlage-Asset gut auskennt, kann man das Risiko etwas minimieren - ganz auf 0 bekommt man es nicht.



    Hallo Pumphut,


    auch dir danke ich - ich finde, wenn man sich keine Gedanken um Investments macht, handelt man fahrlässig und dann kann man es, extrem gesagt, direkt verbrennen. Außerdem finde ich, dass vor allem Anlagefelder wie Aktien einen guten Plan und Durchhaltevermögen (je nach Plan und Ziel) benötigen.


    Zu ihrer A/B-Frage: ich denke es ist bei mir eine Mischung aus 60%A und 40%B. Im Grund komme ich mit meinem Nettolohn pro Tag aus aber für die Rente muss ich ja schon mal anfangen und wenn ich schon diese Summe habe (es ist schließlich viel Geld für mich) möchte ich es ungern unbedacht wegwerfen. Ich bin kein Materieller Typ und m.M.n. bescheiden. Ich hätte auch kein Problem täglich mit einem Golf 1 herumzufahren. Ich möchte mit meinen Gedanken einfach nur das Gröbste und Schlimmste vermeiden. Außerdem steht dieses Jahr noch ein Umzug an - ich rechne mit Einrichtungskosten von ca.5.000€ mit ein bisschen Puffer.


    Ich merke, es tut gut, wenn man außenstehende Meinungen von erfahreneren und gelasseneren Personen einholt. Euer aller Lebenserfahrung wäre es mir wert! :saint:


    Ich habe kein Problem damit, Kleinanleger genannt zu werden (jeder fängt mal klein an). Ich denke, dass ich eventuell vieles zu schwarz sehe. Ich denke, mir ist wohl dabei, langsam mit dem Thema warm zu werden und nicht direkt Hals über Kopf in teilweise unbekannte Felder zu tauchen. Aus diesem Grund werde ich mich bzgl. ETFs weiter schlau machen. Speziell das Thema Steuern werde ich nochmal komplett angehen müssen, ETFs mit ihren unterschiedlichen Ausschüttungsarten sind schon ein separater Thread im Steuerbereich der Community wert. Tages bzw. Festgeldmodelle werde ich mir auch anschauen - ich denke, dann fühle ich mich wohler als mit dem, was mein heißer Kopf erst mit meinem Geld vor hatte.


    Frage in die Runde:
    - Gibt es eigentlich im Bereich von breit aufgestellten, international investierenden ETFs keine Alternative zum MSCI World?
    - Was haltet ihr von den SRI-Gebrüdern der MSCI Worlds (wenn ich richtig verstanden habe, dann sind es die ETFs, welche nur in ethisch und moralisch korrekte Unternehmen investieren, Nestle bspl. wäre sofort raus).


    Danke vorab für eure Meinung, gerne auch noch eure Meinung zum Text über den beiden Fragen.
    LeoLoewe

    Hallo Kater.Ka,


    in der Tat habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich wollte sagen, dass viele Spezialisten (bzw. sogenannte Spezialisten, vorhersagen kann es keiner so genau) von einer Inflation von ca. 7% ausgehen.


    Danke für deine Worte - sie beruhigen mich etwas. Eventuell sehe ich alles zu schwarz. Klar - die Situation ist nicht prickelnd aber ich denke, dass wir es in Deutschland noch verhältnismäßig gut haben. Ich denke, dass wenn der EURO kippen sollte, wir deutschen durch unser BIP einen soliden Umrechnungskurs in die neue Währung erhalten sollten. Ich persönlich denke aber nicht, dass der EURO kippt. Die Eurozone ist komplett, nebst dem Rest der Welt, in einer Krise. Es gibt, als kleiner Hinweis an dieser Stelle, aktuell in unserer Regierung die rechtliche Prüfung auf eine finanzielle Einmalzahlung zu Lasten der, Zitat: "Reichen" - nur kann ich mit dem Wort an sich nichts anfangen - wann ist man reich, wo ist die Grenze?


    Bzgl. der Rendite - Ja, ich stimme dir zu. Wertpapiere haben eine hohe Rendite aber auch mit das höchste Risiko - das eine hängt halt immer mit dem anderen zusammen. Ich denke aber, dass wenn man sich in einem Anlage-Asset gut auskennt, kann man das Risiko etwas minimieren - ganz auf 0 bekommt man es nicht.



    Hallo Pumphut,


    auch dir danke ich - ich finde, wenn man sich keine Gedanken um Investments macht, handelt man fahrlässig und dann kann man es, extrem gesagt, direkt verbrennen. Außerdem finde ich, dass vor allem Anlagefelder wie Aktien einen guten Plan und Durchhaltevermögen (je nach Plan und Ziel) benötigen.

    Hallo Kater.Ka - vielen Dank für deine schnelle Antwort!


    Ja, die Standardempfehlung las ich vor meinem Thread. Mir ist klar, dass Schulden etc. abbauen Priorität bei Geldanlagen haben, zum Glück habe ich keine Schulden und kann daher frei verfügen.


    Bevor ich darauf eingehe - kurz vorab, warum ich schon fast hysterische Züge bzgl. des Themas Geldanlage habe :( :
    Viele Spezialisten sprechen von Hyperinflation bisher bis zu 7%. Wie seht ihr das Thema Inflation in der kommenden Zeit und wie kann man diese umgehen?
    Liege ich falsch, wenn man dafür in Sachwerte investiert sollte? (Oldtimer, Kunst, Aktien, Rohstoffe, etc.). Ich könnte mir auch gut vorstellen in Oldtimer zu investieren, auch eine Assetklasse zur Geldanlage (da fühle ich mich zumindest sicherer als bei Aktien).



    Standardempfehlung-Frage 1: Wie lange kann ich auf das Geld verzichten.
    Ich kann es schlecht in Jahren sagen. Ich weiß schließlich nicht, was sich für Chancen bzw. Probleme in den nächsten Jahren auftun.


    Standardempfehlung-Frage 2: Welche Wertschwankungen kann ich aushalten?
    Bis zu -80%, wenn im Verkaufszeitpunkt die Werte wieder bei mind. +/-0 angekommen sind. Leider weiß man nicht immer, wann man verkaufen muss bzw. kann oft nicht noch Jahre warten - Stichwort 1.Frage.


    Standardempfehlung-Frage 3: Wie viel Geld benötige ich am Ende des Anlagezeitraums?
    Was heißt brauchen - ich würde nicht investieren und mit einer Forderung von +50.000€ an den Markt gehen. Keiner kann die Kurse voraussagen daher ist es auch schwierig eine davon abhängige Summe zu definieren.


    Punkte wie Tagesgeld und Festgeld wäre eine Lösung, welche ich direkt nutzen würde. Leider gibt es dort eine Wandlung des Wertes - EURO bleibt EURO und ist demnach voll der Inflation ausgeliefert.


    Ich denke aktuell über folgendes nach: Ich könnte mir vorstellen, verhältnismäßig klein anzufangen (sagen wir mit 10.000-15.000€) ein Aktienportfolio (hauptsächlich in ETFs) aufzubauen (wäre das überhaupt noch klein?). Von diesem Startpunkt könnte ich dann monatlich weiter aufbauen und mit steigender Sicherheit auch die Wertigkeiten erhöhen bis zu dem Punkt wo ich merke, dass ich das Cash anderweitig brauche. Damit könnte ich den Schaden der Inflation etwas reduzieren und wäre nicht direkt voll ins Aktienrisiko gegangen.


    Darf ich in die Runde fragen, ob ihr was gegen die Inflation macht und wenn ja, was es ist?
    Bitte auch das grobe Alter nennen, da ältere andere Strategien fahren als jüngere.



    Danke bis dahin.

    Hallo liebe Fach-Community,


    ich bin froh eine Community wie diese gefunden zu haben und erhoffe mir gute Ratschläge und geballte Fachwissen - gemäß der bisher gelesenen Threads schein mein Risiko auf Enttäuschung gering :thumbup:


    Ich bin 28 Jahre alt und habe einen unteren sechsstelligen Betrag auf zwei Konten ca.50/50 aufgeteilt. Seit einigen Monaten informiere ich mich hauptsächlich über das Internet und Youtube über das Thema Geldanlage und Investitionen und lerne Schritt für Schritt Begrifflichkeiten und Methoden lernen.


    Ich stehe aktuell, da ich mein hart Erspartes nicht durch Inflation und Co. verlieren möchte, vor der Entscheidung wo ich es sinnvoll anlegen kann. Ich weiß, dass die Antwort der Frage viel mit persönlichen Präferenzen zu tun haben kann aber trotz dessen möchte ich gerne eure Meinung einholen - ich bin unsicher und möchte keine Fehler begehen.


    Nehmen wir an, der Wert liegt bei 150.000€ - folgende zwei Wege habe ich bisher:


    1. Investition in eine Eigentumswohnung
    Vorteil:
    - Ich biete eine gute Eigenkapitalquote
    - Man zahlt in "seine eigene Tasche"
    - Eventuell gibt es zeitnah wertrealistische oder sogar unterbewertete Objekte auf dem Markt.
    Nachteil:
    - Ich finde aktuell wenig potentielle Objekte in meiner Stadt.
    - Die "Last" einer Immobilie ist schon nicht zu vernachlässigen denke ich.
    - Meine Glaskugel ist in der Reinigung und ich kann nicht in die Zukunft schauen...Immobilien binden und mit meinen jungen Jahren ist das eine große Entscheidung oder nicht?


    2. Passives Investieren in Aktien / Aufbau eines breiten Portfolios.
    Vorteil:
    - Ich habe solide Renditen, nimmt man an, dass die Weltwirtschaft sich nicht für die nächsten 20 Jahre komplett dreht.
    - der jetzige Zeitpunkt bietet sich an - keiner weiß was noch kommt aber müsste ich "spontan" wegen Geldmangel oder einer lebensveränderten Maßnahme verkaufen ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass man Ertrag erzielt bzw. zumindest keinen Verlust erleidet (Mindestziel für mich).
    Nachteile:
    - Ich weiß nicht, wie ich investieren sollte - alles auf einmal?, Schritt für Schritt um Gefühl zu bekommen?, 70/30 Regel befolgen?
    Mir persönlich wäre wirklich unwohl direkt als Novize mit 105.000€ einzusteigen...und ich finde es persönlich auch irgendwie etwas dekadent.
    - Steuern sind mir ein totaler Horror - nicht generell sondern vielmehr weil ich mich im Thema Kapitalertragssteuergesetzt nicht sauber auskenne. Vor allem wenn man bedenkt, dass unsere Regierung speziell die Steuergesetzte Rückwirkend ändern kann...


    Schwieriges Thema - ich muss auch sagen, dass ich durch die zunehmend schlechten Nachrichten in der Welt die Lust an den Themen verliere...was schade wäre. Ich wäre schon zufrieden, wenn meine Wertigkeit erhalten bliebe, Inflation etc. eingerechnet. Ich brauche keine Top-Rendite - mein Leben wird schon noch die Möglichkeiten dafür abwerfen.


    Eventuell gibt es hier jemanden, der mir seine Meinung gemischt mit mehr Lebenserfahrung und Sicherheit im Thema Geldanlage mitteilen wollen würde.


    Danke vorab - LeoLoewe