Beiträge von InnTalKraft

    Gibt es eigentlich irgend jemanden hier, der das "Angebot" von fairr mit der Erhöhung des Rentenalters angenommen hat?

    Ja- allerdings von den Du-Brüdern (Fairriestern) vor zwei Jahren, also nicht die Neuauflage dieses „tollen“ Angebotes. Aus meiner Sicht ist diese Nebelkerze der bewusste Versuch die vielen Verträge die bereits auf diesem Endalter sind, irgendwie als „generelle Lösung“ darzustellen. Mit Verlaub wird man mein mit 3,5tsd Euro hinten liegendes Depot in den unglaublich langen 32 Jahren (da bin ich 83 Jahre alt) noch etwas feintunen können. Dennoch habe ich das Gefühl dass ich auf einem halbseitig gelähmten Pferd sitze und NIEMEALS die Performance bereits zu meinem 63sten Lebensjahr es möglich macht gescheit den vorzeitigen Bezug anzustreben. All die Empfehlungen zu verkaufen und selber anzulegen, kann ich nicht folgen. Auch die Empfehlungen zu Anbieter A oder B zu gehen sind irgendwie ungut, da jeder weiß, dass die nächsten wieder dran verdienen wollen. Ich sitze das aus und hoffe auf eine generelle Revision dieser nicht für mich sondern eher für andere gedachte (Alters-) Vorsorge.

    Bei meiner AWD Story wird von Anwälten animiert zu Sammelklagen ca 5 Jahre vor Ablauf des Fonds aufgefordert. Alle die da mitgemacht haben, haben weniger raus bekommen als ich und hatten noch die anteiligen Anwaltskosten an der Backe.


    Nein, ich werde nicht noch mehr Leute nach dieser Erfahrung reich machen. Nen Mediator kenne ich eher aus dem persönlichen Konfliktumfeld oder auch wegen meiner beruflichen.


    Ich werde nichts weiter unternehmen. Nein. Sie müssen zusehen, dass mein Endalter korrigiert und die Differenz des Garantiebetrags zum jetzigen Trauerrestkapital in lahmen und halbtoten Pferden investiert die Performance bringt.

    Ich habe es nicht glauben wollen, aber mit diesem wilden Aktionismus in meinem Depot und generell dem gesamten Habitus der Fair- Du-sag-Bubis komme ich nun auch nicht mehr klar. Vor allem aufgrund folgendem:


    - der Wiedereinstieg meines 23.000 Euro Festgeld (Garantiesumme 26.500 Euro) geschah an lächerlichen 10-14 Bankarbeitstagen. In der Minizeit in Relation zu 16 Jahren Riestersparen bilde ich keinerlei Cost Average Effekt ab.


    - die in $ angelegten ETFs wurden in so kurzen Abständen gekauft, dass insbesondere das auftretende Wechselkursverhältnis ebenfalls 0,0 Cost Average Effekt abbildet.


    - die ETF Auswahl ist in der Tat dermaßen unattraktiv, dass meine Performance und Bestandsentwicklung trotz Wiederaufnahme der Zahlungen in 2020 in Höhe von gut 200 Euro gleichbleibend mies ist.


    - die Anfrage bei Fair und Sutor wie das nun weiter geht und woher die beiden zusätzlichen ETF kommen, wurde mit „Performance“ Steigerung argumentiert.


    - zum Verkauf des Depotbestands im März hatte ich eine analoge Watchlist aller Werte und Bestände angefertigt. Ich läge längst wieder deutlich im „Guthaben“ oberhalb meiner Garantiebeträge.


    - dieser genialen Empfehlung das Endalter auf 83 hoch zu setzen bin ich vor zwei Jahren auch gefolgt und habe das nun zuerst mal revidiert. Wenn das durch ist werde ich den Vertrag beitragsfrei stellen.


    - als t0 jähriger bekomme ich Riesterseitig nix vgl. mehr und will auch keine Gesellschaften durch weitere Wechsel reich machen


    - mein Geld bleibt da stehen und dann sollen Sie sich anstrengen die Lücke von gut 3.600 Euro aufzufüllen.


    Fazit: Ein Trauerspiel was uns der Schröder, Maschmeyer, Riester, Rürup da eingebrockt haben. Naja, deren Kassen sind ja voll.


    PS.: Habe übrigens auch sehr kritisch an Finanztest geschrieben. Deren Antworten sind von Unverbindlichkeit nicht zu überbieten. Letztlich war deren Expertise mein Impuls 2016 von der Allianz nach Fair zu wechseln. Nach der ersten Umstrukturierung hätte ich eigentlich bereits den Deckel drauf machen sollen, weil es schon damals unlukrativ zu werden drohte. Habe mich aber mit dem Endalter 83 wegen der höheren Aktienquote belabern lassen. Nun ist Feierabend...


    PPS: Als ehemaliger AWD Geschädigter 8DLF Fonds) und sonst absolut eigenständiger Mensch in Sachen Finanzen hätte ich im Lebtag nicht dran gedacht auf so eine Nummer nochmals rein zu fallen.

    also die Hinweise von cortadillo 1977 in Ehren aber ich lese das Anschreiben und versuche es auf den Rechner zu übertragen. Wenn ich so vorgehe, dann ist die Jahressparsumme 2.100€ und mein durch Börsencrash verursachtes Festgeldguthaben aktuell 23.000 €.


    Trage ich die Werte wie von Dir vorgeschlagen ein, macht der ganze Kram vollkommen keinen Sinn. Das einzige ist die nachvollziehbare Volatilität. Daraus ergibt sich aber keiner veränderte Aktienanteil. Ergo stimmt was am „Ansatz“ nicht oder Deiner Annahme, dass die Werte so eingetragen werden müssen.


    Außerdem passt das absolut nicht zum Inhalt der Mail die an uns alle gesandt worden ist. Ich sehe es POSITIV und nicht negativ, was darin beschrieben steht.




    Hallo zusammen,


    als 50 jähriger Alleinstehender ohne Kinder gibts kaum noch interessante Wechselmöglichkeiten.


    Habe auch mein Renteneintrittsdatum künstlich auf 83 Jahre hoch gesetzt um einen maximal hohen Aktienanteil so lange wie möglich zu haben. Spare maximal du 2.100€/p.a. 8incl einer 175€ Zulage p.a.) und habe ein Garantiebetrag von ca 26.500€. Mein Depot schmolz durch die Schwankungen auf 23.000 € zusammen und wurde in der Höhe dann zu Festgeld verwandelt.


    Die im März analog angelegte Watchlist lässt mich wissen, dass ich bereits deutlich wieder oberhalb meines Garantiebetrages bin.


    Ich habe gezetert und wöchentlich das Team von Sutor angeschrieben, einen Neuvertag eröffnet um die von Fair immer noch beworbene hohe Aktienquote wieder zu bekommen, habe alles ruhend gestellt und abgewartet.


    Fazit: Am Ende des Tages bin ich froh, dass es bei Fair/Sutor weiter geht. Auch wenn der nun gewählte X Tracker Aktien ETF vielleicht nur ein abgeschwächter MSCI World Standard ETF ist und Anleihen zu Zeiten wo Geld gedruckt wird generell so sexy wie Stinkefüße sind ist es ein guter Weg mit diesem unnützen Produkt „Riesterrente“ eine Rücklage zu bilden.


    Positiv ist, dass es eine viel längere Zeit möglich ist in Aktien mit seinem Depot investiert zu sein und das Ablaufmanagement erst 5 Jahre vorm Renteneintritt beginnt. Das war vorher viel früher, weswegen ich mich auch aufs 83 ste Lebensjahr habe bequatschen lassen.


    Gemäß dem Rechner habe ich 100% Aktien ETF bei einer Volatilität von bis zu 39. Darüber reduziert sich der Anteil im Aktien ETF und steigt im Renten ETF. Wird die Volatilität geringer ist der Aktien ETF doch wieder mit 100% drin. Wenn man historisch die zeitlichen Phasen mit einem Volatilitätsindex >40 anschaut, der kann bei Anlagehorizonten von 10, 20, 30 Jahren doch wirklich beruhigt schlafen.


    D.h.doch lediglich, dass Fair/ Sutor gewisse Spielregeln für die kommenden Schwankungen bei jedem Anleger nun kommunizieren und sich somit eine Flexibilität auf Marktgeschehen einräumen, die zigfach am Aktienmarkt gang und gäbe ist.


    Ich sehe bei all den Möglichkeiten hierin nichts Schlechtes. Wer sich „richtig“ und mit Performance am Markt engagieren möchte, wird das doch nicht im Rahmen einer RIESTERRENTE tun, oder?