Beiträge von Suuuuuus

    Hallo Frankenjo,


    danke für den Hinweis. Das wusste ich noch nicht und bin wieder einen Ticken schlauer!


    So nun zu Ihrem Problem:

    Ich habe mir den Beitrag des StB Maul durchgelesen. Er verweist hier ganz klar auf ein Beispiel in den er Eheleute als Vermieter und Betreiber der PV-Anlage darstellt. Hier ist es mMn richtig, das die Einkünfte aus Gewerbebetrieb ein Infektionsrisiko zu anderen Einkünften darstellt.

    Denn lt. §15 (3) Nr. 1 EStG gelten bei einer Personengesellschaft die in vollem Umfang mit Einkünfteerzielungsabsicht unternommene Tätigkeit als Gewerbebetrieb. Eheleute bilden eine GbR also PersonenG. liegt vor.


    das gesamte Gebäude gewerblich und es muss, auf den kompletten Verkaufsgewinn Gewerbesteuer bezahlt werden.

    Die Veräußerung eines Betriebes wäre Begünstigt im Rahmen der Gewerbesteuer und unterliegt somit nicht der Gewerbesteuer.


    Daher ist es für mich wichtig zu wissen, bevor ich die Photovoltaikanlage installieren lasse, ob die Photovoltaikanlage, trotzdem sie gewerbesteuerfrei ist, auch in diesem Fall nicht als Gewerbe gilt.

    Da bei einer gewerblichen Infizierung im Rahmen des EStGs dann ein Gewerbebetrieb vorliegen könnte, würde die Befreiung für die PV-Anlage nicht mehr gelten. Der Betrieb bestünde dann aus den ehemaligen Vermietungseinkünften und den Einnahmen aus der PV-Anlage. Beides wäre Betriebsvermögen und bei einer Betriebsaufgabe zu versteuern.


    Wie gesagt die Infizierung gilt nur für Personengesellschaften lt. EStG.

    Als Einzelunternehmer ist in dem Sinne nichts zu befürchten!


    Zur Absicherung empfehle ich Ihnen dann doch einen Gang zu einem StB. Das kostet eventuell ca. 200-300€ aber dafür wissen Sie dann Bescheid!


    Gruss und schönen dritten Advent.

    Hallo,


    Ich denke einen Sparplan anzufangen nach dem Motto je früher desto besser ist nie verkehrt. Einfach weil der Zinsezinseffekt eher gegeben ist und Sie laufend einzahlen würden. Ergo in niedrigeren Phase bist du dabei aber auch bei den höheren.


    In der Zukunft die einmal Summe zu investieren, könnte man argumentieren, dass der Zeitpunkt für eine größere Summe eventuell unpassend ist. Aber wer weiß das schon?


    Und wie ich sehe bist du im Endeffekt nicht mit den Zinsen belastet da dein Arbeitgeber die Kosten übernimmt?


    Gruss!

    Hallo Frankenjo,


    Soweit ich da im Bilde bin, kommt die gewerbliche Abfaerbetheorie nur bei Personengesellschaften zum tragen. Also solltest du die PV Anlage zb mit deinem Partner als GbR betreiben o.ä. Aber hierzu natürlich von einem Steuerberater sich absichern lassen.


    Des Weiteren würde mich interessieren, wie du auf eine Gewerbebefreiung für die PV Anlage kommst. Woher hast du die Informationen?

    Das Betreiben einer PV Anlage bringt einen laufenden Gewerbebetrieb mit sich, der der Gewerbesteuer unterliegt. Dass, aufgrund des Freibetrags in der Gewerbesteuer, oftmals keine Gewerbesteuer bei PV Anlage anfällt, schliesst eine Gewerbebefreiung nicht ein.


    Gruss

    Hallo Fab,


    Sollten Sie sich für die PV Anlage entscheiden, gebe es auch noch steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten (z.B. IAB; Sonderabschreibung nach Paragraph 7g EStG). Sollten Sie steuerlich beraten werden, würde ich auch mit Ihren Interessen an den Steuerberater herantreten.


    Sonst schliesse ich mich an, dass man nur um Steuer zu sparen, Ausgaben tätigt, dieses nicht sinnvoll ist.

    Bedenken Sie ebenfalls, dass die Aufwendungen aus Handwerkerrechnungen nur eine tarifliche Steuerbegünstigung sind, will heißen, dass Ihr Steuersatz hierbei grundsätzlich keine Rolle spielt.


    Gruesse

    Es gebe noch die Möglichkeit der Einreichung der Steuererklärung wenn man keine NVB der Bank vorweist und die Erträge den Sparer Pauschbetrag übersteigt, oder?


    Grüße

    Hallo Sparfuchs123,


    Über einen schlechten Monat sollte man sich. Anfang freuen und erst Recht richtig reinzahlen. Es sei denn du meinst mit schlechten Monat wenig Anteile für deine Sparrate.


    Ich persönlich finde du solltest dir ein kostenloses Online Depot bei zb consorsbank o.ä. aufmachen. Dann einen Etf besparen ohne Ausgabeaufschlag. Wenn du später höhere Beträge besparen kannst, kannst du zur DKB wechseln und die 1,50€ pro Sparrate zahlen. Peile eventuell pro Auszahlung max 1% Kosten pro Ausführung an. Also so ab 150€/Sparrate.

    Kannst dann auch das Depot oftmals ohne Probleme zur DKB transferieren.

    Hoffe es hilft dir bei deiner Entscheidung.


    Viele Grüße

    Hi Bonkyu,


    ergänzend zu der Antwort von chris2702 ist noch in deinem Fall zu beachten, dass du die 1.100€ nicht in einem Jahr also Aufwand geltend machen kannst. Der Laptop muss abgeschrieben werden auf 3 Jahre.


    Also wenn du den Laptop im August kaufst wäre für das Steuerjahr 2020 folgende Berechnung anzustellen:


    1.100€ / 36 Monate x 5 Monate (Rest Nutzungsdauer in 2020 bei Kauf August) = Abschreibung für 2020


    Abschreibung für 2020 x Grenzsteuersatz = Steuerersparnis (oder eventuell Verlustvortrag wenn Werbungskosten/Betriebsausgabe)

    Hallo Tacitus,


    ich schließe mich Referat janders Antwort an.


    Ergänzen möchte ich noch, dass Sie als Bezieher der Rente keinem Steuerabzug unterliegen.
    Die Steuerklasse ist ein Hinweis für denjenigen der Ihre Lohnabrechnung macht. Damit die richtige Höhe der Lohnsteuer einbehalten wird. Steuerklassen beziehen sich mMn immer nur auf Arbeitnehmerlohn, da hier an der Quelle die Lohnsteuer als Vorauszahlung der Einkommensteuer einbehalten wird.


    Somit entrichten Sie auch keine Einkommensteuer. Es ist zu empfehlen, dass Sie Ihre Daten probehalber in Elster Online eingeben und schauen, dass Sie nicht in die Steuerpflicht fallen.
    Da Sie die Steuerklassen 3/5 in Anspruch genommen haben, gehe ich von aus, dass Sie Ihre Steuererklärung selbst oder über einen Steuerberater eingereicht haben.


    Viele Grüße

    Bist Du Dir da sicher? Dieses würde aber dem oben zitierten Hinweis von Finanztip widersprechen.

    Naja, nur weil Sie keine Anlage KAP abgeben, heißt es nicht, dass man von der Abgabepflicht der Einkomensteuererklärung entbunden ist. In dem Fall ist es ja so, dass du unversteuerte Einnahmen erzielt hast. Wenn du deiner Pflicht zur Abgabe nachkommst, und die Zinsen sozusagen vergisst (kann ja verschiedene Gründe haben. Passiert uns in der Praxis auch ab und zu) werden die automatisch vom Finanzamt der tariflichen Einkommensteuer unterworfen.


    Ich würde es nicht raten, diese absichtlich zu vergessen. Aber ich denke es gibt keinen Grund zur Sorge, falls das passieren sollte. Das Finanzamt trägt diese dann nach.

    Spannend finde ich eher folgenden Absatz:
    "Haben Sie Zinsen vom Finanzamt erhalten, dann müssen Sie für das Jahr der Auszahlung eine Anlage KAP zur Einkommensteuererklärung ausfüllen."


    Warum kann dieses das Finanzamt nicht gleich selbst berücksichtigen? Sie wissen doch an wen sie für welches Jahr Zinsen bezahlt haben.
    Gelten diese Zinsen eigentlich auch als Zinsen i.S. des Freistellungsauftrages?

    Das wissen sie auch. Und das wird das Finanzamt auch berücksichtigen, auch wenn du keine Anlage Kap abgegeben hast. Nachteil ist, dass es dann nicht unter den Freibetrag fällt, da das Finanzamt nicht weiß wie viel davon dann noch frei ist.


    Und ja, sind Einkünfte Kapitalvermögen. :)

    Hallo LeoLoewe,



    Hier zahle ich Steuern auf die Dividenden (Kapitalausschüttungen) - nicht auf den Wertzuwachs, oder?

    Ja, das stimmt so. Der Wertezuwachs wird erst versteuert wenn du diesen realisierst, grundsätzlich bei Verkauf. Sollte ein Verlust entstehen, ist dieser nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechenbar. Wir hoffen natürlich das letzteres eine unnötige Nebeninformation ist. ;)



    ETFs:
    Welche Art von ETF-Modellen bzgl. der Ausschüttung haltet ihr für steuerlich sinnvoll?


    Thesaurierend: schüttet "quasi" nichts aus bzw. reinvestiert entsprechend und man muss am Ende (wenn ich die Anteile verkaufe) die Steuer zahlen.
    Irgendwas war da aber noch mit "Man muss dem Finanzamt darlegen können, dass man schon Steuern gezahlt hat" und ich meine das bezog sich auf thesaurierende ETFs.


    Ausschüttend: Sind diese von der Besteuerung gleichzustellen mit Einzelaktien?

    Empfehle ich dir folgenden Link von Finanztip: https://www.finanztip.de/index…stmentsteuerreformgesetz/



    Woher weiß das Finanzamt, dass die abgeführten Steuern von meinen Aktien sind? Kann es sein, dass man seine Steuernummer bei der Depot-Bank hinterlegen muss?

    Das wird über die Steueridentifikationsnummer (Geschenk Deutschlands aufgrund deiner Geburt an dich) gemeldet. Per se hat nicht jeder eine Steuernummer. Jemand der Arbeitnehmer seit der ersten Stunde war und keine Steuererklärung abgegeben hat, wird auch keine Steuernummer besitzen.




    Ich bin aktuell Kunde zweier Banken; eine klassische Hausbank und eine Direktbank. Je nach Produkt würde ich bei beiden Banken ein Depot eröffnen. Manche Produkte gibt es bei der einen aber nicht bei der anderen Bank zu kaufen. Demnach müsste ich meinen kleinen Steuerfreibetrag möglichst sinnvoll teilen. Bei einem Depotwert von 20k€ und halbwegs soliden Anteilen wird sicher ein Wertzuwachs von 801€ drin sein. Was würdest ihr raten, um den Freibetrag möglichst sinnvoll im Sinne des Steuersparers auszunutzen?

    Im Grund, wenn du den Freibetrag ausschöpfst, ist es ja egal wie du ihn verteilt hast. Mehr als ausschöpfen geht nicht. Natürlich kann bei der einen Bank ein Wertezuwachs in Höhe von 900€ entstehen und bei der einen ein Verlust von 1€. Dann ist es sinnvoll den Freistellungsauftrag bei der einen Bank anzumelden. Soweit ich die Erfahrung gemacht habe, sind die Banken da flexibel. Heißt soviel, wie dass du den Betrag schnell ändern kannst. Du musst für dich nur aufpassen, dass du zusammen nicht mehr als 801 freistellst!
    Als Tipp gucke ab Dezember per App auf deine Depots :)




    Würdet ihr mir eine Steuererklärung durch einen Steuerberater im Jahr 2021 für 2020 empfehlen, sollte ich in 2020 das genannte Depot eröffnen?

    Nein, das würde ich dir nicht. Gerade wenn du lernwillig bist, wirst du den Dreh schnell heraus haben. Ein Steuerberater würde dir nur deine Rendite versauen. Habe leider die Erfahrung gemacht, dass die Anlage Kap ausgefüllt wird obwohl die Steuerersparnis kleiner als der vom StB in Rechnung gestellte Betrag ist. Gefundenes Fressen für StB (Wobei natürlich nicht jeder so ist).


    Die Aussagen habe ich mit bestem Gewissen getroffen, natürlich können Fehler enthalten sein :)


    Viele Grüße

    Sorry, den Gedankengang kann ich nicht ganz nachvollziehen.
    Wenn ich 1 Euro Beitrag zahle, dann kann ich über die Steuer maximal 42 Cent zurückbekommen und dies auch erst im Folgejahr, wenn ich schon den nächsten Euro zahle. Gut, der fühlt sich dann nur wie 58 Cent an, aber das ist mehr als Null.


    Also irgendetwas geht da an mir vorbei. ?(

    Hey,


    also grob wurde gerechnet:


    120€ (eigene Beiträge) x 12 x 40 Jahre = 57.600€ Einzahlungsbetrag


    https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=07bl0wuoj7
    (Steuererstattung 372/Jahr /12 Monate= 31€ reinvestierbar; ausgehend von einer 7%-Verzinsung durch die Reinvestition)


    Ergibt dank des Zinsezinseffektes mehr als ich eingezahlt habe.


    Hoffe ich konnte es ein wenig aufklären.

    Hallo liebe Community,


    ich habe jetzt ab dem 01.05.2020 eine Riester laufen und ich habe mich dabei beraten lassen. Jedoch fühle ich mich unwohl und habe mich mit einer Berechnung ködern lassen. Die Berechnung war, dass ich durch die Riesterbeiträge und die daraus resultierende Steuererstattung die Riesterrente sozusagen für lau finanzieren kann. Vorraussetzung ist, dass man das Geld aus der Steuererstattung in die Riester reinvestiert und wir von einer Verzinsung von 7% p.a. ausgengangen sind. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das so stimmt. Findet ihr einen Denkfehler? Das gebilde setzt natürlich starre und sich kaum verändernde Einkommensverhältnisse voraus.


    Zu mir:
    Ich bin grundsätzlich eigentlich gegen solch Versicherungsabschlüsse. Investiere auch seit Mitte 2018 in den Kapitalmarkt (paar Einzelwerte und Sparpläne seit 2 Jahren am laufe). Jedoch wollte ich nicht nur auf eine Säule setzen und habe mich beraten lassen. Hatte auch noch eine Rürup abgeschlossen, aber die sofort widerrufen. Einfach weil ich mich unwohl gefühlt habe. Das unwohlsein kommt daher, dass ich keine Kontrolle über die Beiträge habe sowie, dass m.E.n. die Versicherung zu allerst daran verdienen möchte.


    Ich bin 27 und habe also noch gut 40 Jahre vor mir. Was haltet ihr von einer Riester? Soll ich mich da ein wenig entspannen oder sind andere Vorsorgekonzepte für meine Bedürfnisse sinnvoller?


    Freue mich auf eure Antworten!


    Viele Grüße

    Bei einer erwarteten Rendite von 7% p.a. sind am Anfang 1,5% nicht viel, bei 300 € im Jahr 4,50 €

    irre ich mich oder ist es egal was für einen Betrag man einsetzen würde? Kosten gehen hoch, Ertrag ja auch.


    Ich bin auch bei comdirect und grundsätzlich zufrieden, achte jedoch schon darauf die 1,50% Kosten zu vermeiden.