Beiträge von madize

    Gerade in Zeiten des Vermögensaufbaus würde ich nicht auf eine BU verzichten wollen. Diese Versicherung wird später, so ab 60 Jahren, relativ teuer (wegen hohem Risiko), man kann einiges an Geld sparen, wenn man die Versicherung nur bis 60 oder 63 laufen lässt (natürlich bekommt man dann anschließend auch kein Geld mehr, allerdings sollte man bis dahin auch schon den ein oder anderen Euro auf die Seite geschafft haben).


    Auch ist ein früher Abschluss mehr als günstig, einerseits sind da die Beiträge niedriger, andererseits kommen später eventuell gesundheitsbedingte Aufschläge hinzu. Und nein, diese lassen sich nicht alle durch gesunde Lebensweise berechnen, das Leben und das Genom halten manche Überraschungen bereit.

    Wenn in den nächsten 10-15 Jahren die Zinsen anziehen sollten, dürfte es für diverse 'Immobilienbesitzer' schwierig werden.

    Für einen Großteil der heute schon überschuldeten Länder auch...daher würde ich mal darauf tippen, dass die Zinsen noch lange niedrig gehalten werden - zulasten der soliden Sparer.

    Das Beispiel des Nullsummenspiels im Moment des Verkaufs/Kaufs finde ich sehr gut. Man könnte es auch anders sehen: Beim Kauf einer Aktie tauscht man das Geld (welches ja in Wirklichkeit nur ein Papier ist mit einem staatlichen Wertversprechen) gegen einen kleinen Anteil an einem Unternehmen ein (in der Hoffnung, dass der Wert des Unternehmens sich positiver entwickeln wird, als dies von dem Geld zu erwarten ist).


    Der Anteil am Unternehmen bleibt immer gleich (Aktienrückkäufe und Neuemissionen mal außen vor gelassen), es ist lediglich der Wert, der in Abhängigkeit vom Aktienkurs steigen oder fallen kann. Da hat dann niemand etwas gewonnen oder verloren, der Gegenwert ist stets der Anteil an dieser AG. Übrigens: Der Wert des Geldes, welches zum Kauf der Aktie aufgewendet wurde, bleibt auch nicht gleich während der Zeit, Inflation etc. zehren an diesem und verringern ihn. Es steht zwar immer noch die gleiche Zahl auf dem Schein oder der Münze, man kann damit aber immer weniger kaufen, d. h. er ist weniger wert.

    Mit Deinen monatlichen Einkünften und Deinem Eigenkapital in diesem jungen Alter liegst Du schon sehr an der Spitze. Wer, wenn nicht Du, sollte in der Lage sein, ein Eigenheim zu erwerben?


    Meiner Erfahrung nach aus dem Bekanntenkreis sind diejenigen, die heute eine Immobilie erwerben entweder noch besser mit Eigenkapital (meist aus Schenkungen der Eltern oder Erbschaft) ausgestattet oder aber sie sind erheblich bescheidener, was den anvisierten Kaufpreis anbetrifft. Da sind es dann vielleicht doch nur 350-400 k€, die dann über den bekannten 30-Jahres-Zeitraum finanziert werden. Das Häuschen steht dann eben nicht in der Stadt, sondern etwas außerhalb.


    Es war früher definitiv einfacher (wenn auch nicht komplett problemlos), Wohneigentum zu erwerben. Damals als ich in der Kleinstadt in Baden-Württemberg meine Doppelhaushälfte gekauft habe, lag diese in der Größenordnung um die 400 k€, ein vergleichbares Nachbarhaus ging - wie gesagt 20 Jahre alt - kürzlich für nahezu 700 k€ über den Tisch...


    Dann gibt es noch ein ganz anderes Konzept, welches ich aus der Schweiz kenne. Dort sind die Immobilien noch mal um einiges teurer als in Deutschland. Daher gibt es dort zahlreiche Käufer, die gar nicht vorhaben, das Häuschen bis auf den letzten Rappen abzubezahlen, sondern ihre Zahlungen über die Lebenszeit leisten, um Zinsen und Tilgung zu bedienen, am Ende ist dann aber immer noch ein gewisser Prozentsatz übrig, der der Bank gehört. Wenn dann die Immobilie im Alter oder auch von den Erben verkauft wird, bleibt immer noch ein respektables Sümmchen übrig, über welches der Erbe sich dann freuen kann.

    Neben dem MSCI Emerging Markets würde ich alternativ auch mal einen Blick auf den MSCI Emerging Markets Asia werfen. Während ersterer breiter aufgestellt ist und auch Länder aus Afrika und Osteuropa beinhaltet, hat letztere seinen Fokus auf den Wachstumsmärkten in Asien (China, Korea, Taiwan, Indien etc.), was sich beim Vergleich während der letzten 3, 5, oder auch 10 Jahren als erheblich rentierlicher herausstellte.

    Nur als Ergänzung: wir hatten in der Vergangenheit eine Bestellung bei einem Webshop getätigt, wo es nicht ersichtlich war, dass es sich hierbei um einen China-Fakeshop handelte. Die georderten Turnschuhe stellten wurden per Visa-Karte bezahlt, beim Zoll stellte sich dann heraus, dass es sich hierbei um Plagiate handelte.


    Mit einer Kopie dieser Feststellung hat die Bank, von der ich die Kreditkarte hatte (in diesem Fall die DKB), den Betrag in Windeseile erstattet.


    Zwar meldete sich der wütende Verkäufer in schlechtem Englisch per Email und bezeichnete mich als Betrüger. Ich verwies ihn jedoch mit seiner Beschwerde an den deutschen Zoll. Anschließend war Ruhe... :-)


    Man muss seine Ansprüche nur ordentlich belegen können.