Beiträge von Pablo

    Immobilie-ETFs gefallen mir (auch schon vor Corona) nicht weil dort soviel Gewerbe-, Büro und Hotel-Immobilien drin sind. Ich erwäge meinen Verwandten als kleine Beimischung einen Korb aus Immoaktien anstelle eines offenen Immobilienfonds vorzuschlagen (es soll unbedingt mehr Immobilien sein, da lässt sich nicht dran rütteln).

    Also einfach z.B. Tag Immo, Vonovia, deutsche Wohnen und LEG Immo. Ist doch sehr viel breiter diversifiziert als eine kleine Wohnung selbst zum vermieten? Was übersehe ich, gibt es eine Möglichkeit einzuschätzen wie sehr bei den 4 Immoaktien mit Verschuldung gearbeitet wird? Traumhaft wärene "defensive" Immoaktien die einfach nur die Mieteinnahmen zum Rückzahlen der Schulden nutzen und erst wenn ein niedriger Verschuldungsgrad erreicht ist gelegentlich weitere Immobilien dazukaufen ohne groß auf Preissteigerungen zu spekulieren und ohne viel hin und her. Gibts sowas oder muss immer das maximale rausgekitzelt und mit viel Fremdkapital gearbeitet werden? Ja ich weiss die letzten Jahre war das gut aber das muss ja nicht immer so sein.

    meine laienhaft Meinung: Fingerweg von irgendwelchen Nischeninvestments. Egal ob irgendwelche Container, Wald, Immobilien oder Projektinvestments (Windparkanlage, Biogasanlage...) oder eben unnotierte Aktien. Die Idee, dass so etwas oder z.B. die Nationalbank Essen (nie gehört?!) sicherer/stabiler oder renditstärker ist als ein breit gestreutes Aktieninvestment mit Microsoft, Nestle und vielen mehr, ne das ergibt für mich persönlich keinen Sinn.

    ich verlinke einfach mal diese beiden Artikel zum selber studieren : https://www.finanztip.de/kfz-v…rung/teilkasko-vollkasko/

    und

    https://www.finanztip.de/kfz-v…abattschutz-rabattretter/


    Ich kenne nur die Finanztipartikel + den Newsletter. Was Herr Tenhagen sonst noch so macht habe ich nicht im Blick. Leider hilft da das sehr wirr zusammengeschnitte Video auch nur bedingt weiter. Ich empfehle sowohl dem Typ aus dem Video als auch Alaska dringend Entspannungstechniken anzuwenden, dann wird man bei Meinungsverschiedenheiten ehr ernstgenommen :D

    Grundsätzlich sollte man natürlich nicht blind irgend einer Empfehlung folgen sondern seine persönliche Situation mit einbeziehen.

    z.B. zur finanzielle Situation : brauche ich für kleine Schäden wie z.B. die im Video erwähnte kaputte Frontscheibe eine Versicherung oder kann ich das selber bezahlen?

    oder zum Fahrverhalten:

    fahre ich gerne schnell und rücksichtslos oder ehr verantwortungsvoll?

    Da scheiterts natürlich bei den meisten an der ehrlichen Selbstreflexion ;)

    Was ist daran falsch, den Crash durchzuhalten und nicht nervös werden und nicht alles verkaufen.

    Nichts ist daran falsch.

    Die Antwort von euch hat mich halt bisschen gewundert, weil es der Strategie von Finanztip widerspricht.

    Sowohl JDS als auch Katha Ka werben zumindest in Teilen für aktives Investieren. Seis selber handeln und fleissig Ordergebühren bezahlen (Hin und Her macht Taschen leer) oder Gebühren für aktive gemanagte Fonds zubezahlen. Da muss gar keine böse Absicht dahinter stecken (Stichwort Social Media Marketing, wenn man das Finanztipforum zu so etwas trendigem wie Social media zählen möchte;)). Es kann auch einfach sein das die beiden Glück gehabt haben und in der Vergangenheit durch Zufall + Vermeidung der vermeidbaren Anlagefehler eine überrendite zum passiven MSCI World erreicht haben und entsprechend begeistert sind. Grundsätzlich kann Glücksspiel süchtig machen, es gibt also auch durchaus Leute die in ihrer Sucht gefangen sind und sich das schönreden müssen. Sie zocken nicht, sie gewinnen! Durch kluge Strategien und intensive Recherche!

    Franz Josef Tenhagen hatte noch nie viel Ahnung von dem was er schreibt. Hier hat er mal wieder den Bock abgeschossen.

    Haben Sie für ihren pauschalisierenden Rundumschlag Beispiele/Quellen? Was ist mit den zahlreichen sehr hilfreichen Ratgebern und Tipps die Finanztip/Tenhagen Verbrauchern kostenlos zur verfügung stellt?


    könnten Sie bitte die Quelle für Ihr Zitat benennen?

    Alaska meint vermutlich folgendes Zitat aus dem aktuellen newsletter:

    "Die VL lohnen sich aber auch ohne Zuschuss. Denn wenn Du einen Teil Deines Lohnes dafür nimmst, musst Du auf das gesparte Geld weder Steuern noch Sozialversicherung zahlen." Das ist meines wissens tatsächlich falsch. Vermutlich ist bei der Formulierung im Newsletter etwas schiefgegangen? Für den Newsletter ist grundsätzlich natürlich nicht Herr Tenhagen alleine verantwortlich sondern mehrer Mitarbeiter aus dem Finanztipteam. Fehler passieren, nur alsaka ist eben perfekt und macht nie, NIEMALS einen Fehler.

    Fragen im Garten meines Lebens beharken will

    unbedingt! damits nicht nur quatsch ist: ich wollte damit veranschaulichen, dass man auch bei führenden, etablierten, diversifzierten, boomenden Einzelaktien herbe Verluste einfahren kann. Und selbst bei 40 Einzelaktien hat man gar nicht alle Branchen abgedeckt. Ich persönlich kenne überhaupt nicht alle Branchen mit denen sich so Geld verdienen lässt, und es entstehen ja permanent neue Geschäftsideen (Uber, Hello Fresh, was weis ich...)

    eine Argumentation in Richtung 12-18 Aktien

    Diversifizierung? Unnötiger Renditekiller, wer ein bisschen was im Köpfchen hat baut sich sein Portfolio selbst und braucht da niemand anderes für! Selbst ist der Mann! Ich habe mir vor 10-20 Jahren ein breit gestreutes Portfolio aufgebaut und dabei alle gängigen Branchen abgedeckt. Man muss einfach clever sein!

    • Mischkonzern, klar General Electrics, breit diversifiziert und weltweit führend, Rendite satt!
    • IBM, größter IT-Konzern (Zukunftsbranche!), später geadelt durch Star Investor Warren Buffet, absolut sicher und die ISIN ins Onlinebanking eingeben kann nun wirklich jeder!
    • Für die Strombranche setzte ich, na klar auf EON, defensiv und Dividendenstark. Aber nunja, breit diversifiziert wie ich nunmal bin mit 12-18 Aktien, hab ich Nordamerika nicht vergessen. Mit der Pacfik Gas and Electric company konnte man nichts falsch machen, Strom für die boomende Westküste der USA und nicht nur das. Sollte es mal vorrübergehend beim Strom nicht so gut laufen sind P G & E auch noch im Gasgeschäft dabei!
    • Boombranche Telekomunikation: klar Nokia und Blackberry dürfen nicht fehlen, beide führend. Zusätzlich noch als defensive Komponente den weltweiten Mobilfunkanbieter Vodafone (starke Marke, sicheres Infrastrukturgeschäft)
    • Finanzriesen, natürlich im Rahmen des Zahlungs-, Kredit und Kapitalverkehr unerlässlich, hier habe ich mich für die altehrenwürdige Lehmanbrothersbank (im Geschäft seit 1847!) entschieden. Um die Streuung noch weiter zu erhöhen nahm ich noch Europas führende Bank, die Deutsche Bank ins Portolio
    • Erdöl (Schmierstoff der Weltwirtschaft!) gehört in jedes Portfolio, hier war es eigentlich gleich ob man sich BP oder Shell ersteigert hat, totsicher Sache!
    • Etwas Konsum sollte nicht fehlen, klar Hennes und Mauritz, kontrolliert durch die reichste Familie Schwedens + Kleidung werden die Menschen immer brauchen!
    • Vor 5 Jahren wollte ich NOCH breiter streuen: mit dem Blue Chip „Bayer AG“ konnte ich gleich zwei zukunftsträchtige Bereich abdecken: Agrarchemie und Pharma, selbsverständlich konnte ich da nicht widerstehen
    • Und zu guter Letzt (etwas Renditeturbo muss sein, bin ja kein Feigling!): Wirecard, Megatrend Zahlungsdienstleister, optimale Verbindung zur Politik (bestens vernetzter Starpolitiker Gutttenberg, Merkel)

    Ob die bei MSCI auch Neo Magazin schauen?

    :D ja genau du hast die Verbindung richtig erkannt ;) Ich würde es einfach niemals übers Herz bringen ein Auto von Volkswagen zu kaufen, daher informiere ich mich mal zu den "Alternativen". Irre das so viele Menschen Marken anhimmeln die für so furchtbare Verbrechen stehen. Immerhin wenn VW nicht im ESG screened Index ist scheint der Screeningprozess ja nicht völlig harmlos zusein, wüsste zugern wann ganz konkret bei MSCI das Limit erreicht ist.

    Hallo, kennt jmd eine Möglichkeit/Homepage um sich zum Beispiel alle Autokonzerne nach ihrem SRI Rating auflisten zulassen. In dem Fall geht es mir weniger um eine Entscheidung der Geldanlage sondern des Autokaufs. So könnte man z.B. bei größeren Anschaffungen das SRI Rating auch in den Alltag einfließen lassen... Gerade VW scheint ja konsequent ein Faible für den Faschismus zu haben (NS-Zeit, Brazilien, heute China (Xinjang)). Da möchte ich ungern auch nochmal 15000+€ zusätzlich zu all den Staatshilfen dazubuttern...

    Hallo ich möchte kurz von meinem Wechsel berichten und warnen:


    ich bin von der Telekom zu Vodafone gewechselt (Vorgehen und Tarife entsprechend der Finanztip Empfehlungen). Der Wechsel ansich verlief problemlos, leider ist seitdem allerdings die Qualität deutlich schlechter. Onlinespiele sind nicht mehr möglich aufgrund von Verzögerungen. Bei Telefonkonferenzen/Videostreaming kommt es vereinzelt zu aussetzern. Hardware ist gleich geblieben und es liegt nicht am WLan (auch mit LAN-Kabel Störungen). Anruf bei Vodafone nutzlos, zudem wurde ich leider auch vom Kundenbetreuer angelogen. Er sagte er würde irgendwas machen und ich bekäme eine Direktdurchwahl, sodass es wenns nicht besser wird ich nicht wieder in der langen Warteschlange lande. Dies ist nicht erfolgt.

    Gibt es die Möglichkeit aus dem 2 Jahresvertrag rauszukommen? Die ersten 4 Wochen sind schon rum, hatte in der Zeit beruflich viel Stress und keine Zeit mich umsowas ärgerliches zu kümmern.


    * Die Störungen sind unabhängig von der Uhrzeit/Stoßzeiten

    Hallo, in meinem Betrieb wurden Überstunden mit Abschlag zum aktuellen Stundenlohn ausgezahlt. Begründung: zu dem Zeitpunkt als die Überstunden geleistet wurden war das Gehalt noch niedriger. Ist das üblich oder gar vielleicht gesetzlich geregelt? Ein Zuschlag (extra Belastung, Inflation bzw. "Zeitkredit") wäre für mich logischer oder wütet da der freie Markt also alles Verhandlungssache = Akzeptieren oder Arbeitslosigkeit?

    arte ein/zwei Monaten nach der US-Wahl ab und gehe davon aus, daß es einen Börsenabsturz auch geben wird, e

    Der eine hat über Jahrzente die Politik der Steueroase Delaware vorrangetrieben (Biden), der andere hat die Steuern für Unternehmen und ihre Besitzer gesenkt (Trump). Wo sehen Sie die Risiken?


    munkelmann für Sie gelten die Empfehlungen von Finanztip/Stiftungwarentest/Verbraucherzentralen wie von KaterKa aufgelistet.

    Meine Eltern hatten vorgeschlagen das Geld für mich zu investieren, aber dann müsste ich es ja bei dem Übertrag zurück versteuern und das lohnt sich dann bestimmt nicht

    Das verstehe ich nicht, für gewöhnlich muss man nichts versteuern, du hast einen Freibetrag von 400.000 bei Schenkungen alle 10 Jahre. Leben deine Eltern noch 30 Jahre können sie dir also 1,2 Mio Euro direkt überweisen, für Immobilien gibt es nochmal extra Regelungen. Ich bin mir nicht ganz sicher aber ich glaube deine Eltern können dir sogar jeder 400000 Euro schenken also bis zu 2,4 Mio Euro über 30 jahre, da bin ich mir aber nicht ganz sicher. Sie können dir natürlich auch noch ihre Kreditkarte geben und du richtest damit deine Wohnung für 40000 Euro ein oder hebst ab und an Geld ab und n Auto kann man auch noch zur Verfügung stellen etc.

    Andersrum könntest du natürlich auch noch versuchen möglichst unauffällig Geld an deine Eltern zu bringen, in Bar, in dem du ihnen noch schnell den Urlaub zahlst oder ggf. gibt es Tricksereien das du falls vorhanden mehr Geld in Riester/ betriebliche Altersvorsorge steckst solange du noch in der Ausbildung bist.

    Ah ich versteh das so, dass du die ETFs nicht verkaufen möchtest, denn dann müsstest du ggf. tatsächlich steuern Zahlen. Hmm schwierig aber natürlich ein Luxusproblem :)


    ggf einfach statt nebenbei zu Arbeiten aufs Studium konzentrieren und das Geld im ersten Semester verbrauchen und dann den Bafög antrag stellen. Wenn du alt bist wirst dus bereuen, dass du nicht gelebt hast sondern lieber, obwohl Geld da war, arbeiten warst! Arbeiten kannst du nach dem Studium noch 40 Jahre lang, gerne mit vielen Überstunden !

    Ich gehe aber davon aus, dass eine potenziell sozialistische Regierung nach der Wahl deutlich die Kapitalanleger vergraulen wird.

    Sind Cum-Ex Scholz und Friedrich Merz in Wahrheit kubanische Revolutionäre? Ich musst aufjedenfall lachen. Nein der Trend geht klar in Richtung Hass und Habgier statt Solidarität (siehe Ungarn, Polen, Österreich). Die Sozialdemokratie steckt europaweit in der Krise und die SPD hat nach Steinbrück und Scholz erneut einen Kanzlerkandidaten des rechts-konservativen Flügels ernannt (Seeheimer Kreis). Eine höhere Besteuerung von Kapitalerträgen gilt daher als ausgesprochen unwahrscheinlich. Ein Großteil der Kapitalerträge fällt natürlich auf die, die viel Kapital angehäuft haben. Kapital bedeutet aber nicht nur Luxus und Konsum sondern auch Einfluss und Macht. Selbst wenn eine höhere Besteuerung angestrebt würde, wäre es also gar nicht so einfach diese gegen die Interessen des Geldklüngels durchzusetzen.


    Alles in allem würde ich mir keine Sorgen machen, vermulich wird die Besteuerung von Kapital ehr sinken als steigen. Vllt nicht auf ebene des einzelnen Anlegers so doch auf Seite der Unternehmen (siehe Trumps Steuerreform). Steigen die Gewinne der Unternehmen weiterhin so rasant, ließe sich auch eine (sehr unwahrscheinliche) höhere Besteuerung auf Anlegereben gut aushalten.

    Kann man auch wenn man für eine bestimmte Laufzeit abgeschlossen hat eher aus der Anlage wieder raus?

    Hi Stesan,

    deine Frage deutet an, dass du das Konzept der selbstständigen Geldanlage in ETFs nocht nicht ganz verstanden hast. Das meine ich kein bisschen böse. Ich rate dir nur dich noch ein wenig mehr einzulesen bevor du mit der Anlage beginnst. Hierfür bietet die finanztipseite gute Artikel und Videos. Wie von meinen Vorkommentatoren schon erwähnt können ETFs oder auch Aktien jederzeit gekauft und verkauft werden, es handelt sich nicht um ein Versichungsprodukt oder ähnliches mit Beschränkungen. Das ist ein großer Vorteil!

    News zu verfolgen, Handelsvolumina, Angebot und Nachfrage.

    Absolute Zeitverschwendung. Die Kurse werden nicht von Privatanlegern bestimmt sondern von institutionellen Anlegern die viele Millarden verwalten (teilweise Billionen). Also große Vermögensverwalter, Pensionskassen und Versicherungen. Die haben professionelle Analyseabteilungen, Statistiker, große Datenbanken an die der Kleinanleger nicht rankommt sowie ein umfassendes Netzwerk zu Politik und co. Der supersmarte Kleinanleger beschafft sich irgendwelche Informationen aus dem Internet, hat gute Argumente für und gegen bestimmte Unternehmen und manchmal hat er Glück manchmal Pech. Garantiert sind nur die Tradingkosten und das hohe Risiko mangels ausreichender Streuung.