Beiträge von Franziska

    Hallo Gast,


    der Entschädigungsanspruch gilt unabhängig davon, ob Sie den Flug individuell oder im Rahmen einer Pauschalreise gebucht haben. Der Flug muss dabei innerhalb der EU starten und/oder die Airline ihren Sitz in der EU haben. Ausführliche Information dazu gibt es hier: http://www.finanztip.de/flugverspaetung/


    Ihre Ansprüche können Sie bei einer Pauschalreise beim Veranstalter geltend machen. Dann muss die Forderung aber innerhalb von einer Woche gestellt werden. Besser ist es, gleich an die Airline heranzutreten - damit haben Sie wegen der Verjährungsfrist bis zu 3 Jahre Zeit. In unserem Ratgeber oder über unseren Rechner bekommen Sie ein Musterschreiben, das Sie bei der Airline einreichen können.


    Viel Glück! Über eine Rückmeldung über den Ausgang würden wir uns sehr freuen!


    Franziska

    Interessieren Sie sich dafür, Ihren PKV-Tarif mithilfe von Verssulting UG zu wechseln? Haben Sie vielleicht schon Erfahrungen mit diesem Anbieter gemacht? Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

    Interessieren Sie sich dafür, Ihren PKV-Tarif mithilfe von Minerva Kundenrechte zu wechseln? Haben Sie vielleicht schon Erfahrungen mit diesem Anbieter gemacht? Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

    Hallo Mika B.,


    vielen Dank für Ihren Beitrag.


    Wenn Sie gute Erfahrungen mit bestimmten Aktien gemacht haben, dürfen Sie diese ruhig nennen - die anderen Mitglieder sind sicherlich froh über Tipps! Wie in jeder Gemeinschaft ist auch hier das Maß entscheidend: Persönliche Empfehlungen, die selbst erprobt wurden, sind völlig in Ordnung. Einseitige Linksetzung und Werbung sind es nicht.


    Bei Fragen bin ich Ihnen gerne in diesem Thema behilflich: Forenregeln - Allgemeines - Finanztip Community


    Viel Glück weiterhin beim Investieren!


    Viele Grüße


    Franziska

    Seit 2014 gilt für Immobilienkredite ein einheitliche EU-weite Vorgabe: Wenn Verbraucher einen Kredit mit einer Bank abschließen, dann soll diese dazu verpflichtet sein, detaillierte vorvertragliche Informationen herauszugeben und für eine verbesserte Mobilität und Flexibilität des Kunden zu sorgen. Unterm Strich bedeutet das: Kunden sollen eher und leichter aus den Verträgen kommen.


    Bisher war es so, dass Kreditinstitute von einer bis zu 10-jährigen Zinsbindungsfrist Gebrauch machen konnten. Darüber hinaus waren sie nicht verpflichtet, Kunden aus dem Vertrag zu lassen, wenn nicht dringliche Umstände dies nötig machten (z. B. Scheidung oder Umzug wegen eine neuen Arbeitsstelle). Doch oft wurden genau diese Faktoren vor Gericht verhandelt.


    Zur Zeit treffen zwei sehr günstige Umstände zusammen: Auf der einen Seite sind die Zinsen für neu aufgenommene Kredit so niedrig wie seit langem nicht mehr. Eine Umschuldung ist also finanziell sehr attraktiv. Wenn da nicht die sog. Vorfälligkeitsentschädigung wäre, die Banken bei einem verfrühten Ausstieg vor Ende der Zinsbindung als Ausgleichszahlung für die entgangenen Zinsen verlangen können. Meist wurde die sehr hoch und daher zu Ungunsten der Kunden angesetzt.


    Auf der anderen Seite ermöglicht ein Fehler in den Widerrufsklauseln in vielen Verträgen, die zwischen 2002 und 2010 geschlossen wurde, einen leichten Ausstieg. Eine Prüfung der Klausel im eigenen Vertrag kann sich also lohnen.


    Quo vadis, Verbraucher? "Leicht" ist auch leicht gesagt, denn ohen rechtlichen Beistand oder finanzmathematische Kompetenz ist schwer zu ermitteln, wie hoch solch eine Vorfälligkeitsentschädigung wirklich ausfallen sollte.


    Haben Sie Erfahrungen zu dem Thema? Möchten Sie selbst aus einem Vertrag aussteigen? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

    Hallo liebe Mitglieder,


    in unserem Artikel zur Schufa-Auskunft informieren wir Sie über die richtige Vorgehensweise und zeigen Ihnen, was die von Ihnen gespeicherten Daten aussagen: http://www.finanztip.de/schufa/


    Was ist mit Ihnen? Haben Sie schon einmal eine Auskunft über Ihre Daten angefordert? Haben Sie es vor?


    Oder hatten Sie schon einmal Probleme mit der Schufa, d. h. es waren falsche Daten gespeichert oder Sie haben wegen des Scores keinen Kredit bekommen?

    Hallo liebe Mitglieder,


    zwischen 2002 und 2010 wurden zahlreiche Baufinanzierungsverträge fälschlicherweise mit fehlerhaften Widerrufsbelehrungen ausgestellt: http://www.finanztip.de/ratgeb…errufsbelehrung-darlehen/


    Was bedeutet das? Fehlerhafte Belehrungen sind nicht gültig und führen dazu, dass der Widerruf auch Jahre später noch möglich ist. Unterm Strich können Sie als Darlehensnehmer damit aus dem Vertrag treten und Ihre Baufinanzierung umschulden - sehr lohnenswert bei den aktuellen niedrigen Zinsen! Allerdings ist das nicht immer ohne Anwalt möglich.


    Haben Sie Ihren Vertrag geprüft? Haben Sie vielleicht schon versucht, umzuschulden und können uns Ihre Erfahrungen schildern? Oder haben Sie Fragen?

    Hallo liebe Mitglieder,


    auf dem Nachhauseweg sehe ich es derzeit überall aufblitzen: Viele Banken locken Kunden mit Angeboten, die sich speziell auf die Fussballweltmeisterschaft beziehen. Fussball und Finanzen, wie geht das zusammen?


    Thematisch kaum. Allerdings sorgt die fleißige Bewerbung im Sommerloch für viel Aufmerksamkeit - gerade in Zeiten, in denen sinkende Zinsen wenig Vertrauen in die konservativeren Angebote bei Sparern schafft.


    Haben Sie schon einmal von einem solchen Angebot Gebrauch gemacht? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Was halten Sie von solchen Aktionen?

    Im Moment sind viele Lebensversicherungen in Deutschland noch sehr viel wert. Das wird sich aber bald ändern, denn das Lebensversicherungsreformgesetz sieht die Streichung der sog. Bewertungsreserven vor. Diese Reserven entstehen aus hochverzinsten Wertpapieren, die die Versicherung vor vielen Jahren gekauft hat und die mittlerweile aufgrund der niedrigen Zinsen viel wert sind.


    Normalerweise ist die Kündigung einer Lebensversicherung ein Unding, aber diese Regelung wird den Wert vieler vor 2004 geschlossenen Lebensversicherungen verringern. Erfolgt die Kündigung vor Inkrafttreten des Gesetzes, können Versicherte im Idealfall hunderte, wenn nicht sogar tausende Euro retten! Das trifft aber nur in bestimmten Fällen zu. Ob Sie kündigen sollten, können Sie mithilfe unseres Rechners ermitteln (http://www.finanztip.de/lebensversicherungs-rechner/).


    +++ Stand 09.07.14: Finanztip hat herausgefunden, dass ein Großteil der Bewertungsreserven noch bis zum Ende des Jahres, d. h. bis zum 1. Dezember, ausgezahlt werden wird. Damit haben Sie noch ein paar Monate Zeit, Ihre Versicherung zu prüfen und möglicherweise tausende Euro zu retten! Mehr Information dazu: http://www.finanztip.de/lv-bewertungsreserven-retten/ ++++


    ++++ Neuester Stand: Das Gesetz ist nach der Prüfung durch Bundespräsident Gauck nun in Kraft. ++++


    Haben Sie vor, Ihre Lebensversicherung zu kündigen? Finden Sie die Entscheidung gut oder schlecht? Welche Fragen sind bei Ihnen noch offen?

    Hallo liebe Mitglieder,


    heute habe ich gelesen, dass es in Deutschland über 25 Millionen Kreditkarten gibt - mit steigender Tendenz. Ich kann mich erinnern, dass es vor 10, 15 Jahren noch äußerst unüblich war, eine Kreditkarte zu besitzen. Meist waren die Kunden Geschäftsleute mit einem gewissen Kartenumsatz bzw. Vielreisende, die ein alternatives Zahlungsmittel benötigten.


    Kreditkarten sind ein lukratives Geschäft für die Banken: Sie verdienen an der pauschalen Jahresgebühr, an den Gebühren, die die Händler für die Benutzung zahlen müssen, und Gebühren für weitere Leistungen, wie z. B. das Bezahlen in Fremdwährung. Wer viel im Ausland ist, kommt sicherlich nicht ohne Kreditkarte aus. Auch viele Zahlungen im Internet werden mittlerweile exklusiv mit Kreditkarte abgewickelt.


    Viele Kunden nutzen dern Service ihrer Hausbank für eine Kreditkarte - mit den damit verbundenen hohen Kosten. Sollte man nicht besser auf Angebote ohne Grundgebühr zurückgreifen? Lohnt sich der (zeitliche und organisatorische) Aufwand, ein zweites oder drittes Konto zu besitzen?


    Und braucht man in Deutschland überhaupt eine Kreditkarte, wenn fast alle Zahlungen auch mit der Girokarte gemacht werden können?

    Hallo opanak,


    ein valider Punkt! Die Frage ist allerdings auch, ob nicht die Diskussion zu diesem Thema - und der damit verbundene Einfluss - die Entscheidung der Politik massiv beeinflusst. Man denke z. B. an Lobbyismus seitens der Banken, die durch möglichst hohe Dispozinsen ihre Einnahmen sichern möchten.


    Darüber hinaus stellt sich weiterhin die Frage nach Alternativen zum Dispo. Z. B. ergeben sich durch die bald in Kraft tretende Reform des Insolvenzverfahrens Änderungen - ein weiterer Faktor, der zu bedenken ist.

    Hallo,


    vielen Dank für Ihren Beitrag.


    Ihre Situation stellt sich, wie Sie selbst schon meinten, sehr spezialisiert dar. Daher ist es schwierig, Ihnen einen maßgeschneiderten Rat geben zu können. Unsere Experten werden sich das näher ansehen und Ihnen ggf. Rückmeldung geben.


    Weiterhelfen kann Ihnen in persönlicher Beratung in jedem Fall ein Fachanwalt / eine Fachanwältin für Sozialrecht.


    Viele Grüße


    Franziska

    Zitat

    Wenn wir alle unseren kritischen Sachverstand einsetzen, gibt es keinen Markt mehr für unseriöse Berater.


    Wahre Worte und gut zusammengefasst, Finnie! Ich hoffe wirklich, dass es einen Ruck durch die Gesellschaft gibt und damit solche Machenschaften kaum mehr Chancen haben. Einfach wird das aber sicherlich nicht.

    Absolut richtig! Ich bin auch immer wieder erstaunt darüber, was ich so alles höre... Da werden z. B. Bankberater instruiert, genau dieses eine Produkt zu verkaufen und haben aber effektiv gar keine Ahnung davon.


    Gier ist sicherlich EIN Faktor. Gerade bei den "kleinen" Sparern geht es darüber hinaus um die Grundabsicherung. Viele vertrauen sog. "Experten", weil sie selbst wenig wissen. Experten sind aber oft mehr Verkäufer als irgendetwas anderes. Und ich habe so oft erlebt, dass sich gerade diese Menschen sich gar nicht zutrauen, Informationen einzuholen und deshalb blind den "Beratern" glauben.


    Können Sie uns ein Beispiel Ihrer Rückfragen nennen? Das hört sich wirklich spannend an!

    Hallo Pluto,


    als das Urteil getroffen wurde, hieß es, dass die Begründung innerhalb von 3 Wochen zu erwarten sei. Bedauerlicherweise hat sich da noch nichts getan und wir haben leider auch keine Informationen darüber, bis wann das absehbar ist.


    Wir hoffen jetzt natürlich, dass die Begründung schnellstmöglich nachgereicht wird - denn sonst müssen viele Verbraucher weiter mit den Banken ringen.


    Viele Grüße


    Franziska

    Hallo Frau Kiesewetter,


    ich bin Ihnen gerne behilflich!


    In der Finanztip Community gilt das sogenannte "Opt-in"-Prinzip. Das heißt, Sie können selbst entscheiden, ob Sie Benachrichtigungen erhalten möchten. Klicken Sie dazu auf Ihren Nutzernamen in der Menüleiste links oben und dann auf Einstellungen. Unter Benachrichtigungen können Sie Ihre Präferenzen anpassen.


    Benachrichtigungen zu Ihren Beiträgen sehen Sie auf jeden Fall links oben, nachdem Sie sich eingeloggt haben.


    Ich wünsche Ihnen auch einen sonnigen Tag!


    Viele Grüße


    Franziska

    Hallo liebe Mitglieder,


    vor kurzem hörte ich von einem Bekannten, dass ihm eine Investitionsmöglichkeit angeboten worden war. Bei dieser Art von Investition drehte sich alles darum, dass viele jeweils wenig Geld geben und so neue Wohnhäuser gebaut werden können. Eigentlich eine tolle Idee und ganz im Sinne des Crowdfunding-Gedankens. Meinem Bekannten wurden jedoch Renditen von 10% - 12% versprochen. Das ist weitab von realistisch! Wenn das wirklich wahr wäre, müssten die künftigen Mieter stark geschröpft werden. Auch nicht wirklich ein schöner Gedanke!


    Mein Bekannter ist finanziell gut vorgebildet, zwar kein Experte, aber er kennt sich gut genug aus. Was ist mit Menschen, die solchen Zusagen Glauben schenken? Vielleicht weil sie keine gute finanzielle Grundbildung haben oder das Angebot mithilfe unlauterer Mittel schmackhaft gemacht wird? Leider ist es mit Skrupeln nicht besonders weit her in der Finanzbranche...


    Haben Sie Erfahrungen mit Finanz"dienstleistern" gemacht? Was wurde Ihnen versprochen?

    In Kürze soll ein umfassendes 14-tägiges Rückgaberecht für Downloads kommen - eigentlich eine gute Sache! Dachte ich zumindest.


    Wie immer muss man sich allerdings das Kleingedruckte anschauen. Ein Umtausch soll demnach nur möglich sein, wenn die Datei oder App gekauft, aber noch nicht heruntergeladen wurde. Außerdem kann der Verkäufer in einem Hinweis an den Käufer festlegen, dass der Gebrauch des Produktes früher eintritt und somit die Rückgabezeit verkürzen. Ein klassischer Fall von nicht gelesen, unbedarft Häkchen gesetzt und damit unwiderruflich gekauft.


    Ist das fair? Sollten Downloads auch noch kurze Zeit nach dem Herunterladen erstattungsfähig sein? Oder öffnet das dem Missbrauch Tür und Tor?