Beiträge von madize

    Hallo Christopher,


    ganz offensichtlich leben Sie aktuell von 2500 €, den Rest investieren Sie in ETFs. Ich würde also nicht mehr als diese 2500 € absichern (eventuell später etwas mehr, sollte sich Ihre Lebenssituation ändern). Eine solche BU-Versicherung sollte meiner Meinung nach nicht dazu dienen, ETFs aufzubauen. Eher umgekehrt sollten in einem solchen unwahrscheinlichen Fall der Berufsunfähigkeit der ETF dazu dienen, Sie finanziell zu unterstützen.


    Ich bin mir sicher, dass es zu diesem Thema andere Meinungen gibt, ich bin aber halt kein Freund von Überversicherung...


    Viele Grüße,


    Markus.

    Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang noch mal darauf hinweisen, dass diese Gesetzesnovelle im Rahmen einer Rot-Grünen Regierung im Bund beschlossen wurde. Nur um das Verhältnis dieser Parteien zur Alterssicherung der arbeitenden Bevölkerung zu verdeutlichen (ein Großteil der Beamtenklientel, die per PKV versichert ist, ist von dieser Regelung ausgenommen).

    Hi Tukil,


    wenn Du die 10 k€ als Notgroschen siehst, das immer zugreifbar sein muss, dann bleibe bei Deinem DKB Tagesgeld. Oft ist es ja so, dass Notfälle mit allgemeinen Wirtschaftskrisen, die auch die Börsen in die Knie zwingen, zusammenfallen. D. h. wenn man auf einen - wenn auch international anlegenden - Fonds/ETF geht, dann verliert dieser oft genau dann an Wert, wenn man die Kohle darin bräuchte... :-)

    Daher: DKB Tagesgeld rulez!

    Viele Grüße,


    Markus.

    Man sollte diesen Extrabeitrag für Kinderlose nicht als "Bestrafung" für deren Kinderlosigkeit sehen, sondern vielmehr als Beitrag, der die durch Eltern übernommene Mehrbelastung (zumindest zum kleinen Teil - wir sprechen hier von zusätzlichen 0.1 % des Bruttoeinkommens, also um weniger als 4 € pro Monat im Schnitt!). Es geht also um die Wiederspiegelung der unterschiedlichen Lebenssituation, nicht um Sanktionierung derselben.


    Abgesehen davon sehe ich auf alle, kinderlose und kinder"besitzende", künftig noch erheblich höhere Beiträge zur Pflegeversicherung zukommen, wenn man aktuell hört, dass man die finanzielle Belastung langjährig gepflegter Menschen künftig von der Politik deckeln möchte.

    die Passende!

    Ernsthaft jetzt?


    Ich bin eigentlich schon seit langer Zeit beim ADAC Reiserücktrittsversichert, dort werden in Abhängigkeit von der versicherten Summer Jahresbeiträge angeboten. Die maximale Summe, die ich dort versichern kann (vielleicht geht auf Nachfrage auch mehr) liegt bei 20 k€, dafür beträgt der Beitrag laut Webseite für den Reiserücktritt und -abbruch bei 730 €. Halte ich bei diesem Reisepreis für angemessen...


    Viele Grüße,


    Markus.

    Das ALG ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt, d. h. es beeinflusst Deinen (und den Deiner Frau) persönlichen Steuersatz. Wenn Du nun auf Steuerklasse 3 wechselst und Deine Frau auf 5, dann bezahlst Du weiterhin keine Steuer, Deine Frau dafür erheblich mehr.


    Umgekehrt (Du 5, sie 3) hättet Ihr im Laufe des Jahres deutlich mehr verfügbar, könntet Euch aber auf eine saftige Nachzahlung einstellen...


    Langfristig gewinnt/verliert Ihr nichts.

    Wie möchtest Du damit Steuern sparen. Spekulierst Du darauf, dass evtl. beim Übertrag des Depots von A nach B nur die ältesten Anteile übertragen werden? Das wäre interessant zu wissen, ob das so ist...


    Falls ja, wäre es sicherlich legal, sehe keinen Grund warum nicht.

    Also unabhängig davon, wie sich der Wert von Geld (Inflation) oder Aktien (Kursbewegung/Crash) entwickelt, steht man doch vor der Entscheidung, in bedrucktes Papier (inkl. Versprechen der Regierung in dessen Werthaltigkeit) oder physikalische Güter (Anteil an einem Unternehmen) zu investieren. Bei dieser Auswahl ist meine Entscheidung klar.

    Alternativen wären auch Immobilien, Edelmetalle oder exotischere Güter unsicherer Zukunft (oder auch mit hohem Erhaltungsaufwand) wie Oldtimer, Kunst, Uhren etc.

    Der Mix macht es wahrscheinlich. Auch will ich Bargeld nicht verteufeln, schließlich brauche ich es, um im Fall des Crashs Aktien nachkaufen zu können... :-)

    Gerade in Zeiten des Vermögensaufbaus würde ich nicht auf eine BU verzichten wollen. Diese Versicherung wird später, so ab 60 Jahren, relativ teuer (wegen hohem Risiko), man kann einiges an Geld sparen, wenn man die Versicherung nur bis 60 oder 63 laufen lässt (natürlich bekommt man dann anschließend auch kein Geld mehr, allerdings sollte man bis dahin auch schon den ein oder anderen Euro auf die Seite geschafft haben).


    Auch ist ein früher Abschluss mehr als günstig, einerseits sind da die Beiträge niedriger, andererseits kommen später eventuell gesundheitsbedingte Aufschläge hinzu. Und nein, diese lassen sich nicht alle durch gesunde Lebensweise berechnen, das Leben und das Genom halten manche Überraschungen bereit.

    Wenn in den nächsten 10-15 Jahren die Zinsen anziehen sollten, dürfte es für diverse 'Immobilienbesitzer' schwierig werden.

    Für einen Großteil der heute schon überschuldeten Länder auch...daher würde ich mal darauf tippen, dass die Zinsen noch lange niedrig gehalten werden - zulasten der soliden Sparer.

    Das Beispiel des Nullsummenspiels im Moment des Verkaufs/Kaufs finde ich sehr gut. Man könnte es auch anders sehen: Beim Kauf einer Aktie tauscht man das Geld (welches ja in Wirklichkeit nur ein Papier ist mit einem staatlichen Wertversprechen) gegen einen kleinen Anteil an einem Unternehmen ein (in der Hoffnung, dass der Wert des Unternehmens sich positiver entwickeln wird, als dies von dem Geld zu erwarten ist).


    Der Anteil am Unternehmen bleibt immer gleich (Aktienrückkäufe und Neuemissionen mal außen vor gelassen), es ist lediglich der Wert, der in Abhängigkeit vom Aktienkurs steigen oder fallen kann. Da hat dann niemand etwas gewonnen oder verloren, der Gegenwert ist stets der Anteil an dieser AG. Übrigens: Der Wert des Geldes, welches zum Kauf der Aktie aufgewendet wurde, bleibt auch nicht gleich während der Zeit, Inflation etc. zehren an diesem und verringern ihn. Es steht zwar immer noch die gleiche Zahl auf dem Schein oder der Münze, man kann damit aber immer weniger kaufen, d. h. er ist weniger wert.

    Mit Deinen monatlichen Einkünften und Deinem Eigenkapital in diesem jungen Alter liegst Du schon sehr an der Spitze. Wer, wenn nicht Du, sollte in der Lage sein, ein Eigenheim zu erwerben?


    Meiner Erfahrung nach aus dem Bekanntenkreis sind diejenigen, die heute eine Immobilie erwerben entweder noch besser mit Eigenkapital (meist aus Schenkungen der Eltern oder Erbschaft) ausgestattet oder aber sie sind erheblich bescheidener, was den anvisierten Kaufpreis anbetrifft. Da sind es dann vielleicht doch nur 350-400 k€, die dann über den bekannten 30-Jahres-Zeitraum finanziert werden. Das Häuschen steht dann eben nicht in der Stadt, sondern etwas außerhalb.


    Es war früher definitiv einfacher (wenn auch nicht komplett problemlos), Wohneigentum zu erwerben. Damals als ich in der Kleinstadt in Baden-Württemberg meine Doppelhaushälfte gekauft habe, lag diese in der Größenordnung um die 400 k€, ein vergleichbares Nachbarhaus ging - wie gesagt 20 Jahre alt - kürzlich für nahezu 700 k€ über den Tisch...


    Dann gibt es noch ein ganz anderes Konzept, welches ich aus der Schweiz kenne. Dort sind die Immobilien noch mal um einiges teurer als in Deutschland. Daher gibt es dort zahlreiche Käufer, die gar nicht vorhaben, das Häuschen bis auf den letzten Rappen abzubezahlen, sondern ihre Zahlungen über die Lebenszeit leisten, um Zinsen und Tilgung zu bedienen, am Ende ist dann aber immer noch ein gewisser Prozentsatz übrig, der der Bank gehört. Wenn dann die Immobilie im Alter oder auch von den Erben verkauft wird, bleibt immer noch ein respektables Sümmchen übrig, über welches der Erbe sich dann freuen kann.

    Neben dem MSCI Emerging Markets würde ich alternativ auch mal einen Blick auf den MSCI Emerging Markets Asia werfen. Während ersterer breiter aufgestellt ist und auch Länder aus Afrika und Osteuropa beinhaltet, hat letztere seinen Fokus auf den Wachstumsmärkten in Asien (China, Korea, Taiwan, Indien etc.), was sich beim Vergleich während der letzten 3, 5, oder auch 10 Jahren als erheblich rentierlicher herausstellte.

    Nur als Ergänzung: wir hatten in der Vergangenheit eine Bestellung bei einem Webshop getätigt, wo es nicht ersichtlich war, dass es sich hierbei um einen China-Fakeshop handelte. Die georderten Turnschuhe stellten wurden per Visa-Karte bezahlt, beim Zoll stellte sich dann heraus, dass es sich hierbei um Plagiate handelte.


    Mit einer Kopie dieser Feststellung hat die Bank, von der ich die Kreditkarte hatte (in diesem Fall die DKB), den Betrag in Windeseile erstattet.


    Zwar meldete sich der wütende Verkäufer in schlechtem Englisch per Email und bezeichnete mich als Betrüger. Ich verwies ihn jedoch mit seiner Beschwerde an den deutschen Zoll. Anschließend war Ruhe... :-)


    Man muss seine Ansprüche nur ordentlich belegen können.