Beiträge von jucheeee

    Hmmm. Gerade solche Häuser bekommt man aber oft gar nicht. Altbestand ist noch schwieriger als Neubau. Viele Leute wollen ihren Altbestand nicht verkaufen, weil sie mit dem Geld glauben nichts anfangen zu können und es ja eh keine Zinsen gibt.

    Die Folge ist, man bekommt nur noch Altbestand, der abgerissen werden muss oder denkmalgeschützt sehr teuer saniert werden muss.


    Ich verübel es deshalb niemand 18 Jahre in einen "billigen" ;) Neubau zu ziehen und mit den Kindern das Nest zu verlassen. Es ist schlicht einfach die einzige Möglichkeit auf Eigentum, wenn man sich traut 800k€ aufwärts zu investieren. Die Umwelt dankt es uns...

    Zitat

    Stadtplaner / Raumplaner auf dem Lande wie in der Stadt erkennen seit Jahren, dass all die Eigenheime gar nix für die Umwelt und unser Klima sind und entwickeln längst zielführendere zukunftsorientierte Konzepte, die uns allen Wohlbefinden in effizienteren Eigentumsmöglichkeiten ermöglichen.


    Das stimmt, speziell für München kann ich das nur unterschreiben! Wohnungsbaugenossenschaften leisten hier enormes, was die öffentliche Seite leider verbockte. Die Schweiz ist dahingehend richtiger Vorreiter. Tolle Projekte und gelebte gemeinschaftliche Wohnkultur.


    Zitat

    Es wird nur noch wenige Jahrzehnte dauern, wenn überhaupt nur 10 Jahre, bis sich viel modernere, günstigere und klimaverträgliche Wohnmöglichkeiten in ganz Europa durchsetzen werden. Das Einfamilienhaus ist schon heute ein Modell von gestern.

    Ich hoffe es geht schneller, obgleich ich da stark daran zweifle. Gerade die zunehmende Alterung der Gesellschaft sorgt dafür, dass alles so bleibt, wie man es kannte. Die alten Generationen sind mehr und die Demokratien leben von Mehrheiten.

    Leider sieht man dass gerade ganz deutlich bei der Strom- und Mobilitätswende.


    Für uns ist das Thema Wohneigentum total, durch, da die Preise einen nur träumen lassen (in und um München). Obwohl wir es emotional wohl gerne hätten... Wohnungsbaugenossenschaften sind da tolle Alternativen, wenn man sich auf Leute einlässt ;) Gemeinschaft hat aber imho immer mehr Vorteile!

    Ein Verzicht ein Haus zu finanzieren hat auch den Vorteil mehr von der Welt zu sehen und dadurch auch mit etwas offeneren Augen durch die Welt zu wandeln. Ökologisch natürlich auch fraglich, aber das ist eine andere Debatte ;)

    Tatsächlich konnte ich bei der DKB im Postfach alle, bis 5 Jahre zurück (länger habe ich noch keine ETFs), Transaktionen nachverfolgen.


    Als ich dann meine Bruchstücke kostenlos verkaufte, hat das auch tatsächlich mit dem Einkaufspreis von meinem ersten Kauf gepasst. Ich konnte also mit dem aktuellen Wert ziemlich genau den Gewinn/Verlust berechnen.


    Dennoch finde ich die persönliche parallele Buchhaltung im Sinne einer maximalen Transparenz zu meinem erworbenen Produkt äußerst ungünstig... Ist das denn bei anderen Brokern ähnlich?


    Wenn ich mal in der Rente bin und Teile verkaufen möchte, will ich ja auch in etwa wissen was meine Transaktion bewirkt... Oder aber um die 801€ Freistellung jährlich nutzen zu können.

    Hallo,


    ich frage mich gerade, wie ich historische Käufe eines Sparplans ermitteln kann. Gerade in stark volatilen Zeiten ist das fifo Prinzip ja entscheidend, wenn man z.B. den Steuerfreibetrag nutzen möchte oder aber in der Entnahmephase seine Entnahme vorher wissen möchte.


    Konkret interessiert es mich bei der DKB. Ohne das selber zu buchhalten hat man da ja überhaupt keine Chance an die fifo Infos zu kommen!?


    Danke für Tipps.


    Grüße

    Das erscheint mir ziemlich kompliziert zu sein, das auf den Euro genau hinzurechnen...

    Ist es nicht einfacher, alle 3 Jahre einfach zu verkaufen, falls Gewinn da war, und wieder einzukaufen. So nutzt man wenigstens alle 3 Jahre den Freibetrag aus.


    Oder einfach gleich nen Ausschüttet und ab Erreichen der Freigrenze auf Thesauriere wechseln?

    Das ist nicht so ganz richtig. Man kann auch warten, bis bei einem Thesaurierer die 801 / 5.640 / 10.500 € Gewinn erreicht sind - je nach dem in welcher Konstellation Ihr seid - und dann den Bestand verkaufen und neu kaufen. Unter Berücksichtigung von 30% TFS reicht das für viele Jahre. Ich werde meinen Kindern zum 18. ein steuerfreies Depot übergeben. https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=f38h34dxnz

    Das verstehe ich nicht ganz. Kannst du das genauer ausführen, wie man so sein Depot steuerfrei bekommt!?

    Huch! Da ist leider etwas schief gelaufen.

    Vereinzelt konnte der versprochene Anhang nicht versendet werden, deshalb hier noch einmal nach­träg­lich. Entschuldige bitte das kleine Missgeschick.

    Falls Du noch Fragen hast, kannst Du direkt auf diese E-Mail antworten oder anrufen unter 030 770 191 291.
    Herzliche Grüße

    Dein fairr-Team


    Der Laden... Es ist einfach... Also... Ähm... :/

    Neue Beiträge und Förderungen gleichen doch nicht die Verluste aus. Der Garantiebetrag erhöht sich um neue Einzahlungen bzw. Förderungen.

    Nunja. Betrachtet man das Ganze mal stark vereinfacht und geht davon aus, dass jeder Vertrag zu 100% bis zum kalkulierten Alter von 110+x ausgezahlt wird, dann ist das Vermögen bis zu Rentenbeginn entscheidend. Es muss nämlich zu 100% die Rentenzahlung decken.


    Szenario 1 - jetzige Beitragsfreistellung:
    Der heutige Verlust muss irgendwie ausgeglichen werden.
    Szenario 2 - viele Jahre Beitragszahlung bis zur Rente:
    Die Bank hat nun deutlich mehr Vermögen zur Verfügung. Folglich reichen weniger % Gewinn um den damaligen Verlust mit auszugleichen. Wenn man natürlich nicht noch mehr Verluste erzielt ;)


    Schon klar, in der Realität ist das Ganze viel komplizierter, aber wenn man das Vertrauen in die Bank verloren hat, dann sollte man sie auch nicht weiter füttern. Andere Banken haben auch schöne Töchter.

    Klar. Ich habe den Vertrag aufgrund eines ehemals soliden Konzepts sowie der Zulagen abgeschlossen.


    Geld habe ich aber aufgrund der Anlageentscheidungen der Sutorbank verloren. Ich habe den Vertrag wie viele andere Kunden beitragsfrei gestellt, da ich nicht einsehe, das verlorene Kapital selber ersetzen zu müssen. Und auch die potentiellen Zulagen sollten nicht missbraucht werden, um das Minus auszugleichen.

    genau so sehe ich es auch.

    Weiß jemand zufällig ob Folgendes ein gangbarer Weg, bei vorhandenen Baukredit, aus der fairr Miesere ist:


    Beitragsfreien Fairr-Riester in Wohnriester wandeln. Diesen auch beitragsfrei belassen und mit der angesparten Summe den vorhandenen Baukredit tilgen? Somit würde immerhin die Förderung erhalten bleiben.


    Oder ist der Ansatz komplett auf dem Holzweg?