Beiträge von Suuuuuus

    Hi Bonkyu,


    ergänzend zu der Antwort von chris2702 ist noch in deinem Fall zu beachten, dass du die 1.100€ nicht in einem Jahr also Aufwand geltend machen kannst. Der Laptop muss abgeschrieben werden auf 3 Jahre.


    Also wenn du den Laptop im August kaufst wäre für das Steuerjahr 2020 folgende Berechnung anzustellen:


    1.100€ / 36 Monate x 5 Monate (Rest Nutzungsdauer in 2020 bei Kauf August) = Abschreibung für 2020


    Abschreibung für 2020 x Grenzsteuersatz = Steuerersparnis (oder eventuell Verlustvortrag wenn Werbungskosten/Betriebsausgabe)

    Hallo Tacitus,


    ich schließe mich Referat janders Antwort an.


    Ergänzen möchte ich noch, dass Sie als Bezieher der Rente keinem Steuerabzug unterliegen.
    Die Steuerklasse ist ein Hinweis für denjenigen der Ihre Lohnabrechnung macht. Damit die richtige Höhe der Lohnsteuer einbehalten wird. Steuerklassen beziehen sich mMn immer nur auf Arbeitnehmerlohn, da hier an der Quelle die Lohnsteuer als Vorauszahlung der Einkommensteuer einbehalten wird.


    Somit entrichten Sie auch keine Einkommensteuer. Es ist zu empfehlen, dass Sie Ihre Daten probehalber in Elster Online eingeben und schauen, dass Sie nicht in die Steuerpflicht fallen.
    Da Sie die Steuerklassen 3/5 in Anspruch genommen haben, gehe ich von aus, dass Sie Ihre Steuererklärung selbst oder über einen Steuerberater eingereicht haben.


    Viele Grüße

    Bist Du Dir da sicher? Dieses würde aber dem oben zitierten Hinweis von Finanztip widersprechen.

    Naja, nur weil Sie keine Anlage KAP abgeben, heißt es nicht, dass man von der Abgabepflicht der Einkomensteuererklärung entbunden ist. In dem Fall ist es ja so, dass du unversteuerte Einnahmen erzielt hast. Wenn du deiner Pflicht zur Abgabe nachkommst, und die Zinsen sozusagen vergisst (kann ja verschiedene Gründe haben. Passiert uns in der Praxis auch ab und zu) werden die automatisch vom Finanzamt der tariflichen Einkommensteuer unterworfen.


    Ich würde es nicht raten, diese absichtlich zu vergessen. Aber ich denke es gibt keinen Grund zur Sorge, falls das passieren sollte. Das Finanzamt trägt diese dann nach.

    Spannend finde ich eher folgenden Absatz:
    "Haben Sie Zinsen vom Finanzamt erhalten, dann müssen Sie für das Jahr der Auszahlung eine Anlage KAP zur Einkommensteuererklärung ausfüllen."


    Warum kann dieses das Finanzamt nicht gleich selbst berücksichtigen? Sie wissen doch an wen sie für welches Jahr Zinsen bezahlt haben.
    Gelten diese Zinsen eigentlich auch als Zinsen i.S. des Freistellungsauftrages?

    Das wissen sie auch. Und das wird das Finanzamt auch berücksichtigen, auch wenn du keine Anlage Kap abgegeben hast. Nachteil ist, dass es dann nicht unter den Freibetrag fällt, da das Finanzamt nicht weiß wie viel davon dann noch frei ist.


    Und ja, sind Einkünfte Kapitalvermögen. :)

    Hallo LeoLoewe,



    Hier zahle ich Steuern auf die Dividenden (Kapitalausschüttungen) - nicht auf den Wertzuwachs, oder?

    Ja, das stimmt so. Der Wertezuwachs wird erst versteuert wenn du diesen realisierst, grundsätzlich bei Verkauf. Sollte ein Verlust entstehen, ist dieser nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechenbar. Wir hoffen natürlich das letzteres eine unnötige Nebeninformation ist. ;)



    ETFs:
    Welche Art von ETF-Modellen bzgl. der Ausschüttung haltet ihr für steuerlich sinnvoll?


    Thesaurierend: schüttet "quasi" nichts aus bzw. reinvestiert entsprechend und man muss am Ende (wenn ich die Anteile verkaufe) die Steuer zahlen.
    Irgendwas war da aber noch mit "Man muss dem Finanzamt darlegen können, dass man schon Steuern gezahlt hat" und ich meine das bezog sich auf thesaurierende ETFs.


    Ausschüttend: Sind diese von der Besteuerung gleichzustellen mit Einzelaktien?

    Empfehle ich dir folgenden Link von Finanztip: https://www.finanztip.de/index…stmentsteuerreformgesetz/



    Woher weiß das Finanzamt, dass die abgeführten Steuern von meinen Aktien sind? Kann es sein, dass man seine Steuernummer bei der Depot-Bank hinterlegen muss?

    Das wird über die Steueridentifikationsnummer (Geschenk Deutschlands aufgrund deiner Geburt an dich) gemeldet. Per se hat nicht jeder eine Steuernummer. Jemand der Arbeitnehmer seit der ersten Stunde war und keine Steuererklärung abgegeben hat, wird auch keine Steuernummer besitzen.




    Ich bin aktuell Kunde zweier Banken; eine klassische Hausbank und eine Direktbank. Je nach Produkt würde ich bei beiden Banken ein Depot eröffnen. Manche Produkte gibt es bei der einen aber nicht bei der anderen Bank zu kaufen. Demnach müsste ich meinen kleinen Steuerfreibetrag möglichst sinnvoll teilen. Bei einem Depotwert von 20k€ und halbwegs soliden Anteilen wird sicher ein Wertzuwachs von 801€ drin sein. Was würdest ihr raten, um den Freibetrag möglichst sinnvoll im Sinne des Steuersparers auszunutzen?

    Im Grund, wenn du den Freibetrag ausschöpfst, ist es ja egal wie du ihn verteilt hast. Mehr als ausschöpfen geht nicht. Natürlich kann bei der einen Bank ein Wertezuwachs in Höhe von 900€ entstehen und bei der einen ein Verlust von 1€. Dann ist es sinnvoll den Freistellungsauftrag bei der einen Bank anzumelden. Soweit ich die Erfahrung gemacht habe, sind die Banken da flexibel. Heißt soviel, wie dass du den Betrag schnell ändern kannst. Du musst für dich nur aufpassen, dass du zusammen nicht mehr als 801 freistellst!
    Als Tipp gucke ab Dezember per App auf deine Depots :)




    Würdet ihr mir eine Steuererklärung durch einen Steuerberater im Jahr 2021 für 2020 empfehlen, sollte ich in 2020 das genannte Depot eröffnen?

    Nein, das würde ich dir nicht. Gerade wenn du lernwillig bist, wirst du den Dreh schnell heraus haben. Ein Steuerberater würde dir nur deine Rendite versauen. Habe leider die Erfahrung gemacht, dass die Anlage Kap ausgefüllt wird obwohl die Steuerersparnis kleiner als der vom StB in Rechnung gestellte Betrag ist. Gefundenes Fressen für StB (Wobei natürlich nicht jeder so ist).


    Die Aussagen habe ich mit bestem Gewissen getroffen, natürlich können Fehler enthalten sein :)


    Viele Grüße

    Sorry, den Gedankengang kann ich nicht ganz nachvollziehen.
    Wenn ich 1 Euro Beitrag zahle, dann kann ich über die Steuer maximal 42 Cent zurückbekommen und dies auch erst im Folgejahr, wenn ich schon den nächsten Euro zahle. Gut, der fühlt sich dann nur wie 58 Cent an, aber das ist mehr als Null.


    Also irgendetwas geht da an mir vorbei. ?(

    Hey,


    also grob wurde gerechnet:


    120€ (eigene Beiträge) x 12 x 40 Jahre = 57.600€ Einzahlungsbetrag


    https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=07bl0wuoj7
    (Steuererstattung 372/Jahr /12 Monate= 31€ reinvestierbar; ausgehend von einer 7%-Verzinsung durch die Reinvestition)


    Ergibt dank des Zinsezinseffektes mehr als ich eingezahlt habe.


    Hoffe ich konnte es ein wenig aufklären.

    Hallo liebe Community,


    ich habe jetzt ab dem 01.05.2020 eine Riester laufen und ich habe mich dabei beraten lassen. Jedoch fühle ich mich unwohl und habe mich mit einer Berechnung ködern lassen. Die Berechnung war, dass ich durch die Riesterbeiträge und die daraus resultierende Steuererstattung die Riesterrente sozusagen für lau finanzieren kann. Vorraussetzung ist, dass man das Geld aus der Steuererstattung in die Riester reinvestiert und wir von einer Verzinsung von 7% p.a. ausgengangen sind. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das so stimmt. Findet ihr einen Denkfehler? Das gebilde setzt natürlich starre und sich kaum verändernde Einkommensverhältnisse voraus.


    Zu mir:
    Ich bin grundsätzlich eigentlich gegen solch Versicherungsabschlüsse. Investiere auch seit Mitte 2018 in den Kapitalmarkt (paar Einzelwerte und Sparpläne seit 2 Jahren am laufe). Jedoch wollte ich nicht nur auf eine Säule setzen und habe mich beraten lassen. Hatte auch noch eine Rürup abgeschlossen, aber die sofort widerrufen. Einfach weil ich mich unwohl gefühlt habe. Das unwohlsein kommt daher, dass ich keine Kontrolle über die Beiträge habe sowie, dass m.E.n. die Versicherung zu allerst daran verdienen möchte.


    Ich bin 27 und habe also noch gut 40 Jahre vor mir. Was haltet ihr von einer Riester? Soll ich mich da ein wenig entspannen oder sind andere Vorsorgekonzepte für meine Bedürfnisse sinnvoller?


    Freue mich auf eure Antworten!


    Viele Grüße

    Bei einer erwarteten Rendite von 7% p.a. sind am Anfang 1,5% nicht viel, bei 300 € im Jahr 4,50 €

    irre ich mich oder ist es egal was für einen Betrag man einsetzen würde? Kosten gehen hoch, Ertrag ja auch.


    Ich bin auch bei comdirect und grundsätzlich zufrieden, achte jedoch schon darauf die 1,50% Kosten zu vermeiden.

    Hallo kruemelei20,


    sollte nichts passieren. Deine Steuererklärung wurde wahrscheinlich nicht mal von einem Sachbearbeiter geprüft. Und wenn, dann hat er nur gesehen, dass 1 Monat vergessen wurde. Dem Finanzamt bzw. dem Staat ist ja keine Steuer entgangen. Deshalb wird da auch nichts mit Schufa o.ä. passieren.


    Viele Grüße!

    @SuSe8, ich bin kein Steuerexperte. Aber grundsätzlich ist ein Freistellungsauftrag dafür da, Kapitalerträge innerhalb des Sparer-Pauschbetrags gleich von der Steuer freizustellen, anstatt sich das Geld erst später bei der Einkommensteuererklärung erstatten zu lassen. Nach meinem Verständnis kann man die Veranlagungsart aber trotzdem bei der Steuererklärung anders wählen; dann wird einfach eine Korrektur-Rechnung durchgeführt, und es gibt eine Nachzahlung oder Erstattung.

    Genau so ist es. Wenn man dann die EInzelveranlagung der Ehegatten wählt, bekommt jeder Partner die 801€.



    Viele Grüße

    Der Lohnsteuerjahresausgleich ist auch vom Arbeitgeber erst ab 10 Arbeitnehmer verpflichtend durchzuführen (Der Arbeitgeber ist zur Durchführung des Lohnsteuerjahresausgleichs verpflichtet, wenn er am 31.12. des Ausgleichsjahres mindestens zehn Arbeitnehmer beschäftigt, ansonsten ist er hierzu berechtigt (§ 42b Abs. 1 Satz 2 EStG). Deshalb wird es wahrscheinlich grundsätzlich nicht bei den Berechnungen berücksichtigt.


    Sorry, wollte es noch in die obige Antwort packen.


    Viele Grüße

    Hallo SuSe8,


    grundsätzlich ist es fast egal mit wlecher Steuerklasse man fährt. Die Steuerklassen IV behandelt euch sozusagen wie die Steuerklasse I, nur mit dem Kennzeichen, dass diese Person verheiratet ist oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft vorliegt. Wenn man jetzt die Steuerklasse wechselt überträgt der Partner seinen Steuerfreibetrag in die Lohnabrechnung des anderen Partners. Die würde auch automatisch in der Einkommensteuererklärung passieren. Deshalb sind Sie sozusagen auf die fast identische Steuerbelastung gekommen.


    Ich tendiere gerne zu sagen, dass die Steuerklassenwahl IV und IV am besten geeignet sind. Gegebenenfalls hat man dann am Ende bzw. über die Steuererklärung eine höhere Erstattung oder es geht 0 auf. Aber eine Nachzahlung ist so gut wie ausgeschlossen wenn keine weiteren Einkünfte zu einer höheren Steuerbelastung führen sollten.


    Viele Grüße und einen schönen Sonntag

    Hallo Eduard,



    Wäre für meine Frau und mich eine Einzelveranlagung günstiger als eine Zusammenveranlagung?

    S. Antwort chris2702.


    Mit den von Ihnen angegeben Informationen will ich versuchen ein klein wenig Licht ins Dunkle zu bringen. Sollten Sie Ihren steuerlichen Freibetrag, durch Ihre Rente + weitere eventuelle Einkünfte, nicht ausgereizt haben, können Sie über eine Zusammenveranlagung diesen nicht in Anspruch genommenen Anteil am Freibetrag Ihrer Frau zu Gute kommen lassen.
    Natürlich ist das sehr oberflächlich und ich empfehle ebenfalls, dies in einem kostenloses Steuerprogramm pauschal durchrechnen zu lassen.


    Muss ich überhaupt wegen meiner geringen Rente eine Steuererklärung abgeben?

    Grundsätzlich sind Sie in der Pflicht, wenn Sie bisher noch keine Steuererklärung abgegeben haben, dem Finanzamt Ihre Einkünfte, die keinem Steuerabzug unterjährig unterlegen haben, über die Steuererklärung anzuzeigen. Sollte Ihre Rente wie gesagt sehr niedrig ausfallen, wird auch nichts passieren. Jedoch sollte man es jährlich prüfen, ob Eikommensteuer entsteht.




    Viele Grüße

    Der Hinweis ist in der Tat off topic, aber leider auch falsch. Im Falle von § 23 EStG gilt nämlich folgendes:


    "Für die Berechnung der Zehnjahresfrist beim privaten Veräußerungsgeschäft kommt es darauf an, dass die rechtsgeschäftlichen Erklärungen zu Kauf und Verkauf der Immobilie innerhalb der zehn Jahre liegen. Als rechtsgeschäftliche Erklärungen sind dabei die Verträge beim Notar gemeint. Der Notartermin der Anschaffung muss also mindestens zehn Jahr vor dem Notartermin der Veräußerung liegen, damit ein privates Veräußerungsgeschäft nicht gegeben ist."
    (Quelle: steuerbuero-bachmann.de/fuer-i…nung-der-zehnjahresfrist/)


    Das ist im Übrigen höchstrichterliche Rechtsprechung und auch in den amtlichen Richtlinien so geregelt.
    (zur BFH-Rechtsprechung: datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/75643/)

    Ohje. Tut mir Leid!


    Danke für die Korrektur.


    Viele Grüße

    Hallo Herr Ortlepp,


    da der Grund des Umzuges, so entnehme ich es aus Ihrem Post, in der Gesundheit Ihrer Mutter lag, würde ich diese Frage grundsätzlich bejahen. Jedoch sollten Sie beachten, dass Sie das erhaltene Pflegegeld gegen Ihre Ausgaben rechnen müssen. Ich denke, dass Sie das Geld für Ihre Mutter annhemen und verwalten?


    Viele Grüße