Beiträge von Suuuuuus

    Also was Vino Verde da rumschreibt ist ein Graus. Wie kann man sich so angegriffen fühlen und nur gehässig antworten? Das ist meiner Meinung keine geeignete Umgangsform in einem Forum.


    EdlerRitter Ein Versuch wäre es wert, die Nachweise dadurch zu erbringen, dass du Anwesend sein musstest. Sollten keine anderen Belege mehr vorliegen, würde ich den Weg wählen, das FA kann dann immer noch ablehnen.


    Viele Grüße

    Auch in Fremdwährungen bezahlte Kosten sind abziehbar. Der Einfachheit halber würde ich den entsprechenden Umrechnungskurs auf der Rechnung ergänzen.

    Genau so ist es zu machen.

    Für den Umrechnungskurs kann man nach den Umsatzsteuer Umrechnungskursen des Jahres der Anschaffung googlen. Dann den Monat der Anschaffung nehmen und umrechnen. Wird keine Probleme geben!


    Grüsse


    P.S.: wenn US Erträge erzielt werden (Zinsen/Dividenden etc.) werden die auch hier versteuert. Muss man dann in Euro umrechnen.

    go4java

    Hallo, Glückwunsch, dass du so schnell wieder eine Arbeit gefunden hast!


    Also, die Abfindung kann einer besonderen Besteuerung unterworfen werden. Ich denke das hat dein alter AG schon gemacht. Wirst du dann auch in der Lohnsteuerbescheinigung sehen können.

    Wenn du ab März dann dein neues Gehalt beziehst wird dieses wie üblich normal über den AG durch den LSt Abzug versteuert. Deine Abfindung hat darauf, soweit ich weiß, keinen Einfluss.

    Jedoch hat es auf die Wirksamkeit einer begünstigten Besteuerung Auswirkung. Da du ALG 1 beziehst wirst du um eine Einkommensteuererklärung für 2021 sowieso nicht herumkommen. Mein Tipp, da hier keine Steuerberatung stattfindet, ist, dass du die Unterlagen für 2021 fein säuberlich zusammenstellst und dann den Gang zu einem günstigen StB wagst.


    Grüsse

    Ich habe schon herausgefunden, dass die Banken nur am 31.08. den Status für das Folgejahr anpasst. Wenn man zu März austritt, zahlt man also das gesamte laufende Jahr noch Kirchensteuer. Korrekt? Die könnte man sich dann über die Steuererklärung zurückholen? Und ab dem Folgejahr ist dann alles automatisch korrekt?

    Genau, man zahlt dann anteilig nur die Kirchensteuer.


    Es gibt keine Möglichkeit das Szenario unter 1. zu beschleunigen, z.B. indem man die Änderung selbstständig an die Bank meldet oder eine manuelle Abfrage anfordert?

    Leider keine Erfahrung, ob das etwas nützt.


    Angenommen man investiert in einen thesaurierenden ETF und tritt während der Spar- und Haltedauer aus der Kirche aus. Wird die Abgeltungssteuer bei Verkauf dann anteilig berechnet? Oder ist nur das Verkaufsjahr ausschlaggebend - und ob man da Kirchenmitglied ist oder nicht?

    Ausschlaggebend sind die steuerlichen Merkmale im Jahr der Gewinnrealisation, wie schon richtig vermutet.


    Gruss

    Hallo,


    Wenn Sie jeweils der Unternehmer der beiden Anlagen sind, dann wird die Umsatzsteuer, unter Ihnen als Unternehmer, konsolidiert. Ergo es wird nur einer Erklärung abgegeben. Nach §21 (1) S.1 AO ist sie da abzugeben von wo aus Sie diese zwei verwalten/betreiben.


    VG

    Hallo Chili0306,

    Hier geht es dir um deine Liquidität. Wenn das Finanzamt dich anschreibt hast du natürlich mehr Zeit um eventuelle Steuerrücklagen bilden zu können.


    Wie sah denn deine Einkommensituation in 2020 aus? Am besten in Zahlen.

    Übrigens greift die gleiche Regelung für das Mutterschaftsgeld wie für das Elterngeld §32b EStG.


    Gruss

    Egbert09

    So halb, du musst jetzt auf die Bescheide für 2017/2018 gucken, ob da etwas von 164 steht. §165 AO beinhaltet nur stichpunktartige Sachverhalte die auch in der Erläuterung (meistens S. 2/3) dargestellt werden.

    Nur noch diese Punkte sind nicht rechtskräftig. 164 AO beinhaltet den ganzen Bescheid, sodass da noch alles nach 164 änderbar wäre.

    Wenn es sich um Aufwendungen handelt, die auf mehrere Jahre verteilt werden können, dann ist meine ich nur der Teil verloren, der auf die bereits erklärten Jahre entfällt, in denen die Aufwendungen nicht abgezogen worden sind. Dabei unterstelle ich, dass die Bescheide für diese Jahre schon bestandskräftig sind.


    Sprich: Ich meine, man kann die Aufteilung auf mehrere Jahre für die Folgejahre noch nachholen. Wenn man z.B. in 2018 entstandene, aufteilbare Aufwendungen nicht abgezogen hat, dann kann man sie ab 2019 noch ansetzen, sie z.B. auf 5 Jahre aufteilen und sie die verbleibenden 4 Jahre lang noch abziehen. Verloren ist dann also nur der Teil, der auf die alten Jahre entfällt, die bereits bestandskräftig sind. In meinem Beispiel wäre also 1/5 der Aufwendungen steuerlich verloren - der Rest aber nicht.

    BIn ich mir nicht sicher, da 82b EStDv ein Wahlrecht darstellt und dann könnte man immer im Nachgang 4 Jahre später Aufwendungen geltend machen? Hatte ich bisher noch nicht.

    Ich denke man muss das Wahlrecht im Jahr der Entstehung ausüben, sonst sind es normale Erhaltungsaufwendungen, die nicht geltend gemacht worden sind.

    Genau es gelten die historischen Anschaffungskosten sowie der historische Anschaffungs-/Herstellungszeitpunkt. Durch die Schenkung greift die Fußstapfentheorie.


    Kater.Ka

    Genau. Eventuell könnte man sich die Bescheide fuer 2017/2018 angucken. Wenn diese nach §164 AO offen sind, könnte man diese noch ändern lassen. Heißt man könnte die Kosten nachträglich geltend machen. Da es hier aber wahrscheinlich um eine Arbeitnehmer Erklärung handelt gehe ich nicht von einer Offenhaltungen des Bescheids 2017 und 2018 aus. Egbert09 bitte prüft das Mal.


    Klar, in 2020 oder für 2020 können die Aufwendungen für das V+v Objekt geltend gemacht werden. Beachtet hier bitte die Fumelei. Schornsteinfegerkosten anteilig als Aufwand V+V und der Rest als haushaltsnahe Handwerkerleistung etc.

    Ebenfalls müsste uns Egbert09 noch genau erläutern was mit dem Erdgeschoss gemacht wurde!


    VG

    Kater.Ka soweit ich weiß gilt eine Schenkung nicht als Anschaffung. Somit alles Erhaltungsaufwand, es sei denn es wird neuer Wohnraum geschaffen.

    Eventuell kann man den auf den vermieteten Anteil auf 2-5 Jahre verteilen §82b EStDv. Sollte sich die Einkünfte in den nächsten 5 Jahre signifikant nach unten ändern empfiehlt sich die Verteilung auf 5 Jahre.


    Sollte §6(1) Nr.1a greifen wären alle unüblichen Kosten die nicht jährlich anfallen darunter zu erfassen. Siehe Satz 2.

    Uwe Vinke weil es in der Psyche eines Menschen dahingehend verankert ist, dass man lieber Geld erhält, als das man es nachzahlen muss. Besonders da es gerade oftmals unterschätzt wird was man denn an Steuern noch Nachzahlen muss. Auch die genaue Beurteilung was muss ich denn eventuell an Wert beiseite legen ist schwierig, ohne beratende Unterstützung, zu greifen und festzulegen.


    Außerdem ist es egal, ob ich jetzt 200€/Monat beiseite legen oder die sozusagen beim FA parke 😅


    Ausgaben zu generieren nur um Steuern zu sparen finde ich immer sehr uennuetz. Sollte sich eine Ausgabe nicht vermeiden lassen, ist es natürlich umso schöner wenn sie sich steuerlich verwerten lässt.


    Gruss