Beiträge von helmut_ott

    Paypal ist ein amerikanischer Drittanbieter. Dementsprechend werden die Zahlungsdaten auf Servern in der USA verarbeitet und könnten dort durch die NSA ausgewertet werden.

    paydirekt ist ein Online-Bezahlverfahren deutscher Banken und Sparkassen.

    Genauso wie giropay, aber im Unterschied zu anderen Bezahldiensten (z. B. Sofortüberweisung) ist paydirekt kein Drittanbieter, sondern eine Zusatzfunktion des Girokontos. Die Zahlung wird direkt über das Girokonto des Käufers abgewickelt und an das Konto des Händlers gesendet. Die Konto-Informationen werden dabei weder an den Händler noch an einen Drittanbieter weitergegeben. paydirekt fungiert als zentraler Softwaredienst zur Zahlungsabwicklung. Bei der Zahlungsabwicklung erhebt paydirekt Transaktionsdaten, die über den Umfang einer normalen Überweisung hinausgehen. Dazu gehören beispielsweise Lieferadresse und gegebenenfalls die einzelnen Positionen eines Warenkorbs (sofern der Shop-Betreiber diese an paydirekt übermittelt). Da das System in Deutschland betrieben wird, gelten der deutsche Datenschutz und das deutsche Bankgeheimnis. Alle Zahlungen werden auf dem Kontoauszug, im Onlinebanking und der paydirekt-App angezeigt. Bei entsprechender Kontodeckung erhält der Händler nach der Eingabe eine sofortige Bestätigung der Zahlung und kann die Ware verschicken.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Paydirekt

    Mir gefällt die Zahlung über PayDirekt sehr gut, da ich hier über das Girokonto operiere, ohne meine Kontoverbindung preiszugeben. Auch gibt es hier einen Käuferschutz. Nachteil ist, nicht allzuviele Online-Händler bieten Paydirekt an. Daneben schätze ich Kreditkarte, Lastschrift oder Rechnung. Payment-Methoden über Drittanbieter (Paypal, Klarna etc.) sehe ich eher skeptisch.

    chris2702 Nun, ich würde gerne wissen, welche der verschiedenen Zahlweisen am meisten Zuspruch ernten, und in der Diskussion die verschiedenen Vor- und Nachteile erfahre, die zu dieser Entscheidung führen. Ich denke auch, daß über den Überblick der Leser vielleicht neue Payment-Methoden kennenlernt, die ihm/ihr evtl. zusagen würden ...

    Alabama, verstehe. Nun, ich denke, daß das für alle Kreditkarten von Visa und Mastercard gilt. Das sind nun mal die größten Anbieter und die wesentliche Infrastruktur dürfte in den USA liegen. Wenn man partout verhindern will, daß Transaktionsdaten in den USA verarbeitet wird, darf man überhaupt keine Karten von VISA und Mastercard verwenden, und da sind die Alternativen dann ziemlich überschaubar - ich glaube, momentan fehlt in Europa schlicht die erforderliche Infrastruktur. Eine europäische Zahlungsverkehrsinitiative EPI bemüht sich, einen neuen Standard als Alternative zu VISA und Mastercard aufzubauen - ob das was wird, ist offen. Es wird jedenfalls noch Jahre dauern.

    Alabama, verstehe. Nun, ich denke, daß das für alle Kreditkarten von Visa und Mastercard gilt. Das sind nun mal die größten Anbieter und die wesentliche Infrastruktur dürfte in den USA liegen. Wenn man partout verhindern will, daß Transaktionsdaten in den USA verarbeitet wird, darf man überhaupt keine Karten von VISA und Mastercard verwenden, und da sind die Alternativen dann ziemlich überschaubar - ich glaube, momentan fehlt in Europa schlicht die erforderliche Infrastruktur. Eine europäische Zahlungsverkehrsinitiative EPI bemüht sich, einen neuen Standard als Alternative zu VISA und Mastercard aufzubauen - ob das was wird, ist offen. Es wird jedenfalls noch Jahre dauern.

    FanvonFT Erstens handelt sich hier um die Steuererklärung für 2014, das ist ein paar Jahre her - in den aktuellen Softwarepaketen zu Steuererklärung2020 und 2021 ist von Linux nicht die Rede. Zweitens läuft das offensichtlich nicht auf nativem Linux, sondern nur über Emulation WINE, defacto also wiederum Windows. Und WINE ist meistens ziemlich hakelig.

    winter

    Grundsätzlich ist nichts gegen die Debit-Visa-Karte einzuwenden. Man sollte jedoch bedenken, daß Leihwagenfirmen und manche Hotels keine Debitkarten für die Reservierung akzeptieren.

    Für solche Zwecke wird dann eine "echte" Kreditkarte benötigt.

    Was ich jetzt nicht so toll finde, daß die DKB mir gleichzeitig die Girocard wegnehmen will. Einerseits gibt es eine Reihe von Geschäften, die nur Bargeld oder Girocard akzeptieren, aber keine Kreditkarte. Und zum anderen nutze ich zur Authentifizierung von Überweisungen, Wertpapieraufträgen etc. den TAN-Generator, für den (zumindest bis jetzt) zwingend eine Girocard erforderlich ist. Wenn die Girocard nun kostenpflichtig wird (soweit ich gelesen habe, geht es um 0,99 Euro pro Monat), ist das in meinen Augen eine verdeckte Einführung von Kontoführungsgebühren. Dann braucht die DKB auch nicht mehr mit dem kostenlosen Girokonto werben, das gibt es dann nämlich nicht mehr.

    Die nächstgelegene Reinigung bei mir nimmt überhaupt keine Karten, bei denen gilt "Nur Bares ist Wahres!

    Und der nahegelegene V-Markt nimmt nur Girocard, keine Kreditkarten!

    Das alles trifft aber nur Zahlungsverkehr, viel gravierender ist m.E. das Problem mit der Authentifizierung via Tan-Generator, dafür ist meines Wissens immer noch die Girocard erforderlich.

    Lothar-HH

    Habe ich auch gelesen. Ist sicher interessant, ich frage mich allerdings, ob die neue Debitkarte dann auch zur Authentifizierung etwa von Überweisungen, Daueraufträgen oder Wertpapierorders mit TAN-Generator genutzt werden kann? Bis jetzt geht das alles ja nur mit der Girocard. Ein anderes Problem ist, daß manche Geschäfte keine Zahlung mit Kreditkarte zulassen, nur mit Girocard. Grundsätzlich gebe ich der DKB ja recht, aber ich sehe einige Fallstricke, die die Situation für den Kunden verschlechtern können.

    Ich bin seit 2010 bei der DKB und konstant zufrieden. Der Kundenservice ist lahm, aber ich brauche ihn sehr selten. ETF Sparpläne gibt es für 1,50 Euro pro Ausführung statt für 1,5% bei der Comdirect, also ab über 100 Euro Sparrate ist die DKB günstiger.


    Ich zweifle allerdings daran, dass die DKB ewig kostenlos bleibt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das für immer so bleibt, angesichts der schrumpfenden Zahl an kostenfreien Konten in ganz Deutschland.

    Finanz-Szene hat im Februar mal über ein neues Preismodell spekuliert, über das die DKB nachdenken soll. Danach würden Kunden künftig automatisch und kostenlos eine Visa Debitkarte erhalten. Für Girocard und klassische Kreditkarte sollen hingegen Gebühren anfallen.

    Quelle: https://finanz-szene.de/paymen…girocard-und-kreditkarte/

    Ob das wirklich so kommt, bleibt abzuwarten.